{"id":79758,"date":"2026-07-09T15:19:06","date_gmt":"2026-07-09T13:19:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=79758"},"modified":"2026-07-09T15:19:06","modified_gmt":"2026-07-09T13:19:06","slug":"bfh-zur-steuerverguenstigung-nach-%c2%a7-6a-grestg-blosse-personengruppe-reicht-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/bfh-zur-steuerverguenstigung-nach-%c2%a7-6a-grestg-blosse-personengruppe-reicht-nicht\/","title":{"rendered":"BFH zur Steuerverg\u00fcnstigung nach \u00a7 6a GrEStG: Blo\u00dfe Personengruppe reicht nicht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><span style=\"font-size: revert; color: initial;\">Rechtsstand: 09.07.2026<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fokus-Keyword: Steuerverg\u00fcnstigung nach \u00a7 6a GrEStG<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtsstand: 09.07.2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die <strong>Steuerverg\u00fcnstigung nach \u00a7 6a GrEStG<\/strong> greift nicht schon deshalb, weil mehrere Familienmitglieder gemeinsam wirtschaftlich die Kontrolle \u00fcber grundbesitzende Gesellschaften aus\u00fcben. Das hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 08.04.2026 entschieden.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Auffassung des BFH ist eine blo\u00dfe Gruppe nat\u00fcrlicher Personen kein eigener Rechtstr\u00e4ger. Sie kann deshalb auch kein <strong>herrschendes Unternehmen<\/strong> im Sinne des \u00a7 6a Satz 3 und 4 GrEStG sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Urteil ist besonders wichtig f\u00fcr Familienunternehmen, Erbengemeinschaften und Umstrukturierungen mit grundbesitzenden Gesellschaften.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Wichtigste auf einen Blick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Entscheidung<\/strong>: BFH, Urteil vom 08.04.2026 \u2013 II R 2\/23<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kernaussage<\/strong>: Eine nicht rechtlich verselbst\u00e4ndigte Gruppe nat\u00fcrlicher Personen kann kein herrschendes Unternehmen nach \u00a7 6a Satz 3 und 4 GrEStG sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Praxisfolge<\/strong>: Beteiligungen mehrerer Familienmitglieder werden f\u00fcr \u00a7 6a GrEStG nicht einfach zusammengerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Relevant <\/strong>f\u00fcr: Familienunternehmen, Erbf\u00e4lle, GmbH &amp; Co. KG-Strukturen und Umstrukturierungen mit grundbesitzenden Gesellschaften.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Worum ging es im BFH-Fall?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Streitfall gr\u00fcndeten drei Erben mit notariellem Vertrag vom 29.08.2017 eine GmbH &amp; Co. KG.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Nachlass geh\u00f6rten unter anderem Beteiligungen an zwei GmbHs. Diese GmbHs hielten Grundbesitz. Die Erben teilten die Nachlassbeteiligungen auf und brachten anschlie\u00dfend ihre Beteiligungen an den beiden grundbesitzenden GmbHs in die neu gegr\u00fcndete GmbH &amp; Co. KG ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Einbringung wurde die GmbH &amp; Co. KG alleinige Anteilseignerin der beiden GmbHs. Weil diese Gesellschaften Grundbesitz hielten, sah das Finanzamt darin einen grunderwerbsteuerbaren Vorgang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kl\u00e4gerin wollte erreichen, dass die Steuer nach <strong>\u00a7 6a GrEStG<\/strong> nicht erhoben wird. Ihr Argument: Die Familie beziehungsweise die Erbengemeinschaft sei als herrschendes Unternehmen anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was regelt \u00a7 6a GrEStG?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a7 6a GrEStG enth\u00e4lt eine Steuerverg\u00fcnstigung f\u00fcr bestimmte Umstrukturierungen im Konzern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vereinfacht gesagt: Wenn Grundst\u00fccke oder Anteile an grundbesitzenden Gesellschaften innerhalb eines Konzerns \u00fcbertragen werden, kann unter bestimmten Voraussetzungen Grunderwerbsteuer vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorschrift ist aber eng an bestimmte Voraussetzungen gekn\u00fcpft. Entscheidend ist insbesondere, dass an dem Vorgang ein <strong>herrschendes Unternehmen<\/strong> und eine oder mehrere abh\u00e4ngige Gesellschaften beteiligt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u00a7 6a Satz 4 GrEStG ist eine Gesellschaft abh\u00e4ngig, wenn das herrschende Unternehmen innerhalb von f\u00fcnf Jahren vor und f\u00fcnf Jahren nach dem Rechtsvorgang unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 95 % beteiligt ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum versagte der BFH die Steuerverg\u00fcnstigung?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der BFH stellte klar: Eine Gruppe nat\u00fcrlicher Personen ist nur dann ein tauglicher Rechtstr\u00e4ger, wenn sie rechtlich verselbst\u00e4ndigt organisiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das kann zum Beispiel der Fall sein bei:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>einer Personengesellschaft,<\/li><li>einer Kapitalgesellschaft,<\/li><li>oder unter bestimmten Voraussetzungen einer Erbengemeinschaft.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine blo\u00dfe Personengruppe reicht dagegen nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Streitfall waren die drei Erben jeweils einzeln an der neu gegr\u00fcndeten GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Keiner von ihnen hielt allein eine Beteiligung von mindestens 95 %.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Zusammenrechnung der Beteiligungen mehrerer nat\u00fcrlicher Personen sieht \u00a7 6a GrEStG nach Auffassung des BFH nicht vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Achtung: H\u00e4ufiger Fehler bei Familienunternehmen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Familienunternehmen wird oft angenommen, dass Beteiligungen naher Angeh\u00f6riger steuerlich zusammengerechnet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau das ist bei \u00a7 6a GrEStG gef\u00e4hrlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend ist nicht, ob mehrere Personen famili\u00e4r verbunden sind oder wirtschaftlich gemeinsam handeln. Entscheidend ist, ob ein rechtlich eigenst\u00e4ndiger Rechtstr\u00e4ger als herrschendes Unternehmen vorhanden ist und die erforderliche Beteiligung h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Konnte die Erbengemeinschaft herrschendes Unternehmen sein?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch das verneinte der BFH im konkreten Fall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar kann eine Erbengemeinschaft grunderwerbsteuerrechtlich grunds\u00e4tzlich Rechtstr\u00e4ger sein. Im entschiedenen Fall war die Erbengemeinschaft aber bereits vor der Einbringung durch notarielle Vereinbarung auseinandergesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kam: Die Nachlassbeteiligungen bezogen sich nur auf 50 % an der einen GmbH und 25 % an der anderen GmbH. Damit h\u00e4tte selbst die Erbengemeinschaft nicht die erforderliche Beteiligung von mindestens 95 % gehalten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Praxisbeispiel: Wie schnell entsteht Grunderwerbsteuer?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Fall zeigt, dass Grunderwerbsteuer nicht nur beim direkten Kauf eines Grundst\u00fccks entstehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die \u00dcbertragung von Anteilen an grundbesitzenden Gesellschaften kann Grunderwerbsteuer ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im BFH-Verfahren wurde f\u00fcr eine der Anteilsvereinigungen zun\u00e4chst Grunderwerbsteuer in H\u00f6he von 13.565 \u20ac festgesetzt. Nach Feststellung eines Grundbesitzwerts von 43.971 \u20ac wurde die Steuer auf 2.638 \u20ac herabgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das zeigt: Auch gesellschaftsrechtliche Umstrukturierungen k\u00f6nnen erhebliche grunderwerbsteuerliche Folgen haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steuer-Tipp: Vor der Umstrukturierung sauber pr\u00fcfen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor jeder Einbringung oder Umstrukturierung mit grundbesitzenden Gesellschaften sollten Sie drei Fragen kl\u00e4ren:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Entsteht ein steuerbarer Erwerbsvorgang nach \u00a7 1 GrEStG?<\/li><li>Liegt ein grunds\u00e4tzlich beg\u00fcnstigter Vorgang nach \u00a7 6a GrEStG vor?<\/li><li>Gibt es ein konkretes herrschendes Unternehmen, das die 95-%-Beteiligung nach \u00a7 6a Satz 4 GrEStG erf\u00fcllt?<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Pr\u00fcfung sollte vor dem Notartermin erfolgen. Nachtr\u00e4gliche Korrekturen sind oft schwierig oder gar nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet das Urteil f\u00fcr Familienunternehmen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Urteil ist besonders relevant f\u00fcr Familienunternehmen, in denen Beteiligungen historisch auf mehrere Familienmitglieder verteilt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der BFH macht deutlich: F\u00fcr \u00a7 6a GrEStG reicht eine wirtschaftliche Gesamtbetrachtung der Familie nicht aus. Ma\u00dfgeblich ist die rechtliche Struktur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn mehrere Familienmitglieder jeweils einzeln beteiligt sind, entsteht dadurch noch kein gemeinsames herrschendes Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer die Steuerverg\u00fcnstigung nach \u00a7 6a GrEStG nutzen m\u00f6chte, braucht daher eine klare Beteiligungsstruktur und eine sorgf\u00e4ltige Dokumentation.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Checkliste: Was sollten Unternehmen jetzt pr\u00fcfen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00fcfen Sie vor einer Umstrukturierung insbesondere folgende Punkte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>H\u00e4lt eine beteiligte Gesellschaft inl\u00e4ndischen Grundbesitz?<\/li><li>Kann ein grunderwerbsteuerbarer Vorgang nach \u00a7 1 GrEStG entstehen?<\/li><li>Gibt es ein rechtlich eigenst\u00e4ndiges herrschendes Unternehmen?<\/li><li>Wird die Beteiligung von mindestens 95 % erreicht?<\/li><li>Sind die f\u00fcnfj\u00e4hrige Vorbehaltensfrist und Nachbehaltensfrist einzuhalten?<\/li><li>Besteht eine Erbengemeinschaft noch oder wurde sie bereits auseinandergesetzt?<\/li><li>Sind Steuerbescheide und Feststellungsbescheide korrekt ergangen?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FAQ zur BFH-Entscheidung und \u00a7 6a GrEStG<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gilt \u00a7 6a GrEStG auch f\u00fcr nat\u00fcrliche Personen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, nat\u00fcrliche Personen k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich herrschendes Unternehmen sein, wenn sie wirtschaftlich t\u00e4tig sind. Im Streitfall scheiterte die Beg\u00fcnstigung aber daran, dass nicht eine einzelne nat\u00fcrliche Person die erforderliche Beteiligung hielt, sondern mehrere Personen nur gemeinsam.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6nnen Familienmitglieder f\u00fcr \u00a7 6a GrEStG zusammengerechnet werden?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der BFH-Rechtsprechung nicht ohne Weiteres. Eine blo\u00dfe Gruppe nat\u00fcrlicher Personen ist kein eigener Rechtstr\u00e4ger. Die Beteiligungen werden daher nicht allein wegen famili\u00e4rer Verbundenheit zusammengerechnet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist eine Erbengemeinschaft ein herrschendes Unternehmen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Erbengemeinschaft kann grunderwerbsteuerrechtlich grunds\u00e4tzlich Rechtstr\u00e4ger sein. Im BFH-Fall half das aber nicht, weil die Erbengemeinschaft bereits vor der Einbringung auseinandergesetzt war und die erforderliche 95-%-Beteiligung nicht hielt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet \u201eherrschendes Unternehmen\u201c bei \u00a7 6a GrEStG?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeint ist der Rechtstr\u00e4ger, der die abh\u00e4ngige Gesellschaft beherrscht. Nach \u00a7 6a Satz 4 GrEStG muss dieses herrschende Unternehmen grunds\u00e4tzlich f\u00fcnf Jahre vor und f\u00fcnf Jahre nach dem Rechtsvorgang zu mindestens 95 % beteiligt sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum wurde die Steuerverg\u00fcnstigung im BFH-Fall versagt?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beteiligten Erben hielten die Anteile nicht \u00fcber einen rechtlich selbst\u00e4ndigen gemeinsamen Rechtstr\u00e4ger. Keiner der Erben erreichte allein die erforderliche Beteiligung von mindestens 95 %.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was sollten Unternehmen vor einer Einbringung pr\u00fcfen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu pr\u00fcfen sind insbesondere der vorhandene Grundbesitz, m\u00f6gliche Erwerbsvorg\u00e4nge nach \u00a7 1 GrEStG, das herrschende Unternehmen, die 95-%-Beteiligung sowie die f\u00fcnfj\u00e4hrige Vor- und Nachbehaltensfrist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der BFH wendet \u00a7 6a GrEStG konsequent rechtstr\u00e4gerbezogen an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Familienunternehmen bedeutet das: Eine Familie ist nicht automatisch ein herrschendes Unternehmen. Auch eine gemeinsame wirtschaftliche Zielsetzung reicht nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer Umstrukturierungen mit grundbesitzenden Gesellschaften plant, sollte die Beteiligungsstruktur fr\u00fchzeitig pr\u00fcfen. Entscheidend ist, ob ein konkreter Rechtstr\u00e4ger vorhanden ist, der die Voraussetzungen des \u00a7 6a GrEStG erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Beitrag stellt keine individuelle steuerliche Beratung dar und ersetzt nicht das Gespr\u00e4ch mit einem Steuerberater.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>BFH, Urteil vom 08.04.2026 \u2013 II R 2\/23<\/li><li>BFH, Urteil vom 21.05.2025 \u2013 II R 56\/22, BFHE 290, 28, BStBl II 2026, 76<\/li><li>\u00a7 1 Abs. 3 GrEStG<\/li><li>\u00a7 6a Satz 1, Satz 3 und Satz 4 GrEStG<\/li><li>\u00a7 17 Abs. 2 und Abs. 3 GrEStG<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechtsstand: 09.07.2026 Fokus-Keyword: Steuerverg\u00fcnstigung nach \u00a7 6a GrEStG Rechtsstand: 09.07.2026 Die Steuerverg\u00fcnstigung nach \u00a7 6a GrEStG greift nicht schon deshalb, weil mehrere Familienmitglieder gemeinsam wirtschaftlich die Kontrolle \u00fcber grundbesitzende Gesellschaften aus\u00fcben. 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