{"id":76366,"date":"2025-01-10T12:17:35","date_gmt":"2025-01-10T10:17:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=76366"},"modified":"2025-01-10T12:17:35","modified_gmt":"2025-01-10T10:17:35","slug":"offenlegung-von-rechnungslegungsunterlagen-fuer-das-geschaeftsjahr-mit-bilanzstichtag-31-dezember-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/offenlegung-von-rechnungslegungsunterlagen-fuer-das-geschaeftsjahr-mit-bilanzstichtag-31-dezember-2023\/","title":{"rendered":"<strong>Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr mit Bilanzstichtag 31. Dezember 2023<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Justiz (BfJ) hat bekannt gegeben, dass es gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 am 31. Dezember 2024 endet, vor dem <strong>1. April 2025<\/strong> kein Ordnungsgeldverfahren nach \u00a7 335 HGB einleiten wird.<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Gr\u00fcnde f\u00fcr die Fristverl\u00e4ngerung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Entscheidung wurde in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz getroffen. Sie ber\u00fccksichtigt die anhaltenden Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, die nach wie vor Herausforderungen f\u00fcr Unternehmen und deren Abschlusspr\u00fcfer mit sich bringen. Mit dieser Regelung soll den Beteiligten ein verl\u00e4ngerter Zeitraum f\u00fcr die fristgerechte Offenlegung einger\u00e4umt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Was bedeutet das f\u00fcr Unternehmen?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die ihre Rechnungslegungsunterlagen bislang nicht eingereicht haben, haben nun zus\u00e4tzliche Zeit, dies ohne die unmittelbare Gefahr eines Ordnungsgeldverfahrens nachzuholen. Dennoch bleibt die Verpflichtung zur Offenlegung bestehen, und es ist ratsam, die Unterlagen so bald wie m\u00f6glich zu vervollst\u00e4ndigen und einzureichen.<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Hintergrund: Ordnungsgeldverfahren nach \u00a7 335 HGB<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Nach \u00a7 335 HGB drohen Unternehmen, die ihre Offenlegungspflichten nicht rechtzeitig erf\u00fcllen, Ordnungsgelder. Die H\u00f6he des Ordnungsgeldes kann zwischen 2.500 und 25.000 Euro liegen. Mit der Anordnung des BfJ soll vor\u00fcbergehend Entlastung geschaffen werden, ohne die grunds\u00e4tzliche Pflicht zur Offenlegung zu beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Fazit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Unternehmen sollten die verl\u00e4ngerte Frist nutzen, um ihre Rechnungslegungsunterlagen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 ordnungsgem\u00e4\u00df offenzulegen. Trotz der Aufschiebung des Ordnungsgeldverfahrens bis zum 1. April 2025 bleibt die Einhaltung der gesetzlichen Offenlegungspflichten essenziell. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, rechtzeitig professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Wirtschaftspr\u00fcferkammer, Mitteilung vom 09.01.2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Justiz (BfJ) hat bekannt gegeben, dass es gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 am 31. Dezember 2024 endet, vor dem 1. April 2025 kein Ordnungsgeldverfahren nach \u00a7 335 HGB einleiten wird. Gr\u00fcnde f\u00fcr die Fristverl\u00e4ngerung Diese Entscheidung wurde in Abstimmung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/offenlegung-von-rechnungslegungsunterlagen-fuer-das-geschaeftsjahr-mit-bilanzstichtag-31-dezember-2023\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\"><strong>Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr mit Bilanzstichtag 31. 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