{"id":48034,"date":"2018-05-03T11:52:52","date_gmt":"2018-05-03T09:52:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=48034"},"modified":"2022-11-25T12:03:06","modified_gmt":"2022-11-25T10:03:06","slug":"zur-zurueckweisung-der-wegen-zweifeln-an-der-nichtabziehbarkeit-von-aufwendungen-fuer-ein-nicht-nahezu-ausschliesslich-fuer-betriebliche-oder-berufliche-zwecke-genutztes-arbeitszimmer-eingelegten-ei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/zur-zurueckweisung-der-wegen-zweifeln-an-der-nichtabziehbarkeit-von-aufwendungen-fuer-ein-nicht-nahezu-ausschliesslich-fuer-betriebliche-oder-berufliche-zwecke-genutztes-arbeitszimmer-eingelegten-ei\/","title":{"rendered":"Zur Zur\u00fcckweisung der wegen Zweifeln an der Nichtabziehbarkeit von Aufwendungen f\u00fcr ein nicht (nahezu) ausschlie\u00dflich f\u00fcr betriebliche oder berufliche Zwecke genutztes Arbeitszimmer eingelegten Einspr\u00fcche und gestellten \u00c4nderungsantr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<article>\n<div id=\"vorspann\"><\/div>\n<\/article>\n<article>Aufgrund<\/p>\n<ul class=\"square\">\n<li>des \u00a7 367 Absatz 2b und des \u00a7 172 Absatz 3 der Abgabenordnung und<\/li>\n<li>der Entscheidung des Gro\u00dfen Senats des BFH vom 27. Juli 2015 &#8211; GrS 1\/14 &#8211; (BStBl II 2016 S. 265),<\/li>\n<li>der BFH-Urteile vom 16. Februar 2016 &#8211; IX R 23\/12 &#8211; (BFH\/NV S. 912), &#8211; IX R 20\/13 &#8211; (BFH\/NV S. 1146) und &#8211; IX R 21\/13 &#8211; (BFH\/NV S. 1147), vom 17. Februar 2016 &#8211; X R 26\/13 &#8211; (BStBl II S. 611) und &#8211; X R 32\/11 &#8211; (BStBl II S. 708) sowie &#8211; X R 1\/13 &#8211; (BFH\/NV S. 913), vom 22. M\u00e4rz 2016 &#8211; VIII R 10\/12 &#8211; (BStBl II S. 881) und &#8211; VIII R 24\/12 &#8211; (BStBl II S. 884) und vom 8. September 2016 &#8211; III R 62\/11 &#8211; (BStBl II 2017 S. 163) sowie<\/li>\n<li>des Nichtannahmebeschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 27. September 2017 &#8211; 2 BvR 949\/17 &#8211; (vorgehend BFH-Urteil vom 13. Dezember 2016 &#8211; X R 18\/12 -, BStBl II 2017 S. 450)<\/li>\n<\/ul>\n<p>ergeht folgende Allgemeinverf\u00fcgung:<\/p>\n<p>Am 30. April 2018 anh\u00e4ngige und zul\u00e4ssige Einspr\u00fcche gegen Festsetzungen der Einkommensteuer, gegen gesonderte und einheitliche Feststellungen von Eink\u00fcnften oder gegen gesonderte Gewinnfeststellungen werden hiermit zur\u00fcckgewiesen, soweit mit den Einspr\u00fcchen geltend gemacht wird, die Nichtabziehbarkeit der Aufwendungen f\u00fcr ein nicht ausschlie\u00dflich oder nicht nahezu ausschlie\u00dflich f\u00fcr betriebliche oder berufliche Zwecke genutztes h\u00e4usliches Arbeitszimmer (\u00a7 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b oder \u00a7 9 Abs. 5 Satz 1 EStG) sei einfachgesetzlich fraglich oder versto\u00dfe gegen das Grundgesetz.<\/p>\n<p>Entsprechendes gilt f\u00fcr am 30. April 2018 anh\u00e4ngige, au\u00dferhalb eines Einspruchs- oder Klageverfahrens gestellte und zul\u00e4ssige Antr\u00e4ge auf Aufhebung oder \u00c4nderung einer Einkommensteuerfestsetzung, einer gesonderten und einheitlichen Feststellung von Eink\u00fcnften oder einer gesonderten Gewinnfeststellung.<\/p>\n<p class=\"opening\">Rechtsbehelfsbelehrung<\/p>\n<p>Gegen diese Allgemeinverf\u00fcgung k\u00f6nnen die von ihr betroffenen Steuerpflichtigen Klage erheben. Ein Einspruch ist insoweit ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Die Klage ist bei dem Finanzgericht zu erheben, in dessen Bezirk sich das Finanzamt befindet, das den von dieser Allgemeinverf\u00fcgung betroffenen Verwaltungsakt erlassen hat. Sie ist schriftlich oder als elektronisches Dokument einzureichen oder zu Protokoll des Urkundsbeamten der Gesch\u00e4ftsstelle des Finanzgerichts zu erkl\u00e4ren und gegen das zust\u00e4ndige Finanzamt zu richten.<\/p>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Erhebung der Klage betr\u00e4gt ein Jahr. Sie beginnt am Tag nach der Herausgabe des Bundessteuerblattes, in dem diese Allgemeinverf\u00fcgung ver\u00f6ffentlicht wird. Die Frist f\u00fcr die Erhebung der Klage gilt als gewahrt, wenn die Klage innerhalb der Frist bei dem zust\u00e4ndigen Finanzamt angebracht oder zu Protokoll gegeben wird.<\/p>\n<p>Die Klage muss den Kl\u00e4ger, den Beklagten, den Gegenstand des Klagebegehrens, den mit der Klage angegriffenen Verwaltungsakt und diese Allgemeinverf\u00fcgung bezeichnen. Sie soll einen bestimmten Antrag enthalten und die zur Begr\u00fcndung dienenden Tatsachen und Beweismittel angeben. Ihr soll eine Abschrift des angefochtenen Verwaltungsakts und eine Abschrift dieser Allgemeinverf\u00fcgung beigef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p>Die Klageschrift soll in zweifacher Ausfertigung eingereicht werden; dies gilt nicht, wenn die Klage als elektronisches Dokument eingereicht wird.<\/p>\n<p>Die Voraussetzungen zur elektronischen Einreichung bei dem jeweils \u00f6rtlich zust\u00e4ndigen Finanzgericht regelt \u00a7 52a der Finanzgerichtsordnung. N\u00e4here Informationen hierzu sind im Internet unter\u00a0<a class=\"extern broken_link\" title=\"www.justiz.de\" href=\"http:\/\/www.justiz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.justiz.de<\/a>\u00a0und \u00fcber die dort verlinkten Justizportale der L\u00e4nder erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<div class=\"clearfix\">Quelle:\u00a0 FinMin Baden-W\u00fcrttemberg, Erlass (koordinierter L\u00e4ndererlass) 3 &#8211; S-062.5 \/ 6 vom 30.04.2018<\/p>\n<article>&nbsp;<\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund des \u00a7 367 Absatz 2b und des \u00a7 172 Absatz 3 der Abgabenordnung und der Entscheidung des Gro\u00dfen Senats des BFH vom 27. Juli 2015 &#8211; GrS 1\/14 &#8211; (BStBl II 2016 S. 265), der BFH-Urteile vom 16. 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