{"id":78956,"date":"2026-01-10T13:59:28","date_gmt":"2026-01-10T11:59:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=78956"},"modified":"2026-01-10T13:59:28","modified_gmt":"2026-01-10T11:59:28","slug":"wegfall-der-umsatzsteuerlagerregelung-ab-01-01-2026-uebergangsvorschrift-%c2%a7-27-abs-40a-ustg-und-praxishinweise-bmf-v-29-12-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wegfall-der-umsatzsteuerlagerregelung-ab-01-01-2026-uebergangsvorschrift-%c2%a7-27-abs-40a-ustg-und-praxishinweise-bmf-v-29-12-2025\/","title":{"rendered":"Wegfall der Umsatzsteuerlagerregelung ab 01.01.2026: \u00dcbergangsvorschrift (\u00a7 27 Abs. 40a UStG) und Praxishinweise (BMF v. 29.12.2025)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Wirkung zum <strong>01.01.2026<\/strong> wurde die bisherige <strong>Umsatzsteuerlagerregelung<\/strong> (Steuerbefreiung nach <strong>\u00a7 4 Nr. 4a UStG a.F.<\/strong> samt Anlage 1 und Folgebez\u00fcgen) aufgehoben.<br \/>Damit stellt sich f\u00fcr Unternehmen die entscheidende Frage: <strong>Was passiert mit Waren, die bis 31.12.2025 in ein bewilligtes Umsatzsteuerlager eingelagert wurden und dort zum Jahreswechsel noch liegen?<\/strong> Genau hierf\u00fcr wurde <strong>\u00a7 27 Abs. 40a UStG<\/strong> als \u00dcbergangsvorschrift geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Downloads\/BMF_Schreiben\/Steuerarten\/Umsatzsteuer\/Umsatzsteuer-Anwendungserlass\/2025-12-29-uebergangsvorschrift-4-4a-UStG.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=9\">https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Downloads\/BMF_Schreiben\/Steuerarten\/Umsatzsteuer\/Umsatzsteuer-Anwendungserlass\/2025-12-29-uebergangsvorschrift-4-4a-UStG.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=9<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Was wurde abgeschafft \u2013 und was gilt ab 2026 grunds\u00e4tzlich?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Umsatzsteuerlagerregelung erm\u00f6glichte bis 31.12.2025 u. a. die <strong>USt-Befreiung<\/strong> f\u00fcr bestimmte Ums\u00e4tze rund um definierte Lagerwaren (Einlagerung, Lieferketten im Lager, bestimmte Lagerleistungen). Diese Sonderregel ist <strong>ab 01.01.2026<\/strong> entfallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig: <strong>F\u00fcr Einlagerungen ab 01.01.2026<\/strong> gibt es diese Befreiung <strong>nicht mehr<\/strong> \u2013 die \u00dcbergangsvorschrift betrifft <strong>nur Altbest\u00e4nde<\/strong>, die <strong>bis 31.12.2025<\/strong> in ein bewilligtes Lager eingelagert wurden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Kern der \u00dcbergangsvorschrift: Besteuerung \u201ebei Auslagerung\u201c \u2013 mit Enddatum 30.12.2029<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr <strong>vor dem 01.01.2026<\/strong> nach der alten Regelung steuerfrei behandelte Ums\u00e4tze gilt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Mit der Auslagerung<\/strong> eines Altbestands <strong>nach dem 31.12.2025 bis einschlie\u00dflich 30.12.2029<\/strong> entf\u00e4llt r\u00fcckwirkend die bisherige Steuerbefreiung <strong>f\u00fcr den der Auslagerung vorangegangenen Umsatz<\/strong> (Lieferung \/ ig. Erwerb \/ Einfuhr).<\/li><li><strong>Wenn bis einschlie\u00dflich 30.12.2029 nicht ausgelagert wird<\/strong>, gilt <strong>mit Ablauf des 30.12.2029<\/strong> die Auslagerung als erfolgt (Fiktion) \u2013 und die Steuerbefreiung entf\u00e4llt dann ebenfalls.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Praxis\u00fcbersetzung: Die Umsatzsteuer wird f\u00fcr Altbest\u00e4nde <strong>nicht automatisch am 01.01.2026<\/strong> f\u00e4llig, sondern <strong>sp\u00e4testens<\/strong> bei (fingierter) Auslagerung <strong>am 30.12.2029<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Was gilt als \u201eAuslagerung\u201c \u2013 und wann passiert sie auch ohne physisches Verlassen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Auslagerung gilt grunds\u00e4tzlich die <strong>tats\u00e4chliche Entnahme<\/strong> aus dem bewilligten Lager ab 01.01.2026.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich kann eine <strong>Auslagerung auch ohne physische Entnahme<\/strong> vorliegen (bis 30.12.2029 unbeachtlich, ob die Ware das Lager wirklich verl\u00e4sst), insbesondere wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>die Voraussetzungen der (alten) Steuerbefreiung nicht mehr vorliegen oder<\/li><li><strong>weitergehende Be- oder Verarbeitungen<\/strong> an der Ware vorgenommen werden (z. B. \u201eRetail-Finishing\u201c\/Aufbereitung f\u00fcr die Einzelhandelsstufe).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Keine Auslagerung<\/strong> liegt (bis 30.12.2029) vor, wenn die Ware im Rahmen einer Lieferung <strong>im Lager bleibt<\/strong> oder in <strong>ein anderes bewilligtes Lager im Inland<\/strong> verbracht wird.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Wer schuldet die Steuer? Der \u201eAuslagerer\u201c \u2013 und unter Umst\u00e4nden auch der Lagerhalter<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.1 Auslagerer: zentrale Rolle mit klaren Pflichten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auslagerer ist der Unternehmer, der <strong>im Zeitpunkt der Auslagerung<\/strong> die <strong>Verf\u00fcgungsmacht<\/strong> hat und die Auslagerung veranlasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig in der Praxis:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Auslagerer kann auch <strong>Kleinunternehmer (\u00a7 19 UStG)<\/strong> oder z. B. ein Unternehmer mit Steuerbefreiung nach <strong>\u00a7 4 Nr. 19 Buchst. a UStG<\/strong> sein \u2013 die <strong>Auslagerungssteuer<\/strong> bleibt davon unber\u00fchrt.<\/li><li>Der Auslagerer muss \u00fcber eine <strong>inl\u00e4ndische USt-IdNr.<\/strong> verf\u00fcgen; nicht im Inland ans\u00e4ssige Auslagerer m\u00fcssen sich ggf. <strong>umsatzsteuerlich in Deutschland registrieren<\/strong>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.2 Steuerschuld und Gesamtschuld<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich ist <strong>der Auslagerer Steuerschuldner<\/strong> f\u00fcr den durch die Auslagerung steuerpflichtig werdenden \u201eletzten Umsatz vor Auslagerung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich kann der <strong>Lagerhalter<\/strong> als <strong>Gesamtschuldner<\/strong> haften, wenn der Auslagerer nicht ordnungsgem\u00e4\u00df anmeldet\/zahlt und der Lagerhalter seine Aufzeichnungspflichten verletzt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Welcher Umsatz wird besteuert \u2013 und wie ermittelt sich die Bemessungsgrundlage?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besteuert wird <strong>nicht<\/strong> irgendein Umsatz 2026 ff., sondern der <strong>letzte vor der Auslagerung liegende<\/strong> Umsatz, der zuvor (nach alter Lagerregel) steuerfrei war \u2013 dieser muss zeitlich nicht \u201enah\u201c an der Auslagerung liegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bemessungsgrundlage (typische Praxisf\u00e4lle)<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Grundsatz: Bemessungsgrundlage ist regelm\u00e4\u00dfig der <strong>Rechnungsbetrag ohne gesetzliche USt<\/strong> (Netto) der damaligen Lieferung.<\/li><li>Erh\u00f6hung der Bemessungsgrundlage u. a. um:<ul><li>Kosten f\u00fcr bestimmte, bis 30.12.2029 weiterhin steuerfreie Lagerleistungen (im Sinne der fr\u00fcheren Regelung) und<\/li><li>ggf. Verbrauchsteuern, soweit nicht bereits im Entgelt enthalten.<\/li><\/ul><\/li><li>Der anzuwendende Steuersatz richtet sich nach <strong>\u00a7 12 UStG<\/strong> f\u00fcr den ma\u00dfgeblichen Umsatz.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Wann entsteht die Steuer und wo wird sie erkl\u00e4rt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Steuer entsteht <strong>mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums<\/strong>, in dem die Auslagerung erfolgt.<br \/>Damit ist das Thema in der Praxis <strong>USt-Voranmeldung<\/strong> (inkl. Dokumentation\/Pr\u00fcfpfad), nicht erst \u201eirgendwann\u201c in der Jahreserkl\u00e4rung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. Sonderthemen: Auslagerung ins EU-Ausland oder Drittland<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gelangt die Ware beim Verlassen des Lagers in:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>einen anderen EU-Mitgliedstaat<\/strong>, kann zus\u00e4tzlich ein <strong>Verbringen<\/strong> vorliegen (bei Entnahme ohne Umsatzbezug) \u2013 parallel wird der vorangegangene Umsatz steuerpflichtig.<\/li><li><strong>ein Drittland<\/strong>, ist das Verbringen selbst dann ggf. nicht im Inland steuerbar; der vorangegangene Umsatz wird jedoch trotzdem steuerpflichtig.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Auslagerung im Zusammenhang mit einer Lieferung kommen daneben (bei Vorliegen der Voraussetzungen) <strong>Ausfuhrlieferung\/innergemeinschaftliche Lieferung<\/strong> als Steuerbefreiungen in Betracht (mit Buch- und Belegnachweisen).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">8. Leistungen rund um Altbest\u00e4nde bleiben vor\u00fcbergehend steuerfrei \u2013 aber nur \u201eeng\u201c definiert<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr <strong>Altbest\u00e4nde<\/strong> bleiben bestimmte Leistungen (Lagerung, Erhaltung, Verbesserung der Aufmachung\/Handelsg\u00fcte, Vorbereitung des Vertriebs\/Weiterverkaufs) <strong>auch nach dem 31.12.2025 bis einschlie\u00dflich 30.12.2029<\/strong> weiterhin steuerfrei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber: <strong>Weitergehende Be- oder Verarbeitungen<\/strong> sind nicht umfasst und k\u00f6nnen eine (zwangsweise) Auslagerung ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">9. Dokumentations- und Prozesspflichten: Was Sie jetzt organisatorisch tun sollten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Checkliste f\u00fcr Unternehmen mit Altbest\u00e4nden im Umsatzsteuerlager (Stand 01\/2026)<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Altbestandsliste zum 31.12.2025<\/strong> (Artikel, Menge, Einlagerungsdatum, Lagerort, Eigent\u00fcmer\/Verf\u00fcgungsmacht).<\/li><li><strong>Klare Definition \u201eAuslagerungs-Trigger\u201c<\/strong> im Prozess (physische Entnahme, Verarbeitung, Statuswechsel der Voraussetzungen).<\/li><li><strong>Auslagerer identifizieren<\/strong> (wer hat bei Entnahme die Verf\u00fcgungsmacht?) und Verantwortlichkeiten festlegen.<\/li><li><strong>USt-IdNr.-Thema<\/strong> kl\u00e4ren (insb. bei ausl\u00e4ndischen Beteiligten): Registrierung\/Erfassung rechtzeitig ansto\u00dfen.<\/li><li><strong>Bemessungsgrundlage pr\u00fcff\u00e4hig herleiten<\/strong> (urspr\u00fcngliche Rechnung + ggf. Aufschl\u00e4ge\/Verbrauchsteuern).<\/li><li><strong>USt-Voranmeldung<\/strong>: Sicherstellen, dass Auslagerungsvorg\u00e4nge zeitnah gemeldet werden (Entstehungszeitpunkt!).<\/li><li><strong>Nachweise aufbewahren<\/strong>: Voraussetzungen der alten Steuerbefreiung m\u00fcssen auch nach 2025 eindeutig nachpr\u00fcfbar belegt werden (Archiv\/Verfahrensdoku).<\/li><\/ol>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">10. Verwaltungsauffassung und UStAE: Was wurde angepasst?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das BMF-Schreiben vom <strong>29.12.2025<\/strong> (koord. L\u00e4ndererlass) konkretisiert die Anwendung der \u00dcbergangsvorschrift und f\u00fchrt zu Anpassungen im <strong>UStAE<\/strong> (u. a. Streichung des bisherigen Abschnitts zur Umsatzsteuerlagerregelung; Verweis bei \u00a7 27 UStG).<br \/>Zudem ersetzt das Schreiben das fr\u00fchere BMF-Schreiben vom <strong>19.04.2023<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gesetzgeber hat die Umsatzsteuerlagerregelung zwar zum <strong>01.01.2026<\/strong> abgeschafft, l\u00e4sst aber \u00fcber <strong>\u00a7 27 Abs. 40a UStG<\/strong> eine <strong>bis 30.12.2029<\/strong> reichende \u00dcbergangslogik f\u00fcr Altbest\u00e4nde zu. Entscheidender Punkt ist: <strong>Die Umsatzsteuer entsteht (sp\u00e4testens) bei Auslagerung<\/strong>, und der <strong>Auslagerer<\/strong> wird regelm\u00e4\u00dfig zum zentralen Steuerschuldner \u2013 flankiert von <strong>Haftungsrisiken<\/strong> f\u00fcr den Lagerhalter bei Dokumentationsm\u00e4ngeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Wirkung zum 01.01.2026 wurde die bisherige Umsatzsteuerlagerregelung (Steuerbefreiung nach \u00a7 4 Nr. 4a UStG a.F. samt Anlage 1 und Folgebez\u00fcgen) aufgehoben.Damit stellt sich f\u00fcr Unternehmen die entscheidende Frage: Was passiert mit Waren, die bis 31.12.2025 in ein bewilligtes Umsatzsteuerlager eingelagert wurden und dort zum Jahreswechsel noch liegen? 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