{"id":65808,"date":"2022-01-30T18:24:09","date_gmt":"2022-01-30T16:24:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=65808"},"modified":"2022-01-30T18:24:09","modified_gmt":"2022-01-30T16:24:09","slug":"zwei-jahre-pandemie-corona-kostete-bisher-350-mrd-euro-wertschoepfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/zwei-jahre-pandemie-corona-kostete-bisher-350-mrd-euro-wertschoepfung\/","title":{"rendered":"Zwei Jahre Pandemie: Corona kostete bisher 350 Mrd. Euro Wertsch\u00f6pfung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Seit zwei Jahren leidet die deutsche Wirtschaft unter den Folgen der Corona-Pandemie. Zum Jahrestag zieht eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Bilanz: 350 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung sind bisher verloren gegangen. Im ersten Quartal dieses Jahres kostet Corona m\u00f6glicherweise weitere 50 Milliarden Euro. Die Erholung wird Jahre dauern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausf\u00e4lle der Wirtschaft belaufen sich seit Anfang der Pandemie auf rund 350 Milliarden Euro, wie neue IW-Berechnungen zeigen. In den vergangenen zwei Jahren gaben die Deutschen 270 Milliarden Euro weniger f\u00fcr ihren Konsum aus \u2013 das sind rund 3.000 Euro pro Kopf. Au\u00dferdem investierten Unternehmen rund 60 Milliarden Euro weniger. Staatsausgaben und Exporte fingen die Wirtschaft im zweiten Jahr zumindest teilweise auf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"ein-auf-und-ab\">Ein Auf und Ab<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn der Pandemie f\u00fchrten die Lockdown-Ma\u00dfnahmen zu Problemen bei Produktionsprozessen und st\u00f6rten Lieferungen im In- und Ausland. Hinzu kamen Kosten durch eingeschr\u00e4nkte Konsumm\u00f6glichkeiten und vorsichtige Kunden. Im zweiten Quartal 2020 sackte das reale BIP verglichen mit dem Vorjahr um elf Prozent ab. Im weiteren Verlauf der Pandemie sorgten zwischenzeitlich gesunkene Infektionszahlen immer wieder f\u00fcr Hoffnung auf eine dauerhafte Erholung. Die wurde jedoch durch erneute Infektionswellen getr\u00fcbt. Im zweiten Corona-Jahr waren Probleme bei Lieferketten entscheidend: Fehlende Bauteile machten besonders der Automobilindustrie zu schaffen, die Produktionsl\u00fccke in der gesamten Industrie wuchs wieder auf siebeneinhalb Prozent an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kr%c3%a4ftiges-wachstum-ben%c3%b6tigt\">Kr\u00e4ftiges Wachstum ben\u00f6tigt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl Staatsausgaben und die Erholung im Au\u00dfenhandel die Verluste abschw\u00e4chten, wird es voraussichtlich auch in den kommenden Monaten zu Einbu\u00dfen kommen. Allein im ersten Quartal 2022 k\u00f6nnte sich die Corona-Bilanz um weitere 50 Milliarden Euro verschlechtern. Die neue Omikron-Variante gibt allerdings auch Grund zur Hoffnung, meint IW-\u00d6konom Michael Gr\u00f6mling: \u201eSollten wir in diesem Jahr in die endemische Phase eintreten, d\u00fcrfte es wieder bergauf gehen. In den n\u00e4chsten Jahren braucht es ein kr\u00e4ftiges Wachstum, um die bislang aufgelaufenen Einbu\u00dfen wieder wettzumachen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quelle: IW K\u00f6ln, Pressemitteilung vom 23.01.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit zwei Jahren leidet die deutsche Wirtschaft unter den Folgen der Corona-Pandemie. Zum Jahrestag zieht eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Bilanz: 350 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung sind bisher verloren gegangen. Im ersten Quartal dieses Jahres kostet Corona m\u00f6glicherweise weitere 50 Milliarden Euro. Die Erholung wird Jahre dauern. 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