{"id":57800,"date":"2020-03-24T13:01:17","date_gmt":"2020-03-24T11:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=57800"},"modified":"2020-03-24T13:01:17","modified_gmt":"2020-03-24T11:01:17","slug":"corona-krise-arbeit-im-homeoffice-nimmt-deutlich-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/corona-krise-arbeit-im-homeoffice-nimmt-deutlich-zu\/","title":{"rendered":"Corona-Krise: Arbeit im Homeoffice nimmt deutlich zu"},"content":{"rendered":"<article>\n<ul class=\"square\">\n<li>Zwei Drittel der Bundesb\u00fcrger sehen digitale Technologien im Kampf gegen das Coronavirus als hilfreich an<\/li>\n<li>Jeder f\u00fcnfte Berufst\u00e4tige arbeitet wegen Corona erstmals im Homeoffice<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Kampf gegen die Corona-Pandemie misst eine deutliche Mehrheit der Bundesb\u00fcrger der Digitalisierung gro\u00dfe Bedeutung bei. Zwei Drittel (65 Prozent) sind der Ansicht, dass digitale Technologien dabei helfen k\u00f6nnen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, etwa durch Homeoffice. Das ist das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Befragung von mehr als 1.000 Bundesb\u00fcrgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Von den berufst\u00e4tigen Befragten arbeitet mittlerweile jeder Zweite (49 Prozent) ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice. F\u00fcr einige von Ihnen ist das v\u00f6llig neu: 18 Prozent durften zuvor gar nicht im Homeoffice arbeiten und machen das jetzt zeitweise (15 Prozent) oder ganz (3 Prozent). Weitere 31 Prozent konnten bereits vorher im Homeoffice arbeiten und tun das jetzt h\u00e4ufiger (17 Prozent) oder ganz (14 Prozent). Dagegen geben 41 Prozent an, ihre T\u00e4tigkeit sei grunds\u00e4tzlich nicht f\u00fcr Homeoffice geeignet. \u201eDie Corona-Pandemie und die drastischen Beeintr\u00e4chtigungen des \u00f6ffentlichen Lebens erzwingen ein radikales Umdenken in der Kultur vieler Unternehmen. Noch st\u00e4rker gefordert sind \u00f6ffentliche Arbeitgeber, f\u00fcr die Homeoffice oft ein Fremdwort ist. Digitale Technologien sind der Schl\u00fcssel, um die Arbeitsf\u00e4higkeit von Wirtschaft und \u00f6ffentlichen Einrichtungen wie \u00c4mtern und Schulen auch in dieser au\u00dferordentlichen Krisensituation zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, sagt Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg. \u201eDass mobiles Arbeiten und mobiles Lernen zum Standard werden k\u00f6nnten, schien bislang undenkbar. Jetzt aber werden wie unter einem Brennglas die immensen Potenziale sichtbar, die digitale Technologien grunds\u00e4tzlich bieten &#8211; im Kampf gegen das Virus wie auch in der Reduzierung des Berufsverkehrs und verkehrsbedingter Emissionen. Alle Unternehmen sind gefordert, Homeoffice f\u00fcr die daf\u00fcr geeigneten T\u00e4tigkeiten einzuf\u00fchren. Die Politik muss das Arbeitsrecht zwingend modernisieren, etwa indem aus der Zeit gefallene Regelungen wie die elfst\u00fcndige ununterbrochene Mindestruhezeit gestrichen und der starre Acht-Stunden-Tag durch eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit ersetzt werden.&#8220;<\/p>\n<h3>Corona-Krise: Arbeitgeber setzen auf Digitalisierung, Hygienema\u00dfnahmen und Informationen<\/h3>\n<p>Nach Angaben der befragten Berufst\u00e4tigen haben viele Arbeitgeber auf die Corona-Pandemie reagiert und setzen verst\u00e4rkt auf ortsunabh\u00e4ngiges Arbeiten. Bei jedem dritten Berufst\u00e4tigen (33 Prozent) wurde erstmals Homeoffice eingef\u00fchrt, bei 43 Prozent wurden bestehende Homeoffice-Regelungen durch den Arbeitgeber ausgeweitet. Bei 45 Prozent der Berufst\u00e4tigen ersetzen Telefon- und Webkonferenzen die bisherigen Treffen mit pers\u00f6nlicher Anwesenheit.<\/p>\n<p>Weitere Ma\u00dfnahmen betreffen Hygieneregeln und Informationspolitik. Klassische Umgangsformen sind tabu: 96 Prozent der Berufst\u00e4tigen sagen, ihr Arbeitgeber habe Begr\u00fc\u00dfungen per Handschlag verboten. 88 Prozent wurden \u00fcber pers\u00f6nliche Hygienema\u00dfnahmen wie etwa regelm\u00e4\u00dfiges und h\u00e4ufigeres H\u00e4ndewaschen informiert. 29 Prozent berichten von einem speziellen Informationsangebot zur Corona-Pandemie, etwa im Intranet oder am Schwarzen Brett. Bei 22 Prozent gibt es zus\u00e4tzliche Desinfektionsmittel auf Toiletten und am Eingang. F\u00fcr einige Berufst\u00e4tige ist die Corona-Pandemie mit erheblichen Einschnitten im gewohnten Arbeitsalltag verbunden, wie ein komplettes Empfangsverbot jeglicher G\u00e4ste am Unternehmensstandort (19 Prozent), der Absage eigener Veranstaltungen mit externen G\u00e4sten (14 Prozent), der Absage von Teilnahmen an externen Veranstaltungen wie Messen und Kongressen (11 Prozent), der Einschr\u00e4nkung von Dienstreisen (10 Prozent) oder einem grunds\u00e4tzlichen Verbot von Dienstreisen (8 Prozent).<\/p>\n<div class=\"text-section__col-main\">\n<div class=\"wysiwyg-wrapper\">\n<p><strong>Hinweis zur Methodik:<\/strong>\u00a0Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgef\u00fchrt hat. Zwischen dem 11. und 15. M\u00e4rz 2020 \u00a0wurden dabei 1.002 Personen ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 522 Berufst\u00e4tige. Die Umfrage ist repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Gesamtbev\u00f6lkerung. Die Fragen lauteten: \u201eInwieweit stimmen Sie den nachfolgenden Aussagen zum Coronavirus zu bzw. nicht zu?\u201c, \u201eWelche Auswirkung hat die Debatte \u00fcber das neuartige Coronavirus bzw. Covid-19 f\u00fcr Ihren Arbeitsplatz mit Blick auf das Thema Homeoffice?\u201c und \u201eWelche der folgenden Ma\u00dfnahmen wurden in Ihrem Unternehmen mit Blick auf Corona-Virus bzw. Covid-19 getroffen?\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"text-section__col-aside\">\n<article role=\"article\">\n<div class=\"vcard\"><\/div>\n<\/article>\n<article role=\"article\">\n<div class=\"vcard\">\n<div class=\"vcard__box\">\n<div class=\"vcard__profile\">\n<div class=\"role\">Quelle: Bitkom, Pressemitteilung vom 18.03.2020<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Drittel der Bundesb\u00fcrger sehen digitale Technologien im Kampf gegen das Coronavirus als hilfreich an Jeder f\u00fcnfte Berufst\u00e4tige arbeitet wegen Corona erstmals im Homeoffice Im Kampf gegen die Corona-Pandemie misst eine deutliche Mehrheit der Bundesb\u00fcrger der Digitalisierung gro\u00dfe Bedeutung bei. 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