{"id":71621,"date":"2023-08-18T07:22:42","date_gmt":"2023-08-18T05:22:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=71621"},"modified":"2023-08-18T07:22:42","modified_gmt":"2023-08-18T05:22:42","slug":"oecd-reform-der-unternehmensteuern-bringt-deutschland-mehreinnahmen-von-24-bis-34-milliarden-euro-pro-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/oecd-reform-der-unternehmensteuern-bringt-deutschland-mehreinnahmen-von-24-bis-34-milliarden-euro-pro-jahr\/","title":{"rendered":"OECD-Reform der Unternehmensteuern bringt Deutschland Mehreinnahmen von 2,4 bis 3,4 Milliarden Euro pro Jahr"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorschl\u00e4ge der OECD zur Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung bringen Deutschland zus\u00e4tzliche Steuereinnahmen von 2,4 bis 3,4 Milliarden Euro pro Jahr. Das zeigen Berechnungen des ifo Instituts im Auftrag des Bundesfinanzministeriums. \u201eUnseren Sch\u00e4tzungen zufolge w\u00e4re Deutschland zwar Reformgewinner. Der Zuwachs an Steuereinnahmen f\u00e4llt jedoch eher m\u00e4\u00dfig aus\u201c, sagt Florian Neumeier, Leiter der ifo Forschungsgruppe f\u00fcr Steuer- und Finanzpolitik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einf\u00fchrung der globalen Mindeststeuer (S\u00e4ule 2) br\u00e4chte Deutschland Steuermehreinnahmen zwischen 1,5 und 1,7 Milliarden Euro. \u201eDurch die neusten Einigungen um die Details zur globalen Mindeststeuer gehen wir davon aus, dass die zus\u00e4tzlichen Steuereinnahmen sich am unteren Rand unserer urspr\u00fcnglichen Sch\u00e4tzungen bewegen\u201c, sagt Neumeier. Im Fr\u00fchjahr 2022 gingen die Forscher noch von einem Rahmen zwischen 1,6 und 6,2 Milliarden Euro aus. Die aktuellen Sch\u00e4tzungen liegen nun deutlich niedriger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der globalen Mindeststeuer untersuchen die Forscher in ihrer neuen Studie auch finanziellen Auswirkungen der geplanten Neuverteilung der Besteuerungsrechte zwischen den L\u00e4ndern (S\u00e4ule 1). Diese sind mit Steuermehreinnahmen f\u00fcr Deutschland verbunden in H\u00f6he von 0,85 bis 1,7 Milliarden Euro pro Jahr. Ausschlaggebend hierf\u00fcr sei, ob die neuverteilten Gewinne nur der K\u00f6rperschaftsteuer oder zus\u00e4tzlich der Gewerbesteuer unterliegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung besteht aus zwei S\u00e4ulen: Die Neuverteilung von Besteuerungsrechten zugunsten der L\u00e4nder, in denen die Unternehmen ihre Ums\u00e4tze erzielen (S\u00e4ule 1), und der Erhebung einer globalen Mindeststeuer von 15 % (S\u00e4ule 2).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quelle: ifo Institut, Pressemitteilung vom 31.07.2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorschl\u00e4ge der OECD zur Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung bringen Deutschland zus\u00e4tzliche Steuereinnahmen von 2,4 bis 3,4 Milliarden Euro pro Jahr. Das zeigen Berechnungen des ifo Instituts im Auftrag des Bundesfinanzministeriums. \u201eUnseren Sch\u00e4tzungen zufolge w\u00e4re Deutschland zwar Reformgewinner. 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