{"id":63777,"date":"2021-06-30T16:58:18","date_gmt":"2021-06-30T14:58:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=63777"},"modified":"2021-06-30T16:58:18","modified_gmt":"2021-06-30T14:58:18","slug":"rentenerhoehung-2021-stabile-renten-im-westen-und-leichte-erhoehung-im-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/rentenerhoehung-2021-stabile-renten-im-westen-und-leichte-erhoehung-im-osten\/","title":{"rendered":"Rentenerh\u00f6hung 2021: Stabile Renten im Westen und leichte Erh\u00f6hung im Osten"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Am 1. Juli werden die Renten angepasst: Im Westen bleiben sie stabil und im Osten steigen sie um 0,72 Prozent. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die L\u00f6hne zwar im vergangenen Jahr gesunken, doch die Rentengarantie sch\u00fctzt Rentnerinnen und Rentner vor Einbu\u00dfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage der Rentenanpassung ist vor allem die Lohnentwicklung des vergangenen Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie sind im vergangenen Jahr die L\u00f6hne nicht gestiegen, sondern gesunken. Doch weil die gesetzlich verankerte Rentengarantie Rentenk\u00fcrzungen verhindert, bleibt ab 1. Juli in Westdeutschland der Rentenwert 2021 stabil bei 34,19 Euro. Das hei\u00dft, die Standardrente betr\u00e4gt weiterhin monatlich 1.538,55 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuch und insbesondere in Krisenzeiten wie der aktuellen COVID-19-Pandemie k\u00f6nnen sich die Rentnerinnen und Rentner auf die gesetzliche Rente verlassen\u201c, betont Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Die gesetzlich verankerte Rentengarantie sch\u00fctze Rentnerinnen und Rentner auch in schwierigen Zeiten vor Rentenk\u00fcrzungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-im-osten-schreitet-die-rentenangleichung-weiter-voran\">Im Osten schreitet die Rentenangleichung weiter voran<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Rentenwert steigt in Ostdeutschland ab 1. Juli um 0,72 Prozent von bisher 33,23 Euro auf 33,47 Euro. Die monatliche Standardrente steigt somit um 10,80 Euro auf 1506,15 Euro. Grundlage daf\u00fcr ist die Ost-West-Rentenangleichung. In diesem Jahr ist der aktuelle Rentenwert Ost mindestens so anzupassen, dass er 97,9 Prozent des Westwertes erreicht. Somit wird auch in der Corona-Pandemie an dem Ziel der Vollendung der sozialen Einheit festgehalten. Bis zum 1. Juli 2024 soll es einen einheitlichen Rentenwert geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rentenwert f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte im Ruhestand betr\u00e4gt ab 1. Juli im Westen weiterhin 15,79 Euro, im Osten steigt er von 15,32 Euro auf 15,43 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Standardrente ist eine Regelaltersrente, die eine Durchschnittsverdienerin oder ein Durchschnittsverdiener erh\u00e4lt, wenn sie bzw. er 45 Jahre Beitr\u00e4ge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat. Da die Lebensl\u00e4ufe der Versicherten sehr unterschiedlich sind, wird diese fiktive Rente stellvertretend f\u00fcr die gesamten Altersrenten in der Berechnung der Anpassung verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: Bundesregierung, Mitteilung vom 30.06.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. Juli werden die Renten angepasst: Im Westen bleiben sie stabil und im Osten steigen sie um 0,72 Prozent. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die L\u00f6hne zwar im vergangenen Jahr gesunken, doch die Rentengarantie sch\u00fctzt Rentnerinnen und Rentner vor Einbu\u00dfen. Grundlage der Rentenanpassung ist vor allem die Lohnentwicklung des vergangenen Jahres. 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