{"id":58962,"date":"2020-09-04T17:43:52","date_gmt":"2020-09-04T15:43:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=58962"},"modified":"2020-09-15T12:02:39","modified_gmt":"2020-09-15T10:02:39","slug":"kindergeld-und-kinderfreibetraege-sollen-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kindergeld-und-kinderfreibetraege-sollen-steigen\/","title":{"rendered":"Kindergeld und Kinderfreibetr\u00e4ge sollen steigen"},"content":{"rendered":"<section class=\"stage-single stage-single--steuern stage-single--no-image\">\n<div class=\"centered-stage-content\">\n<div class=\"grid-3__content\">\n<div class=\"grid-3__middle-column\">Das Kindergeld und die steuerlichen Kinderfreibetr\u00e4ge sollen zum 1. Januar 2021 steigen. Der Entwurf der Bundesregierung (19\/21988) eines \u201cZweiten Familienentlastungsgesetzes\u201d sieht eine Erh\u00f6hung von 15 Euro beim Kindergeld und eine entsprechende Anpassung der Freibetr\u00e4ge vor. Dem Entwurf zufolge wird das Kindergeld f\u00fcr das erste und zweite Kind dann jeweils 219 Euro, f\u00fcr das dritte Kind 225 Euro und f\u00fcr das vierte und f\u00fcr jedes weitere Kind jeweils 250 Euro pro Monat betragen. Mit dem Entwurf sollen auch der Grundfreibetrag angehoben sowie die kalte Progression ausgeglichen werden.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<div id=\"content\" class=\"site-content\">\n<section id=\"primary\" class=\"content-area\"><main class=\"content\"><\/p>\n<div class=\"centered-main-content\">\n<div class=\"grid-3__content\">\n<aside class=\"grid-3__left-column\">\n<div class=\"share__container\">\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n<div class=\"grid-3__middle-column\">\n<article class=\"article\">Die entsprechenden Berichte &#8211; der Existenzminimumbericht sowie der Steuerprogressionsbericht &#8211; liegen laut Bundesregierung im Herbst 2020 vor. Eine gegebenenfalls notwendige Anpassung der S\u00e4tze k\u00f6nne im parlamentarischen Verfahren vollzogen werden, hei\u00dft es in dem Entwurf. Die Bundesregierung geht davon aus, mit der Erh\u00f6hung des Kinderfreibetrags \u00fcber den voraussichtlichen Vorgaben des Existenzminimumberichts zu liegen. &#8222;Die Bundesregierung will mit diesem Gesetz jedoch \u00fcber das verfassungsrechtlich Notwendige hinausgehen und einen Beitrag zur finanziellen St\u00e4rkung der Familien leisten, wie dies im Koalitionsvertrag vorgesehen ist&#8220;, schreibt sie zur Begr\u00fcndung. Im Zusammenhang mit der Anhebung des Grundfreibetrags soll dem Entwurf zufolge auch der H\u00f6chstbetrag f\u00fcr den Abzug von Unterhaltsleistungen nach Paragraf 33a Absatz 1 EStG angehoben werden.Eine weitere Regelung betrifft laut Entwurf Aktualisierungen zum automatisierten Kirchensteuereinbehalt bei Kapitalertr\u00e4gen. Die geplanten \u00c4nderungen basierten auf den bisherigen Praxiserfahrungen, schreibt die Bundesregierung.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat dem Bundesrat den Entwurf als &#8222;besonders eilbed\u00fcrftig&#8220; zugeleitet. Die Stellungnahme der L\u00e4nderkammer und die Gegen\u00e4u\u00dferung der Bundesregierung werden nachgereicht.<\/p>\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color\"><em>Quelle: Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 03.09.2020<\/em><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><\/main><\/section>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kindergeld und die steuerlichen Kinderfreibetr\u00e4ge sollen zum 1. Januar 2021 steigen. Der Entwurf der Bundesregierung (19\/21988) eines \u201cZweiten Familienentlastungsgesetzes\u201d sieht eine Erh\u00f6hung von 15 Euro beim Kindergeld und eine entsprechende Anpassung der Freibetr\u00e4ge vor. 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