{"id":64236,"date":"2021-09-11T11:48:12","date_gmt":"2021-09-11T09:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=64236"},"modified":"2021-11-30T18:44:29","modified_gmt":"2021-11-30T16:44:29","slug":"grundsteuer-reform-knappe-fristen-erhoehen-druck-auf-kanzleien-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/grundsteuer-reform-knappe-fristen-erhoehen-druck-auf-kanzleien-weiter\/","title":{"rendered":"Grundsteuer-Reform: Knappe Fristen erh\u00f6hen Druck auf Kanzleien weiter"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Grundsteuer-Reformgesetz war noch vor Corona-Zeiten in Sack und T\u00fcten. Doch nur wenige Wochen sp\u00e4ter war die Welt eine andere. Seither hecheln kleine und mittlere Kanzleien den Fristen des Gesetzgebers nur so hinterher. Die Bearbeitung der Corona-Hilfen hat Vorrang. Nun dr\u00fcckt der Schuh bald an einer weiteren Stelle: Die Fristen f\u00fcr die Grundsteuer-Erkl\u00e4rungen sind knapp bemessen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf das Grundsteuer-Reformgesetz vom 26.11.2019 folgen nun die BMF-Anweisungen zur Anwendung des neuen Bewertungsrechts. Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) hat sich die Entw\u00fcrfe angeschaut. In seiner Stellungnahme S 06\/21 zur Umsetzung der Grundsteuerreform richtet er sein Hauptaugenmerk auf die knappen Fristsetzungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Vernehmen nach plant die Finanzverwaltung, dass die Erkl\u00e4rungen zur Feststellung der Grundsteuerwerte zum ersten Hauptfeststellungszeitpunkt 01.01.2022 ab Mitte 2022 abgegeben werden m\u00fcssen. Das Gesetz er\u00f6ffnet der Finanzverwaltung die M\u00f6glichkeit, eine Abgabefrist von mindestens einem Monat festzusetzen. Damit f\u00e4llt die Bearbeitung der Grundsteuer-Erkl\u00e4rungen unmittelbar mit den Arbeiten zu den Corona-Schlussrechnungen im Jahr 2022 zusammen. Zwei Mammutprojekte, die in den Kanzleien nicht nur gleichzeitig, sondern zudem parallel zum laufenden Tagesgesch\u00e4ft realisiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch bei der Abgabe der Anzeige bei \u00c4nderung der tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnisse d\u00fcrfte es eng werden. Die Anzeige ist auf den Beginn des folgenden Kalenderjahres abzugeben. Steuerpflichtige und deren steuerliche Berater haben zur Abgabe einen Monat Zeit. Damit f\u00e4llt die Anzeige in eine \u00fcberaus arbeitsintensive Zeit. Regelm\u00e4\u00dfig haben die Kanzleien zum Jahreswechsel bereits mit Steuererkl\u00e4rungen, Jahresabschl\u00fcssen und den Abschl\u00fcssen der Lohnbuchhaltung alle H\u00e4nde voll zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der DStV fordert daher dringend l\u00e4ngere Fristen, insbesondere f\u00fcr die Abgabe der Grundsteuer-Feststellungserkl\u00e4rungen auf den ersten Hauptfeststellungszeitpunkt 01.01.2022.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quelle: DStV, Mitteilung vom 07.09.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Grundsteuer-Reformgesetz war noch vor Corona-Zeiten in Sack und T\u00fcten. Doch nur wenige Wochen sp\u00e4ter war die Welt eine andere. Seither hecheln kleine und mittlere Kanzleien den Fristen des Gesetzgebers nur so hinterher. Die Bearbeitung der Corona-Hilfen hat Vorrang. 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