{"id":78023,"date":"2025-08-22T15:40:54","date_gmt":"2025-08-22T13:40:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=78023"},"modified":"2025-08-22T15:40:54","modified_gmt":"2025-08-22T13:40:54","slug":"gewerbe-und-grundsteuer-2024-rekordeinnahmen-trotz-regionaler-rueckgaenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/gewerbe-und-grundsteuer-2024-rekordeinnahmen-trotz-regionaler-rueckgaenge\/","title":{"rendered":"Gewerbe- und Grundsteuer 2024: Rekordeinnahmen trotz regionaler R\u00fcckg\u00e4nge"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2024 erneut einen H\u00f6chststand bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer erzielt. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) flossen rund <strong>75,3 Milliarden Euro<\/strong> in die Gemeindekassen \u2013 ein leichtes Plus von <strong>0,2 %<\/strong> gegen\u00fcber dem Vorjahr. Damit steigen die Gewerbesteuereinnahmen bereits im vierten Jahr in Folge, trotz regional sehr unterschiedlicher Entwicklungen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gewerbesteuer: Rekord auf Bundesebene \u2013 R\u00fcckg\u00e4nge in vielen L\u00e4ndern<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die Gesamtentwicklung positiv ist, zeigt sich ein gemischtes Bild auf Landesebene:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Starke Zuw\u00e4chse<\/strong> gab es u. a. in <strong>Mecklenburg-Vorpommern (+9,8 %)<\/strong>, <strong>Rheinland-Pfalz (+9,0 %)<\/strong> und im Stadtstaat <strong>Bremen (+13,5 %)<\/strong>.<\/li><li><strong>Deutliche R\u00fcckg\u00e4nge<\/strong> verzeichneten dagegen <strong>Sachsen-Anhalt (-9,9 %)<\/strong>, das <strong>Saarland (-5,0 %)<\/strong> und <strong>Th\u00fcringen (-5,0 %)<\/strong>. Auch die Stadtstaaten <strong>Hamburg (-9,3 %)<\/strong> und <strong>Berlin (-3,2 %)<\/strong> nahmen weniger ein.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Unternehmen bedeutet das: Die Belastung durch die Gewerbesteuer kann je nach Standort sehr unterschiedlich sein und sollte bei Investitions- und Standortentscheidungen weiterhin genau im Blick behalten werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grundsteuer: Anstieg und Reform im Blick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Grundsteuereinnahmen legten zu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Grundsteuer A<\/strong> (land- und forstwirtschaftliches Verm\u00f6gen): 0,4 Mrd. \u20ac (+2,9 %).<\/li><li><strong>Grundsteuer B<\/strong> (Grundst\u00fccke): 15,6 Mrd. \u20ac (+3,8 %).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem <strong>1. Januar 2025<\/strong> gilt zudem die Grundsteuerreform. Durch die sogenannte <strong>L\u00e4nder\u00f6ffnungsklausel<\/strong> wenden einzelne Bundesl\u00e4nder bereits eigene Modelle an. F\u00fcr Eigent\u00fcmer bedeutet das: Die Belastung h\u00e4ngt k\u00fcnftig st\u00e4rker vom jeweiligen Bundesland und den neuen Hebes\u00e4tzen der Gemeinden ab.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesamteinnahmen und Hebes\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Insgesamt nahmen die Gemeinden 2024 aus <strong>Realsteuern (Gewerbe- und Grundsteuer)<\/strong> rund <strong>91,4 Mrd. Euro<\/strong> ein \u2013 ein Plus von 0,8 %.<\/li><li>Die durchschnittlichen Hebes\u00e4tze lagen bei:<ul><li><strong>Gewerbesteuer:<\/strong> 409 % (+2 Prozentpunkte)<\/li><li><strong>Grundsteuer A:<\/strong> 362 % (+7 Prozentpunkte)<\/li><li><strong>Grundsteuer B:<\/strong> 506 % (+13 Prozentpunkte)<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Was hei\u00dft das f\u00fcr Unternehmer und Eigent\u00fcmer?<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Unternehmen<\/strong> sollten die Entwicklung der Hebes\u00e4tze an ihrem Standort im Blick behalten, da diese ma\u00dfgeblich \u00fcber die H\u00f6he der Gewerbesteuerbelastung entscheiden.<\/li><li><strong>Immobilienbesitzer<\/strong> m\u00fcssen ab 2025 mit Ver\u00e4nderungen durch die Grundsteuerreform rechnen. Abh\u00e4ngig von Region und Hebesatz kann die Belastung steigen oder sinken.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\ud83d\udc49 Wir empfehlen, fr\u00fchzeitig zu pr\u00fcfen, welche Auswirkungen die neuen Regeln auf Ihre pers\u00f6nliche Steuerlast haben k\u00f6nnen. Gerne unterst\u00fctzen wir Sie dabei mit einer individuellen Berechnung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2024 erneut einen H\u00f6chststand bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer erzielt. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) flossen rund 75,3 Milliarden Euro in die Gemeindekassen \u2013 ein leichtes Plus von 0,2 % gegen\u00fcber dem Vorjahr. 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