{"id":65998,"date":"2022-02-17T18:15:20","date_gmt":"2022-02-17T16:15:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=65998"},"modified":"2022-02-17T18:15:20","modified_gmt":"2022-02-17T16:15:20","slug":"realloehne-im-jahr-2021-voraussichtlich-um-01-gegenueber-2020-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/realloehne-im-jahr-2021-voraussichtlich-um-01-gegenueber-2020-gesunken\/","title":{"rendered":"Reall\u00f6hne im Jahr 2021 voraussichtlich um 0,1 % gegen\u00fcber 2020 gesunken"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Reall\u00f6hne sinken das zweite Jahr in Folge, Nominall\u00f6hne steigen um 3,1 % zum Vorjahr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Nominallohnindex in Deutschland ist nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen der Viertelj\u00e4hrlichen Verdiensterhebung im Jahresdurchschnitt 2021 um knapp 3,1 % gegen\u00fcber dem Vorjahr gestiegen. Der Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschlie\u00dflich Sonderzahlungen ab. Die Verbraucherpreise erh\u00f6hten sich im selben Zeitraum um gut 3,1 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die Reall\u00f6hne damit voraussichtlich um durchschnittlich 0,1 % gegen\u00fcber 2020, nachdem sie sich bereits im ersten Corona-Krisenjahr r\u00fcckl\u00e4ufig entwickelt hatten. W\u00e4hrend im Jahr 2020 insbesondere der vermehrte Einsatz von Kurzarbeit zur negativen Nominal- und Reallohnentwicklung beigetragen hatte, zehrte 2021 die hohe Inflation den Nominallohnanstieg auf. 2020 war der Nominallohnindex um gut 0,7 % gegen\u00fcber dem Vorjahr gesunken, w\u00e4hrend die Verbraucherpreise um 0,5 % gestiegen waren. Dies hatte zu einem Reallohnr\u00fcckgang von 1,1 % gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"normalisierung-weniger-kurzarbeit-l%c3%a4sst-die-nominall%c3%b6hne-wieder-steigen\">Normalisierung: Weniger Kurzarbeit l\u00e4sst die Nominall\u00f6hne wieder steigen<\/h2>\n\n\n\n<p>Bedingt durch die zunehmenden Lockerungen der Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie wurde im Jahr 2021 weniger Kurzarbeit in Anspruch genommen als im ersten Krisenjahr 2020. Dies f\u00fchrte zu gestiegenen Bruttomonatsverdiensten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, da sich die Wochenarbeitszeit wieder normalisierte und das Kurzarbeitergeld nicht zum Bruttoverdienst z\u00e4hlt: Insgesamt hat sich die bezahlte Wochenarbeitszeit von Vollzeitbesch\u00e4ftigten im Vorjahresvergleich nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen um durchschnittlich 1,1 % erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Angaben sind vorl\u00e4ufige Ergebnisse \u00fcber die nominale und reale Entwicklung der Bruttoverdienste im Jahr 2021. Detaillierte und endg\u00fcltige Ergebnisse f\u00fcr das 4. Quartal 2021 und das Jahr 2021 ver\u00f6ffentlicht das Statistische Bundesamt voraussichtlich Ende M\u00e4rz 2022.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 16.02.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reall\u00f6hne sinken das zweite Jahr in Folge, Nominall\u00f6hne steigen um 3,1 % zum Vorjahr Der Nominallohnindex in Deutschland ist nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen der Viertelj\u00e4hrlichen Verdiensterhebung im Jahresdurchschnitt 2021 um knapp 3,1 % gegen\u00fcber dem Vorjahr gestiegen. Der Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschlie\u00dflich Sonderzahlungen ab. 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