{"id":80996,"date":"2026-10-25T20:18:39","date_gmt":"2026-10-25T18:18:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=80996"},"modified":"2026-10-25T20:18:39","modified_gmt":"2026-10-25T18:18:39","slug":"steuerreform-2027-mehr-kindergeld-hoehere-freibetraege-und-neue-steuersaetze-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/steuerreform-2027-mehr-kindergeld-hoehere-freibetraege-und-neue-steuersaetze-geplant\/","title":{"rendered":"Steuerreform 2027: Mehr Kindergeld, h\u00f6here Freibetr\u00e4ge und neue Steuers\u00e4tze geplant"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Bundesregierung plant ab 2027 eine umfassende Einkommensteuerreform.<\/strong> Mit h\u00f6heren Grundfreibetr\u00e4gen, einer Anhebung des Kindergeldes und \u00c4nderungen am Einkommensteuertarif sollen vor allem Familien sowie Menschen mit geringen und mittleren Einkommen entlastet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundlage ist der Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027 (Bundestagsdrucksache 21\/8235), \u00fcber den der Deutsche Bundestag am 8. Oktober 2026 erstmals beraten hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reform soll in zwei Stufen umgesetzt werden: Erste \u00c4nderungen sind f\u00fcr den <strong>1. Januar 2027<\/strong>, weitere Anpassungen f\u00fcr den <strong>1. Januar 2028<\/strong> vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings enth\u00e4lt der Gesetzentwurf nicht nur Entlastungen. Auch h\u00f6here Steuers\u00e4tze f\u00fcr sehr hohe Einkommen, eine Einschr\u00e4nkung der steuerlichen F\u00f6rderung von Handwerkerleistungen und eine h\u00f6here Pauschsteuer auf Minijobs sind geplant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wichtig:<\/strong> Die Steuerreform befindet sich noch im Gesetzgebungsverfahren. S\u00e4mtliche nachfolgend beschriebenen \u00c4nderungen sind geplante Regelungen und noch nicht geltendes Recht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche \u00c4nderungen sind bei der Einkommensteuer geplant?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bundesregierung m\u00f6chte den Einkommensteuertarif ver\u00e4ndern und verschiedene steuerliche Freibetr\u00e4ge erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigsten Ma\u00dfnahmen im \u00dcberblick:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><th>Regelung<\/th><th>2026<\/th><th>2027 geplant<\/th><th>2028 geplant<\/th><\/tr><tr><td>Grundfreibetrag<\/td><td>12.348 \u20ac<\/td><td>12.564 \u20ac<\/td><td>12.900 \u20ac<\/td><\/tr><tr><td>Kindergeld pro Kind und Monat<\/td><td>259 \u20ac<\/td><td>267 \u20ac<\/td><td>272 \u20ac<\/td><\/tr><tr><td>Kinderfreibetr\u00e4ge einschlie\u00dflich BEA-Freibetrag, zusammen f\u00fcr beide Eltern<\/td><td>9.756 \u20ac<\/td><td>10.056 \u20ac<\/td><td>10.236 \u20ac<\/td><\/tr><tr><td>Arbeitnehmer-Pauschbetrag<\/td><td>1.230 \u20ac<\/td><td>1.430 \u20ac<\/td><td>1.430 \u20ac<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00c4nderungen betreffen unterschiedliche Bereiche des Einkommensteuerrechts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Grundfreibetrag das steuerfreie Existenzminimum Erwachsener ber\u00fccksichtigt, dienen Kinderfreibetr\u00e4ge und Kindergeld dem Familienleistungsausgleich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags soll dagegen insbesondere Besch\u00e4ftigte entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die angegebenen Werte f\u00fcr 2027 und 2028 entsprechen dem Regierungsentwurf und stehen unter dem Vorbehalt der parlamentarischen Beratungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie stark soll der Grundfreibetrag steigen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der steuerliche Grundfreibetrag soll 2027 von derzeit 12.348 Euro auf <strong>12.564 Euro<\/strong> steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das entspricht einer Erh\u00f6hung um 216 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das Jahr 2028 ist eine weitere Anhebung auf <strong>12.900 Euro<\/strong> geplant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Grundfreibetrag stellt sicher, dass das steuerliche Existenzminimum grunds\u00e4tzlich nicht der Einkommensteuer unterliegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Einzelveranlagung bleibt deshalb ein zu versteuerndes Einkommen bis zur jeweiligen Grenze tariflich steuerfrei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei zusammenveranlagten Ehepaaren wirkt sich der Grundfreibetrag im Rahmen des Splittingverfahrens grunds\u00e4tzlich in doppelter H\u00f6he aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wichtig:<\/strong> Ein um 216 Euro h\u00f6herer Grundfreibetrag bedeutet nicht, dass jeder Steuerpflichtige 216 Euro weniger Einkommensteuer zahlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die tats\u00e4chliche Entlastung ergibt sich aus dem Einkommensteuertarif und h\u00e4ngt von den pers\u00f6nlichen Einkommensverh\u00e4ltnissen ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie soll sich der Einkommensteuertarif ver\u00e4ndern?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem Grundfreibetrag plant die Bundesregierung weitere \u00c4nderungen der Einkommensteuerprogression.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insbesondere soll die sogenannte zweite Progressionszone abgeflacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Zone betrifft nach dem Entwurf zu versteuernde Einkommen zwischen <strong>17.800 Euro und 70.600 Euro<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anpassung soll vor allem kleinere und mittlere Einkommen entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei ist zwischen dem zu versteuernden Einkommen und dem Bruttogehalt zu unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das zu versteuernde Einkommen ergibt sich erst nach Ber\u00fccksichtigung der steuerlich relevanten Abz\u00fcge und Freibetr\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie hoch die individuelle Steuerersparnis tats\u00e4chlich ausf\u00e4llt, h\u00e4ngt deshalb unter anderem von Einkommen, Familienstand und abzugsf\u00e4higen Aufwendungen ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie viel Kindergeld soll es 2027 und 2028 geben?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch beim Kindergeld sieht der Regierungsentwurf h\u00f6here Leistungen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der monatliche Kindergeldbetrag soll in zwei Schritten steigen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>2026:<\/strong> 259 Euro je Kind.<\/li><li><strong>2027 geplant:<\/strong> 267 Euro je Kind.<\/li><li><strong>2028 geplant:<\/strong> 272 Euro je Kind.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Familien mit mehreren Kindern kann sich daraus eine sp\u00fcrbare j\u00e4hrliche Verbesserung ergeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rechenbeispiel: Familie mit zwei Kindern<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Familie hat zwei kindergeldberechtigte Kinder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><th>Zeitraum<\/th><th>Kindergeld monatlich<\/th><th>Kindergeld j\u00e4hrlich<\/th><\/tr><tr><td>2026<\/td><td>518 \u20ac<\/td><td>6.216 \u20ac<\/td><\/tr><tr><td>2027 geplant<\/td><td>534 \u20ac<\/td><td>6.408 \u20ac<\/td><\/tr><tr><td>2028 geplant<\/td><td>544 \u20ac<\/td><td>6.528 \u20ac<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Umsetzung des Gesetzentwurfs w\u00fcrde die Familie im Jahr 2027 insgesamt <strong>192 Euro mehr Kindergeld<\/strong> als 2026 erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 2028 l\u00e4ge die j\u00e4hrliche Erh\u00f6hung gegen\u00fcber 2026 bei <strong>312 Euro<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Berechnung unterstellt einen ganzj\u00e4hrigen Kindergeldanspruch f\u00fcr beide Kinder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was soll sich beim Kinderfreibetrag \u00e4ndern?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem Kindergeld sollen auch die steuerlichen Freibetr\u00e4ge f\u00fcr Kinder steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das Jahr 2027 sieht der Regierungsentwurf einen gesamten Freibetrag von <strong>10.056 Euro<\/strong> je Kind bei zusammen betrachteten Elternanteilen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Betrag umfasst den Kinderfreibetrag f\u00fcr das s\u00e4chliche Existenzminimum und den Freibetrag f\u00fcr Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr 2028 ist eine weitere Erh\u00f6hung auf <strong>10.236 Euro<\/strong> geplant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist dabei die sogenannte G\u00fcnstigerpr\u00fcfung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Finanzamt pr\u00fcft im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung, ob die steuerliche Wirkung der Kinderfreibetr\u00e4ge f\u00fcr die Eltern g\u00fcnstiger ist als das bereits ber\u00fccksichtigte Kindergeld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kindergeld und Kinderfreibetr\u00e4ge sind deshalb grunds\u00e4tzlich nicht als zwei voneinander unabh\u00e4ngige, vollst\u00e4ndig kumulierbare Entlastungen zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer profitiert von einem h\u00f6heren Arbeitnehmer-Pauschbetrag?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag soll von bisher 1.230 Euro auf <strong>1.430 Euro<\/strong> steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit k\u00f6nnten Arbeitnehmer k\u00fcnftig pauschal 200 Euro mehr Werbungskosten ber\u00fccksichtigen, ohne daf\u00fcr einzelne beruflich veranlasste Aufwendungen nachweisen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer bereits h\u00f6here tats\u00e4chliche Werbungskosten geltend macht, profitiert von dieser \u00c4nderung dagegen nicht automatisch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Praxisbeispiel: Arbeitnehmer mit geringen Werbungskosten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Arbeitnehmer hat j\u00e4hrlich tats\u00e4chlich 600 Euro beruflich veranlasste Aufwendungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der geplanten Neuregelung k\u00f6nnte bei der Ermittlung seiner Eink\u00fcnfte aus nichtselbstst\u00e4ndiger Arbeit grunds\u00e4tzlich der h\u00f6here Pauschbetrag von 1.430 Euro ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das w\u00e4ren 200 Euro mehr als bisher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die tats\u00e4chliche Steuerersparnis entspricht allerdings nicht den 200 Euro selbst, sondern richtet sich nach der steuerlichen Wirkung des zus\u00e4tzlichen Werbungskostenabzugs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem rein beispielhaften Grenzsteuersatz von 30 Prozent erg\u00e4be sich eine Entlastung von etwa 60 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die individuellen Ergebnisse k\u00f6nnen davon abweichen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wird der Reichensteuersatz erh\u00f6ht?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. Zur Gegenfinanzierung der Entlastungsma\u00dfnahmen sieht der Gesetzentwurf \u00c4nderungen f\u00fcr besonders hohe Einkommen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Entwurf soll der Steuersatz von <strong>45 Prozent<\/strong> bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von <strong>250.000 Euro<\/strong> gelten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich ist eine neue Tarifstufe mit <strong>47 Prozent<\/strong> f\u00fcr zu versteuernde Einkommen ab <strong>280.000 Euro<\/strong> vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Werte beziehen sich auf den Grundtarif. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren ergeben sich aufgrund des Splittingverfahrens andere entsprechende Einkommensgrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Entscheidend:<\/strong> Die genannten Steuers\u00e4tze sind Grenzsteuers\u00e4tze. Sie gelten nicht r\u00fcckwirkend f\u00fcr das gesamte Einkommen, sondern f\u00fcr den jeweils betroffenen Einkommensteil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit sollen nach den Vorstellungen der Bundesregierung die vorgesehenen Entlastungen teilweise gegenfinanziert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was \u00e4ndert sich bei Handwerkerleistungen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht alle geplanten \u00c4nderungen bringen steuerliche Vorteile.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So soll die Steuererm\u00e4\u00dfigung f\u00fcr Handwerkerleistungen nach \u00a7 35a Abs. 3 EStG eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit k\u00f6nnen unter den gesetzlichen Voraussetzungen 20 Prozent der beg\u00fcnstigten Aufwendungen direkt von der Einkommensteuer abgezogen werden, h\u00f6chstens 1.200 Euro j\u00e4hrlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Regierungsentwurf sollen k\u00fcnftig nur noch <strong>15 Prozent<\/strong>, maximal <strong>900 Euro<\/strong>, ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rechenbeispiel: Handwerkerrechnung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Eigent\u00fcmer l\u00e4sst beg\u00fcnstigte Renovierungsarbeiten durchf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die steuerlich ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higen Arbeitskosten betragen 5.000 Euro.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><th>Berechnung<\/th><th>Bisher<\/th><th>Geplant ab 2027<\/th><\/tr><tr><td>Beg\u00fcnstigte Kosten<\/td><td>5.000 \u20ac<\/td><td>5.000 \u20ac<\/td><\/tr><tr><td>F\u00f6rdersatz<\/td><td>20 %<\/td><td>15 %<\/td><\/tr><tr><td><strong>M\u00f6gliche Steuererm\u00e4\u00dfigung<\/strong><\/td><td><strong>1.000 \u20ac<\/strong><\/td><td><strong>750 \u20ac<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Beispiel w\u00fcrde sich die m\u00f6gliche Steuererm\u00e4\u00dfigung um 250 Euro verringern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die tats\u00e4chliche Inanspruchnahme setzt weiterhin die gesetzlichen Voraussetzungen voraus, insbesondere eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Rechnung und die erforderliche unbare Zahlung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Achtung: Handwerkerleistungen k\u00f6nnten steuerlich weniger attraktiv werden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsma\u00dfnahmen plant, sollte die m\u00f6gliche \u00c4nderung der Steuererm\u00e4\u00dfigung im Blick behalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings sollte eine Beauftragung nicht allein aufgrund eines noch nicht verabschiedeten Gesetzes vorgezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend sind die tats\u00e4chliche Leistungserbringung, der steuerlich ma\u00dfgebliche Zahlungszeitpunkt und die endg\u00fcltigen gesetzlichen Regelungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist f\u00fcr Minijobs geplant?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch bei der Pauschalbesteuerung von Minijobs sieht der Entwurf \u00c4nderungen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der einheitliche Pauschsteuersatz nach \u00a7 40a Abs. 2 EStG soll von derzeit <strong>2 Prozent auf 5 Prozent<\/strong> angehoben werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese \u00c4nderung ist besonders f\u00fcr Arbeitgeber relevant, die Minijobber besch\u00e4ftigen und die entsprechende pauschale Besteuerung anwenden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Steuer-Tipp f\u00fcr Arbeitgeber<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00fcfen Sie fr\u00fchzeitig, wie sich ein h\u00f6herer Pauschsteuersatz auf Ihre Personal- und Lohnnebenkosten auswirken w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie mehrere Minijobber besch\u00e4ftigen, kann die \u00c4nderung in der Summe zu zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lohnabrechnung sollte nach einer m\u00f6glichen Verabschiedung des Gesetzes rechtzeitig angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche \u00c4nderung ist bei Sonn- und Feiertagszuschl\u00e4gen vorgesehen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bundesregierung m\u00f6chte au\u00dferdem die steuerliche Behandlung bestimmter Sonn- und Feiertagszuschl\u00e4ge verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u00a7 3b EStG ist die Steuerfreiheit solcher Zuschl\u00e4ge unter anderem an einen maximal ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higen Grundlohn gebunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser soll f\u00fcr Sonn- und Feiertagsarbeit von bisher <strong>50 Euro auf 75 Euro je Stunde<\/strong> steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Nachtarbeit soll die bisherige Grenze von 50 Euro dagegen bestehen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der geplanten \u00c4nderung k\u00f6nnten insbesondere Besch\u00e4ftigte profitieren, die h\u00f6her verg\u00fctete Sonn- oder Feiertagsarbeit leisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings m\u00fcssen die \u00fcbrigen Voraussetzungen des \u00a7 3b EStG weiterhin erf\u00fcllt sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu geh\u00f6rt insbesondere, dass die beg\u00fcnstigten Zuschl\u00e4ge f\u00fcr tats\u00e4chlich geleistete Arbeit zu den gesetzlich geregelten Zeiten zus\u00e4tzlich zum Grundlohn gezahlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem ist die lohnsteuerliche Behandlung von der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung zu unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie hoch ist das gesamte Entlastungsvolumen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bundesregierung erwartet durch die Reform erhebliche Steuermindereinnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Gesetzentwurf werden die \u00f6ffentlichen Haushalte in den Kassenjahren 2027 und 2028 insgesamt um rund <strong>10,5 Milliarden Euro<\/strong> entlastet beziehungsweise mit entsprechenden Mindereinnahmen belastet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Entwurf weist f\u00fcr diese Jahre folgende Betr\u00e4ge aus:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><th>Jahr<\/th><th>Geplante Steuermindereinnahmen<\/th><\/tr><tr><td>2027<\/td><td>rund 4,5 Mrd. \u20ac<\/td><\/tr><tr><td>2028<\/td><td>rund 6,0 Mrd. \u20ac<\/td><\/tr><tr><td><strong>Zusammen<\/strong><\/td><td><strong>rund 10,5 Mrd. \u20ac<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Werte entsprechen der Haushaltswirkung laut Bundestagsdrucksache 21\/8235.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es handelt sich um Sch\u00e4tzungen aus dem Gesetzentwurf, nicht um bereits tats\u00e4chlich eingetretene Entlastungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auswirkungen auf einzelne Steuerpflichtige unterscheiden sich je nach pers\u00f6nlicher Situation erheblich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann soll die Steuerreform in Kraft treten?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Regierungsentwurf sollen die ersten \u00c4nderungen grunds\u00e4tzlich zum <strong>1. Januar 2027<\/strong> in Kraft treten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zweite Stufe der Anpassungen, insbesondere beim Grundfreibetrag und Kindergeld, ist f\u00fcr den <strong>1. Januar 2028<\/strong> vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gesetzentwurf wurde am 2. September 2026 vom Bundeskabinett beschlossen und am 28. September 2026 als Bundestagsdrucksache 21\/8235 vorgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 8. Oktober 2026 fand die erste Beratung im Deutschen Bundestag statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bundesrat hat sich am 16. Oktober 2026 im ersten Durchgang mit dem Vorhaben befasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zum Rechtsstand 25. Oktober 2026 ist das Einkommensteuerreformgesetz 2027 jedoch noch nicht endg\u00fcltig verabschiedet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im weiteren parlamentarischen Verfahren k\u00f6nnen sich sowohl einzelne Betr\u00e4ge als auch die geplanten Anwendungszeitpunkte noch \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was sollten Arbeitnehmer, Familien und Unternehmer jetzt beachten?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr unterschiedliche Steuerpflichtige k\u00f6nnen sich verschiedene Auswirkungen ergeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Checkliste f\u00fcr die Praxis<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Pr\u00fcfen Sie, ob Sie von einem h\u00f6heren Grundfreibetrag profitieren k\u00f6nnten.<\/li><li>Ber\u00fccksichtigen Sie die geplanten Kindergeldbetr\u00e4ge in Ihrer Familienplanung.<\/li><li>Kontrollieren Sie bei Arbeitnehmern, ob sich der h\u00f6here Arbeitnehmer-Pauschbetrag auswirkt.<\/li><li>Beachten Sie bei gr\u00f6\u00dferen Einkommen die geplanten \u00c4nderungen am Steuertarif.<\/li><li>\u00dcberpr\u00fcfen Sie gr\u00f6\u00dfere geplante Handwerkerma\u00dfnahmen und deren m\u00f6gliche steuerliche F\u00f6rderung.<\/li><li>Kalkulieren Sie als Arbeitgeber die Auswirkungen des h\u00f6heren Minijob-Pauschsteuersatzes.<\/li><li>Pr\u00fcfen Sie bei Sonn- und Feiertagsarbeit die neuen vorgesehenen Grundlohngrenzen.<\/li><li>Beobachten Sie den Gesetzgebungsprozess, bevor Sie langfristige steuerliche Entscheidungen auf die Reform st\u00fctzen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Steuerreform 2027 soll viele Haushalte entlasten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Einkommensteuerreformgesetz 2027 plant die Bundesregierung eine weitreichende \u00c4nderung des deutschen Einkommensteuerrechts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den zentralen Ma\u00dfnahmen geh\u00f6ren h\u00f6here Grund- und Kinderfreibetr\u00e4ge, mehr Kindergeld, ein h\u00f6herer Arbeitnehmer-Pauschbetrag sowie eine Abflachung bestimmter Bereiche des Einkommensteuertarifs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig sollen hohe Einkommen st\u00e4rker belastet und einzelne Steuerverg\u00fcnstigungen eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nach den Regierungspl\u00e4nen sollen die Ma\u00dfnahmen in den Jahren 2027 und 2028 in zwei Stufen wirksam werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie hoch die tats\u00e4chliche Entlastung im Einzelfall ausf\u00e4llt, h\u00e4ngt von den pers\u00f6nlichen und wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnissen ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da der Gesetzentwurf noch nicht verabschiedet ist, bleiben m\u00f6gliche \u00c4nderungen im Gesetzgebungsverfahren abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie m\u00f6chten wissen, welche Auswirkungen die geplante Steuerreform auf Ihre Familie, Ihr Einkommen oder Ihr Unternehmen haben k\u00f6nnte?<\/strong> Wir unterst\u00fctzen Sie gerne bei der steuerlichen Planung und der Einordnung k\u00fcnftiger Gesetzes\u00e4nderungen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufige Fragen zur Steuerreform 2027<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie hoch soll der Grundfreibetrag 2027 sein?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Regierungsentwurf soll der Grundfreibetrag 2027 auf 12.564 Euro und 2028 auf 12.900 Euro steigen. Die \u00c4nderungen sind noch nicht beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie viel Kindergeld ist 2027 geplant?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Kindergeld soll 2027 auf 267 Euro monatlich je Kind steigen. F\u00fcr 2028 sind 272 Euro vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Werden auch die Kinderfreibetr\u00e4ge erh\u00f6ht?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. Nach dem Entwurf sollen die Freibetr\u00e4ge f\u00fcr Kinder einschlie\u00dflich des Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsfreibetrags zusammen auf 10.056 Euro f\u00fcr 2027 und 10.236 Euro f\u00fcr 2028 steigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wer soll von der Steuerreform besonders profitieren?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den Zielen der Bundesregierung sollen insbesondere Familien und Steuerpflichtige mit geringen und mittleren Einkommen profitieren. Die individuelle Entlastung h\u00e4ngt vom jeweiligen Einkommen und den pers\u00f6nlichen Voraussetzungen ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Soll der Reichensteuersatz steigen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gesetzentwurf sieht vor, den Grenzsteuersatz von 45 Prozent bereits ab 250.000 Euro zu versteuerndem Einkommen anzuwenden und ab 280.000 Euro eine neue Tarifstufe von 47 Prozent einzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist bei Handwerkerleistungen geplant?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Steuererm\u00e4\u00dfigung nach \u00a7 35a Abs. 3 EStG soll von 20 auf 15 Prozent und der j\u00e4hrliche H\u00f6chstbetrag von 1.200 auf 900 Euro sinken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist die Steuerreform 2027 schon beschlossen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Zum 25. Oktober 2026 befindet sich der Regierungsentwurf im Gesetzgebungsverfahren. Die vorgesehenen \u00c4nderungen sind noch nicht verbindlich.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellen und Rechtsgrundlagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 30.09.2026, hib Nr. 757\/2026, \u201eSteuerreform mit Entlastung von zehn Milliarden Euro\u201c.<\/li><li>Bundesregierung, Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027, Bundestagsdrucksache 21\/8235 vom 28.09.2026.<\/li><li>Bundesministerium der Finanzen, Mitteilung vom 02.09.2026 zur geplanten Einkommensteuerreform.<\/li><li>\u00a7 32 EStG \u2013 Kinderfreibetr\u00e4ge und Familienleistungsausgleich.<\/li><li>\u00a7 32a EStG \u2013 Einkommensteuertarif und Grundfreibetrag.<\/li><li>\u00a7 66 EStG \u2013 H\u00f6he des Kindergeldes.<\/li><li>\u00a7 9a EStG \u2013 Arbeitnehmer-Pauschbetrag.<\/li><li>\u00a7 35a Abs. 3 EStG \u2013 Steuererm\u00e4\u00dfigung f\u00fcr Handwerkerleistungen.<\/li><li>\u00a7 40a Abs. 2 EStG \u2013 Pauschalierung der Lohnsteuer bei Minijobs.<\/li><li>\u00a7 3b EStG \u2013 Steuerfreie Zuschl\u00e4ge f\u00fcr Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeit.<\/li><li>Geplante Neuregelungen nach den Artikeln 1 bis 7 des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 (Entwurf).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Rechtsstand: 25. Oktober 2026. S\u00e4mtliche \u00c4nderungen ab 2027 und 2028 stehen unter dem Vorbehalt des Gesetzgebungsverfahrens.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Beitrag stellt keine individuelle steuerliche Beratung dar und ersetzt nicht das Gespr\u00e4ch mit einem Steuerberater.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung plant ab 2027 eine umfassende Einkommensteuerreform. Mit h\u00f6heren Grundfreibetr\u00e4gen, einer Anhebung des Kindergeldes und \u00c4nderungen am Einkommensteuertarif sollen vor allem Familien sowie Menschen mit geringen und mittleren Einkommen entlastet werden. Grundlage ist der Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027 (Bundestagsdrucksache 21\/8235), \u00fcber den der Deutsche Bundestag am 8. Oktober 2026 erstmals beraten hat. 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