{"id":66176,"date":"2022-03-13T11:56:10","date_gmt":"2022-03-13T09:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=66176"},"modified":"2022-03-13T11:56:10","modified_gmt":"2022-03-13T09:56:10","slug":"ukraine-krieg-hohe-energiepreise-belasten-62-prozent-der-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/ukraine-krieg-hohe-energiepreise-belasten-62-prozent-der-unternehmen\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Hohe Energiepreise belasten 62 Prozent der Unternehmen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der russische Angriffskrieg wirkt sich negativ auf deutsche Unternehmen aus. Eine aktuelle Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass vor allem hohe Energiepreise und fehlende Gaslieferungen f\u00fcr Belastungen sorgen \u2013 besonders in der Industrie.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Konflikt zwischen Russland und dem Westen spitzt sich weiter zu: Nachdem der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin Deutschland mit einem Gas-Lieferstopp gedroht hat, steigt auch die Sorge der deutschen Unternehmen. Die Energiepreise markieren bereits ein Allzeithoch und steigen auch weiterhin. Eine aktuelle IW-Befragung von 200 Unternehmen w\u00e4hrend der ersten Kriegswoche zeigt das Ausma\u00df der Verunsicherung unter den Betrieben: 62 Prozent von ihnen erwarten eher gro\u00dfe bis sehr gro\u00dfe Belastungen infolge der erh\u00f6hten Energiepreise, in der Industrie sind es sogar 70 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"auch-gas-und-lieferanten-fehlen\">Auch Gas und Lieferanten fehlen<\/h2>\n\n\n\n<p>Fast jedes dritte befragte Unternehmen erwartet Probleme infolge fehlender Gaslieferungen. W\u00e4hrend viele Unternehmen Gas als Energietr\u00e4ger nutzen, wird es vor allem in der Industrie auch als Rohstoff eingesetzt \u2013 etwa bei gro\u00dfen Chemie- und Pharmaunternehmen. Dementsprechend erwarten industrielle Unternehmen mit 37 Prozent etwas h\u00e4ufiger Belastungen aufgrund des fehlenden Gases. Auch ausfallende Lieferanten bereiten den Unternehmen Sorgen: So mussten etwa Software-Anbieter oder andere Zulieferer in der Ukraine ihre Arbeit einstellen, wodurch Einzelteile nun fehlen, wie es bei der Autoindustrie zuletzt der Fall war. 31 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass ausfallende Lieferungen zu einer Belastung werden \u2013 bei den Industrieunternehmen sind es mit 39 Prozent etwas mehr.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"abh%c3%a4ngigkeit-von-russland\">Abh\u00e4ngigkeit von Russland<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Bundesrepublik ist in hohem Ma\u00dfe von russischen Rohstoffen abh\u00e4ngig. Das spiegelt sich auch in der IW-Umfrage wider, denn mit gro\u00dfem Abstand gehen die meisten Unternehmen von Belastungen aufgrund der erh\u00f6hten Energiepreise aus. \u201eDer Krieg bringt nicht nur unfassbares Leid \u00fcber die Menschen in der Ukraine, er zerst\u00f6rt auch einen Teil der \u00f6konomischen Lebensgrundlage und des volkswirtschaftlichen Produktionspotenzials\u201c, sagt IW-Konjunkturexperte Michael Gr\u00f6mling. \u201eDie Probleme, die Europa als Folge der Corona-Pandemie zu sp\u00fcren bekam, werden durch den Angriffskrieg Putins noch versch\u00e4rft. Die wirtschaftliche Erholung zieht sich nun weiter in die L\u00e4nge.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: IW K\u00f6ln, Pressemitteilung vom 09.03.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der russische Angriffskrieg wirkt sich negativ auf deutsche Unternehmen aus. 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