{"id":64343,"date":"2021-09-27T15:38:35","date_gmt":"2021-09-27T13:38:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=64343"},"modified":"2021-09-27T15:38:35","modified_gmt":"2021-09-27T13:38:35","slug":"elektronische-rechnungen-kommen-in-der-breite-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/elektronische-rechnungen-kommen-in-der-breite-an\/","title":{"rendered":"Elektronische Rechnungen kommen in der Breite an"},"content":{"rendered":"\n<ul><li>4 von 10 Unternehmen erstellen E-Rechnungen<\/li><li>Vor allem kleinere Unternehmen setzen verst\u00e4rkt auf das elektronische Format<\/li><li>Bitkom ver\u00f6ffentlicht Referenzprojekte zur E-Rechnung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die elektronische Rechnung kommt in Deutschland immer schneller voran. Inzwischen versenden 4 von 10 Unternehmen (43 Prozent) E-Rechnungen. Vor einem Jahr lag der Anteil erst bei rund einem Drittel (3o Prozent), vor drei Jahren war es nur jedes F\u00fcnfte (19 Prozent). Vor allem in kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Besch\u00e4ftigten hat die E-Rechnung einen kr\u00e4ftigen Schub bekommen. Hier hat sich der Anteil derjenigen, die Rechnungen in einem elektronischen Format verschicken, innerhalb von zw\u00f6lf Monaten von 22 auf 43 Prozent fast verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 502 Unternehmen ab 20 Besch\u00e4ftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Von einer E-Rechnung wird gesprochen, wenn die Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, \u00fcbermittelt sowie empfangen wird und das Format eine automatische und elektronische Verarbeitung erlaubt. \u201eDie elektronische Rechnungserstellung hat in der Corona-Pandemie ihre Vorteile besonders ausspielen k\u00f6nnen, auch weil sie sich perfekt f\u00fcr das Arbeiten im Homeoffice eignet\u201c, sagt Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Gesch\u00e4ftsprozesse beim Bitkom. \u201eE-Rechnungen haben aber noch eine Vielzahl weiterer Vorteile: Sie sparen durch die automatisierte \u00dcbernahme in bestehende digitale Abrechnungssysteme Zeit und Kosten, sie lassen sich schneller und kosteng\u00fcnstiger zustellen und nicht zuletzt sind sie umweltfreundlicher als ein Versand auf Papier.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Verbreitung von E-Rechnungen d\u00fcrfte auch beigetragen haben, dass diese f\u00fcr Lieferanten des Bundes seit November 2020 verpflichtend sind. Unternehmen, die E-Rechnungen in strukturierten Formaten versenden, greifen dazu am h\u00e4ufigsten auf den EDI-Standard (57 Prozent) zur\u00fcck, dahinter folgen ZUGFeRD (45 Prozent) und XRechnung (26 Prozent). Allerdings gibt es weiterhin noch gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr die E-Rechnung in Deutschland. So sind unstrukturierte Rechnungsformate wie die digitale Rechnung im PDF-Format (60 Prozent) oder die Papierrechnung (87 Prozent) nach wie vor weit verbreitet. Britze: \u201eEine Rechnung als PDF zu versenden ist schon besser als eine Papierrechnung, allerdings entfaltet die Digitalisierung des Rechnungsprozesses erst ihr volles Potenzial, wenn nicht allein das Papierformat in ein elektronisches Abbild \u00fcberf\u00fchrt wird, sondern geeignete strukturierte Formate genutzt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bitkom hat auf einer Themenseite zur E-Rechnung neben Praxishilfen insbesondere f\u00fcr kleinere und mittlere Unternehmen aktuell auch eine Reihe von Referenzprojekten zur E-Rechnung ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: Bitkom, Pressemitteilung vom 21.09.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4 von 10 Unternehmen erstellen E-Rechnungen Vor allem kleinere Unternehmen setzen verst\u00e4rkt auf das elektronische Format Bitkom ver\u00f6ffentlicht Referenzprojekte zur E-Rechnung Die elektronische Rechnung kommt in Deutschland immer schneller voran. 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