{"id":49116,"date":"2018-10-09T10:58:39","date_gmt":"2018-10-09T08:58:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=49116"},"modified":"2020-09-15T11:52:51","modified_gmt":"2020-09-15T09:52:51","slug":"haltelinie-fuer-beitraege-und-rentenniveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/haltelinie-fuer-beitraege-und-rentenniveau\/","title":{"rendered":"Haltelinie f\u00fcr Beitr\u00e4ge und Rentenniveau"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Arbeit und Soziales\/Gesetzentwurf &#8211; 08.10.2018 (hib 732\/2018)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin: (hib\/CHE) In der gesetzlichen Rentenversicherung soll eine doppelte Haltelinie f\u00fcr das Sicherungsniveau vor Steuern bei 48 Prozent und den Beitragssatz bei 20 Prozent eingef\u00fchrt werden. Diese Haltelinien sollen vorerst bis 2025 gelten. So sieht es der Gesetzentwurf (19\/4668) der Bundesregierung \u00fcber Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz) vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um das Rentenniveau bei 48 Prozent stabil zu halten, soll die Rentenanpassungsformel um eine Niveausicherungsklausel erg\u00e4nzt werden, die daf\u00fcr sorgt, dass die Renten bis 2025 so angepasst werden, dass mindestens ein Niveau von 48 Prozent erreicht wird. Um den Beitragssatz bei 20 Prozent zu halten, soll eine Beitragssatzgarantie eingef\u00fchrt werden, indem bei Bedarf weitere Bundesmittel f\u00fcr die Rentenversicherung bereitzustellen sind. Zus\u00e4tzlich verpflichtet sich der Bund in den Jahren 2022 bis 2025 zu Sonderzahlungen in H\u00f6he von 500 Millionen Euro pro Jahr als Finanzierungssockel f\u00fcr die allgemeine Rentenversicherung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiterer Bestandteil des Gesetzes ist eine bessere Absicherung bei verminderter Erwerbsf\u00e4higkeit. So soll die Zurechnungszeit f\u00fcr Rentenzug\u00e4nge im Jahr 2019 in einem Schritt auf das Alter von 65 Jahren und acht Monaten verl\u00e4ngert werden. Anschlie\u00dfend wird ab 2020 die Zurechnungszeit schrittweise auf das vollendete 67. Lebensjahr angehoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ferner sollen Elternteile k\u00fcnftig f\u00fcr die Erziehung von vor 1992 geborenen Kindern ein weiteres halbes Jahr Erziehungszeit anerkannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um Geringverdiener bei den Sozialabgaben zu entlasten, soll die bisherige Gleitzone, in der Besch\u00e4ftigte mit einem monatlichen Arbeitsentgelt von 450 bis 850 Euro verringerte Arbeitnehmerbetr\u00e4ge zahlen, zu einem &#8222;sozialversicherungsrechtlichen \u00dcbergangsbereich&#8220; weiterentwickelt werden: Die Obergrenze der Beitragsentlastung soll auf 1.300 Euro angehoben werden. Zudem soll sichergestellt werden, dass die reduzierten Rentenversicherungsbeitr\u00e4ge nicht zu geringeren Rentenleistungen f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: Deutscher Bundestag, hib-Nr. 732\/2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeit und Soziales\/Gesetzentwurf &#8211; 08.10.2018 (hib 732\/2018) Berlin: (hib\/CHE) In der gesetzlichen Rentenversicherung soll eine doppelte Haltelinie f\u00fcr das Sicherungsniveau vor Steuern bei 48 Prozent und den Beitragssatz bei 20 Prozent eingef\u00fchrt werden. Diese Haltelinien sollen vorerst bis 2025 gelten. 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