{"id":49311,"date":"2018-12-03T19:25:05","date_gmt":"2018-12-03T17:25:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=49311"},"modified":"2018-12-03T19:25:05","modified_gmt":"2018-12-03T17:25:05","slug":"einkommensteuer-reiche-tragen-den-loewenanteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/einkommensteuer-reiche-tragen-den-loewenanteil\/","title":{"rendered":"Einkommensteuer: Reiche tragen den L\u00f6wenanteil"},"content":{"rendered":"<article>\n<h2>Die Einkommensteuer soll in Deutschland f\u00fcr mehr Einkommensgerechtigkeit sorgen: Wer viel verdient, muss auch viel zahlen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) untersucht, wer welchen Anteil an der Einkommensteuer hat &#8211; und ob die Steuer so funktioniert, wie sie soll.<\/h2>\n<\/article>\n<article>Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer des deutschen Staats. Zusammen mit dem Solidarit\u00e4tszuschlag sp\u00fclt sie jedes Jahr \u00fcber 300 Milliarden Euro in die Staatskasse, das entspricht etwa 40 Prozent aller Steuereinnahmen von Bund, L\u00e4ndern und Gemeinden. Zugleich ist die Einkommensteuer das wichtigste Instrument zur Umverteilung, denn: Je h\u00f6her das Einkommen, desto h\u00f6her der Steuersatz und desto gr\u00f6\u00dfer der Anteil am Einkommensteueraufkommen. So tr\u00e4gt das reichste Zehntel der Bev\u00f6lkerung mehr als 50 Prozent der Einkommensteuer, zeigt die IW-Studie. Mit einem Einkommen von einer Million Euro m\u00fcsste ein Single inklusive Solidarit\u00e4tszuschlag 457.000 Euro Steuern zahlen.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite gibt es etwa 20 Millionen Erwachsene, die keine Einkommensteuer zahlen, weil sie zu wenig verdienen oder steuerfreie Eink\u00fcnfte beziehen. Mit \u00fcber sieben Millionen sind Rentner die gr\u00f6\u00dfte Gruppe. Aber auch Auszubildende, Studenten, geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte und Arbeitslose leisten keinen Beitrag zur Einkommensteuer. Insgesamt zahlen rund 30 Prozent der Erwachsenen keine Einkommensteuer.<\/p>\n<p>\u201eDie Einkommensteuer wirkt also genau so, wie es vorgesehen ist&#8220;, sagt IW-Experte Martin Beznoska. \u201eDen L\u00f6wenanteil tragen Reiche.&#8220; So zahlen 2,3 Prozent aller steuerpflichtigen Personen mehr als 25.000 Euro im Jahr und tragen damit insgesamt rund ein Viertel zu den Einnahmen aus der Einkommensteuer bei. In den vergangenen Jahren hat sich die Wirkung der Steuer immer weiter verst\u00e4rkt: Das durchschnittliche Einkommen ist gestiegen, allerdings gab es keine Entlastungen. \u201eInsgesamt ist deshalb die Steuerlast st\u00e4rker gestiegen als die Einkommen&#8220;, sagt Beznoska.<\/p>\n<\/article>\n<p id=\"source\">Quelle:\u00a0IW K\u00f6ln, Pressemitteilung vom 27.11.2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Einkommensteuer soll in Deutschland f\u00fcr mehr Einkommensgerechtigkeit sorgen: Wer viel verdient, muss auch viel zahlen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) untersucht, wer welchen Anteil an der Einkommensteuer hat &#8211; und ob die Steuer so funktioniert, wie sie soll. Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer des deutschen Staats. Zusammen mit dem &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/einkommensteuer-reiche-tragen-den-loewenanteil\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Einkommensteuer: Reiche tragen den L\u00f6wenanteil<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1730],"tags":[],"class_list":["post-49311","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuern-recht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49311"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49311\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}