{"id":75486,"date":"2024-09-20T10:09:54","date_gmt":"2024-09-20T08:09:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=75486"},"modified":"2024-09-20T10:09:54","modified_gmt":"2024-09-20T08:09:54","slug":"finanzgericht-koeln-weist-klage-zur-neuen-grundsteuerbewertung-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/finanzgericht-koeln-weist-klage-zur-neuen-grundsteuerbewertung-ab\/","title":{"rendered":"<strong>Finanzgericht K\u00f6ln weist Klage zur neuen Grundsteuerbewertung ab<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Finanzgericht K\u00f6ln hat am 19. September 2024 in einem wichtigen Verfahren zur neuen Grundsteuerbewertung entschieden und die Klage abgewiesen (Az. 4 K 2189\/23). Dabei ging es um die Bewertung einer Immobilie in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der neuen Grundsteuerregelungen nach dem Bundesmodell. Die Entscheidung best\u00e4tigt, dass die Neufestsetzung der Grundsteuerwerte verfassungsgem\u00e4\u00df ist und keine durchgreifenden rechtlichen Bedenken vorliegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund zur neuen Grundsteuerbewertung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem 1. Januar 2022 wird die Grundsteuer in Deutschland nach einer umfassenden Reform auf Grundlage des sogenannten Bundesmodells berechnet. Ziel dieser Reform war es, eine gerechtere und aktualisierte Besteuerung von Grundst\u00fccken und Immobilien zu erm\u00f6glichen. Dabei werden verschiedene Faktoren wie die Grundst\u00fccksfl\u00e4che, der Bodenrichtwert und die Nettokaltmiete in die Berechnung einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem vorliegenden Fall klagte ein Immobilieneigent\u00fcmer gegen die Feststellung des Grundsteuerwerts. Der Eigent\u00fcmer hielt die Berechnung nach dem neuen Bewertungsrecht f\u00fcr fehlerhaft und verfassungswidrig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entscheidung des Finanzgerichts<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 4. Senat des Finanzgerichts K\u00f6ln hat in seinem Urteil klargestellt, dass das neue Bewertungsrecht keine verfassungsrechtlichen Bedenken aufwirft. Die Neufestsetzung der Grundsteuer erfolge nach transparenten und rechtlich einwandfreien Kriterien. Die Richter sahen keinen Anlass, den Klagevortrag des Immobilieneigent\u00fcmers zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings hat das Gericht die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen, was bedeutet, dass das Urteil noch in einer h\u00f6heren Instanz \u00fcberpr\u00fcft werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausblick f\u00fcr Immobilieneigent\u00fcmer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Urteil des Finanzgerichts K\u00f6ln best\u00e4tigt zun\u00e4chst die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der neuen Grundsteuerbewertung. Dennoch bleibt das Verfahren spannend, da der Bundesfinanzhof in der n\u00e4chsten Instanz eine endg\u00fcltige Entscheidung treffen k\u00f6nnte. F\u00fcr Immobilieneigent\u00fcmer in ganz Deutschland, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, bietet dieses Urteil jedoch eine gewisse Rechtssicherheit hinsichtlich der <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/Steuerrechner\/Grundsteuer.html\">neuen Grundsteuerregelungen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quelle:<\/strong><br \/>Finanzgericht K\u00f6ln, Pressemitteilung vom 19.09.2024<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Finanzgericht K\u00f6ln hat am 19. September 2024 in einem wichtigen Verfahren zur neuen Grundsteuerbewertung entschieden und die Klage abgewiesen (Az. 4 K 2189\/23). Dabei ging es um die Bewertung einer Immobilie in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der neuen Grundsteuerregelungen nach dem Bundesmodell. 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