{"id":64334,"date":"2021-09-17T12:54:37","date_gmt":"2021-09-17T10:54:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=64334"},"modified":"2021-09-17T12:54:37","modified_gmt":"2021-09-17T10:54:37","slug":"homeoffice-angebot-in-stellenanzeigen-hat-sich-seit-2019-mehr-als-verdreifacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/homeoffice-angebot-in-stellenanzeigen-hat-sich-seit-2019-mehr-als-verdreifacht\/","title":{"rendered":"Homeoffice-Angebot in Stellenanzeigen hat sich seit 2019 mehr als verdreifacht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Anteil von Online-Stellenausschreibungen mit einer Option auf Homeoffice ist zwischen 2019 und 2021 auf 12 Prozent gestiegen. Der Wert hat sich damit im Vergleich zu 2019 mehr als verdreifacht. Das geht aus einer Auswertung des ifo Instituts und der Katholischen Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt (KU) von 35 Millionen Stellenanzeigen hervor. \u201eDer Anstieg der Homeoffice-Option in Stellenausschreibungen zeigt sich \u00fcber alle Wirtschaftssektoren hinweg. Am st\u00e4rksten war der Anstieg in Berufen, in denen vor der Krise das ungenutzte Homeoffice-Potenzial besonders hoch war\u201c, sagt ifo-Forscher Jean-Victor Alipour. Auch l\u00e4ndliche Regionen holen beim Homeoffice deutlich auf: So sinkt die regionale Ungleichheit zwischen urbanen und l\u00e4ndlichen Gebieten zwischen 2019 und 2020 um etwa 30 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade Unternehmen, die Homeoffice erm\u00f6glichen, suchen h\u00e4ufiger nach Besch\u00e4ftigten mit digitalen Kompetenzen, sowie mit Team- und Anpassungsf\u00e4higkeit. \u201eUnsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass Unternehmen ihre Arbeitsorganisation verst\u00e4rkt auf das Homeoffice ausrichten. Durch die Verlagerung der T\u00e4tigkeit nach Hause entfallen eingespielte Abl\u00e4ufe, sowohl im sozialen Kontext als auch bei der Arbeitsorganisation an sich. Dies spiegelt sich in den von den Unternehmen nachgefragten Kompetenzen wider\u201c, sagt KU-Forscherin Christina Langer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So werden grundlegende Computerkenntnisse in Stellenanzeigen mit Homeoffice-Option nahezu doppelt so h\u00e4ufig gefordert (43 Prozent) wie in Stellenanzeigen, die kein Homeoffice erw\u00e4hnen (22 Prozent). Auch Kompetenzen wie Anpassungsf\u00e4higkeit an Ver\u00e4nderung (79 Prozent verglichen mit 66 Prozent) und Teamf\u00e4higkeit (63 Prozent verglichen mit 54 Prozent) gewinnen im Homeoffice an Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundlage der Studie sind \u00fcber 35 Millionen Stellenausschreibungen im Zeitraum von Januar 2014 bis M\u00e4rz 2021. Hierzu wurden Internetauftritte von \u00fcber 200 Unternehmen sowie alle relevanten Online-Stellenb\u00f6rsen in Deutschland nach Stellenausschreibungen durchsucht. Die Erhebung der Daten erfolgte durch das US-amerikanische Unternehmen Emsi Burning Glass, das auf Arbeitsmarktanalysen spezialisiert ist.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/node\/65123\">Weitere Infos beim ifo Institut.<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quelle: ifo Institut, Pressemitteilung vom 17.09.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anteil von Online-Stellenausschreibungen mit einer Option auf Homeoffice ist zwischen 2019 und 2021 auf 12 Prozent gestiegen. Der Wert hat sich damit im Vergleich zu 2019 mehr als verdreifacht. 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