{"id":48183,"date":"2018-05-16T09:35:32","date_gmt":"2018-05-16T07:35:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=48183"},"modified":"2018-05-16T09:35:32","modified_gmt":"2018-05-16T07:35:32","slug":"mehraktige-ausbildung-im-kindergeldrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/mehraktige-ausbildung-im-kindergeldrecht\/","title":{"rendered":"Mehraktige Ausbildung im Kindergeldrecht"},"content":{"rendered":"<div class=\"bsbold VersatztNachLinks Ueberschrift\" align=\"center\"><\/div>\n<div class=\"bsbold VersatztNachLinks\">\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dd>\n<h2>1. Beginnt ein Kind nach Abschluss einer Ausbildung zum Bankkaufmann zum erstm\u00f6glichen Zeitpunkt eine Ausbildung zum &#8222;Bankfachwirt Bankcolleg&#8220; an einer Genossenschaftsakademie der Volks- und Raiffeisenbanken, so handelt es sich regelm\u00e4\u00dfig um den zweiten Ausbildungsteil einer mehraktigen erstmaligen Berufsausbildung.<\/p>\n<p>2. Es kommt nicht darauf an, dass die Bewerbung f\u00fcr die Ausbildung zum Bankfachwirt innerhalb eines Monats nach dem Abschluss der Ausbildung zum Bankkaufmann abgesandt oder die fortbestehende Ausbildungswilligkeit innerhalb eines Monats gegen\u00fcber der Familienkasse kundgetan worden ist.<\/h2>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>Revision eingelegt &#8211; BFH-Az.: III R 12\/18<\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"bssmall\">Nieders\u00e4chsisches Finanzgericht 13. Senat, Urteil vom 06.02.2018, 13 K 171\/17, ECLI:DE:FGNI:2018:0206.13K171.17.00<\/p>\n<p class=\"bssmall\">\u00a7 32 Abs 4 S 1 Nr 2 Buchst a EStG, \u00a7 32 Abs 4 S 1 Nr 2 Buchst b EStG, \u00a7 32 Abs 4 S 1 Nr 2 Buchst c EStG, \u00a7 32 Abs 4 S 2 EStG<\/p>\n<div>\n<h4 class=\"doc\">Tatbestand<\/h4>\n<div>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_1\"><\/a>1<\/dt>\n<dd>Streitig ist zwischen den Beteiligten, ob die berufsbegleitende Teilnahme an einem Bankcolleg einer Genossenschaftsakademie der Volks- und Raiffeisenbanken mit dem Ziel der Erlangung eines Abschlusses zum \u201eBankfachwirt Bankcolleg\u201c noch Bestandteil der erstmaligen Berufsausbildung ist, wenn das Kind erst kurz zuvor eine Ausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen hat.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_2\"><\/a>2<\/dt>\n<dd>Der Kl\u00e4ger ist der Kindergeldberechtigte f\u00fcr das Kind X (geboren am xx. September 1994). Er lebt zusammen mit seiner Ehefrau &#8211; der Mutter von X &#8211; und dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt in W. Die Ehefrau hat sich damit einverstanden erkl\u00e4rt, dass der Kl\u00e4ger den Kindergeldanspruch geltend macht.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_3\"><\/a>3<\/dt>\n<dd>Zum Zeitpunkt der Vollendung des 18. Lebensjahres ging X auf eine Berufsfachschule f\u00fcr informationstechnische Assistenten.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_4\"><\/a>4<\/dt>\n<dd>Von August 2013 bis Juli 2014 besuchte X eine einj\u00e4hrige Berufsfachschule f\u00fcr Wirtschaft mit Schwerpunkt Handel.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_5\"><\/a>5<\/dt>\n<dd>Ab dem 1. August 2014 absolvierte X eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank Y eG. Die Ausbildung sollte am 31. Januar 2017 enden.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_6\"><\/a>6<\/dt>\n<dd>W\u00e4hrend des gesamten Zeitraums ab der Vollendung des 18. Lebensjahrs des Kindes erhielt der Kl\u00e4ger das Kindergeld f\u00fcr X (zuletzt festgesetzt mit Bescheid vom 1. Oktober 2014 f\u00fcr die Monate ab August 2014).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_7\"><\/a>7<\/dt>\n<dd>Mit Bescheid vom 16. Januar 2017 hob die beklagte Familienkasse die Kindergeldfestsetzung mit Wirkung ab dem Monat Februar 2017 auf. Zur Begr\u00fcndung gab die Familienkasse an, dass das Kind im Monat Januar 2017 seine Berufsausbildung beenden w\u00fcrde.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_8\"><\/a>8<\/dt>\n<dd>Der Kl\u00e4ger reichte Bescheinigungen der Volksbank Y eG und der IHK ein, die best\u00e4tigten, dass X die Pr\u00fcfung zum Bankkaufmann bestanden hatte. Der letzte Pr\u00fcfungstag war der 17. Januar 2017. X wurde von der Volksbank Y eG als Arbeitnehmer \u00fcbernommen. Beginn des Arbeitsverh\u00e4ltnisses war der 18. Januar 2017.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_9\"><\/a>9<\/dt>\n<dd>Am 6. April 2017 meldete sich X zum Bankcolleg f\u00fcr ein Bankfachwirt-Studium bei der Genossenschaftsakademie A an. Er erhielt bereits am 7. April 2017 eine Zusage. Die Einf\u00fchrungsveranstaltung fand am 20. Mai 2017 statt. Das erste Semester begann am 3. Juni 2017.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_10\"><\/a>10<\/dt>\n<dd>Die Teilnahme an dem viersemestrigen Bankfachwirt-Studium diente ausweislich einer vorgelegten Studienbescheinigung der Vorbereitung auf den beruflichen Fortbildungsabschluss zum \u201eBankfachwirt Bankcolleg\u201c oder optional zum \u201eBankfachwirt IHK\u201c.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_11\"><\/a>11<\/dt>\n<dd>F\u00fcr das Bankcolleg kann sich jeder Bankmitarbeiter anmelden, der eine Bankausbildung erfolgreich absolviert hat oder eine mindestens dreij\u00e4hrige Berufst\u00e4tigkeit in der Bank ausge\u00fcbt hat.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_12\"><\/a>12<\/dt>\n<dd>Aus einer vorgelegten \u00dcbersicht ergibt sich zum Studienablauf folgendes:<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_13\"><\/a>13<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">1. Semester:<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">03.06.2017 bis 28.10.2017<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Semesterpr\u00fcfungen: 21.10.2017 bis 28.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">2. Semester:<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">04.11.2017 bis 24.03.2018<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Semesterpr\u00fcfungen: 17.03.2018 bis 24.03.2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">3. Semester:<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">07.04.2018 bis 25.08.2018<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Semesterpr\u00fcfungen: 18.08.2018 bis 25.08.2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">4. Semester:<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">08.09.2018 bis 23.02.2019<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Semesterpr\u00fcfungen: 16.02.2019 bis 23.02.2019<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_14\"><\/a>14<\/dt>\n<dd>Nach einer vorgelegten Informationsbrosch\u00fcre \u00fcber die \u201ePersonalentwicklung in Genossenschaftsbanken \u2013 Bankcolleg, berufsbegleitendes Bankfachwirt-Studium\u201c der Genossenschaftsakademie A wird das Bankcolleg idealerweise direkt nach der Bankausbildung begonnen. Es dient dazu, berufsbegleitend zu studieren und damit die fachliche Kompetenz auszubauen. Die Teilnehmer erhalten ein \u00fcbergreifendes bankbetriebliches Basiswissen, das Ihnen in allen Bereichen der Bank n\u00fctzlich sein wird.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_15\"><\/a>15<\/dt>\n<dd>Die Pr\u00e4senzveranstaltungen finden an den Samstagen in der Zeit von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr in Y statt. An den Tagen dazwischen sollen die Teilnehmer neben ihrer Vollzeitt\u00e4tigkeit in der Bank den Stoff im Selbststudium vertiefen. Hierf\u00fcr dient ein Bankfachwirt-Curriculum aus dem Studienwerk xx-Verlag. Au\u00dferdem werden noch sog. Webinare veranstaltet. Am Ende eines jeden Semesters werden Pr\u00fcfungen geschrieben.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_16\"><\/a>16<\/dt>\n<dd>Die erfolgreiche Abschlusspr\u00fcfung zum \u201eBankfachwirt Bankcolleg\u201c berechtigt zur Anrechnung auf andere Personalentwicklungsma\u00dfnahmen der Genossenschaftsbanken. Au\u00dferdem kann der Absolvent nach einer erfolgreichen Abschlusspr\u00fcfung zum Bankfachwirt durch den Besuch von zwei weiteren Semestern der Titel \u201eBank Betriebswirt Bankcolleg\u201c erwerben.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_17\"><\/a>17<\/dt>\n<dd>F\u00fcr diejenigen, die einen akademischen Abschluss mit breiter branchenunabh\u00e4ngiger Akzeptanz anstreben, kann anschlie\u00dfend bei der xxx School ein Abschluss zum Bachelor of Arts in Business Administration erworben werden. Dabei werden s\u00e4mtliche Leistungen aus der Bankcolleg Bankfachwirt-Ausbildung in vollem Umfang auf das Bachelor-Studium angerechnet. Im Rahmen eines viermonatigen Br\u00fcckenmoduls werden durch die xxx School die erforderlichen hochschulrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Der akademische Abschluss zum Bachelor of Arts in Business Administration wird dann innerhalb von zwei weiteren Semestern erworben.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_18\"><\/a>18<\/dt>\n<dd>Die F\u00e4cher und Studieninhalte des Bankcollegs gliedern sich wie folgt auf:<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_19\"><\/a>19<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Bankwirtschaft<br \/>\nBankbetriebliche Rahmenbedingungen<br \/>\nJahresabschluss der Kreditinstitute<br \/>\nBankenaufsicht<br \/>\nBankenmarketing<br \/>\nBanksteuerung<br \/>\nBankpolitik<br \/>\nPr\u00e4senzstunden: 77<br \/>\nWebinare: 2<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Betriebswirtschaft<br \/>\nAllgemeine Betriebswirtschaft: Grundlagen, Unternehmenspolitik, Controlling<br \/>\nInvestition und Finanzierungen<br \/>\nKosten- und Leistungsrechnung<br \/>\nBilanzlehre<br \/>\nPersonalmanagement<br \/>\nPr\u00e4senzstunden: 84<br \/>\nWebinare: 5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Volkswirtschaft<br \/>\nVolkswirtschaftliche Rahmendaten<br \/>\nG\u00fcter-und Kapitalm\u00e4rkte<br \/>\nGeld, Kredit, W\u00e4hrung<br \/>\nWirtschaft- und Sozialpolitik<br \/>\nWirtschaftsbeziehungen und Wettbewerb<br \/>\nPr\u00e4senzstunden: 70<br \/>\nWebinare: 2<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Rechtsgrundlagen des Bankgesch\u00e4fts<br \/>\nB\u00fcrgerliches Recht: Schuldrecht, Sachenrecht, Grundst\u00fccksrecht, Familienrecht,<br \/>\nErbrecht<br \/>\nHandels- und Gesellschaftsrecht<br \/>\nKreditsicherungsrecht<br \/>\nVerfahrens- und Insolvenzrecht<br \/>\nArbeitsrecht<br \/>\nPr\u00e4senzstunden: 70<br \/>\nWebinare: 3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Privatkundengesch\u00e4ft<br \/>\nKontof\u00fchrung<br \/>\nZahlungsverkehr<br \/>\nRecht (WpHG)<br \/>\nverzinsliche Kapitalanlagen<br \/>\nAktien<br \/>\nInvestmentfonds<br \/>\nDerivate<br \/>\nPr\u00e4senzstunden: 42<br \/>\nWebinare: 2<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Firmenkundengesch\u00e4ft<br \/>\nFinanzierungsformen<br \/>\nJahresabschlussanalyse<br \/>\nBonit\u00e4tsbeurteilung<br \/>\nAuslandsgesch\u00e4ft<br \/>\nZahlungsverkehr<br \/>\nExistenzgr\u00fcndung<br \/>\nKrisenmanagement<br \/>\nPr\u00e4senzstunden: 42<br \/>\nWebinare: 2<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_20\"><\/a>20<\/dt>\n<dd>\nDie Studieninhalte verteilen sich wie folgt auf die vier Semester:<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_21\"><\/a>21<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"18\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><strong>1. Semester<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Pr\u00e4senzstunden<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Webinare<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Semesterpr\u00fcfungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_22\"><\/a>22<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"73\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Bankwirtschaft<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">35<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">1<br \/>\nBetriebswirtschaft<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">21<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a02<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">1<br \/>\nVolkswirtschaft<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">21<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">1<br \/>\nRechtsgrundlagen Bankwirtschaft<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">28<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a02<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_23\"><\/a>23<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"19\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Summe<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0105<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a06<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_24\"><\/a>24<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"18\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><strong>2. Semester<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Pr\u00e4senzstunden<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Webinare<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Semesterpr\u00fcfungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_25\"><\/a>25<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"73\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Bankwirtschaft<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">21<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td 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class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_27\"><\/a>27<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"18\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><strong>3. Semester<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Pr\u00e4senzstunden<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Webinare<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" 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valign=\"top\">4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_30\"><\/a>30<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"18\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><strong>4. Semester<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Pr\u00e4senzstunden<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Webinare<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Semesterpr\u00fcfungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_31\"><\/a>31<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"36\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Privatkundengesch\u00e4ft<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">42<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" 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rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a02<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_32\"><\/a>32<\/dt>\n<dd>\n<table class=\"RspIndent\">\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"19\" rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Summe<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" 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rowspan=\"1\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">Gesamt<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0385<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a016<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a014<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_34\"><\/a>34<\/dt>\n<dd>Die Lehrveranstaltungen kosten pro Semester xxx,00 \u20ac (insgesamt x.xxx,00 \u20ac). Das Studienwerk des xx Verlags kostet pro Semester xxx,00 \u20ac (insgesamt xxx,00 \u20ac).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_35\"><\/a>35<\/dt>\n<dd>Die Genossenschaftsakademie bescheinigte dem Sohn, dass er sich zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann zu dem Bankcolleg f\u00fcr das Bankfachwirt-Studium angemeldet habe.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_36\"><\/a>36<\/dt>\n<dd>Die Genossenschaftsakademie bescheinigte dem Sohn au\u00dferdem, dass er an dem Studium und an allen bislang durchgef\u00fchrten Semesterpr\u00fcfungen teilgenommen habe (Datum der Bescheinigung: 8. Januar 2018).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_37\"><\/a>37<\/dt>\n<dd>Der Kl\u00e4ger beantragte am 18. Juli 2017 erneut Kindergeld f\u00fcr den Sohn X. Mit Bescheid vom 24. Juli 2017 lehnte die beklagte Familienkasse den Antrag auf Gew\u00e4hrung von Kindergeld ab dem Monat Februar 2017 ab. Zur Begr\u00fcndung f\u00fchrte die beklagte Familienkasse aus, dass das Kind X eine erste Berufsausbildung bereits abgeschlossen habe und sich aktuell in einer weiteren Berufsausbildung befinde. Da das Kind daneben einer Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehe, k\u00f6nne es gem\u00e4\u00df \u00a7 32 Abs. 4 S\u00e4tze 2 und 3 EStG nicht mehr ber\u00fccksichtigt werden. Nach dem BFH Urteil vom 4. Februar 2016 (BStBl II 2016, 615) liege keine einheitliche Erstausbildung mehr vor, wenn die weiterf\u00fchrende Ausbildung eine Berufst\u00e4tigkeit voraussetze oder das Kind vor Beginn der weiterf\u00fchrenden Ausbildung eine Berufst\u00e4tigkeit aufnehme, die nicht nur der zeitlichen \u00dcberbr\u00fcckung bis zum Beginn der n\u00e4chsten Ausbildung diene.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_38\"><\/a>38<\/dt>\n<dd>Hiergegen legte der Kl\u00e4ger mit Schreiben vom 26. Juli 2017 Einspruch ein. Zur Begr\u00fcndung f\u00fchrte der Kl\u00e4ger aus, dass es sich bei der jetzigen Ausbildung um ein Studium handle, welches zur ersten Berufsausbildung geh\u00f6re. Dementsprechend w\u00fcrden bereits einige Mitsch\u00fcler das Kindergeld erhalten.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_39\"><\/a>39<\/dt>\n<dd>Mit Einspruchsentscheidung vom 8. August 2017 wurde der Einspruch als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen. Die beklagte Familienkasse f\u00fchrte aus, dass das Kind eine erstmalige Berufsausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen habe. Im Anschluss daran habe das Kind ab dem 18. Januar 2017 eine Vollzeiterwerbst\u00e4tigkeit aufgenommen. Diese f\u00fchre das Kind auch w\u00e4hrend des Studiums fort. Wegen der anspruchssch\u00e4dlichen Erwerbst\u00e4tigkeit entfalle der Kindergeldanspruch.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_40\"><\/a>40<\/dt>\n<dd>Mit am 28. August 2017 erhobener Klage verfolgt der Kl\u00e4ger sein Begehren weiter.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_41\"><\/a>41<\/dt>\n<dd>Der Kl\u00e4ger tr\u00e4gt vor, dass das Kind X seine Ausbildung zum Bankkaufmann am 17. Januar 2017 beendet habe. Der Anmeldeschluss f\u00fcr die Bewerbung zum Studiengang \u201eBankfachwirt\u201c sei der 15. April 2017 gewesen. X habe sich innerhalb der Anmeldefrist f\u00fcr den Studiengang beworben. Die Best\u00e4tigung der Annahme habe er am 7. April 2017 erhalten. Mit Beginn des Studiengangs am 20. Mai 2017 (Einf\u00fchrungsveranstaltung) und der ersten Vorlesung am 3. Juni 2017 habe das Kind in zeitlicher und sachlicher Hinsicht stringent sein urspr\u00fcngliches &#8211; seit Beginn der Ausbildung zum Bankkaufmann bereits bestehendes &#8211; Berufsziel \u201eBankfachwirt\u201c verfolgt.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_42\"><\/a>42<\/dt>\n<dd>Es sei von einer mehrgliedrigen Ausbildung auszugehen. Auf den Umfang der Erwerbst\u00e4tigkeit des Kindes neben dem Studium komme es deshalb nicht mehr an. Ein zeitlicher und inhaltlicher enger Zusammenhang zwischen der Ausbildung zum Bankkaufmann und dem nachfolgenden Studiengang zum Bankfachwirt sei gegeben.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_43\"><\/a>43<\/dt>\n<dd>Erg\u00e4nzend werde auf das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 28. Juni 2017 (5 K 2388\/15) verwiesen. Das Kind X habe sich zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt f\u00fcr die Weiterbildung zum Bankfachwirt beworben und diese Weiterbildungsma\u00dfnahme zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt nach Abschluss der Ausbildung begonnen. Die mehraktigen Ausbildungsma\u00dfnahmen seien zeitlich und inhaltlich so aufeinander abgestimmt worden, dass die Ausbildung nach Erreichen des ersten Abschlusses fortgesetzt werden sollte, um das &#8211; sowohl von den Eltern als auch von dem Kind &#8211; bestimmte Berufsziel zu erreichen.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_44\"><\/a>44<\/dt>\n<dd>Der Kl\u00e4ger beantragt,<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_45\"><\/a>45<\/dt>\n<dd>den Bescheid der Beklagten vom 24. Juli 2017 in Gestalt der Einspruchsentscheidung der Beklagten vom 8. August 2017 aufzuheben und die Beklagte zu verurteilen, dem Kl\u00e4ger f\u00fcr seinen am xx. September 1994 geborenen Sohn X ab Februar 2017, hilfsweise ab Juni 2017 Kindergeld in gesetzlicher H\u00f6he zu gew\u00e4hren.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_46\"><\/a>46<\/dt>\n<dd>Die Beklagte beantragt,<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_47\"><\/a>47<\/dt>\n<dd>die Klage abzuweisen.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_48\"><\/a>48<\/dt>\n<dd>Die beklagte Familienkasse ist der Auffassung, dass die weiterf\u00fchrende Ausbildung nur dann Teil der Erstausbildung sein k\u00f6nne, wenn das erkl\u00e4rte Ausbildungsziel mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss noch nicht erreicht wurde und ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen den Ausbildungsma\u00dfnahmen bestehe. Es m\u00fcsse aufgrund objektiver Beweisanzeichen erkennbar sein, dass das Kind nach Abschluss der ersten berufsqualifizierenden Ma\u00dfnahme eine weiterf\u00fchrende Ausbildung als Teil der Erstausbildung anstrebe.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_49\"><\/a>49<\/dt>\n<dd>Dieser Zusammenhang sei nur gewahrt, wenn das Kind sp\u00e4testens im Folgemonat nach Abschluss seiner ersten berufsqualifizierenden Ausbildungsma\u00dfnahme eine Bewerbung zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt nachweise.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_50\"><\/a>50<\/dt>\n<dd>Sei eine Bewerbung zu diesem Zeitpunkt noch nicht m\u00f6glich, habe das Kind eine schriftliche Erkl\u00e4rung abzugeben, dass es sich zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt auf ein konkretes Berufsziel hin bewerben werde (Absichtserkl\u00e4rung). Diese Erkl\u00e4rung m\u00fcsse sp\u00e4testens im Folgemonat nach Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Ausbildungsabschnitts bei der Familienkasse eingehen.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_51\"><\/a>51<\/dt>\n<dd>Bewerbe sich das Kind erst zeitlich verz\u00f6gert und\/oder gebe es seine Absichtserkl\u00e4rung nicht zeitnah ab, sei nicht mehr nachgewiesen, dass die Erstausbildung nicht mit dem ersten Abschluss beendet sei. Die weitere Ausbildung sei dann als eine Zweitausbildung zu qualifizieren.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_52\"><\/a>52<\/dt>\n<dd>Im vorliegenden Fall habe sich das Kind nicht sp\u00e4testens im Folgemonat nach dem ersten Abschluss um eine weitere Ausbildung beworben. Die weitere Ausbildung sei daher als Zweitausbildung zu qualifizieren. Die daneben ausge\u00fcbte Erwerbst\u00e4tigkeit von mehr als 20 Stunden pro Woche, stehe dem Anspruch entgegen.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_53\"><\/a>53<\/dt>\n<dd>In der m\u00fcndlichen Verhandlung f\u00fchrte der Vertreter der Familienkasse auf Nachfrage des Gerichtes aus, dass die beklagte Familienkasse das Studium des Sohns zum Bankfachwirt als Bestandteil der Erstausbildung anerkannt h\u00e4tte, wenn sich der Sohn innerhalb der verwaltungsseitig festgelegten Monatsfrist beworben h\u00e4tte.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<\/div>\n<h4 class=\"doc\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h4>\n<div>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_54\"><\/a>54<\/dt>\n<dd>Die Klage ist begr\u00fcndet.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_55\"><\/a>55<\/dt>\n<dd>I. Der Klageantrag ist dahingehend auszulegen, dass sich die Klage auf den Streitzeitraum Februar 2017 bis August 2017 bezieht. Da eine gegen einen Kindergeldablehnungsbescheid gerichtete Klage unzul\u00e4ssig ist, soweit sie die Zeit nach dem Monat der Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung betrifft (Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 22. Dezember 2011 III R 70\/09, BFH\/NV 2012, 1446; BFH-Urteil vom 24. Juli 2013 XI R 24\/12, BFH\/NV 2013, 1920; BFH-Urteil vom 25. September 2014 III R 56\/13, BFH\/NV 2015, 206; vgl. auch BFH-Urteil vom 4. August 2011 III R 71\/10, BStBl II 2013, 380), entspricht es dem wohlverstandenen Interesse des Kl\u00e4gers, die offene Formulierung des Klageantrags dahingehend zu verstehen, dass nur die Kindergeldfestsetzung bis einschlie\u00dflich des\u00a0\u00a0Monats der Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung begehrt wird (Einspruchsentscheidung vom 8. August 2017). Dies wurde der Prozessbevollm\u00e4chtigten des Kl\u00e4gers in der m\u00fcndlichen Verhandlung erl\u00e4utert. Sie hat keine Einw\u00e4nde erhoben.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_56\"><\/a>56<\/dt>\n<dd>II. Dem Kl\u00e4ger steht das Kindergeld f\u00fcr die Monate Februar 2017 bis August 2017 f\u00fcr das Kind X (geboren am xx. September 1994) zu.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_57\"><\/a>57<\/dt>\n<dd>1. Gem\u00e4\u00df \u00a7 62 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) ist der Kl\u00e4ger grunds\u00e4tzlich kindergeldberechtigt, weil er im Inland \u2013 und zwar in W \u2013 einen Wohnsitz hat.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_58\"><\/a>58<\/dt>\n<dd>2. Zwar ist auch die Kindesmutter kindergeldberechtigt, weil das Kind ausweislich der Angaben in dem Antragsformular vom 22. Juni 2017 in dem gemeinsamen Haushalt der Eltern lebt. Aus der Kindergeldakte ergibt sich aber, dass sich die Berechtigten gem\u00e4\u00df \u00a7 64 Abs. 2 Satz 2 EStG darauf geeinigt haben, dass dem Kl\u00e4ger der Kindergeldanspruch zusteht.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_59\"><\/a>59<\/dt>\n<dd>3. Nach \u00a7 63 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG in Verbindung mit \u00a7 32 Abs. 1 Nr. 1 EStG sind leibliche Kinder &#8211; wie X \u2013 dem Grunde nach ber\u00fccksichtigungsf\u00e4hig. Dies gilt nach \u00a7 63 Abs. 1 Satz 2 EStG in Verbindung mit \u00a7 32 Abs. 3 EStG bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres uneingeschr\u00e4nkt. X hatte in dem Streitzeitraum aber bereits das 22. Lebensjahr vollendet. Deshalb erh\u00e4lt der Kl\u00e4ger das Kindergeld nur, wenn X die besonderen Voraussetzungen gem\u00e4\u00df \u00a7 63 Abs. 1 Satz 2 EStG in Verbindung mit \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG f\u00fcr Kinder, die bereits das 21. Lebensjahr, aber noch nicht das 25. Lebensjahr, vollendet haben, erf\u00fcllt.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_60\"><\/a>60<\/dt>\n<dd>4. Nach \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG besteht die Kindergeldberechtigung insbesondere f\u00fcr Kinder, die f\u00fcr einen Beruf ausgebildet werden. In den Monaten Februar 2017 bis April 2017 wurde X unstreitig nicht in einem Beruf ausgebildet. Die Berufsausbildung zum Bankkaufmann war bereits am 17. Januar 2017 beendet worden. Die Einf\u00fchrungsveranstaltung f\u00fcr die Ausbildung zum Bankfachwirt fand am 20. Mai 2017 statt. Es ist aber zweifelhaft, ob die Einf\u00fchrungsveranstaltung bereits als Beginn der weiterf\u00fchrenden Ausbildung zum Bankfachwirt betrachtet werden kann. Der Beginn der weiterf\u00fchrenden Ausbildung fand aber jedenfalls mit Semesterbeginn am 3. Juni 2017 statt. Somit greift \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG erst f\u00fcr den Zeitraum ab Juni 2017 ein.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_61\"><\/a>61<\/dt>\n<dd>a) Nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des BFH ist unter Berufsausbildung im Sinne des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG die Ausbildung zu einem k\u00fcnftigen Beruf zu verstehen. In Berufsausbildung befindet sich, wer sein Berufsziel noch nicht erreicht hat, sich aber ernsthaft und nachhaltig darauf vorbereitet. Der Vorbereitung auf ein Berufsziel dienen alle Ma\u00dfnahmen, bei denen es sich um den Erwerb von Kenntnissen, F\u00e4higkeiten und Erfahrungen handelt, die als Grundlagen f\u00fcr die Aus\u00fcbung des angestrebten Berufs geeignet sind, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob die Ausbildungsma\u00dfnahmen in einer Ausbildungsordnung oder Studienordnung vorgeschrieben sind. Die Ausbildungsma\u00dfnahme braucht Zeit und Arbeitskraft des Kindes nicht \u00fcberwiegend in Anspruch zu nehmen (z.B. BFH-Urteil vom 24. Juni 2004 III R 3\/03, BStBl II 2006, 294, zum freiwilligen sozialen Jahr; BFH-Urteil vom 2. April 2009 III R 85\/08, BStBl II 2010, 298, zur Vorbereitung auf eine bestandene Wiederholungspr\u00fcfung; BFH-Urteil vom 30. Juli 2009 III R 77\/06, BFH\/NV 2010, 28, zum freiwilligen zus\u00e4tzlichen Wehrdienst; BFH-Urteil vom 10. Mai 2012 VI R 72\/11, BStBl II 2012, 895, zur Ausbildung eines Soldaten auf Zeit zum Kraftfahrer der Fahrerlaubnisklasse CE; BFH-Urteil vom 8. September 2016 III R 27\/15, BStBl II 2017, 278, zum berufsbegleitenden Studium).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_62\"><\/a>62<\/dt>\n<dd>b) Der Besuch des Bankcollegs dient dem Erwerb von Kenntnissen, F\u00e4higkeiten und Erfahrungen, die als Grundlagen f\u00fcr die Aus\u00fcbung des angestrebten Berufs geeignet sind. Deshalb stellt die Teilnahme an dem Bankcolleg eine Berufsausbildung im Sinne des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG dar.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_63\"><\/a>63<\/dt>\n<dd>c) Unerheblich ist, dass die Pr\u00e4senzveranstaltungen nur an Samstagen zwischen 8:30 Uhr und 14:30 Uhr stattfinden. Zum einen betont das Bankcolleg die Notwendigkeit des eigenverantwortlichen Selbststudiums anhand des Studienwerks aus dem xx-Verlag an den anderen Tagen. Zum anderen sieht das Bankcolleg auch sog. Webinare vor. Schlie\u00dflich ist eine inl\u00e4ndische Berufsausbildung nach der Rechtsprechung des BFH nicht vom Umfang der Ausbildungsveranstaltungen abh\u00e4ngig.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_64\"><\/a>64<\/dt>\n<dd>aa) Zwar hat der BFH f\u00fcr die Anerkennung des Sprachunterrichts im Rahmen eines Au-Pair-Aufenthalts als Berufsausbildung grunds\u00e4tzlich einen theoretisch-systematischen Sprachunterricht mit grunds\u00e4tzlich mindestens 10 Wochenstunden verlangt (BFH-Urteil vom 9. Juni 1999 VI R 33\/98, BStBl II 1999, 701). Er hat diesen Mindestumfang aber nicht auf Schul-, Universit\u00e4ts- und sonstige \u201eklassische\u201c Ausbildungen \u00fcbertragen (BFH-Urteil vom 2. April 2009 III R 85\/08, BStBl II 2010, 298; BFH-Urteil vom 8. September 2016 III R 27\/15, BStBl II 2017, 278). Der BFH stellt vielmehr auf den Gesetzeszweck ab, nach dem auch Abendschulen und Fernstudieng\u00e4nge, die neben einer Vollzeiterwerbst\u00e4tigkeit durchgef\u00fchrt werden, grunds\u00e4tzlich beg\u00fcnstigt sind. Dementsprechend sah es der BFH in seinem Urteil vom 8. September 2016 (III R 27\/15, BStBl II 2017, 278) auch als unproblematisch an, dass eine Ausbildung in den ersten sechs Semestern nur aus f\u00fcnf Semesterwochenstunden &#8211; ausschlie\u00dflich in Wochenendbl\u00f6cken &#8211; bestand.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_65\"><\/a>65<\/dt>\n<dd>bb) Der BFH pr\u00fcfte in dem damaligen Fall lediglich das Vorliegen eines Missbrauchs, der durch eine sog. \u201ePro-forma-Immatrikulation\u201c verwirklicht sein k\u00f6nnte. Im vorliegenden Fall sind f\u00fcr einen derartigen Missbrauch keinerlei Anhaltspunkte ersichtlich. Vielmehr hat die Genossenschaftsakademie bescheinigt, dass X die Ausbildungsma\u00dfnahme ernsthaft und nachhaltig betreibt. Etwas Gegenteiliges ist auch von der beklagten Familienkasse nicht vorgetragen worden.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_66\"><\/a>66<\/dt>\n<dd>5. F\u00fcr die Monate Februar 2017 bis Mai 2017 sind die besonderen Voraussetzungen des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b EStG erf\u00fcllt. Nach dieser Vorschrift bleibt die Kindergeldberechtigung bestehen, wenn sich das Kind in einer \u00dcbergangszeit von h\u00f6chstens vier Monaten befindet, die zwischen zwei Ausbildungsabschnitten liegt. Bei der Ausbildung zum Bankkaufmann und der nachfolgenden Ausbildung zum \u201eBankfachwirt Bankcolleg\u201c bzw. \u201eBankfachwirt IHK\u201c handelt es sich um eine mehraktige erstmalige Berufsausbildung (siehe unten). Deshalb liegt eine Unterbrechung zwischen zwei Ausbildungsabschnitten vor.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_67\"><\/a>67<\/dt>\n<dd>6. F\u00fcr die Monate Februar 2017 bis Mai 2017 sind au\u00dferdem die Voraussetzungen des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c EStG erf\u00fcllt. Nach dieser Vorschrift kann ein Kind ber\u00fccksichtigt werden, wenn es eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann. Dieser Ber\u00fccksichtigungstatbestand ist nicht nur dann gegeben, wenn das Kind trotz ernsthaften Bem\u00fchens noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, sondern auch dann, wenn ihm ein Ausbildungsplatz bereits zugesagt wurde, es diesen aber aus schul-, studien- oder betriebsorganisatorischen Gr\u00fcnden erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt antreten kann (BFH-Urteil vom 15. Juli 2003 VIII R 77\/00, BStBl II 2003, 845; BFH-Urteil vom 15. September 2005 III R 67\/04, BStBl II 2006, 305; BFH-Urteil vom 17. Juni 2010 III R 34\/09, BStBl II 2010, 982).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_68\"><\/a>68<\/dt>\n<dd>X hatte sich am 6. April 2017 f\u00fcr die Ausbildung zum Bankfachwirt beworben. Die Best\u00e4tigung der Annahme erhielt er am 7. April 2017. Zwar begann das erste Semester erst am 3. Juni 2017; die Gesamtsituation deutet jedoch darauf hin, dass X den gesamten Zeitraum nach dem Abschluss der Ausbildung zum Bankkaufmann weiterhin ausbildungswillig war. Ansonsten w\u00e4re kaum zu erkl\u00e4ren, weshalb sich X bereits so kurz nach dem Abschluss der Ausbildung zum Bankkaufmann f\u00fcr eine weiterf\u00fchrende Ausbildung beworben hat. Deshalb war X allein aus schulorganisatorischen Gr\u00fcnden gehindert, seine Ausbildung fortzusetzen (ebenso f\u00fcr einen Fall der mehraktigen Berufsausbildung: BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_69\"><\/a>69<\/dt>\n<dd>7. Die Ber\u00fccksichtigungstatbest\u00e4nde in \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b und c EStG sind nicht deshalb ausgeschlossen, weil X in den Monaten Februar 2017 bis Mai 2017 einer Vollzeiterwerbst\u00e4tigkeit nachging (BFH-Urteil vom 17. Juni 2010 III R 34\/09, BStBl II 2010, 982; BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163). Somit sind f\u00fcr die Monate Februar 2017 bis Mai 2017 die besonderen Voraussetzungen des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b und c EStG und f\u00fcr die Monate Juni 2017 bis August 2017 die besonderen Voraussetzungen gem\u00e4\u00df \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b oder c EStG erf\u00fcllt.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_70\"><\/a>70<\/dt>\n<dd>8. Der negative Abgrenzungstatbestand gem\u00e4\u00df \u00a7 63 Abs. 1 Satz 2 EStG in Verbindung mit<br \/>\n\u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG greift nicht ein.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_71\"><\/a>71<\/dt>\n<dd>a) Nach \u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG wird ein Kind nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums in den F\u00e4llen des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG nur ber\u00fccksichtigt, wenn das Kind keiner Erwerbst\u00e4tigkeit nachgeht. Nach \u00a7 32 Abs. 4 Satz 3 EStG ist eine Erwerbst\u00e4tigkeit mit bis zu 20 Stunden regelm\u00e4\u00dfiger w\u00f6chentlicher Arbeitszeit, ein Ausbildungsdienstverh\u00e4ltnis oder ein geringf\u00fcgiges Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis im Sinne der \u00a7\u00a7 8 und 8a SGB IV unsch\u00e4dlich.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_72\"><\/a>72<\/dt>\n<dd>b) Die Ausbildung zum Bankkaufmann und die sich anschlie\u00dfende Ausbildung zum \u201eBankfachwirt Bankcolleg\u201c bzw. \u201eBankfachwirt IHK\u201c stellen mehraktige Ausbildungsma\u00dfnahmen einer einheitlichen erstmaligen Berufsausbildung dar. Auf den Umfang der Erwerbst\u00e4tigkeit kommt es deshalb nicht an.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_73\"><\/a>73<\/dt>\n<dd>c) Das Tatbestandsmerkmal des \u201eAbschlusses einer erstmaligen Berufsausbildung\u201c im Sinne von \u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG liegt dann vor, wenn das Kind bef\u00e4higt ist, einen von ihm angestrebten Beruf auszu\u00fcben (BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163; BFH-Urteil vom 3. September 2015 VI R 9\/15, BStBl II 2016, 166). Dabei steht den Eltern und dem Kind nach der Rechtsprechung des BFH von Verfassungs wegen ein weiter Entscheidungsspielraum bei der Gestaltung der Ausbildung zu (BFH-Urteil vom 26. August 2010 III R 88\/08, BFH\/NV 2011, 26; BFH-Urteil vom 3. Juli 2014 III R 52\/13 BStBl II 2015, 152). Ist aufgrund objektiver Beweisanzeichen erkennbar, dass das Kind die f\u00fcr sein angestrebtes Berufsziel erforderliche Ausbildung nicht bereits mit dem ersten erlangten Abschluss beendet hat, kann auch eine weiterf\u00fchrende Ausbildung noch als Teil der Erstausbildung zu qualifizieren sein. Abzustellen ist darauf, ob sich die einzelnen Ausbildungsabschnitte als integrative Teile einer einheitlichen Ausbildung darstellen (BFH-Urteil vom 3. Juli 2014 III R 52\/13 BStBl II 2015, 152; BFH-Urteil vom 16. Juni 2015 XI R 1\/14, BFH\/NV 2015, 1378; BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163; BFH-Urteil vom 3. September 2015 VI R 9\/15, BStBl II 2016, 166; BFH-Urteil vom 4. Februar 2016 III R 14\/15, BStBl II 2016, 615; BFH-Urteil vom 8. September 2016 III R 27\/15, BStBl II 2017, 278; BFH-Beschluss vom 29. August 2017 XI B 57\/17, juris).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_74\"><\/a>74<\/dt>\n<dd>d) Die systematische Stellung des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG und der Sinn und Zweck der Norm sprechen daf\u00fcr, dass mehraktige Ausbildungsma\u00dfnahmen dann als Teil einer einheitlichen Erstausbildung zu qualifizieren sind, wenn sie zeitlich und inhaltlich so aufeinander abgestimmt sind, dass die Ausbildung nach dem Erreichen des ersten Abschlusses fortgesetzt werden soll und das angestrebte Berufsziel erst \u00fcber den weiterf\u00fchrenden Abschluss erreicht werden kann. Die Ausbildungsabschnitte stellen sich deshalb als integrative Teile einer einheitlichen Ausbildung dar, wenn die Ausbildungsabschnitte in einem engen sachlichen Zusammenhang (z.B. dieselbe Berufssparte, derselbe fachliche Bereich) zueinander stehen und in einem engen zeitlichen Zusammenhang durchgef\u00fchrt werden (BFH-Urteil vom 3. Juli 2014 III R 52\/13 BStBl II 2015, 152; BFH-Urteil vom 16. Juni 2015 XI R 1\/14, BFH\/NV 2015, 1378; BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163; BFH-Urteil vom 3. September 2015 VI R 9\/15, BStBl II 2016, 166; BFH-Urteil vom 4. Februar 2016 III R 14\/15, BStBl II 2016, 615; BFH-Urteil vom 8. September 2016 III R 27\/15, BStBl II 2017, 278; BFH-Beschluss vom 29. August 2017 XI B 57\/17, juris).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_75\"><\/a>75<\/dt>\n<dd>aa) im vorliegenden Fall ist der enge sachliche Zusammenhang zwischen der Ausbildung zum Bankkaufmann und der Ausbildung zum \u201eBankfachwirt Bankcolleg\u201c bzw. \u201eBankfachwirt IHK\u201c offenkundig. Es handelt sich um dieselbe Berufssparte und um denselben fachlichen Bereich. Dass die beiden Ausbildungsabschnitte im Rahmen von unterschiedlichen Qualifikationsstufen auf das zuk\u00fcnftige Berufsfeld vorbereiten, ist unerheblich (BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163). Die Ausbildung zum Bankfachwirt hat das Ziel, die Lerninhalte des Ausbildungsgangs zum Bankkaufmann zu vertiefen und zu erweitern. Es geht um die Steigerung der Fachkompetenz eines zum Bankkaufmann ausgebildeten Kindes.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_76\"><\/a>76<\/dt>\n<dd>bb) Der enge zeitliche Zusammenhang ist ebenfalls gegeben. Die Ausbildung zum Bankkaufmann endete am 17. Januar 2017. Bereits im April 2017 bewarb sich X f\u00fcr die Teilnahme an dem Bankcolleg. Die Ausbildung begann lediglich aus schulorganisatorischen Gr\u00fcnden erst im Juni 2017.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_77\"><\/a>77<\/dt>\n<dd>cc) Die Teilnahme an dem Bankcolleg war ausdr\u00fccklich nicht davon abh\u00e4ngig, dass vorher eine gewisse berufspraktische Zeit absolviert werden musste. Zwar wird f\u00fcr die Pr\u00fcfung zum Bankfachwirt IHK die Ableistung einer berufspraktischen Zeit verlangt (genauer siehe unten). Diese durfte aber w\u00e4hrend des viersemestrigen Studiums abgeleistet werden. Dementsprechend greifen die Grunds\u00e4tze, die der BFH in seinem Urteil vom 4. Februar 2016 (III R 14\/15, BStBl II 2016, 615) aufgestellt hat, im vorliegenden Fall nicht ein. In der damaligen Entscheidung nahm der BFH an, dass eine Z\u00e4sur zwischen zwei Ausbildungen eintritt, wenn sich der zweite Ausbildungsabschnitt erst nach einer vorher zu absolvierenden Berufst\u00e4tigkeit anschlie\u00dfen kann. Gleiches gilt, wenn das Kind eine weitere Ausbildung erst nach einer zwischenzeitlichen Berufst\u00e4tigkeit beginnt, die nicht nur der zeitlichen \u00dcberbr\u00fcckung diente, was daran erkannt werden kann, dass mit der weiterf\u00fchrenden Ausbildung fr\u00fcher h\u00e4tte begonnen werden k\u00f6nnen (ebenso: BFH-Beschluss vom 29. August 2017 XI B 57\/17, juris).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_78\"><\/a>78<\/dt>\n<dd>Beide negative Abgrenzungsmerkmale sind im vorliegenden Fall nicht einschl\u00e4gig. Weder bedurfte es einer Berufst\u00e4tigkeit, damit X seine Ausbildung als Bankfachwirt beginnen konnte, noch hatte X zwischenzeitlich eine Berufst\u00e4tigkeit begonnen, die nicht lediglich der zeitlichen \u00dcberbr\u00fcckung diente. Zwar befand sich X ab dem 18. Januar 2017 in einer Vollerwerbst\u00e4tigkeit bei der Volksbank Y eG. Er begann seine weiterf\u00fchrende Ausbildung aber dennoch so fr\u00fch wie m\u00f6glich. Deshalb kann die Vollerwerbst\u00e4tigkeit als blo\u00dfe \u00dcberbr\u00fcckungst\u00e4tigkeit gewertet werden. Dies gilt unabh\u00e4ngig davon, dass X auch nach dem Beginn der weiterf\u00fchrenden Berufsausbildung zum Bankfachwirt in vollem Umfang erwerbst\u00e4tig blieb. Dies war lediglich dem Umstand geschuldet, dass die weiterf\u00fchrende Berufsausbildung als berufsbegleitende Ausbildung konzipiert war.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_79\"><\/a>79<\/dt>\n<dd>dd) Die von der beklagten Familienkasse aufgestellten Voraussetzungen zum engen zeitlichen Zusammenhang (Nachweis einer Bewerbung innerhalb eines Monats nach Abschluss der ersten Ausbildungsma\u00dfnahme oder Anzeige bei der Familienkasse innerhalb eines Monats nach Abschluss der ersten Ausbildungsma\u00dfnahme, dass eine Bewerbung auf ein konkretes Berufsziel erfolgen werde) lassen sich aus dem Gesetz nicht ableiten.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_80\"><\/a>80<\/dt>\n<dd>Solche Beweiszeichen m\u00f6gen Indizien f\u00fcr eine fortbestehende Ausbildungswilligkeit sein. Ihr Fehlen kann aber nicht \u2013 wie es die beklagte Familienkasse meint \u2013 zur automatischen Verneinung des engen zeitlichen Zusammenhangs f\u00fchren. Vielmehr ist eine W\u00fcrdigung aller Umst\u00e4nde des Einzelfalls erforderlich. Dementsprechend hat der BFH zur Einhaltung des engen zeitlichen Zusammenhangs lediglich verlangt, dass das Kind den weiteren Ausbildungsabschnitt \u201emit der gebotenen Zielstrebigkeit\u201c aufnimmt. Der enge zeitliche Zusammenhang entf\u00e4llt nach Ansicht des BFH erst, wenn der weitere Ausbildungsabschnitt nicht aufgenommen wird, obwohl das Kind damit h\u00e4tte beginnen k\u00f6nnen (BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163, Tz. 26 bei juris; BFH-Urteil vom 3. September 2015 VI R 9\/15, BStBl II 2016, 166, Tz. 22 bei juris). \u00c4hnlich nimmt das Finanzgericht Saarland an, dass der erforderliche enge zeitliche Zusammenhang besteht, wenn zwischen dem ersten beruflichen Zwischenschritt und der sachlich darauf abgestimmten \u201eFortbildung\u201c im H\u00f6chstfall mehrere Monate liegen (Urteil des FG Saarland vom 15. Februar 2017 \u2013 2 K 1290\/16, Tz. 27 bei juris, Revision zugelassen, Az. des BFH: V R 13\/17).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_81\"><\/a>81<\/dt>\n<dd>Dies sieht im \u00dcbrigen auch das Bundesministerium der Finanzen so, indem es in der Dienstanweisung zum Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz (DA-KG) vom 13. Juli 2017 (BStBl I 2017, 1006) ausf\u00fchrt, dass der enge zeitliche Zusammenhang gewahrt ist, wenn das Kind die weitere Ausbildung zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt aufnimmt oder sich bei mangelndem Ausbildungsplatz zeitnah zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt f\u00fcr die weiterf\u00fchrende Ausbildung bewirbt. Unsch\u00e4dlich sind Verz\u00f6gerungen, die z.B. aus einem zun\u00e4chst fehlenden Ausbildungsplatz oder aus einem aus schul-, studien- oder betriebsorganisatorischen Gr\u00fcnden erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt verf\u00fcgbaren Ausbildungsplatz resultieren (A 20.2.4. Abs. 2 S\u00e4tze 4 und 5 der DA-KG).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_82\"><\/a>82<\/dt>\n<dd>Da X die weiterf\u00fchrende Ausbildung zum Bankfachwirt zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt nach Beendigung der Ausbildung als Bankkaufmann begonnen hat, ist der enge zeitliche Zusammenhang zwischen den beiden Ausbildungsabschnitten gewahrt. Eine willentliche Z\u00e4sur zwischen den beiden Ausbildungsabschnitten liegt nicht vor. Vielmehr sprechen alle objektiven Beweiszeichen daf\u00fcr, dass X bereits in dem Zeitpunkt des Abschlusses seiner Ausbildung als Bankkaufmann fest dazu entschlossen war, die weiterf\u00fchrende Ausbildung zum Bankfachwirt zu beginnen. Die im engen zeitlichen Zusammenhang nach Abschluss der ersten Ausbildung gefertigte Bewerbung f\u00fcr die weiterf\u00fchrende Ausbildung zum Bankfachwirt l\u00e4sst erkennen, dass X sein angestrebtes Berufsziel mit dem Abschluss der Ausbildung zum Bankkaufmann noch nicht erreicht hatte. Seine anschlie\u00dfenden Bem\u00fchungen dienten dem \u2013 objektiv feststellbaren &#8211; Ziel der Erlangung des Abschlusses als Bankfachwirt (ebenso f\u00fcr einen vergleichbaren Fall: BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163, Tz. 23 und 26 bei juris; vgl. auch: BFH-Urteil vom 3. September 2015 VI R 9\/15, BStBl II 2016, 166, Tz. 19 bei juris).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_83\"><\/a>83<\/dt>\n<dd>9. Gegen diese W\u00fcrdigung kann nicht eingewandt werden, dass die Weiterbildung zum Bankfachwirt nicht mehr von dem Begriff der Berufsausbildung in \u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG umfasst ist.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_84\"><\/a>84<\/dt>\n<dd>a) Zwar trifft es zu, dass der Begriff der Berufsausbildung in \u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG enger ist, als das in \u00a7 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG genannte Tatbestandsmerkmal \u201eKind, das \u2026 f\u00fcr einen Beruf ausgebildet wird.\u201c (BFH-Urteil vom 3. Juli 2014 III R 52\/13, BStBl II 2015, 152; BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163; BFH-Urteil vom 3. September 2015 VI R 9\/15, BStBl II 2016, 166). Zutreffend ist auch, dass der Beruf im Rahmen eines \u00f6ffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgangs erlernt und die Ausbildung durch eine Pr\u00fcfung abgeschlossen werden muss (BR-Drucks 54\/11, S. 55 f.). Allein aus dem Umstand, dass es sich bei dem Abschluss \u201eBankfachwirt Bankcolleg\u201c um eine brancheninterne kaufm\u00e4nnische Aufstiegsfortbildung durch die Genossenschaftsakademien der Volks- und Raiffeisenbanken handelt, kann aber nicht der Schluss gezogen werden, dass die betroffene Ausbildungsma\u00dfnahme keine Berufsausbildung im Sinne des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG ist. Sie ist n\u00e4mlich auch Grundlage f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlich anerkannten Abschluss \u201egepr\u00fcfter Bankfachwirt\/gepr\u00fcfte Bankfachwirtin\u201c, der von der Industrie- und Handelskammer vergeben wird (vgl. Verordnung \u00fcber die Pr\u00fcfung zum anerkannten Abschluss Gepr\u00fcfter Bankfachwirt\/Gepr\u00fcfte Bankfachwirtin vom 1. M\u00e4rz 2000 (BGBl. I S. 193), ge\u00e4ndert durch Artikel 2 der Verordnung vom 26. M\u00e4rz 2014 (BGBl. I S. 274).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_85\"><\/a>85<\/dt>\n<dd>b) Aus \u00a7 2 Abs. 2 und 3 der Verordnung ergibt sich, dass die Pr\u00fcfung die Bereiche Allgemeine Bankbetriebswirtschaft, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Recht, Privatkundengesch\u00e4ft, Immobiliengesch\u00e4ft und Firmenkundengesch\u00e4ft umfasst. Dies entspricht im Wesentlichen den F\u00e4chern und Inhalten des Bankcollegs.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_86\"><\/a>86<\/dt>\n<dd>aa) Nach \u00a7 4 Abs. 1 der Verordnung werden in dem Pr\u00fcfungsbereich \u201eAllgemeine Bankbetriebswirtschaft\u201c folgende Bereiche gepr\u00fcft: Bankbetriebliche Rahmenbedingungen, Jahresabschluss der Kreditinstitute, Bank-Controlling, Bankpolitik und Bankmarketing. Diese Pr\u00fcfungsbereiche entsprechen im Wesentlichen dem Stoff, der in dem Bankcolleg im Rahmen der \u201eBankwirtschaft\u201c vermittelt wird.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_87\"><\/a>87<\/dt>\n<dd>bb) Nach \u00a7 4 Abs. 2 der Verordnung werden in dem Pr\u00fcfungsbereich \u201eBetriebswirtschaft\u201c folgende Bereiche gepr\u00fcft: Allgemeine Betriebswirtschaft (Betriebliches Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung, Bilanzlehre, Investition und Finanzierung der Betriebe), Personal und Kommunikation (Personalwirtschaft, Arbeitsrecht, Kommunikation und Projektarbeit). Auch diese Bereiche werden von dem Lehrstoff des Bankcollegs umfasst, wobei der Senat davon ausgeht, dass unter dem Begriff des Personalmanagements s\u00e4mtliche Themen erfasst sind, die Personal und Kommunikation ber\u00fchren.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_88\"><\/a>88<\/dt>\n<dd>cc) Der Pr\u00fcfungsbereich \u201eVolkswirtschaft\u201c umfasst nach \u00a7 4 Abs. 3 der Verordnung die Themen: Volkswirtschaftliche Rahmendaten, G\u00fcter- und Kapitalm\u00e4rkte, Geld, Kredit, W\u00e4hrung, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Wirtschaftsbeziehungen und Wettbewerb. Diese Themen finden sich allesamt in dem Lehrplan des Bankcollegs wieder.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_89\"><\/a>89<\/dt>\n<dd>dd) Auch die im Pr\u00fcfungsbereich \u201eRecht\u201c in \u00a7 4 Abs. 4 der Verordnung genannten Themen (B\u00fcrgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Kreditsicherungsrecht, Grundz\u00fcge des Verfahrens- und Insolvenzrechts) werden w\u00e4hrend des Bankcollegs behandelt.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_90\"><\/a>90<\/dt>\n<dd>ee) Bei den speziellen Qualifikationen nach \u00a7 5 der Verordnung (Privatkundengesch\u00e4ft, Immobiliengesch\u00e4ft und Firmenkundengesch\u00e4ft) f\u00e4llt zwar auf, dass nach dem Lehrplan des Bankcollegs keine Kenntnisse im Immobiliengesch\u00e4ft vermittelt werden. Diese geringf\u00fcgige Abweichung gibt dem Senat aber keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass das Bankcolleg eine zielgerichtete Ausbildung zur Erlangung des Abschlusses \u201eGepr\u00fcfter Bankfachwirt\/Gepr\u00fcfte Bankfachwirtin\u201c ist. Es handelt sich mithin um eine Ausbildung f\u00fcr einen \u00f6ffentlich-rechtlich anerkannten Abschluss und damit um einen Teil der Berufsausbildung im Sinne des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 2 EStG.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_91\"><\/a>91<\/dt>\n<dd>10. Unerheblich ist auch, dass die Zulassung zur Pr\u00fcfung nach \u00a7 3 Abs. 1 Nr. 1 der Verordnung neben einer mit Erfolg abgelegten Abschlusspr\u00fcfung zum \u201eBankkaufmann\/Bankkauffrau\u201c au\u00dferdem zur Voraussetzung hat, dass eine mindestens zweij\u00e4hrige Berufspraxis absolviert worden ist. Diese Berufspraxis wird nach der Konzeption des Bankcollegs w\u00e4hrend der viersemestrigen Ausbildungszeit erbracht. Sie stellt keine Z\u00e4sur zwischen dem ersten und dem zweiten Ausbildungsabschnitt dar, sondern ist Bestandteil des zweiten (berufsbegleitenden) Ausbildungsabschnitts.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_92\"><\/a>92<\/dt>\n<dd>Dementsprechend hat der BFH in seinem Urteil vom 4. Februar 2016 (III R 14\/15, BStBl II 2016, 615) f\u00fcr die Bejahung einer Z\u00e4sur darauf abgestellt, ob der zweite Ausbildungsabschnitt erst\u00a0nach\u00a0einer Berufst\u00e4tigkeit begonnen werden konnte. Der Senat weicht insoweit allerdings von der Auffassung des FG M\u00fcnster ab, das in seinen Urteilen vom 23. Mai 2017 (1 K 3050\/16 Kg, juris, Revision eingelegt, Az. des BFH: XI R 25\/17 und 1 K 2410\/16 Kg, juris, Revision eingelegt, Az. des BFH: III R 18\/17) davon ausgeht, dass das Erfordernis einer praktischen Berufst\u00e4tigkeit f\u00fcr den Abschluss auch dann eine Z\u00e4sur darstellt, wenn das Kind die praktische Berufst\u00e4tigkeit parallel zu der theoretischen Ausbildung absolvieren kann (ebenso wie hier dagegen: Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 28. Juni 2017 \u2013 5 K 2388\/15, juris, zur Weiterbildung einer \u201eImmobilienkauffrau\u201c zur \u201egepr\u00fcften Immobilienfachwirtin\u201c).<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_93\"><\/a>93<\/dt>\n<dd>Nach Auffassung des Senats ist die Ansicht des FG M\u00fcnster schon allein deshalb unzutreffend, weil es sich bei der Frage, ob eine Z\u00e4sur vorliegt, um die Frage des engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen dem ersten und dem zweiten Ausbildungsabschnitt handelt. Wird der zweite Ausbildungsabschnitt &#8211; wie hier &#8211; unmittelbar nach dem ersten Ausbildungsabschnitt begonnen, ist die praktische Berufst\u00e4tigkeit lediglich Bestandteil des zweiten Ausbildungsabschnitts. Es ist nicht ersichtlich, weshalb der geforderte enge zeitliche Zusammenhang zwischen den beiden Ausbildungsabschnitten nicht gewahrt sein sollte.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_94\"><\/a>94<\/dt>\n<dd>Der Auffassung des FG M\u00fcnster kann auch deshalb nicht gefolgt werden, weil sie nicht ber\u00fccksichtigt, dass bei einer parallelen Ableistung von theoretischer Ausbildung (hier: an der Genossenschaftsakademie) und praktischer Berufst\u00e4tigkeit der typische Fall der Berufsausbildung w\u00e4hrend einer Vollzeiterwerbst\u00e4tigkeit verwirklicht wird. Der BFH hat bereits entschieden, dass eine Vollzeiterwerbst\u00e4tigkeit eine parallel betriebene Berufsausbildung nicht ausschlie\u00dft (vgl. BFH-Urteil vom 17. Juni 2010 III R 34\/09, BStBl II 2010, 982). Dieser Grundsatz ist vom BFH auch bereits mehrfach f\u00fcr mehraktige Berufsausbildungen best\u00e4tigt worden (BFH-Urteil vom 15. April 2015 V R 27\/14, BStBl II 2016, 163, Tz. 28 bei juris; BFH-Urteil vom 8. September 2016 III R 27\/15, BStBl II 2017, 278; inzident auch in: BFH-Urteil vom 3. September 2015 VI R 9\/15, BStBl II 2016, 166, Tz. 24 bei juris). Indem das FG M\u00fcnster die Auffassung vertritt, dass das Sammeln von berufspraktischer Erfahrung weder begrifflich noch teleologisch als \u201eBerufsausbildung\u201c verstanden werden k\u00f6nne, verkennt es, dass neben der berufspraktischen T\u00e4tigkeit auch eine theoretische Ausbildung absolviert wird, die sehr wohl eine Berufsausbildung im Sinne des Kindergeldrechts ist.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_95\"><\/a>95<\/dt>\n<dd>Au\u00dferdem kollidiert die Rechtsansicht des FG M\u00fcnster mit der Auffassung des BFH in dem Urteil vom 16. Juni 2015 (XI R 1\/14, BFH\/NV 2015, 1378). In dem damals entschiedenen Fall war Bestandteil des streitbefangenen \u201eausbildungsintegrierten Studiums\u201c, dass das Kind neben dem Studium zum Bachelor of Science eine Ausbildung absolvieren musste und anschlie\u00dfend neben dem Studium in Vollzeit arbeitete. Die Pr\u00fcfung zum Bachelor of Science konnte nur bestanden werden, wenn die Praxisnachweise erbracht wurden. Der BFH hat in der geforderten praktischen Berufst\u00e4tigkeit keinen Grund gesehen, die mehraktige Berufsausbildung zu verneinen.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_96\"><\/a>96<\/dt>\n<dd>W\u00fcrde sich die Auffassung des FG M\u00fcnster durchsetzen, k\u00f6nnten berufsbegleitende Ausbildungsma\u00dfnahmen regelm\u00e4\u00dfig nicht mehr Bestandteil einer mehraktigen Berufsausbildung sein.\u00a0\u00a0Die erforderliche praktische Berufst\u00e4tigkeit w\u00fcrde unabh\u00e4ngig von dem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen den beiden Ausbildungsabschnitten zu einem eigenst\u00e4ndigen Ausschlusskriterium f\u00fcr die mehraktige Berufsausbildung werden.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_97\"><\/a>97<\/dt>\n<dd>11. Schlie\u00dflich spricht gegen das gefundene Ergebnis auch nicht der Wortlaut des \u00a7 32 Abs. 4 Satz 3 EStG (ebenso: BFH-Urteil vom 16. Juni 2015 XI R 1\/14, BFH\/NV 2015, 1378, Tz. 29 bei juris). Danach ist eine nach dem Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung ausge\u00fcbte Erwerbst\u00e4tigkeit nur dann nicht anspruchssch\u00e4dlich, wenn sie im Rahmen einer regelm\u00e4\u00dfigen w\u00f6chentlichen Arbeitszeit von bis zu 20 Stunden, einem Ausbildungsdienstverh\u00e4ltnis oder einem geringf\u00fcgigen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis ausge\u00fcbt wird. Zwar ist Hintergrund dieser Regelung, dass der Gesetzgeber davon ausgegangen ist, dass ein Kind einer Berufsausbildung nicht mehr ernsthaft nachgehen kann, wenn es regelm\u00e4\u00dfig in Vollzeit arbeitet (BFH-Urteil vom 3. Juli 2014 III R 52\/13, BStBl II 2015, 152). Indes wird diese Vermutung nur f\u00fcr den Fall zum gesetzlichen Tatbestand erhoben, dass zwischen dem ersten Teil der Berufsausbildung und dem berufsbegleitenden Teil der Ausbildung keine sachliche und zeitliche Verzahnung vorliegt. F\u00fcr die F\u00e4lle der mehraktigen Berufsausbildungen werden dagegen auch Ausbildungsabschnitte akzeptiert, die berufsbegleitend \u2013 neben einer Vollzeiterwerbst\u00e4tigkeit &#8211; stattfinden.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_98\"><\/a>98<\/dt>\n<dd>III. Die Kostenentscheidung ergibt sich aus \u00a7 135 Abs. 1 FGO. Die Entscheidung \u00fcber die vorl\u00e4ufige Vollstreckbarkeit beruht auf \u00a7 151 Abs. 3 FGO in Verbindung mit \u00a7\u00a7 708 Nr. 10, 711 ZPO.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><a name=\"rd_99\"><\/a>99<\/dt>\n<dd>IV. Die Revision wird gem\u00e4\u00df \u00a7 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO zugelassen, weil die Rechtssache grunds\u00e4tzliche Bedeutung hat. Angesichts divergierender finanzgerichtlicher Urteile bedarf es einer h\u00f6chstrichterlichen Kl\u00e4rung, wann ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen den Ausbildungsabschnitten einer mehraktigen Ausbildung vorliegt.<\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Beginnt ein Kind nach Abschluss einer Ausbildung zum Bankkaufmann zum erstm\u00f6glichen Zeitpunkt eine Ausbildung zum &#8222;Bankfachwirt Bankcolleg&#8220; an einer Genossenschaftsakademie der Volks- und Raiffeisenbanken, so handelt es sich regelm\u00e4\u00dfig um den zweiten Ausbildungsteil einer mehraktigen erstmaligen Berufsausbildung. 2. 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