{"id":74610,"date":"2024-06-08T11:46:34","date_gmt":"2024-06-08T09:46:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=74610"},"modified":"2024-06-08T11:46:34","modified_gmt":"2024-06-08T09:46:34","slug":"grundsteuer-hebesatzempfehlungen-fuer-hessens-kommunen-berechnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/grundsteuer-hebesatzempfehlungen-fuer-hessens-kommunen-berechnet\/","title":{"rendered":"Grundsteuer: Hebesatzempfehlungen f\u00fcr Hessens Kommunen berechnet"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>FinMin Hessen, Pressemitteilung vom 06.06.2024<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 2025 gilt in Deutschland die neue <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/Steuerrechner\/Grundsteuer.html#Grundsteuerreform\">Grundsteuerreform<\/a>. Eines der Hauptziele dieser Reform ist die Aufkommensneutralit\u00e4t f\u00fcr die Kommunen, also sicherzustellen, dass die Kommunen unter dem neuen Recht ungef\u00e4hr genauso viel Grundsteuer einnehmen wie unter dem alten Recht. Das Land Hessen hat nun Empfehlungen zu den Hebes\u00e4tzen vorgestellt, die dieses Ziel unterst\u00fctzen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hebesatzempfehlungen und Aufkommensneutralit\u00e4t:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Land Hessen hat f\u00fcr die Kommunen Empfehlungen zu den Hebes\u00e4tzen der Grundsteuer B berechnet. Diese Empfehlungen sind darauf ausgelegt, dass die Kommunen 2025 genauso viel Grundsteuer einnehmen wie 2024. Dabei gilt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>344 Kommunen k\u00f6nnten ihren Hebesatz f\u00fcr die Grundsteuer B senken.<\/li><li>72 Kommunen m\u00fcssten ihren Hebesatz erh\u00f6hen.<\/li><li>5 Kommunen k\u00f6nnten ihren bisherigen Hebesatz beibehalten, um Aufkommensneutralit\u00e4t sicherzustellen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zitate von Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eKommunen sollen nach dem neuen Recht der Grundsteuer in etwa so viel Grundsteuer einnehmen wie nach dem alten Recht. Das hat so der Bundesgesetzgeber bereits 2019 angek\u00fcndigt und auch Hessen folgt dieser Pr\u00e4misse. Aufkommensneutralit\u00e4t f\u00fcr die Kommunen ist hierf\u00fcr das Schlagwort. Mit den mathematisch berechneten Hebesatzempfehlungen kann dieses Ziel erreicht werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas Land kann helfen und empfehlen, die Kommunen m\u00fcssen nun entscheiden. Weil allein sie die Hebes\u00e4tze f\u00fcr die ihnen komplett zustehende Grundsteuer festlegen d\u00fcrfen, k\u00f6nnen die Berechnungen des Landes lediglich Empfehlungen sein. Sie stehen aber nun allen transparent zur Verf\u00fcgung und k\u00f6nnen Kommunen wie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Orientierung geben. Die Kommunen sind nicht an die Hebesatzempfehlungen gebunden und sie k\u00f6nnen von ihnen abweichen, insbesondere, um ihrer Verpflichtung zum Haushaltsausgleich nachzukommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHessen steht beim Mammutprojekt der Grundsteuerreform gut da. Ein vergleichsweise einfaches Grundsteuermodell, die konsequente Umsetzung der Verpflichtung zur digitalen Abgabe der Daten und der Einsatz moderner Technik sind daf\u00fcr ma\u00dfgeblich. 40 Prozent der Steuererkl\u00e4rungen konnten automatisiert bearbeitet werden. Auch der Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz hat unseren Besch\u00e4ftigten geholfen, mit der kaum vorstellbaren Masse von fast drei Millionen Einzelf\u00e4llen gut und z\u00fcgig klarzukommen. Hessen ist beim Einsatz von KI ganz weit vorne und die Hessische Steuerverwaltung eine der modernsten Verwaltungen Deutschlands.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Berechnungen und Empfehlungen des Landes Hessen stehen nun allen Kommunen sowie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern transparent zur Verf\u00fcgung. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Empfehlungen nicht bindend sind. Die Kommunen haben die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, insbesondere um ihrer Verpflichtung zum Haushaltsausgleich nachzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit diesen Hebesatzempfehlungen und der digitalen Unterst\u00fctzung der Steuererkl\u00e4rungen zeigt Hessen, dass es gut ger\u00fcstet ist f\u00fcr die Herausforderungen der Grundsteuerreform und dabei moderne Technologien wie k\u00fcnstliche Intelligenz effektiv einsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quelle:<\/strong> Hessisches Ministerium der Finanzen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FinMin Hessen, Pressemitteilung vom 06.06.2024 Ab 2025 gilt in Deutschland die neue Grundsteuerreform. Eines der Hauptziele dieser Reform ist die Aufkommensneutralit\u00e4t f\u00fcr die Kommunen, also sicherzustellen, dass die Kommunen unter dem neuen Recht ungef\u00e4hr genauso viel Grundsteuer einnehmen wie unter dem alten Recht. 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