{"id":66341,"date":"2022-03-26T11:13:22","date_gmt":"2022-03-26T09:13:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=66341"},"modified":"2022-03-26T11:13:22","modified_gmt":"2022-03-26T09:13:22","slug":"steuerliche-foerderung-der-betrieblichen-altersversorgung-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/steuerliche-foerderung-der-betrieblichen-altersversorgung-4\/","title":{"rendered":"Steuerliche F\u00f6rderung der betrieblichen Altersversorgung"},"content":{"rendered":"\n<p>Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Er\u00f6rterungen mit den obersten Finanzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder werden im BMF-Schreiben vom 12. August 2021 \u2013 IV C 5 \u2013 S 2333\/19\/10008 :017, DOK 2021\/0770982 \u2013 (BStBl I S. 1050) der Fettdruck im gesamten Text aufgehoben und die Randnummern 3, 41, 54, 55, 85, 111, 113, 131, 147 und 177 wie folgt gefasst (Die \u00c4nderungen gegen\u00fcber dem BMF-Schreiben vom 12. August 2021 (a. a. O.) sind durch <strong>Fettdruck<\/strong> hervorgehoben. Mit \u201e\u2026\u201c gekennzeichnete Textpassagen bleiben unver\u00e4ndert.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e3 \u2026 Erreicht der Arbeitnehmer im Zeitpunkt der Auszahlung das 60. Lebensjahr, hat aber seine berufliche T\u00e4tigkeit noch nicht beendet, so ist <strong>dies unsch\u00e4dlich<\/strong>. Zur bilanzsteuerrechtlichen Ber\u00fccksichtigung \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>41 \u2026 ; die Beitr\u00e4ge sind dabei gleichrangig zu behandeln. <strong>In H\u00f6he des Verzichts auf die Steuerfreiheit mindert sich das steuerfreie Dotierungsvolumen des \u00a7 3 Nr. 63 Satz 1 EStG. Wird kein Verzicht erkl\u00e4rt, kann das steuerfreie Dotierungsvolumen in vollem Umfang genutzt und f\u00fcr die dar\u00fcber hinaus geleisteten, individuell zu besteuernden Beitr\u00e4ge die F\u00f6rderung durch den Sonderausgabenabzug nach \u00a7 10a EStG und Zulage nach Abschnitt XI EStG (s. Rn. 66 ff.) beansprucht werden.<\/strong> Der Arbeitnehmer kann \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>54 Nach \u00a7 8 <strong>Abs. 2<\/strong> BetrAVG hat der Arbeitnehmer im Insolvenzfall \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>55 F\u00fchrt der Arbeitnehmer die nach \u00a7 8 <strong>Abs. 2<\/strong> BetrAVG \u00fcbernommene R\u00fcckdeckungsversicherung mit eigenen Beitr\u00e4gen fort, \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>85 \u2026 weiter von Bedeutung. <strong>Rz. 355 des BMF-Schreibens vom 24. Juli 2013 (a. a. O.) ist unbeachtlich, soweit die Regelungen dem BFH-Urteil vom 1. September 2021 \u2013 VI R 21\/19 \u2013 (BStBl 2022 II S. \u2026) zur Abgrenzung von Alt- und Neuzusagen widersprechen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>111 \u2026 oder auch einzelvertraglich festgelegt sein. <strong>Zus\u00e4tzliche Beitr\u00e4ge des Arbeitgebers liegen auch dann noch vor, wenn bei sog. \u201eFreiwilligen Matching-Modellen\u201c die H\u00f6he der arbeitgeberfinanzierten Beitr\u00e4ge (Erh\u00f6hungsbetr\u00e4ge) in Ankn\u00fcpfung an die H\u00f6he der durch origin\u00e4re Entgeltumwandlung (arbeitnehmer-)finanzierten Beitr\u00e4ge bemessen wird.<\/strong> Im Gesamtversicherungsbeitrag des Arbeitgebers enthaltene Finanzierungsanteile des Arbeitnehmers sowie die mittels Entgeltumwandlung finanzierten Beitr\u00e4ge oder Eigenbeteiligungen des Arbeitnehmers sind \u2013 anders als bei \u00a7 3 Nr. 63 und \u00a7 10a\/Abschnitt XI EStG (s. Rn. 26 und 67) \u2013 <strong>hingegen <\/strong>nicht beg\u00fcnstigt.<\/p>\n\n\n\n<p>113 \u2026 Bei der Ermittlung des Mindestbetrags sind nur Beitr\u00e4ge des Arbeitgebers an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder f\u00fcr eine Direktversicherung zu ber\u00fccksichtigen, die die Voraussetzungen des \u00a7 100 Abs. 3 Nr. 4 und 5 EStG erf\u00fcllen <strong>und bei denen im Zeitpunkt der Beitragsleistung die Einkommensgrenzen nach \u00a7 100 Abs. 3 Nr. 3 EStG nicht \u00fcberschritten werden. <\/strong>Wird der j\u00e4hrliche Mindestbetrag \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>131 \u2026 Die Begrenzung greift jedoch dann, wenn der Arbeitgeber im Jahr 2016 einen zus\u00e4tzlichen Arbeitgeberbeitrag geleistet hat, das Arbeitsverh\u00e4ltnis in 2016 <strong>oder danach<\/strong> beendet wurde und zum selben Arbeitgeber sp\u00e4ter, d. h. in 2017 oder danach, neu begr\u00fcndet wurde oder wird.<\/p>\n\n\n\n<p>147 \u2026; eine Anwendung des \u00a7 34 EStG kommt daher f\u00fcr diese Zahlungen nicht in Betracht. <strong>Geringf\u00fcgige Teilleistungen sind unsch\u00e4dlich; siehe Rz. 8 des BMF-Schreibens vom 1. November 2013 (BStBl I S. 1326) in der Fassung des BMF-Schreibens vom 4. M\u00e4rz 2016 (BStBl I S. 277).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>177 \u2026 sind <strong>vorbehaltlich besonderer Regelungen in den einzelnen Randnummern dieses Schreibens<\/strong> weiter zu beachten, \u2026\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses BMF-Schreiben ist in allen offenen F\u00e4llen anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird im Bundessteuerblatt Teil I ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: BMF, Schreiben (koordinierter L\u00e4ndererlass) IV C 5 &#8211; S-2333 \/ 19 \/ 10008 :026 vom 18.03.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Er\u00f6rterungen mit den obersten Finanzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder werden im BMF-Schreiben vom 12. 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