{"id":55874,"date":"2019-11-28T19:05:01","date_gmt":"2019-11-28T17:05:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=55874"},"modified":"2019-11-28T19:05:01","modified_gmt":"2019-11-28T17:05:01","slug":"rentenplus-dank-solider-finanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/rentenplus-dank-solider-finanzen\/","title":{"rendered":"Rentenplus dank solider Finanzen"},"content":{"rendered":"<article><span style=\"font-size: 16px; font-weight: 400;\">Fast vier Prozent im Osten, mehr als drei Prozent im Westen: Rentnerinnen und Rentner k\u00f6nnen sich im kommenden Jahr auf eine weitere Erh\u00f6hung ihrer Altersbez\u00fcge freuen. Das geht aus dem aktuellen Rentenversicherungsbericht hervor, den das Kabinett beschlossen hat.<\/span><\/p>\n<\/article>\n<article>Der gesetzlichen Alterssicherung geht es gut. Das zeigt der aktuelle Bericht der Bundesregierung \u00fcber die Finanzentwicklung der Rentenversicherung. Steigende L\u00f6hne sowie die erfreuliche und weiterhin gute Lage am Arbeitsmarkt haben auch im vergangenen Jahr zu steigenden Beitragseinnahmen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die aktuellen Modellrechnungen zeigen: 2020 k\u00f6nnten die Renten um 3,92 Prozent in den neuen und 3,15 Prozent in den alten Bundesl\u00e4ndern steigen. Die endg\u00fcltigen Werte f\u00fcr die Berechnung der Rentenerh\u00f6hung liegen allerdings erst im Fr\u00fchjahr 2020 vor.<\/p>\n<ul class=\"check-petrol\">\n<li>Bezogen auf eine Rente von 1.000 Euro bedeute das: im Osten eine Erh\u00f6hung um 39,20 Euro, im Westen um 31,50 Euro.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Beitragssatz bleibt bis 2024 stabil<\/h3>\n<p>Insgesamt sollen die Renten laut dem Bericht ab dem kommenden Jahr bis 2033 um insgesamt rund 36,4 Prozent steigen. Dies entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von rund 2,2 Prozent pro Jahr.<\/p>\n<p>Das am 1. Januar 2019 in Kraft getretene Rentenpaket sieht ein konstantes Sicherungsniveau von 48 Prozent bis 2025 vor. Derzeit liegt es bei 48,2 Prozent (Standardrente gemessen am Durchschnittsentgelt). Zudem wird der Beitragssatz bis zum Jahr 2025 die Marke von 20 Prozent nicht \u00fcberschreiten. Nach den aktuellen Berechnungen bleibt er bis einschlie\u00dflich 2024 unver\u00e4ndert bei 18,6 Prozent.<\/p>\n<h3>Ost- und West-Renten gleichen sich weiter an<\/h3>\n<p>Zum 1. Juli 2020 werden die Renten in den neuen Bundesl\u00e4ndern ein weiteres Mal angeglichen. Der sogenannte Rentenwert-Ost steigt von derzeit 96,5 Prozent auf 97,2 Prozent des Westwertes. In den Folgejahren steigt der Wert weiter um jeweils 0,7 Prozent-Punkte an. Zum 1. Juli 2024 erreicht der Rentenwert-Ost 100 Prozent des Rentenwerts-West.<\/p>\n<p>Allerdings ist eine Vergleichspr\u00fcfung vorgesehen. Die Rentenangleichung folgt nach dem Renten\u00fcberleitungs-Abschlussgesetz der tats\u00e4chlichen Lohnentwicklung in Ostdeutschland, wenn die Rentenanpassung dadurch h\u00f6her ausf\u00e4llt als nach den festen Angleichungsschritten vorgesehen.<\/p>\n<h3>Zahl der \u00e4lteren Besch\u00e4ftigten steigt<\/h3>\n<p>Die Erwerbsbeteiligung \u00e4lterer Menschen ist kontinuierlich gestiegen. 2018 lag sie in der Altersgruppe der 60- bis 64-J\u00e4hrigen bei 60,3 Prozent. Das entspricht einer Steigerung um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<\/article>\n<p id=\"source\">Quelle: Bundesregierung, Pressemitteilung vom 18.11.2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast vier Prozent im Osten, mehr als drei Prozent im Westen: Rentnerinnen und Rentner k\u00f6nnen sich im kommenden Jahr auf eine weitere Erh\u00f6hung ihrer Altersbez\u00fcge freuen. 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