{"id":78952,"date":"2026-01-10T13:52:00","date_gmt":"2026-01-10T11:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=78952"},"modified":"2026-01-10T13:52:27","modified_gmt":"2026-01-10T11:52:27","slug":"offenlegung-2024-ordnungsgeldverfahren-startet-fruehestens-mitte-maerz-2026-letzte-schonfrist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/offenlegung-2024-ordnungsgeldverfahren-startet-fruehestens-mitte-maerz-2026-letzte-schonfrist\/","title":{"rendered":"Offenlegung 2024: Ordnungsgeldverfahren startet fr\u00fchestens Mitte M\u00e4rz 2026 \u2013 letzte \u201eSchonfrist\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Wirtschaftspr\u00fcferkammer (WPK) informiert in einer Mitteilung vom <strong>30.12.2025<\/strong>, dass das <strong>Bundesamt f\u00fcr Justiz (BfJ)<\/strong> bei Unternehmen mit <strong>Bilanzstichtag 31.12.2024<\/strong> und regul\u00e4rem Offenlegungsende <strong>31.12.2025<\/strong> <strong>vor Mitte M\u00e4rz 2026<\/strong> <strong>kein Ordnungsgeldverfahren nach \u00a7 335 HGB<\/strong> einleiten wird. Die Verschiebung ist mit dem BMJ abgestimmt und wird ausdr\u00fccklich als <strong>letztmalig<\/strong> bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist dabei: <strong>Die gesetzliche Offenlegungsfrist wird dadurch nicht \u201everl\u00e4ngert\u201c<\/strong> \u2013 die Sanktionierung wird lediglich faktisch sp\u00e4ter angesto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2>1. Wen betrifft das konkret?<\/h2>\n\n\n\n<p>Betroffen sind Unternehmen,<\/p>\n\n\n\n<ul><li>deren Gesch\u00e4ftsjahr dem Kalenderjahr entspricht und<\/li><li>deren <strong>Offenlegungsfrist f\u00fcr den Jahresabschluss 2024<\/strong> regul\u00e4r am <strong>31.12.2025<\/strong> endet (Maximalfrist \u201e12 Monate nach Abschlussstichtag\u201c).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Offenlegungspflichten treffen typischerweise <strong>Kapitalgesellschaften<\/strong> (z. B. GmbH, UG, AG) sowie bestimmte <strong>Personenhandelsgesellschaften<\/strong>, insbesondere <strong>GmbH &amp; Co. KG<\/strong>-Strukturen (Stichwort: \u00a7 264a HGB).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht zu verwechseln:<\/strong> F\u00fcr bestimmte <strong>kapitalmarktorientierte<\/strong> Unternehmen gelten teils <strong>k\u00fcrzere Fristen<\/strong> (z. B. 4 Monate) \u2013 die WPK-Mitteilung bezieht sich ausdr\u00fccklich auf F\u00e4lle, deren Frist <strong>am 31.12.2025<\/strong> endet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2>2. Was bedeutet \u201ekein Ordnungsgeldverfahren vor Mitte M\u00e4rz 2026\u201c in der Praxis?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Aussage betrifft <strong>nur den Start des Ordnungsgeldverfahrens<\/strong> durch das BfJ. Das ist praktisch relevant, weil das Verfahren regelm\u00e4\u00dfig so abl\u00e4uft:<\/p>\n\n\n\n<ol><li><strong>Meldung<\/strong> eines Versto\u00dfes (automatisierte Pr\u00fcfung\/Meldung durch den Betreiber\/Bundesanzeiger\/Unternehmensregister-Prozess),<\/li><li><strong>Androhung<\/strong> eines Ordnungsgelds durch das BfJ, regelm\u00e4\u00dfig mit <strong>6-Wochen-Nachfrist<\/strong>,<\/li><li><strong>Festsetzung<\/strong> des Ordnungsgelds, wenn innerhalb der Nachfrist nicht offengelegt wird.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Wenn das BfJ das Verfahren <strong>erst ab Mitte M\u00e4rz 2026<\/strong> einleitet, verschiebt sich faktisch auch der Zeitpunkt, zu dem Androhungen und Nachfristen bei Ihnen aufschlagen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2>3. Gesetzliche Frist bleibt: Offenlegung grunds\u00e4tzlich bis 31.12.2025<\/h2>\n\n\n\n<p>Rechtlich gilt weiterhin: Die Unterlagen sind grunds\u00e4tzlich <strong>sp\u00e4testens ein Jahr nach dem Abschlussstichtag<\/strong> zu \u00fcbermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Bilanzstichtag <strong>31.12.2024<\/strong> bedeutet das bei kalendergleichem Gesch\u00e4ftsjahr regelm\u00e4\u00dfig: <strong>Einreichung\/Offenlegung bis 31.12.2025<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Merksatz:<\/strong> Die Mitteilung schafft \u201eLuft\u201c im Vollzug \u2013 ersetzt aber nicht die Pflicht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2>4. Welche Risiken drohen bei weiterer Verz\u00f6gerung?<\/h2>\n\n\n\n<h3>Ordnungsgeldrahmen und Kosten<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Ordnungsgeld betr\u00e4gt nach \u00a7 335 HGB grunds\u00e4tzlich <strong>mindestens 2.500 EUR und h\u00f6chstens 25.000 EUR<\/strong>.<br \/>Hinzu kommt: Bereits mit der Androhung k\u00f6nnen <strong>Verfahrenskosten<\/strong> auferlegt werden; bei mehreren Adressaten (Gesellschaft und Organmitglieder) kann das mehrfach relevant werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>Wiederholungsschleife m\u00f6glich<\/h3>\n\n\n\n<p>Bleibt die Offenlegung aus, kann sich das Verfahren <strong>wiederholen<\/strong> (erneute Androhung, erneute Kosten, erneute Festsetzung), bis offengelegt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3>Letzte Verschiebung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Verwaltung betont ausdr\u00fccklich: <strong>Das ist die letzte Verschiebung.<\/strong><br \/>F\u00fcr die Planung in Kanzlei und Unternehmen ist das ein klarer Hinweis, dass k\u00fcnftig wieder mit einem \u201enormalen\u201c Vorgehen des BfJ zu rechnen ist.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2>5. Was sollten Sie jetzt tun? (Praxis-Checkliste)<\/h2>\n\n\n\n<ol><li><strong>Status pr\u00fcfen:<\/strong> Ist der Jahresabschluss 2024 bereits festgestellt\/gebilligt (je nach Rechtsform)?<\/li><li><strong>Offenlegungspaket vollst\u00e4ndig?<\/strong> Jahresabschluss, ggf. Lagebericht, Ergebnisverwendungsbeschluss usw. (abh\u00e4ngig von Gr\u00f6\u00dfe\/Rechtsform).<\/li><li><strong>Einreichungsweg beachten:<\/strong> F\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahre beginnend <strong>nach dem 31.12.2021<\/strong> erfolgt die \u00dcbermittlung grunds\u00e4tzlich <strong>an das Unternehmensregister<\/strong> (nicht \u201eklassisch\u201c nur Bundesanzeiger).<\/li><li><strong>Nicht auf M\u00e4rz warten:<\/strong> Nutzen Sie die Zeit zur Abarbeitung \u2013 Ziel sollte sein, die Offenlegung <strong>vor Einleitung<\/strong> bzw. sp\u00e4testens <strong>vor einer Androhung<\/strong> erledigt zu haben.<\/li><li><strong>Wenn ein Schreiben kommt:<\/strong> Fristen (insb. 6 Wochen) sofort intern priorisieren; \u201eEinspruch\u201c lohnt regelm\u00e4\u00dfig nur, wenn es echte Rechtfertigungsgr\u00fcnde gibt.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2>6. Kurzfazit<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Jahresabschl\u00fcsse mit <strong>Bilanzstichtag 31.12.2024<\/strong> wird das BfJ <strong>vor Mitte M\u00e4rz 2026<\/strong> kein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das verschafft Zeit, ist aber <strong>keine gesetzliche Fristverl\u00e4ngerung<\/strong> und soll <strong>letztmalig<\/strong> gelten.<\/p>\n\n\n\n<h2>FAQ: Ordnungsgeldverfahren zur Offenlegung (Bilanzstichtag 31.12.2024)<\/h2>\n\n\n\n<h3>1) F\u00fcr welche Unternehmen gilt die \u201eSchonfrist\u201c bis Mitte M\u00e4rz 2026?<\/h3>\n\n\n\n<p>Sie betrifft <strong>Unternehmen<\/strong>, deren <strong>gesetzliche Offenlegungsfrist<\/strong> f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr mit <strong>Bilanzstichtag 31.12.2024<\/strong> regul\u00e4r <strong>am 31.12.2025 endet<\/strong>. Gegen diese Unternehmen wird das Bundesamt f\u00fcr Justiz <strong>vor Mitte M\u00e4rz 2026 kein Ordnungsgeldverfahren nach \u00a7 335 HGB einleiten<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>2) Verl\u00e4ngert sich dadurch die gesetzliche Offenlegungsfrist?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nein. Die Mitteilung betrifft den <strong>Vollzug<\/strong> (Beginn des Ordnungsgeldverfahrens), <strong>nicht<\/strong> die gesetzliche Pflicht und Frist zur Offenlegung. Die Offenlegungsfrist ergibt sich weiterhin aus \u00a7 325 HGB (grunds\u00e4tzlich <strong>sp\u00e4testens ein Jahr nach Abschlussstichtag<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>3) Ist das wirklich \u201edie letzte\u201c Verschiebung?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ja, die WPK weist ausdr\u00fccklich darauf hin, dass dies <strong>letztmalig<\/strong> erfolgen soll (\u201eletzte Verschiebung\u201c), begr\u00fcndet mit den Nachwirkungen der COVID-19-Ausnahmesituation.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>4) Gilt das auch bei abweichendem Gesch\u00e4ftsjahr (z. B. Bilanzstichtag 30.06.2025)?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem Wortlaut der Mitteilung: <strong>nein<\/strong>. Sie bezieht sich explizit auf das Gesch\u00e4ftsjahr mit <strong>Bilanzstichtag 31.12.2024<\/strong> und die F\u00e4lle, deren Frist <strong>am 31.12.2025<\/strong> endet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>5) Was ist mit kapitalmarktorientierten Unternehmen (k\u00fcrzere Offenlegungsfristen)?<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen gilt nach \u00a7 325 HGB eine <strong>verk\u00fcrzte Frist von vier Monaten<\/strong>. Die WPK-Mitteilung adressiert ausdr\u00fccklich F\u00e4lle, deren <strong>gesetzliche Frist am 31.12.2025 endet<\/strong> \u2013 das passt typischerweise <strong>nicht<\/strong> zu den 4-Monats-Fristen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>6) Was passiert typischerweise, wenn das Ordnungsgeldverfahren startet?<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcblich ist zun\u00e4chst eine <strong>Androhung<\/strong> des Ordnungsgelds mit einer <strong>Nachfrist (regelm\u00e4\u00dfig 6 Wochen)<\/strong> zur Einreichung; innerhalb dieser Frist muss offengelegt oder die Unterlassung begr\u00fcndet werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>7) Welche H\u00f6he kann das Ordnungsgeld haben?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach \u00a7 335 HGB betr\u00e4gt das Ordnungsgeld grunds\u00e4tzlich <strong>mindestens 2.500 EUR und h\u00f6chstens 25.000 EUR<\/strong>.<br \/>Zus\u00e4tzlich werden mit der Androhung typischerweise <strong>Verfahrenskosten<\/strong> erhoben (in der Praxis oft um ca. 100 EUR, abh\u00e4ngig von Konstellation\/Adressatenkreis).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>8) Wo m\u00fcssen die Unterlagen eingereicht werden: Bundesanzeiger oder Unternehmensregister?<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahre <strong>beginnend nach dem 31.12.2021<\/strong> sind Rechnungslegungsunterlagen <strong>an das Unternehmensregister<\/strong> zu \u00fcbermitteln (DiRUG seit 01.08.2022). Gesch\u00e4ftsjahre <strong>beginnend vor dem 01.01.2022<\/strong> laufen weiterhin \u00fcber den <strong>Bundesanzeiger<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>9) Was ist, wenn die Einreichung technisch scheitert (Portal\/Format\/Upload)?<\/h3>\n\n\n\n<p>Dann sollten Sie <strong>sofort<\/strong> dokumentieren (Fehlermeldung, Zeitstempel, Screenshots), einen erneuten \u00dcbermittlungsversuch starten und ggf. den Support der Plattform nutzen. Das Unternehmensregister weist zudem auf Registrierung\/Identifizierung und \u00dcbermittlung \u00fcber die Publikations-Plattform hin.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>10) Welche Unterlagen sind \u201etypischerweise\u201c offenzulegen \u2013 und gibt es Erleichterungen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind die Rechnungslegungsunterlagen nach den <strong>\u00a7\u00a7 325 ff. HGB<\/strong> offenzulegen; je nach Gr\u00f6\u00dfenklasse gibt es Erleichterungen (z. B. Hinterlegung\/verk\u00fcrzte Unterlagen). F\u00fcr einen ersten \u00dcberblick sind IHK-Informationen hilfreich; in der Umsetzung ist die <strong>Gr\u00f6\u00dfenklasse<\/strong> (kleinst\/klein\/mittelgro\u00df\/gro\u00df) der zentrale Parameter.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>11) Was ist, wenn schon ein Schreiben\/Androhung vom Bundesamt f\u00fcr Justiz vorliegt?<\/h3>\n\n\n\n<p>Dann sollten Sie <strong>nicht<\/strong> auf \u201eMitte M\u00e4rz\u201c abstellen, sondern die <strong>dort gesetzte Frist<\/strong> priorisiert bearbeiten. Die WPK-Mitteilung hilft vor allem den F\u00e4llen, bei denen das Verfahren <strong>noch nicht<\/strong> eingeleitet wurde. (Praktisch: sofort offenzulegen oder binnen Nachfrist zu reagieren.)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3>12) Praxisempfehlung: Was ist \u201evern\u00fcnftig\u201c bis Mitte M\u00e4rz 2026?<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch wenn faktisch Zeit gewonnen ist: Planen Sie die Offenlegung so, dass <strong>sp\u00e4testens bis Ende Februar 2026<\/strong> eingereicht ist. Damit minimieren Sie das Risiko, dass ab Mitte M\u00e4rz 2026 kurzfristig Androhungen und Nachfristen parallel auflaufen \u2013 zumal dies ausdr\u00fccklich die <strong>letzte<\/strong> Verschiebung sein soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wirtschaftspr\u00fcferkammer (WPK) informiert in einer Mitteilung vom 30.12.2025, dass das Bundesamt f\u00fcr Justiz (BfJ) bei Unternehmen mit Bilanzstichtag 31.12.2024 und regul\u00e4rem Offenlegungsende 31.12.2025 vor Mitte M\u00e4rz 2026 kein Ordnungsgeldverfahren nach \u00a7 335 HGB einleiten wird. 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