{"id":75591,"date":"2024-10-02T10:18:13","date_gmt":"2024-10-02T08:18:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=75591"},"modified":"2024-10-02T10:18:13","modified_gmt":"2024-10-02T08:18:13","slug":"bayern-zentralisiert-die-veranlagung-der-mindeststeuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/bayern-zentralisiert-die-veranlagung-der-mindeststeuer\/","title":{"rendered":"Bayern zentralisiert die Veranlagung der Mindeststeuer"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>BayLfSt, Pressemitteilung vom 02.10.2024<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kompetenzb\u00fcndelung am Finanzamt M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit Anfang des Jahres 2024 fallen rund 200 bayerische Konzerne unter das sogenannte Mindeststeuergesetz, das eine globale effektive Mindestbesteuerung von 15 Prozent sicherstellen soll. Dieses komplexe Thema stellt sowohl Unternehmen als auch die Steuerverwaltung vor gro\u00dfe Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem 1. Oktober 2024 steht das Finanzamt M\u00fcnchen als zentraler Ansprechpartner f\u00fcr Fragen der Mindestbesteuerung zur Verf\u00fcgung. Nach Abgabe der Gruppentr\u00e4germeldung beim Bundeszentralamt f\u00fcr Steuern erhalten die betroffenen bayerischen Unternehmen eine neue Steuernummer, die speziell f\u00fcr Zwecke der Mindeststeuer verwendet wird. Die Annahme der elektronischen Steueranmeldung wird ab 2025 m\u00f6glich sein. Das Finanzamt M\u00fcnchen bearbeitet anschlie\u00dfend die eingereichten Steueranmeldungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese Zentralisierung am Finanzamt M\u00fcnchen wird eine gezielte Kompetenzb\u00fcndelung erreicht. Dadurch sollen bayerische Unternehmen bestm\u00f6glich unterst\u00fctzt und gleichzeitig die anderen Finanz\u00e4mter im Bundesland entlastet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund: Internationale Mindestbesteuerung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 8. Oktober 2021 haben sich 137 Staaten, inzwischen 147, auf Ebene der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf die Ausgestaltung der k\u00fcnftigen internationalen Unternehmensbesteuerung verst\u00e4ndigt, das sogenannte Zwei-S\u00e4ulen-Modell. Ein zentrales Element dieses Modells ist die Einf\u00fchrung einer globalen effektiven Mindestbesteuerung f\u00fcr multinationale Unternehmen in H\u00f6he von 15 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Regelungen, die auf OECD-Ebene erarbeitet wurden, sind anschlie\u00dfend in eine EU-Richtlinie eingeflossen, welche am 14. Dezember 2022 verabschiedet wurde. Das Gesetz zur Umsetzung dieser Richtlinie (EU) 2022\/2523 wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt ver\u00f6ffentlicht. Seit Anfang 2024 findet das Mindeststeuergesetz in Deutschland Anwendung.<\/p>\n\n\n\n<p>Betroffene Unternehmen sind verpflichtet, bis zum 30. Juni 2026 eine Mindeststeuer-Anmeldung bei dem \u00f6rtlich oder zentral zust\u00e4ndigen Finanzamt einzureichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quelle:<\/strong> Bayerisches Landesamt f\u00fcr Steuern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BayLfSt, Pressemitteilung vom 02.10.2024 Kompetenzb\u00fcndelung am Finanzamt M\u00fcnchen Seit Anfang des Jahres 2024 fallen rund 200 bayerische Konzerne unter das sogenannte Mindeststeuergesetz, das eine globale effektive Mindestbesteuerung von 15 Prozent sicherstellen soll. Dieses komplexe Thema stellt sowohl Unternehmen als auch die Steuerverwaltung vor gro\u00dfe Herausforderungen. Ab dem 1. 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