{"id":66480,"date":"2022-04-02T14:24:43","date_gmt":"2022-04-02T12:24:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=66480"},"modified":"2022-04-02T14:24:43","modified_gmt":"2022-04-02T12:24:43","slug":"new-work-die-haelfte-der-deutschen-arbeitet-im-homeoffice","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/new-work-die-haelfte-der-deutschen-arbeitet-im-homeoffice\/","title":{"rendered":"New Work: Die H\u00e4lfte der Deutschen arbeitet im Homeoffice"},"content":{"rendered":"\n<ul><li>Pandemie beschleunigt Wandel der Arbeitswelt hin zu flexiblen Arbeitsmodellen<\/li><li>Neun von zehn Erwerbst\u00e4tigen m\u00f6chten in Zukunft zumindest teilweise mobil arbeiten<\/li><li>71 Prozent fordern st\u00e4rkere Nutzung von Homeoffice in Deutschland<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und neue Formen der Zusammenarbeit: Die Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt haben sich in der Corona-Pandemie weiter beschleunigt. Aktuell arbeitet die H\u00e4lfte aller Erwerbst\u00e4tigen (50 Prozent) in Deutschland vollst\u00e4ndig oder teilweise im Homeoffice beziehungsweise mobil. Der Zuspruch f\u00fcr flexiblere Arbeitsformen ist gro\u00df. Die \u00fcbergro\u00dfe Mehrheit der Erwerbst\u00e4tigen versammelt sich hinter Werten und Einstellungen, die mit \u201eNew Work\u201c verbunden werden: Die Arbeitszeit frei einteilen (95 Prozent), individuelle Leistungs- und Lernziele selbst bestimmen (95 Prozent) und allgemein einer sinnstiftenden T\u00e4tigkeit (91 Prozent) nachgehen zu k\u00f6nnen, sind breit geteilte W\u00fcnsche an den Job. Vom Arbeitgeber wird erwartet, gesellschaftliche Verantwortung zu \u00fcbernehmen (91 Prozent) und Gleichstellung und Diversit\u00e4t zu f\u00f6rdern (92 Prozent). Vor die Wahl gestellt, m\u00f6chten neun von zehn Erwerbst\u00e4tigen (88 Prozent) nach der Pandemie zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten, acht von zehn (80 Prozent) an einem festen Arbeitsplatz in einem Einzelb\u00fcro. Allgemein sollte mobiles Arbeiten in Deutschland nach Ansicht der gro\u00dfen Mehrheit (71 Prozent) viel st\u00e4rker genutzt werden. Mehr als die H\u00e4lfte (56 Prozent) spricht sich daf\u00fcr aus, dass jede und jeder Besch\u00e4ftigte einen Anspruch auf eine Pr\u00fcfung haben sollte, ob die T\u00e4tigkeit auch mobil ausge\u00fcbt werden kann. Das sind zentrale Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Befragung von mehr als 1.500 Erwerbst\u00e4tigen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. \u201eKaum ein anderer Lebensbereich hat sich zuletzt so rasant gewandelt wie die Arbeitswelt. In der Pandemie sind von heute auf morgen Millionen Erwerbst\u00e4tige ins Homeoffice gewechselt \u2013 und viele m\u00f6chten daran festhalten. L\u00e4ngst nicht alle Jobs sind zum mobilen Arbeiten geeignet. Aber der Wunsch nach mehr Flexibilit\u00e4t, Selbstbestimmung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist gro\u00df und die Politik und Unternehmen sind gefordert, hierf\u00fcr den richtigen Rahmen zu setzen\u201c, sagt Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"digitalisierung-der-arbeit-wird-zunehmend-als-chance-gesehen\">Digitalisierung der Arbeit wird zunehmend als Chance gesehen<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Pandemie hat sich die Sichtweise auf die Digitalisierung der Arbeitswelt weiter stark zum Positiven entwickelt. Mehr als acht von zehn Erwerbst\u00e4tigen (84 Prozent) sehen die Digitalisierung als Chance f\u00fcr ihre berufliche Situation. 2019 waren es erst 66 Prozent. Nur noch jede und jeder Siebte (14 Prozent) sieht dagegen in der Digitalisierung eine Gefahr f\u00fcr die eigene berufliche Situation, sehr viel weniger als vor der Pandemie (2019: 32 Prozent). Corona-bedingt hat die Mehrheit der Erwerbst\u00e4tigen Erfahrungen im Homeoffice gesammelt. Ein gutes Viertel (27 Prozent) geht einer T\u00e4tigkeit nach, die vollst\u00e4ndig f\u00fcr Homeoffice geeignet ist. Ein gutes Drittel (35 Prozent) der Jobs eignet sich nach Einsch\u00e4tzung der Befragten zumindest teilweise daf\u00fcr. 36 Prozent der T\u00e4tigkeiten sind dagegen nicht f\u00fcr Homeoffice geeignet. Aktuell d\u00fcrfen zwei Drittel der Erwerbst\u00e4tigen (65 Prozent) mobil, etwa im Homeoffice, arbeiten. Von ihnen nehmen drei Viertel (77 Prozent) diese M\u00f6glichkeit auch wahr. Auf alle Erwerbst\u00e4tigen gerechnet \u2013 also auch diejenigen, deren Jobs sich nicht f\u00fcr mobiles Arbeiten eignen \u2013 macht das genau die H\u00e4lfte: 50 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen in Deutschland arbeiten aktuell ganz oder teilweise mobil beziehungsweise im Homeoffice.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"auch-in-pr%c3%a4senz-jobs-w%c3%a4chst-der-wunsch-nach-flexibilit%c3%a4t\">Auch in Pr\u00e4senz-Jobs w\u00e4chst der Wunsch nach Flexibilit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer nicht mobil arbeiten darf, obwohl das von der T\u00e4tigkeit her m\u00f6glich w\u00e4re, ist damit unzufrieden. Drei von zehn (30 Prozent) m\u00f6chten zumindest einen Tag pro Woche mobil arbeiten, zwei von zehn (22 Prozent) mehrere Tage pro Woche und ein Zehntel (10 Prozent) will ausschlie\u00dflich mobil arbeiten und nicht mehr ins B\u00fcro. Das \u00fcbrige Drittel (34 Prozent) w\u00fcrde zumindest ab und zu mobil arbeiten wollen. Auch unter denjenigen, die einer T\u00e4tigkeit nachgehen, f\u00fcr die Pr\u00e4senz erforderlich ist, wollen viele mehr Flexibilit\u00e4t. Vier von zehn (44 Prozent) w\u00fcrden mobil arbeiten, wenn der Job es zulie\u00dfe. Dem stehen drei von zehn (29 Prozent) gegen\u00fcber, die das nicht m\u00f6chten. Ein Viertel der Erwerbst\u00e4tigen mit Pr\u00e4senz-Jobs (23 Prozent) w\u00fcnscht sich als Ausgleich andere Angebote wie zus\u00e4tzliche Urlaubstage oder mehr Selbstbestimmung bei der Erstellung von Dienst- und Schichtpl\u00e4nen. 8 Prozent w\u00fcrden den Job wechseln, um mobil arbeiten zu k\u00f6nnen. Wer sich trotz der M\u00f6glichkeit dagegen entscheidet, mobil beziehungsweise im Homeoffice zu arbeiten, nennt daf\u00fcr technische, pers\u00f6nliche und organisatorisch-kulturelle Gr\u00fcnde. Ein Drittel (34 Prozent) hat zu Hause eine zu langsame oder fehleranf\u00e4llige Internetverbindung. Ein Viertel (27 Prozent) berichtet von einer allgemein starken Pr\u00e4senzkultur beim Arbeitgeber. Und zwei von zehn (22 Prozent) haben den Wunsch, sich im B\u00fcro mit Kolleginnen und Kollegen pers\u00f6nlich auszutauschen. \u201eHomeoffice ist f\u00fcr viele Erwerbst\u00e4tige von der Ausnahme zur Regel geworden. Eine breite Mehrheit m\u00f6chte ihren Arbeitsort flexibel w\u00e4hlen, wobei die meisten generell nicht vollst\u00e4ndig mobil arbeiten, sondern zwischen B\u00fcropr\u00e4senz und Homeoffice wechseln wollen\u201c, sagt Achim Berg.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"neun-von-zehn-sehen-ihre-zukunft-im-homeoffice\">Neun von zehn sehen ihre Zukunft im Homeoffice<\/h2>\n\n\n\n<p>Geht es nach den Erwerbst\u00e4tigen, wird es in der Zeit nach der Pandemie eine Mischung aus mobiler und Pr\u00e4senzarbeit geben. In Zukunft m\u00f6chten neun von zehn (88 Prozent) mindestens teilweise im Homeoffice arbeiten. Acht von zehn wollen einen festen Arbeitsplatz (80 Prozent) in einem Einzelb\u00fcro, sieben von zehn (69 Prozent) einen festen Arbeitsplatz in einem Mehrpersonenb\u00fcro. Ins Gro\u00dfraumb\u00fcro will dagegen nur ein Drittel (32 Prozent), und das nur gelegentlich. Popul\u00e4rere Arbeitsorte sind dagegen die Ferienwohnung (59 Prozent), ein Shared Desk im B\u00fcro (58 Prozent), ein fester Wohnort im Ausland (58 Prozent) und ein Co-Working-Space (58 Prozent). Drei von zehn (31 Prozent) m\u00f6chten gerne vom Campingbus aus arbeiten. Zwei von zehn (19 Prozent) bevorzugen es, unterwegs zu arbeiten, etwa in der Bahn. Berg: \u201eDie neue Normalit\u00e4t entscheidet sich nicht zwischen klassischer Pr\u00e4senzarbeit und Homeoffice, sondern ist ein klares Sowohl-als-auch. Hybride Arbeitsmodelle werden sich zunehmend durchsetzen. Die meisten werden einige Tage pro Woche ins B\u00fcro gehen und einige Tage zu Hause arbeiten. Einige werden nur noch im Homeoffice sein, andere nur im B\u00fcro. Und der eine und die andere wird \u201aWorkation\u2018 bevorzugen und am Urlaubsort arbeiten, sei es im Hotel oder Camper \u2013 immer vorausgesetzt, der Job l\u00e4sst das zu.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"corona-treibt-den-kulturwandel-hin-zu-new-work\">Corona treibt den Kulturwandel hin zu New Work<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt ver\u00e4ndert sich auch die Kultur am Arbeitsplatz. Die Corona-Pandemie hat ein breites Umdenken ausgel\u00f6st, was F\u00fchrung, Kollaboration und Prozesse angeht. Acht von zehn abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten (79 Prozent) haben den Eindruck, dass ihr Arbeitgeber seinen Besch\u00e4ftigten seit der Pandemie mehr vertraut und verst\u00e4rkt auf Eigenverantwortung setzt. Drei Viertel (74 Prozent) stellen eine gr\u00f6\u00dfere Aufgeschlossenheit gegen\u00fcber digitalen Technologien fest. Die H\u00e4lfte (51 Prozent) sagt, dass mehr auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Besch\u00e4ftigten geachtet wird. Jeweils vier von zehn (40 Prozent) berichten von einem kooperativeren F\u00fchrungsstil, flexibleren Arbeitszeiten und einer gelockerten Kleiderordnung. Ein Drittel (34 Prozent) sieht mehr Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten. Berg: \u201eDie von Corona ausgel\u00f6sten Ver\u00e4nderungen gehen weit \u00fcber den Trend zum Homeoffice hinaus. Die Pandemie hat die Arbeitskultur tiefgreifend ver\u00e4ndert, f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte f\u00fchlt sich Arbeit nach Corona ganz anders an.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"produktivit%c3%a4t-und-zufriedenheit-im-b%c3%bcro-am-h%c3%b6chsten\">Produktivit\u00e4t und Zufriedenheit im B\u00fcro am h\u00f6chsten<\/h2>\n\n\n\n<p>Je nach Arbeitsort und Umfeld beurteilen die Erwerbst\u00e4tigen ihre Produktivit\u00e4t und ihre Arbeitszufriedenheit unterschiedlich. Klassische B\u00fcroarbeit setzt dabei Ma\u00dfst\u00e4be: 98 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen sch\u00e4tzen ihre Produktivit\u00e4t im B\u00fcro als hoch ein, f\u00fcr die Arbeitszufriedenheit sagen das 90 Prozent. Das Homeoffice erzielt bei Produktivit\u00e4t (90 Prozent) und Zufriedenheit (88 Prozent) ebenfalls sehr hohe Werte und folgt knapp dahinter. Unterwegs, zum Beispiel in der Bahn, sch\u00e4tzt gut die H\u00e4lfte (56 Prozent) ihre Produktivit\u00e4t als hoch ein, bei der Arbeitszufriedenheit sind es 55 Prozent. Am schw\u00e4chsten schneiden sonstige Orte ab, wie Co-Working-Spaces, Caf\u00e9s oder Ferienwohnungen. Dort empfinden nur 48 Prozent ihre Produktivit\u00e4t und 44 Prozent ihre Arbeitszufriedenheit als hoch.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"weniger-stress-mehr-zeit-und-bessere-work-life-balance\">Weniger Stress, mehr Zeit und bessere Work-Life-Balance<\/h2>\n\n\n\n<p>Unter dem Strich \u00fcberwiegen f\u00fcr die Mehrheit die Vorteile von mobilem Arbeiten. 85 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen, die mobil arbeiten, empfinden weniger Stress, da der Arbeitsweg entf\u00e4llt. 82 Prozent sehen den damit verbundenen Zeitgewinn positiv. Und drei Viertel (74 Prozent) bemerken eine generell bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Weitere meistgenannte Vorteile sind mehr zeitliche Flexibilit\u00e4t (62 Prozent), die M\u00f6glichkeit eines gesundheitsbewussteren Lebensstils etwa in Hinblick auf Sport und Ern\u00e4hrung (40 Prozent) und weniger St\u00f6rungen durch Kolleginnen und Kollegen (32 Prozent). Der fehlende pers\u00f6nliche Austausch mit anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist wiederum der am meisten genannte Nachteil von Homeoffice. Vier von zehn (44 Prozent) beklagen weniger Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen. F\u00fcr ein F\u00fcnftel (19 Prozent) ist es auch ein Problem, weniger Kontakt mit Vorgesetzten zu haben. Weitere genannte Nachteile sind Schwierigkeiten, das Privatleben vom Job abzugrenzen (27 Prozent) und das Gef\u00fchl, von wichtigen Informationen abgeschnitten zu sein (25 Prozent). Jede und jeder Siebte (15 Prozent) hat mobil schlechtere Arbeitsbedingungen als im B\u00fcro. W\u00e4hrend lediglich 3 Prozent mit der Arbeit im Homeoffice \u00fcberhaupt keine positiven Erfahrungen gemacht haben, stehen dem 26 Prozent gegen\u00fcber, die nichts Negatives sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"arbeitgeber-stellen-technik-aber-kaum-mobiliar\">Arbeitgeber stellen Technik, aber kaum Mobiliar<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das mobile Arbeiten werden die meisten Erwerbst\u00e4tigen von ihrem Arbeitgeber mit Technik ausgestattet. Einrichtungsgegenst\u00e4nde werden dagegen eher selten gestellt. Zwei Drittel (67 Prozent) erhalten ein Notebook, ein Viertel (26 Prozent) ein Smartphone und ein Sechstel (17 Prozent) ein Tablet vom Arbeitgeber. Auch Maus (29 Prozent), Webcam (26 Prozent), Monitor (25 Prozent) und Headset (20 Prozent) werden in einigen F\u00e4llen gestellt. Nur die Minderheit wird vom Arbeitgeber mit Mobiliar versorgt wie Schreibtischstuhl (7 Prozent), Schreibtisch (4 Prozent) oder Green Screen (3 Prozent). Fast jede und jeder achte mobil Arbeitende erh\u00e4lt nichts von alldem: 12 Prozent bekommen von ihrem Arbeitgeber weder Technik noch Mobiliar. Auch bei der Arbeitsorganisation gibt es Unterst\u00fctzung. Die H\u00e4lfte der mobil arbeitenden Erwerbst\u00e4tigen (52 Prozent) sagt, es gebe klare Regeln f\u00fcr das Arbeiten im Homeoffice, zum Beispiel zur Erreichbarkeit. Weitere Unterst\u00fctzung gibt es etwa mit der Bereitstellung von Plattformen zum Austausch f\u00fcr Mitarbeitende (43 Prozent), mit Informationen, Leitf\u00e4den und Schulungen zu IT, Cyber-Sicherheit und Datenschutz (34 Prozent) und mit Angeboten zu Teambuilding (28 Prozent) und Weiterbildung, etwa zur Nutzung von Kollaborationstools (15 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"bitkom-positionen-zu-new-work-und-it-fachkr%c3%a4ftesicherung\">Bitkom-Positionen zu New Work und IT-Fachkr\u00e4ftesicherung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierung der Arbeitswelt voranzubringen und zu gestalten, ist Ziel des Bitkom. Um dem Fachkr\u00e4ftemangel mit 96.000 vakanten IT-Jobs entgegenzuwirken, m\u00fcssen aus Bitkom-Sicht z\u00fcgig optimale Voraussetzungen f\u00fcr IT-Spezialistinnen und \u2011Spezialisten geschaffen werden. Neben einer erleichterten Zuwanderung ausl\u00e4ndischer Fachkr\u00e4fte geh\u00f6rten dazu eine bessere Schul-, Aus- und Weiterbildung und die gezielte F\u00f6rderung von M\u00e4dchen und Frauen. New-Work-Konzepte m\u00fcssten sich in Unternehmen, Institutionen und Beh\u00f6rden noch st\u00e4rker durchsetzen, damit der Arbeitsalltag innovativer und digitaler wird. Der Staat sollte steuerliche Anreize f\u00fcr zeit- und ortsflexibles Arbeiten setzen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice beziehungsweise mobil arbeiten und damit auch die Umwelt schonen, sollten alle dadurch entstehenden Kosten steuerlich absetzen k\u00f6nnen. Die Politik sollte zudem die rechtlichen Voraussetzungen verbessern, um modernes, digitales Arbeiten zu erm\u00f6glichen. Insbesondere das Arbeitszeitgesetz m\u00fcsse flexibler ausgestaltet werden. So sei die gesetzlich vorgeschriebene elfst\u00fcndige Ruhepause nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df und stehe dem Wunsch der Erwerbst\u00e4tigen nach souver\u00e4ner Arbeitszeitgestaltung entgegen. Statt einer t\u00e4glichen sollte auf eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit umgestellt werden, was auch mit der EU-Arbeitszeitrichtlinie vereinbar w\u00e4re. Ausf\u00fchrliche Handlungsempfehlungen finden sich unter <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.bitkom.org\/Kurzpositionen\/Fachkraefte-New-Work\" target=\"_blank\">www.bitkom.org\/Kurzpositionen\/Fachkraefte-New-Work<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: Bitkom, Pressemitteilung vom 31.03.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pandemie beschleunigt Wandel der Arbeitswelt hin zu flexiblen Arbeitsmodellen Neun von zehn Erwerbst\u00e4tigen m\u00f6chten in Zukunft zumindest teilweise mobil arbeiten 71 Prozent fordern st\u00e4rkere Nutzung von Homeoffice in Deutschland Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und neue Formen der Zusammenarbeit: Die Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt haben sich in der Corona-Pandemie weiter beschleunigt. Aktuell arbeitet die H\u00e4lfte aller &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/new-work-die-haelfte-der-deutschen-arbeitet-im-homeoffice\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">New Work: Die H\u00e4lfte der Deutschen arbeitet im Homeoffice<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1730],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66480"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66480"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66480\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}