{"id":67437,"date":"2022-06-21T12:05:50","date_gmt":"2022-06-21T10:05:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=67437"},"modified":"2022-06-21T12:05:50","modified_gmt":"2022-06-21T10:05:50","slug":"regierung-will-personenstandsrechtliche-vorschriften-aendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/regierung-will-personenstandsrechtliche-vorschriften-aendern\/","title":{"rendered":"Regierung will personenstandsrechtliche Vorschriften \u00e4ndern"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf \u201ezur \u00c4nderung personenstandsrechtlicher Vorschriften\u201c (<a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/022\/2002294.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">20\/2294<\/a>) vorgelegt, der am 23.06.2022 erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Mit der Vorlage, die eine \u00c4nderung des Personenstandsgesetzes und der Personenstandsverordnung vorsieht, sollen Regelungen f\u00fcr den elektronischen Zugang der B\u00fcrger zu den standesamtlichen Verfahren einf\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die Bundesregierung in der Begr\u00fcndung ausf\u00fchrt, schafft der Entwurf die Grundlagen f\u00fcr die elektronische Kommunikation des B\u00fcrgers und von anzeigepflichtigen Einrichtungen mit dem Standesamt bei weitgehendem Verzicht auf die Vorlage urkundlicher Nachweise durch Anzeigende und Antragsteller und setzt insoweit die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes um. Im Wesentlichen handele es sich dabei um die Ausstellung einer Personenstandsurkunde oder eines Ehef\u00e4higkeitszeugnisses sowie um die Bearbeitung der Anmeldung einer Eheschlie\u00dfung oder der Anzeige einer Geburt oder eines Sterbefalls. Um die Antragsteller und Anzeigepflichtigen von der Vorlage der f\u00fcr die Beurkundung ma\u00dfgeblichen Nachweise zu entlasten, enth\u00e4lt der Entwurf Vorschriften f\u00fcr die Durchf\u00fchrung eines automatisierten Abrufverfahrens f\u00fcr die erforderlichen Daten aus Personenstandsregistern anderer Standes\u00e4mter, hei\u00dft es in der Begr\u00fcndung weiter. Um die elektronische Datenantwort direkt aus dem angefragten Personenstandsregister generieren zu k\u00f6nnen, sieht der Entwurf danach eine Intensivierung der elektronischen Nacherfassung der papiergebundenen Alteintr\u00e4ge in den elektronischen Personenstandsregistern vor. Zugleich soll k\u00fcnftig in den Personenstandsregistern die auf Wunsch der Betroffenen m\u00f6gliche Beurkundung der Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, die K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts ist, entfallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quelle: Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 20.06.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf \u201ezur \u00c4nderung personenstandsrechtlicher Vorschriften\u201c (20\/2294) vorgelegt, der am 23.06.2022 erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Mit der Vorlage, die eine \u00c4nderung des Personenstandsgesetzes und der Personenstandsverordnung vorsieht, sollen Regelungen f\u00fcr den elektronischen Zugang der B\u00fcrger zu den standesamtlichen Verfahren einf\u00fchrt werden. 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