{"id":79755,"date":"2026-07-09T12:35:06","date_gmt":"2026-07-09T10:35:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=79755"},"modified":"2026-07-09T12:35:48","modified_gmt":"2026-07-09T10:35:48","slug":"schiff-unter-deutscher-flagge-auf-hoher-see-bmf-aendert-besteuerung-nach-%c2%a7-49-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/schiff-unter-deutscher-flagge-auf-hoher-see-bmf-aendert-besteuerung-nach-%c2%a7-49-estg\/","title":{"rendered":"Schiff unter deutscher Flagge auf hoher See: BMF \u00e4ndert Besteuerung nach \u00a7 49 EStG"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtsstand: 6. Juli 2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bundesfinanzministerium \u00e4ndert seine Verwaltungsauffassung zur Besteuerung von Eink\u00fcnften aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit an Bord eines Schiffes unter deutscher Flagge auf hoher See. F\u00fcr \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 EStG gilt k\u00fcnftig: Die Arbeit auf hoher See wird nicht mehr allein deshalb als im Inland ausge\u00fcbt behandelt, weil das Schiff die deutsche Flagge f\u00fchrt. Grundlage ist das BMF-Schreiben vom 6. Juli 2026, GZ IV B 6 &#8211; S 2300\/00151\/004\/111. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was hat das BMF ge\u00e4ndert?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bisher war die Finanzverwaltung durch eine \u00e4ltere BFH-Rechtsprechung gepr\u00e4gt. Der Bundesfinanzhof hatte mit Urteil vom 5. Oktober 1977, I R 250\/75, BStBl II 1978, S. 50, entschieden, dass Schiffe auf hoher See als \u201eschwimmende Gebietsteile\u201c des Staates anzusehen seien, dessen Flagge sie f\u00fchren. Genau von dieser Sichtweise r\u00fcckt die Finanzverwaltung nun f\u00fcr die Anwendung des \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 EStG ab. :contentReference[oaicite:1]{index=1}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a EStG geh\u00f6ren zu den inl\u00e4ndischen Eink\u00fcnften im Sinne der beschr\u00e4nkten Einkommensteuerpflicht insbesondere Eink\u00fcnfte aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit, wenn die Arbeit im Inland ausge\u00fcbt oder verwertet wird oder worden ist. :contentReference[oaicite:2]{index=2}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neue Kernaussage lautet: Die Aus\u00fcbung nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit an Bord eines Schiffes unter deutscher Flagge auf hoher See gilt f\u00fcr diese Vorschrift nicht mehr als im Inland ausge\u00fcbt. :contentReference[oaicite:3]{index=3}<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum ist das wichtig?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00c4nderung betrifft vor allem F\u00e4lle der beschr\u00e4nkten Steuerpflicht. Das sind typischerweise Arbeitnehmer, die weder Wohnsitz noch gew\u00f6hnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, aber m\u00f6glicherweise inl\u00e4ndische Eink\u00fcnfte im Sinne des \u00a7 49 EStG erzielen. \u00a7 49 EStG kn\u00fcpft in diesen F\u00e4llen daran an, ob ein ausreichender Inlandsbezug besteht. :contentReference[oaicite:4]{index=4}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Seeleute, Reedereien und Arbeitgeber mit international eingesetztem Bordpersonal kann sich dadurch ab 2027 die lohnsteuerliche und einkommensteuerliche Beurteilung \u00e4ndern. Arbeitstage auf hoher See an Bord eines deutschen Schiffes d\u00fcrfen nicht mehr automatisch als deutsche Inlandstage behandelt werden. Ma\u00dfgeblich bleibt aber immer der konkrete Einzelfall.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ab wann gilt die neue Verwaltungsauffassung?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ge\u00e4nderte Verwaltungsauffassung ist erstmals f\u00fcr Veranlagungszeitr\u00e4ume und Lohnzahlungszeitr\u00e4ume anzuwenden, die mit Ablauf des 31. Dezember 2026 beginnen. Praktisch betrifft die \u00c4nderung damit regelm\u00e4\u00dfig Zeitr\u00e4ume ab dem 1. Januar 2027. :contentReference[oaicite:5]{index=5}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Zeitr\u00e4ume bis einschlie\u00dflich 2026 sollte die bisherige Behandlung nicht ungepr\u00fcft r\u00fcckwirkend ge\u00e4ndert werden. Hier ist im Einzelfall zu kl\u00e4ren, ob und wie die neue Sichtweise bereits Bedeutung haben kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bleibt unver\u00e4ndert?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist die Abgrenzung: Die neue Verwaltungsauffassung betrifft den steuerlichen Inlandsbegriff des \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 EStG. Sie \u00e4ndert nicht die Staatszugeh\u00f6rigkeit des Schiffes und auch nicht das an Bord geltende Rechtsregime. Diese Fragen bestimmen sich weiterhin nach der Beflaggung des Schiffes. :contentReference[oaicite:6]{index=6}<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steuer-Tipp:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reedereien und Arbeitgeber sollten ab 2027 die Einsatztage von Bordpersonal sauber aufteilen: hohe See, deutsche H\u00e4fen, deutsches K\u00fcstenmeer, ausl\u00e4ndische Hoheitsgebiete und sonstige Einsatzorte sollten getrennt dokumentiert werden. Ohne belastbare Nachweise wird eine korrekte steuerliche Zuordnung in der Lohnabrechnung schwierig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet das f\u00fcr Arbeitgeber und Lohnabrechnung?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arbeitgeber sollten ihre Payroll-Prozesse rechtzeitig \u00fcberpr\u00fcfen. Der wichtigste Punkt: Arbeitslohn f\u00fcr Zeiten auf hoher See ist ab 2027 nicht mehr allein wegen der deutschen Flagge des Schiffes als Arbeitslohn f\u00fcr eine Inlandst\u00e4tigkeit nach \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 EStG einzuordnen. :contentReference[oaicite:7]{index=7}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet aber nicht automatisch, dass kein deutscher Steuerzugriff mehr m\u00f6glich ist. Zu pr\u00fcfen bleiben insbesondere:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Hat der Arbeitnehmer einen Wohnsitz oder gew\u00f6hnlichen Aufenthalt in Deutschland?<\/li><li>Wurden einzelne Arbeitstage tats\u00e4chlich im Inland ausge\u00fcbt, etwa in deutschen H\u00e4fen?<\/li><li>Greift ein Doppelbesteuerungsabkommen?<\/li><li>Gibt es besondere DBA-Regelungen f\u00fcr Bordpersonal im internationalen Verkehr?<\/li><li>Ist der Arbeitslohn sachgerecht nach Arbeitstagen oder Einsatzorten aufzuteilen?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Achtung \/ H\u00e4ufiger Fehler:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neue BMF-Sichtweise ist keine pauschale Steuerbefreiung f\u00fcr Seeleute. Sie betrifft nur die Frage, ob die Arbeit auf hoher See wegen der deutschen Flagge als Inlandst\u00e4tigkeit gilt. Andere steuerliche Ankn\u00fcpfungspunkte k\u00f6nnen weiterhin bestehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Praxisbeispiel: Lohnaufteilung ab 2027<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein nicht in Deutschland ans\u00e4ssiger Matrose arbeitet im Januar 2027 an 20 Arbeitstagen auf einem Schiff unter deutscher Flagge. Der Monatslohn betr\u00e4gt 5.000 Euro. Davon entfallen 12 Arbeitstage auf die hohe See, 4 Arbeitstage auf deutsche Hafen- oder K\u00fcstenmeerzeiten und 4 Arbeitstage auf ausl\u00e4ndische Hoheitsgebiete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechnerisch entfallen 12 von 20 Arbeitstagen, also 60 Prozent, auf die hohe See. Das entspricht 3.000 Euro Arbeitslohn. Dieser Lohnanteil ist nach der neuen Verwaltungsauffassung nicht mehr allein wegen der deutschen Flagge als Inlandst\u00e4tigkeit nach \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 EStG zu behandeln. :contentReference[oaicite:8]{index=8}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00fcbrigen 2.000 Euro m\u00fcssen gesondert gepr\u00fcft werden. Entscheidend ist, wo die T\u00e4tigkeit tats\u00e4chlich ausge\u00fcbt wurde und welches Besteuerungsrecht sich nach nationalem Recht und gegebenenfalls nach dem einschl\u00e4gigen Doppelbesteuerungsabkommen ergibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was gilt bei Doppelbesteuerungsabkommen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Fragen des Abkommensrechts verweist das BMF im Schreiben vom 6. Juli 2026 ausdr\u00fccklich auf das BMF-Schreiben vom 15. April 2025, BStBl I 2025, S. 1008. :contentReference[oaicite:9]{index=9}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dort hatte die Finanzverwaltung bereits f\u00fcr DBA-Zwecke klargestellt: Schiffe auf hoher See sind abkommensrechtlich grunds\u00e4tzlich kein Staats- oder Hoheitsgebiet des Flaggenstaats, soweit das anwendbare DBA keine abweichende Regelung enth\u00e4lt. :contentReference[oaicite:10]{index=10}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Enth\u00e4lt ein DBA eine Regelung entsprechend Art. 15 Abs. 3 OECD-Musterabkommen 2014, k\u00f6nnen Eink\u00fcnfte des Bordpersonals von Seeschiffen im internationalen Verkehr in dem Staat besteuert werden, in dem sich der Ort der tats\u00e4chlichen Gesch\u00e4ftsleitung des Schifffahrtsunternehmens befindet. Enth\u00e4lt ein DBA dagegen eine Regelung entsprechend Art. 15 Abs. 3 OECD-Musterabkommen 2017, steht das Besteuerungsrecht f\u00fcr diese Eink\u00fcnfte grunds\u00e4tzlich ausschlie\u00dflich dem Ans\u00e4ssigkeitsstaat zu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Checkliste f\u00fcr Reedereien und Arbeitgeber<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Ans\u00e4ssigkeit pr\u00fcfen:<br \/>Hat der Arbeitnehmer einen Wohnsitz oder gew\u00f6hnlichen Aufenthalt in Deutschland?<\/li><li>T\u00e4tigkeitsorte erfassen:<br \/>Hohe See, deutsche H\u00e4fen, deutsches K\u00fcstenmeer und ausl\u00e4ndische Hoheitsgebiete getrennt dokumentieren.<\/li><li>Arbeitslohn aufteilen:<br \/>Lohnbestandteile sachgerecht den jeweiligen Arbeitstagen und Einsatzorten zuordnen.<\/li><li>DBA pr\u00fcfen:<br \/>Welches Doppelbesteuerungsabkommen ist anwendbar? Gibt es Sonderregeln f\u00fcr Bordpersonal?<\/li><li>Lohnabrechnung anpassen:<br \/>Payroll-Systeme rechtzeitig f\u00fcr Lohnzahlungszeitr\u00e4ume ab 2027 aktualisieren.<\/li><li>Nachweise sichern:<br \/>Einsatzpl\u00e4ne, Bordlisten, Fahrtberichte, Arbeitsvertr\u00e4ge und Ans\u00e4ssigkeitsbescheinigungen aufbewahren.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Deutsche Flagge allein reicht steuerlich nicht mehr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem BMF-Schreiben vom 6. Juli 2026 vollzieht die Finanzverwaltung einen wichtigen Kurswechsel. F\u00fcr \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 EStG gilt die Arbeit auf hoher See an Bord eines Schiffes unter deutscher Flagge k\u00fcnftig nicht mehr als im Inland ausge\u00fcbt. :contentReference[oaicite:12]{index=12}<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Arbeitgeber, Reedereien und international eingesetzte Arbeitnehmer steigt damit der Pr\u00fcfungs- und Dokumentationsbedarf. Entscheidend sind k\u00fcnftig noch st\u00e4rker die tats\u00e4chlichen Einsatzorte, die Ans\u00e4ssigkeit des Arbeitnehmers und das jeweils einschl\u00e4gige Doppelbesteuerungsabkommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FAQ<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gilt ein Schiff unter deutscher Flagge auf hoher See steuerlich noch als Inland?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Zwecke des \u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 EStG gilt die Arbeit auf hoher See an Bord eines deutschen Schiffes nach der neuen Verwaltungsauffassung nicht mehr als im Inland ausge\u00fcbt. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ab wann gilt die \u00c4nderung?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00c4nderung gilt erstmals f\u00fcr Veranlagungszeitr\u00e4ume und Lohnzahlungszeitr\u00e4ume, die mit Ablauf des 31. Dezember 2026 beginnen. Praktisch betrifft das regelm\u00e4\u00dfig Zeitr\u00e4ume ab dem 1. Januar 2027.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sind Seeleute dadurch automatisch steuerfrei?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Die \u00c4nderung betrifft nur die Inlandseinordnung der Arbeit auf hoher See nach \u00a7 49 EStG. Andere steuerliche Ankn\u00fcpfungspunkte, die Ans\u00e4ssigkeit des Arbeitnehmers und DBA-Regelungen bleiben zu pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was m\u00fcssen Arbeitgeber jetzt tun?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arbeitgeber sollten die Lohnabrechnung, die Dokumentation der Einsatzorte und die DBA-Pr\u00fcfung rechtzeitig auf Zeitr\u00e4ume ab 2027 vorbereiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00c4ndert sich durch das BMF-Schreiben das Flaggenrecht?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Die Staatszugeh\u00f6rigkeit des Schiffes und das an Bord geltende Rechtsregime bestimmen sich weiterhin nach der Beflaggung. :contentReference[oaicite:15]{index=15}<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Infos<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuerpflicht.html\">Beschr\u00e4nkte Steuerpflicht nach \u00a7 49 EStG<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/DBA-Arbeitslohn.html\">Doppelbesteuerungsabkommen bei Arbeitnehmern<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Disclaimer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Beitrag stellt keine individuelle steuerliche Beratung dar und ersetzt nicht das Gespr\u00e4ch mit einem Steuerberater.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Quellenverzeichnis<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>BMF-Schreiben vom 06.07.2026, GZ IV B 6 &#8211; S 2300\/00151\/004\/111, DOK COO.7005.100.3.15200239, \u201eAuslegung des Inlandsbegriffs des \u00a7 49 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a Satz 1 EStG \u2026; \u00c4nderung der Verwaltungsauffassung\u201c. <\/li><li>\u00a7 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a EStG, beschr\u00e4nkt steuerpflichtige Eink\u00fcnfte aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit; amtliche Fassung im EStH\/BMF.<\/li><li>BFH, Urteil vom 05.10.1977, I R 250\/75, BStBl II 1978, S. 50; zitiert im BMF-Schreiben vom 06.07.2026 und im BMF-Schreiben vom 15.04.2025. <\/li><li>BMF-Schreiben vom 15.04.2025, GZ IV B 2 &#8211; S 1301\/01408\/007\/001, DOK COO.7005.100.3.11092921, BStBl I 2025, S. 1008, zur Anwendung des BFH-Urteils vom 05.10.1977 im DBA-Recht. <\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechtsstand: 6. 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