{"id":48345,"date":"2018-06-07T17:51:58","date_gmt":"2018-06-07T15:51:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=48345"},"modified":"2018-06-07T17:51:58","modified_gmt":"2018-06-07T15:51:58","slug":"gesetzliche-krankenversicherung-beschaeftigte-ab-2019-entlastet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/gesetzliche-krankenversicherung-beschaeftigte-ab-2019-entlastet\/","title":{"rendered":"Gesetzliche Krankenversicherung: Besch\u00e4ftigte ab 2019 entlastet"},"content":{"rendered":"<article>\n<h2>Arbeitgeber und Besch\u00e4ftigte zahlen ab 2019 die Beitr\u00e4ge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu gleichen Teilen. Selbst\u00e4ndige, die wenig verdienen, m\u00fcssen weniger f\u00fcr ihre Krankenversicherung zahlen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.<\/h2>\n<\/article>\n<article>Der Entwurf zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz sieht vor, dass die Gesetzliche Krankenversicherung ab 1. Januar 2019 wieder parit\u00e4tisch finanziert wird. Das hei\u00dft: Arbeitgeber und Besch\u00e4ftigte sowie Rentner und Rentenversicherung bezahlen zu gleichen Teilen die Beitr\u00e4ge f\u00fcr die gesetzliche Krankenversicherung. Das gilt nicht nur &#8211; wie bisher &#8211; f\u00fcr den allgemeinen Beitragssatz. Dies gilt auch f\u00fcr den individuellen Zusatzbeitrag, den jede Krankenkasse selbst bestimmt.<\/p>\n<h3>Mindestbeitrag f\u00fcr Selbst\u00e4ndige sinkt<\/h3>\n<p>Selbst\u00e4ndige mit geringem Einkommen k\u00f6nnen k\u00fcnftig mit niedrigeren Beitr\u00e4gen rechnen, wenn sie freiwillig Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind. Wer bis zu 1.142 Euro pro Monat verdient, muss ab 2019 in der Regel nur noch einen Beitrag von 171 Euro pro Monat zahlen. Derzeit betr\u00e4gt der Mindestbeitrag etwa doppelt so viel.<\/p>\n<p>Soldatinnen und Soldaten, die zeitlich begrenzt bei der Bundeswehr t\u00e4tig sind, k\u00f6nnen sich nach ihrem Dienstende k\u00fcnftig leichter in der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern. Das erleichtert den \u00dcbergang in das Zivilleben.<\/p>\n<p>Nicht alle freiwillig versicherten GKV-Mitglieder melden ihrer Krankenkasse, wenn sich der Verdienst \u00e4ndert. Wer aber weniger verdient, muss auch weniger Beitrag bezahlen. Bisher war es nur m\u00f6glich, bis zu drei Monate r\u00fcckwirkend die Mitgliedsbeitr\u00e4ge abzusenken. Jetzt k\u00f6nnen Mitgliedsbeitr\u00e4ge bis zu zw\u00f6lf Monaten nachtr\u00e4glich korrigiert werden.<\/p>\n<h3>Krankenkassen haben Reserven aufgebaut<\/h3>\n<p>&#8222;Wir entlasten die Beitragszahler um rund acht Milliarden Euro j\u00e4hrlich&#8220;, betont Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.<\/p>\n<p>Krankenkassen d\u00fcrfen k\u00fcnftig ihren Zusatzbeitrag nur noch dann anheben, wenn ihre finanziellen R\u00fccklagen geringer als ihre Ausgaben f\u00fcr einen Monat sind. Derzeit verf\u00fcgen die gesetzlichen Krankenkassen \u00fcber gro\u00dfe finanzielle Reserven, die sie aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung aufbauen konnten. Ab 2020 sollen zugunsten der Versicherten die R\u00fccklagen der Krankenkassen abgeschmolzen werden.<\/p>\n<p>Mit dem Entwurf des GKV-Versichertenentlastungsgesetz werden drei Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt: Die Krankenkassenbeitr\u00e4ge werden wieder parit\u00e4tisch finanziert, die Bemessungsgrundlage f\u00fcr den Mindestbeitrag der Selbst\u00e4ndigen wird halbiert und ehemalige Bundeswehrangeh\u00f6rige werden sozial besser abgesichert.<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<\/article>\n<p id=\"source\">Quelle: Bundesregierung, Pressemitteilung vom 06.06.2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitgeber und Besch\u00e4ftigte zahlen ab 2019 die Beitr\u00e4ge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu gleichen Teilen. Selbst\u00e4ndige, die wenig verdienen, m\u00fcssen weniger f\u00fcr ihre Krankenversicherung zahlen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Der Entwurf zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz sieht vor, dass die Gesetzliche Krankenversicherung ab 1. Januar 2019 wieder parit\u00e4tisch finanziert wird. 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