{"id":55239,"date":"2019-10-31T18:56:36","date_gmt":"2019-10-31T16:56:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=55239"},"modified":"2019-10-31T18:56:36","modified_gmt":"2019-10-31T16:56:36","slug":"durchschnittlicher-gkv-zusatzbeitragssatz-steigt-im-naechsten-jahr-moderat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/durchschnittlicher-gkv-zusatzbeitragssatz-steigt-im-naechsten-jahr-moderat\/","title":{"rendered":"Durchschnittlicher GKV-Zusatzbeitragssatz steigt im n\u00e4chsten Jahr moderat"},"content":{"rendered":"<article><span style=\"font-size: 16px; font-weight: 400;\">Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird f\u00fcr das Jahr 2020 um 0,2 Prozent auf 1,1 Prozent angehoben. Das hat am 28.10.2019 das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit mit Ver\u00f6ffentlichung im Bundesanzeiger bekanntgeben.<\/span><\/p>\n<\/article>\n<article>Gewollte Verbesserungen in der Versorgung, medizinischer Fortschritt und eine h\u00f6here Nachfrage nach medizinischer Versorgung in einer \u00e4lter werdenden Gesellschaft f\u00fchren dazu, dass die Ausgaben st\u00e4rker steigen als die Einnahmen. Vor dem Hintergrund einer sich abschw\u00e4chenden Konjunkturlage ist es daher angezeigt, den durchschnittlichen Beitragssatz anzuheben, um die zu erwartenden Ausgaben zu finanzieren.<\/p>\n<p>Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist eine statistische Orientierungsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die Haushaltsplanungen und individuellen Beitragssatzentscheidungen der Krankenkassen, die in den n\u00e4chsten Wochen anstehen und von den zust\u00e4ndigen Aufsichtsbeh\u00f6rden zu genehmigen sind.<\/p>\n<p>Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse f\u00fcr ihre Mitglieder tats\u00e4chlich ausf\u00e4llt, legt die jeweilige Krankenkasse selbst fest.<\/p>\n<p>Trotz Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags sind Senkungen bei Kassen mit zu hohen Finanzreserven ab n\u00e4chstem Jahr m\u00f6glich. Die Finanzreserven der Kassen sind in den letzten Jahren auf \u00fcber 20 Milliarden Euro gestiegen. Mehr als die H\u00e4lfte der Krankenkassen verf\u00fcgt derzeit \u00fcber mehr als eine Monatsausgabe Betriebsmittel und R\u00fccklagen. Solange sie diese Quote \u00fcberschreiten, d\u00fcrfen sie ihre Zusatzbeitr\u00e4ge nicht anheben. Einige Kassen, deren Finanzreserven deutlich \u00fcber eine Grenze von einer Monatsausgabe hinausgehen, m\u00fcssen diese ab 2020 innerhalb der kommenden drei Jahre schrittweise abzubauen.<\/p>\n<p>Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz wird nach Auswertung der Prognosen des Sch\u00e4tzerkreises zur Einnahmen-und Ausgabenentwicklung der GKV errechnet. Dieser ergibt sich aus der Differenz der vom Sch\u00e4tzerkreis einvernehmlich prognostizierten Einnahmen des Gesundheitsfonds von 240,2 Milliarden Euro und der mehrheitlich vom Bundesversicherungsamt und Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit erwarteten Ausgaben der GKV im kommenden Jahr von rund 256,8 Milliarden Euro.<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<\/article>\n<p id=\"source\">Quelle: BGM, Pressemitteilung vom 28.10.2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird f\u00fcr das Jahr 2020 um 0,2 Prozent auf 1,1 Prozent angehoben. Das hat am 28.10.2019 das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit mit Ver\u00f6ffentlichung im Bundesanzeiger bekanntgeben. 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