{"id":70053,"date":"2023-01-08T14:18:30","date_gmt":"2023-01-08T12:18:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=70053"},"modified":"2023-01-08T14:18:30","modified_gmt":"2023-01-08T12:18:30","slug":"neue-beitragsbemessungsgrenzen-fuer-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/neue-beitragsbemessungsgrenzen-fuer-2023\/","title":{"rendered":"Neue Beitragsbemessungsgrenzen f\u00fcr 2023"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Seit dem 1. Januar 2023 gelten neue Rechengr\u00f6\u00dfen in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Sie werden wie jedes Jahr an die Einkommensentwicklung angepasst. Damit wird gew\u00e4hrleistet, dass die soziale Absicherung stabil bleibt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1. Januar 2023 gelten neue Rechengr\u00f6\u00dfen in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 59.850 Euro im Jahr (monatlich 4.987,50 Euro) und die Versicherungspflichtgrenze steigt auf j\u00e4hrlich 66.600 Euro (monatlich 5.550 Euro). Diese Werte sind bundesweit gleich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zur Beitragsbemessungsgrenze ist das Einkommen eines Besch\u00e4ftigten beitragspflichtig, alles dar\u00fcber ist beitragsfrei. Bis zur Versicherungspflichtgrenze m\u00fcssen Besch\u00e4ftigte gesetzlich krankenversichert sein. Wer \u00fcber diesen Betrag hinaus verdient, kann sich privat krankenversichern lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-anderungen-in-der-rentenversicherung\">\u00c4nderungen in der Rentenversicherung<\/h2>\n\n\n\n<p>Ab 1. Januar 2023 liegt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung in den neuen Bundesl\u00e4ndern bei 7.100 Euro im Monat (2022: 6.750 Euro) und in den alten Bundesl\u00e4ndern bei 7.300 Euro im Monat (2022: 7.050 Euro).<\/p>\n\n\n\n<p>In der knappschaftlichen Rentenversicherung liegt diese Einkommensgrenze bei 8.700 Euro (2022: 8.350 Euro) in den neuen L\u00e4ndern und bei 8.950 Euro (2022: 8.650 Euro) in den alten L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung, das zur Bestimmung der Entgeltpunkte im jeweiligen Kalenderjahr dient, ist f\u00fcr 2023 vorl\u00e4ufig auf 43.142 Euro im Jahr (2022: 38.901 Euro) festgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h2>Soziale Absicherung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Rechengr\u00f6\u00dfen werden jedes Jahr an die Entwicklung der Einkommen angepasst, um die soziale Absicherung stabil zu halten. Ohne diese Anpassung w\u00fcrden Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung \u2013 trotz steigenden Lohns \u2013 im Verh\u00e4ltnis geringere Renten bekommen. Denn f\u00fcr Einkommen \u00fcber der Bemessungsgrenze werden keine Beitr\u00e4ge geleistet und somit keine Rentenanspr\u00fcche erworben.<\/p>\n\n\n\n<p>Besserverdienende w\u00fcrden zudem mit der Zeit aus der Sozialversicherung \u201eherauswachsen\u201c. Ihr Beitrag w\u00fcrde im Vergleich zu ihrem Einkommen immer kleiner werden.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Rechengr\u00f6\u00dfen ab 1. Januar 2023 im \u00dcberblick<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Quelle: Bundesregierung, Mitteilung vom 01.01.2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 1. Januar 2023 gelten neue Rechengr\u00f6\u00dfen in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Sie werden wie jedes Jahr an die Einkommensentwicklung angepasst. Damit wird gew\u00e4hrleistet, dass die soziale Absicherung stabil bleibt. Ab 1. 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