{"id":74839,"date":"2024-07-04T12:00:23","date_gmt":"2024-07-04T10:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=74839"},"modified":"2024-07-04T12:00:23","modified_gmt":"2024-07-04T10:00:23","slug":"saarland-reform-der-grundsteuer-kommunen-erhalten-grundlage-fuer-die-neuberechnung-der-hebesaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/saarland-reform-der-grundsteuer-kommunen-erhalten-grundlage-fuer-die-neuberechnung-der-hebesaetze\/","title":{"rendered":"<strong>Saarland \u2013 Reform der Grundsteuer: Kommunen erhalten Grundlage f\u00fcr die Neuberechnung der Hebes\u00e4tze<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>FinMin Saarland, Pressemitteilung vom 01.07.2024<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ende Juni sind rund 96 % der f\u00fcr die Grundsteuerfestsetzung relevanten Grundst\u00fccke im Saarland neu bewertet worden. Damit wurde die vom Land gesetzte Zielmarke von 90 % \u00fcbertroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Grundlage dieser Daten k\u00f6nnen die Kommunen nun darangehen, die ab 2025 notwendig werdenden neuen Hebes\u00e4tze festzulegen. Insgesamt waren ca. 560.000 saarl\u00e4ndische Grundst\u00fccke neu zu bewerten. Bearbeitet wurden die Erkl\u00e4rungen zentralisiert in den Finanz\u00e4mtern Saarbr\u00fccken II, Saarlouis und St. Wendel. Finanzminister Jakob von Weizs\u00e4cker: \u201eIch danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Gelingen der Grundsteuer-Reform entscheidend beitragen. Durch Ihren Einsatz haben die Kommunen jetzt eine gute Datengrundlage f\u00fcr die Festlegung der entsprechenden Hebes\u00e4tze.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die noch ausstehenden Grundsteuerf\u00e4lle werden weiter abgearbeitet. Durch die Erreichung einer Bearbeitungsquote von 96 % der grundsteuerrelevanten F\u00e4lle liefern die bisherigen Berechnungen eine belastbare Grundlage zur Neubestimmung der Hebes\u00e4tze. Mit Blick auf die noch ausstehenden Bewertungen und etwaige Korrekturbedarfe erhalten die einzelnen St\u00e4dte und Gemeinden die hochgerechneten Grundsteuermessbetr\u00e4ge auf Basis der neuen Grundsteuerwerte innerhalb einer Bandbreite. Diese Zahlen werden auch auf der Homepage des Ministeriums zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Kommunen werden somit in die Lage versetzt, die ab dem 01.01.2025 geltenden Hebes\u00e4tze ab dem zweiten Halbjahr 2024 in den R\u00e4ten festzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie geht es jetzt weiter?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Festlegung der neuen Hebes\u00e4tze f\u00e4llt in die verfassungsrechtlich gesicherte kommunale Satzungsautonomie. Nachdem die Stadt- und Gemeinder\u00e4te im Rahmen ihrer jeweiligen kommunalen Satzungsautonomie \u00fcber die konkrete H\u00f6he der zuk\u00fcnftigen Hebes\u00e4tze entschieden haben, werden diese die Grundsteuerbescheide an die Grundeigent\u00fcmer versenden. Aus diesen Grundsteuerbescheiden ergibt sich dann die konkrete Grundsteuerzahllast ab dem Jahr 2025.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quelle:<\/strong> Finanzministerium des Saarlandes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FinMin Saarland, Pressemitteilung vom 01.07.2024 Ende Juni sind rund 96 % der f\u00fcr die Grundsteuerfestsetzung relevanten Grundst\u00fccke im Saarland neu bewertet worden. Damit wurde die vom Land gesetzte Zielmarke von 90 % \u00fcbertroffen. Auf Grundlage dieser Daten k\u00f6nnen die Kommunen nun darangehen, die ab 2025 notwendig werdenden neuen Hebes\u00e4tze festzulegen. 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