{"id":64148,"date":"2021-08-26T11:12:39","date_gmt":"2021-08-26T09:12:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=64148"},"modified":"2021-08-26T11:12:39","modified_gmt":"2021-08-26T09:12:39","slug":"jedes-zweite-startup-denkt-ueber-mitarbeiterbeteiligungen-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/jedes-zweite-startup-denkt-ueber-mitarbeiterbeteiligungen-nach\/","title":{"rendered":"Jedes zweite Startup denkt \u00fcber Mitarbeiterbeteiligungen nach"},"content":{"rendered":"\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Nur eine Minderheit beteiligt aktuell alle Besch\u00e4ftigten am Startup<\/li><li>Die H\u00e4lfte w\u00fcnscht sich bessere Bedingungen f\u00fcr so. virtuelle Beteiligungen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Startups k\u00f6nnen h\u00e4ufig nicht mit den hohen Fixgeh\u00e4ltern etablierter Konzerne oder Mittelst\u00e4ndler mithalten. Alternativ gibt es f\u00fcr sie die M\u00f6glichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Beteiligung am schnell wachsenden Unternehmen anzubieten. Bislang setzt allerdings nicht einmal jedes zweite Startup (44 Prozent) auf Mitarbeiterbeteiligungen \u2013 auch weil die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland bislang eher unattraktiv sind. 46 Prozent k\u00f6nnen sich aber Mitarbeiterbeteiligungen in Zukunft vorstellen. Nur 8 Prozent schlie\u00dfen das f\u00fcr sich aus. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 200 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. \u201eMit der Novelle des Fondsstandortgesetzes hat die Bundesregierung zum Ende der Legislaturperiode versucht, beim Thema Mitarbeiterbeteiligung den internationalen R\u00fcckstand wettzumachen. Allerdings greift die Neuregelung viel zu kurz und geht an der Realit\u00e4t der meisten Startups vorbei\u201c, sagt Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg. \u201eDas f\u00e4ngt mit ungekl\u00e4rten Bewertungsproblemen der Beteiligungen an und endet damit, dass die besonders h\u00e4ufig genutzten virtuellen Beteiligungen vom Gesetzgeber ignoriert wurden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tats\u00e4chlich sind virtuelle Beteiligungen bei deutschen Startups am beliebtesten, 36 Prozent setzen sie ein. Es handelt sich dabei um \u201efiktive\u201c schuldrechtliche Stellungen, bei denen die Auszahlung an den Eintritt von bestimmten Bedingungen wie zum Beispiel den B\u00f6rsengang gekn\u00fcpft ist. Gerade einmal 7 Prozent der Startups setzen auf Anteilsoptionen, nur 3 Prozent auf echte Anteile. Zugleich w\u00fcnscht sich jedes zweite Startup (50 Prozent), dass die Politik in der kommenden Legislaturperiode bessere Bedingungen f\u00fcr virtuelle Beteiligungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft. Berg: \u201eDas Fondsstandortgesetz kann mit Blick auf die Mitarbeiterbeteiligung nur ein allererster Schritt gewesen sein. In der kommenden Legislaturperiode muss noch einmal nachgelegt werden, damit Startups in Deutschland beim Wettbewerb um die besten Teams mithalten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den wenigsten Startups, die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter am Unternehmen beteilig haben, profitieren dabei alle Besch\u00e4ftigten von dem Angebot. 3 von 10 (30 Prozent) beteiligen ausschlie\u00dflich F\u00fchrungskr\u00e4fte am Startup, rund die H\u00e4lfte (53 Prozent) F\u00fchrungskr\u00e4fte und ausgew\u00e4hlte weitere Besch\u00e4ftigte. Nur in 17 Prozent der Startups, die auf Mitarbeiterbeteiligung setzen, sind wirklich alle Besch\u00e4ftigten am Startup beteiligt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quelle: Bitkom, Pressemitteilung vom 25.08.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur eine Minderheit beteiligt aktuell alle Besch\u00e4ftigten am Startup Die H\u00e4lfte w\u00fcnscht sich bessere Bedingungen f\u00fcr so. virtuelle Beteiligungen Startups k\u00f6nnen h\u00e4ufig nicht mit den hohen Fixgeh\u00e4ltern etablierter Konzerne oder Mittelst\u00e4ndler mithalten. Alternativ gibt es f\u00fcr sie die M\u00f6glichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Beteiligung am schnell wachsenden Unternehmen anzubieten. 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