{"id":74628,"date":"2024-06-10T11:16:20","date_gmt":"2024-06-10T09:16:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=74628"},"modified":"2024-06-10T11:16:20","modified_gmt":"2024-06-10T09:16:20","slug":"vorsicht-steuerfalle-wenn-paare-ein-gemeinsames-konto-nutzen-hinterziehen-sie-womoeglich-steuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/vorsicht-steuerfalle-wenn-paare-ein-gemeinsames-konto-nutzen-hinterziehen-sie-womoeglich-steuern\/","title":{"rendered":"Vorsicht Steuerfalle: Wenn Paare ein gemeinsames Konto nutzen, hinterziehen sie wom\u00f6glich Steuern"},"content":{"rendered":"\n<p>Viele Paare f\u00fchren aus Bequemlichkeit ein gemeinsames Konto. Doch dieses gemeinsame Konto kann dazu f\u00fchren, dass sie unwissentlich Steuern hinterziehen. Eine oft \u00fcbersehene Regel des Finanzamts macht es notwendig, die Finanzen genau zu pr\u00fcfen. Unser Experte kl\u00e4rt \u00fcber die Risiken und m\u00f6glichen Konsequenzen auf.<\/p>\n\n\n\n<h4>Gemeinsames Konto und \u00fcbersehene Schenkungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Paare, die weder verheiratet noch in einer eingetragenen Partnerschaft leben, d\u00fcrfen ihrem Partner \u00fcber zehn Jahre nur 20.000 Euro steuerfrei schenken, so die Bundesnotarkammer. Dieser Wert wird schnell \u00fcberschritten, besonders bei Paaren, die lange zusammenleben und ihre Finanzen teilen.<\/p>\n\n\n\n<h4>Steuerliche Risiken f\u00fcr Ehepartner und eingetragene Partnerschaften<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr verheiratete und eingetragene Partner liegt der Freibetrag bei 500.000 Euro \u00fcber zehn Jahre, was zun\u00e4chst hoch erscheint. Doch auch dieser Betrag kann durch Erbschaften oder unerwartete Einnahmen schnell \u00fcberschritten werden.<\/p>\n\n\n\n<h4>Was tun bei ungewollter Steuerhinterziehung?<\/h4>\n\n\n\n<p>Sollten Haushalte bislang unwissentlich Steuern hinterzogen haben, sind die Finanz\u00e4mter in solchen F\u00e4llen oft kulant und verlangen eher Nachzahlungen als Strafen. Doch gr\u00f6\u00dfere Nachzahlungen k\u00f6nnen Haushalte stark belasten, weshalb Vorsorge besser ist.<\/p>\n\n\n\n<h4>Vorsichtsma\u00dfnahmen<\/h4>\n\n\n\n<ol><li><strong>Getrennte Konten:<\/strong> Paare k\u00f6nnen getrennte Konten f\u00fchren und regelm\u00e4\u00dfig Geld auf ein Gemeinschaftskonto \u00fcberweisen.<\/li><li><strong>Monatliche \u00dcberweisungen:<\/strong> Der besser verdienende Partner kann dem anderen Partner monatlich ein Haushaltsgeld \u00fcberweisen.<\/li><li><strong>\u00dcberschlagsrechnung:<\/strong> Eine einfache Berechnung der Schenkungssumme kann helfen, die Steuerbelastung abzusch\u00e4tzen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h4>Fazit<\/h4>\n\n\n\n<p>Paare sollten ihre Finanzen sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen und gegebenenfalls getrennte Konten f\u00fchren, um ungewollte Steuerhinterziehung zu vermeiden. Eine regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung der Ausgaben und Einnahmen kann helfen, b\u00f6se \u00dcberraschungen zu verhindern. Steuerberater k\u00f6nnen zudem wertvolle Unterst\u00fctzung bieten, um rechtliche Fallstricke zu vermeiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Paare f\u00fchren aus Bequemlichkeit ein gemeinsames Konto. Doch dieses gemeinsame Konto kann dazu f\u00fchren, dass sie unwissentlich Steuern hinterziehen. Eine oft \u00fcbersehene Regel des Finanzamts macht es notwendig, die Finanzen genau zu pr\u00fcfen. Unser Experte kl\u00e4rt \u00fcber die Risiken und m\u00f6glichen Konsequenzen auf. 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