{"id":10035,"date":"2012-12-06T17:44:03","date_gmt":"2012-12-06T15:44:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=10035"},"modified":"2012-12-06T17:44:03","modified_gmt":"2012-12-06T15:44:03","slug":"xi-r-11-08-erwerberhaftung-bei-kauf-eines-unternehmens-durch-eine-bruchteilsgemeinschaft-betriebsuebernahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-11-08-erwerberhaftung-bei-kauf-eines-unternehmens-durch-eine-bruchteilsgemeinschaft-betriebsuebernahme\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;11\/08 &#8211; Erwerberhaftung bei Kauf eines Unternehmens durch eine Bruchteilsgemeinschaft &#8211; Betriebs&uuml;bernahme"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.1.2011, XI R 11\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Erwerberhaftung bei Kauf eines Unternehmens durch eine Bruchteilsgemeinschaft &#8211; Betriebs&uuml;bernahme<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wird ein Unternehmen i.S. des &sect; 75 AO von mehreren Personen zu Miteigentum nach Bruchteilen erworben, so haften sie aufgrund der gemeinsamen Tatbestandsverwirklichung als Gesamtschuldner.<\/p>\n<p>2. Der Haftungsschuldner kann Einwendungen nicht nur gegen die Haftungsschuld, sondern auch gegen die Steuerschuld erheben, f&uuml;r die er als Haftungsschuldner in Anspruch genommen wird, soweit nicht die Voraussetzungen des &sect; 166 AO erf&uuml;llt sind.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) f&uuml;r Umsatzsteuer der &quot;R-GmbH i.L&quot; (im Folgenden: GmbH) nach &sect; 75 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) haftet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antrag der GmbH auf Er&ouml;ffnung des Konkursverfahrens wurde mit Beschluss des zust&auml;ndigen Amtsgerichts (AG) vom 8. Januar 1999 mangels Masse abgelehnt. Die durch ihren Liquidator vertretene GmbH verkaufte mit notariellem Kaufvertrag vom 25. Februar 1999 ihren mit einer Produktionshalle bebauten Grundbesitz sowie im Einzelnen aufgef&uuml;hrte bewegliche Gegenst&auml;nde an den Kl&auml;ger zum Miteigentum zu 4\/10, an H zum Miteigentum zu 5\/10 und an A zum Miteigentum zu 1\/10. Der Kaufpreis f&uuml;r das Grundst&uuml;ck betrug netto &#8230; DM und f&uuml;r die beweglichen Gegenst&auml;nde &#8230; DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Produktionshalle war im Jahr 1995 errichtet worden. Zun&auml;chst hatte die GmbH darin Back- und Konditoreiwaren produziert und diese Produkte vertrieben. Ab dem 1. Dezember 1997 hatte die GmbH die Produktionshalle an die B-GmbH vermietet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die aus dem Kl&auml;ger und den beiden anderen Miteigent&uuml;mern bestehende Bruchteilsgemeinschaft (im Folgenden: Bruchteilsgemeinschaft) meldete das Unternehmen am 30. M&auml;rz 1999 beim zust&auml;ndigen Finanzamt an und bezeichnete als Unternehmensgegenstand die Vermietung der erworbenen Objekte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 4. Mai 2000 vermietete die Bruchteilsgemeinschaft das erworbene Grundst&uuml;ck mit R&uuml;ckwirkung zum 25. Februar 1999 an die H-GmbH, die eine der beiden Gesellschafter der bisherigen Mieterin, der B-GmbH, war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; gegen&uuml;ber den Miteigent&uuml;mern unter dem Datum des 9. Januar 2003 jeweils gleichlautende Haftungsbescheide wegen der Umsatzsteuer der GmbH f&uuml;r 1998 und f&uuml;r das 1. Quartal 1999 &uuml;ber insgesamt &#8230; EUR. Die Haftung war auf &sect; 75 AO gest&uuml;tzt. Der Haftungsbescheid enthielt den Hinweis, dass die Haftung auf den Bestand des &uuml;bernommenen Verm&ouml;gens beschr&auml;nkt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einspruchsentscheidung vom 9. August 2004 beschr&auml;nkte das FA den Haftungsbetrag auf die Umsatzsteuer f&uuml;r 1998. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es aus, das Finanzgericht (FG) habe mit Urteil vom 13. November 2003&nbsp;&nbsp;14 K 3494\/01 entschieden, dass es sich bei dem Kaufvertrag vom 25. Februar 1999 um eine nicht steuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen gehandelt habe, so dass die Umsatzsteuer f&uuml;r 1999 durch Bescheid vom 26. Juli 2004 entsprechend ge&auml;ndert worden sei. Es setzte den Haftungsbetrag auf &#8230; EUR herab. Im &Uuml;brigen wies es den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die unternehmerische T&auml;tigkeit der GmbH habe im Zeitpunkt des Kaufvertrages ausschlie&szlig;lich in der Vermietung von Ladeneinrichtungen und in der Verpachtung des Produktionsbetriebs bestanden. Dass die GmbH nach der &Uuml;bertragung der Produktionshalle weiter die Ladeneinrichtung verschiedener Gesch&auml;fte verpachtet und daraus Mieteinnahmen erzielt habe, sei nicht entscheidend. Insoweit habe es sich laut Konkursgutachten vom 28. Dezember 1998 um wertlose Gegenst&auml;nde gehandelt, die keine wesentlichen Betriebsgrundlagen der GmbH gewesen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es komme auch nicht darauf an, dass die Erwerber die Vermietungst&auml;tigkeit der GmbH aufgrund der fristlosen K&uuml;ndigung des Mietvertrages mit der bisherigen Mieterin nicht h&auml;tten fortf&uuml;hren k&ouml;nnen, da es der Bruchteilsgemeinschaft m&ouml;glich gewesen sei, die Vermietungst&auml;tigkeit ohne Unterbrechung mit einem anderen Mieter r&uuml;ckwirkend weiterzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Haftungsausschluss nach &sect; 75 Abs. 2 AO greife nicht ein, wenn der Erwerber nach Ablehnung des Konkursantrags &#8211;wie im Streitfall&#8211; das Unternehmen ohne nennenswerte Investitionen weiterf&uuml;hren k&ouml;nne (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. September 1992 VII R 73-74\/91, BFH\/NV 1993, 215).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Haftungsbescheid sei insbesondere auch der H&ouml;he nach rechtm&auml;&szlig;ig. Es k&ouml;nne dahingestellt bleiben, ob zwischen der GmbH und R &#8211;wie das FG in seinem Urteil vom 13. November 2003&nbsp;&nbsp;14 K 3494\/01 angenommen habe&#8211; ein Organschaftsverh&auml;ltnis bestanden habe. Die bestandskr&auml;ftige Festsetzung der Umsatzsteuer f&uuml;r 1998 m&uuml;sse der Kl&auml;ger aufgrund der Betriebs&uuml;bernahme gegen sich gelten lassen. Die M&ouml;glichkeit einer Umsatzsteuerberichtigung der GmbH hinsichtlich m&ouml;glicherweise ausgefallener Mietforderungen gegen die B-GmbH bestehe nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger macht zur Begr&uuml;ndung der Revision im Wesentlichen geltend:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Haftungsschuldner d&uuml;rfe nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; (Beschluss vom 29. November 1996&nbsp;&nbsp;2 BvR 1157\/93, BStBl II 1997, 415) entgegen der Rechtsauffassung des FG Einwendungen gegen die Prim&auml;rschuld erheben. Das FG h&auml;tte deshalb sowohl die M&ouml;glichkeit einer Umsatzsteuerberichtigung wegen ausgefallener Mietforderungen als auch den Umstand ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r Ums&auml;tze bis Oktober 1998 nicht gegen&uuml;ber der GmbH, sondern gegen&uuml;ber dem Organtr&auml;ger h&auml;tte festgesetzt werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem sei die Umsatzsteuer f&uuml;r einen anderen Betrieb entstanden als den &uuml;bernommenen. Denn nach den Feststellungen des FG sei ein Vermietungs- oder Verpachtungsunternehmen &uuml;bernommen worden, w&auml;hrend die Umsatzsteuer, f&uuml;r die er haften solle, im Wesentlichen aus dem Verkauf von Backwaren &#8211;also einem anderen Betrieb&#8211; resultiere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner sei kein lebendes Unternehmen erworben worden, da die GmbH bei Abschluss des Kaufvertrages den Mietvertrag &uuml;ber die Produktionshalle mit der bisherigen Mieterin wegen deren Insolvenzverfahren fristlos gek&uuml;ndigt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Sache an das FG zur erneuten Verhandlung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Unrecht angenommen, dass Einwendungen des Kl&auml;gers gegen die H&ouml;he der Haftungsschuld aufgrund der Bestandskraft der Steuerfestsetzung gegen&uuml;ber der GmbH unerheblich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 191 Abs. 1 Satz 1 AO kann durch Haftungsbescheid in Anspruch genommen werden, wer kraft Gesetzes f&uuml;r eine Steuer haftet. Wird ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrter Betrieb im Ganzen &uuml;bereignet, so haftet der Erwerber gem&auml;&szlig; &sect; 75 AO u.a. f&uuml;r Steuern, bei denen sich die Steuerpflicht auf den Betrieb des Unternehmens gr&uuml;ndet, vorausgesetzt, dass die Steuern seit dem Beginn des letzten, vor der &Uuml;bereignung liegenden Kalenderjahrs entstanden sind und bis zum Ablauf von einem Jahr nach Anmeldung des Betriebs durch den Erwerber festgesetzt oder angemeldet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Erwerb &quot;im Ganzen&quot; bedeutet, dass das Unternehmen bzw. der gesondert gef&uuml;hrte Betrieb mit seinen wesentlichen Betriebsgrundlagen &uuml;bergehen muss und der Erwerber dieses bzw. diesen ohne nennenswerte Investitionen fortf&uuml;hren kann (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 7. November 2002 VII R 11\/01, BFHE 200, 31, BStBl II 2003, 226). Kann der Betrieb ohne nennenswerte Investitionen fortgef&uuml;hrt werden, steht der Haftung auch nicht entgegen, dass &#8211;wie im Streitfall&#8211; der Antrag auf Er&ouml;ffnung des Konkursverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Ver&auml;u&szlig;erin mangels Masse abgelehnt worden war (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 1993, 215, unter 2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Unternehmensbegriff des &sect; 75 AO entspricht dem des &sect; 2 Abs. 1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG), so dass auch &#8211;wie im Streitfall&#8211; die &Uuml;bereignung steuerpflichtig vermieteter oder verpachteter Grundst&uuml;cke erfasst wird (vgl. BFH-Entscheidungen vom 10. Dezember 1992 V R 90\/92, BFHE 170, 299, BStBl II 1993, 700, und vom 7. M&auml;rz 1996 VII B 242\/95, BFH\/NV 1996, 726, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit steht dem nicht der Einwand des Kl&auml;gers entgegen, es sei kein &quot;lebendes&quot; Unternehmen &uuml;bertragen worden, weil das zust&auml;ndige AG noch zuvor den Antrag auf Konkurser&ouml;ffnung &uuml;ber das Verm&ouml;gen der GmbH mangels Masse abgelehnt habe. Denn die Vermietung des Grundst&uuml;cks konnte ohne weiteres fortgef&uuml;hrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Kl&auml;ger war auch Erwerber i.S. des &sect; 75 AO. Er hat zwar nicht das bebaute Grundst&uuml;ck und die mitverkauften beweglichen Gegenst&auml;nde, sondern nur das Bruchteilseigentum (&sect; 1008 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) daran erworben. Er hat aber durch den gemeinsamen Abschluss des Kaufvertrages mit den beiden anderen K&auml;ufern den Tatbestand des Erwerbs i.S. des &sect; 75 AO gemeinsam mit diesen erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese gemeinsame Tatbestandsverwirklichung begr&uuml;ndet eine Haftung der Miteigent&uuml;mer als Gesamtschuldner i.S. des &sect; 44 AO. Es ist in Rechtsprechung (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 2. Februar 1994 II R 7\/91, BFHE 173, 306, BStBl II 1995, 300) und Literatur (vgl. z.B. Pahlke\/Koenig\/Koenig, Abgabenordnung, 2. Aufl., &sect; 44 Rz 10; Klein\/Ratschow, AO, 10. Aufl., &sect; 44 Rz 5 und 6; Kruse in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 44 AO Rz 7 und 8; Boeker in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect; 44 AO Rz 11) anerkannt, dass eine Gesamtschuld insbesondere durch eine gemeinsame Tatbestandsverwirklichung begr&uuml;ndet wird, auch wenn dies im Gesetz nicht ausdr&uuml;cklich geregelt ist. Nach &sect; 38 AO entstehen Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis, sobald der Tatbestand verwirklicht ist, an den das Gesetz die Leistungspflicht kn&uuml;pft. Zu den Anspr&uuml;chen aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis geh&ouml;rt gem&auml;&szlig; &sect; 37 Abs. 1 AO nicht nur der Steueranspruch, sondern auch der Haftungsanspruch. Deshalb haften mehrere Personen, die einen gesetzlichen Haftungstatbestand gemeinsam verwirklicht haben, als Gesamtschuldner.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Es entspricht der Rechtsprechung des BFH und des BVerfG, dass der Haftungsschuldner Einwendungen nicht nur gegen die Haftungsschuld, sondern grunds&auml;tzlich auch gegen die Steuerschuld erheben kann, f&uuml;r die er als Haftungsschuldner in Anspruch genommen wird (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 13. Januar 2005 V R 44\/03, BFH\/NV 2005, 998, unter II.2.c cc, m.w.N.; BVerfG-Beschluss in BStBl II 1997, 415, unter B.II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar sind gem&auml;&szlig; &sect; 166 AO dem Haftungsschuldner ausnahmsweise Einwendungen gegen die Steuerschuld dann abgeschnitten, wenn diese unanfechtbar gegen&uuml;ber dem Steuerpflichtigen festgesetzt worden ist und der Haftungsschuldner entweder Gesamtrechtsnachfolger des Steuerschuldners ist oder er rechtlich in der Lage gewesen w&auml;re, den gegen diesen erlassenen Steuerbescheid als dessen Vertreter, Bevollm&auml;chtigter oder kraft eigenen Rechts anzufechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Voraussetzungen liegen im Streitfall aber nicht vor. Das FG hat nicht festgestellt, dass der Kl&auml;ger eine Position innegehabt hat, aufgrund deren er befugt gewesen sei, den gegen die GmbH erlassenen Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1998 anzufechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist auch nicht Gesamtrechtsnachfolger der GmbH. Die F&auml;lle der Gesamtrechtsnachfolge (&sect; 45 AO) sind gesetzlich abschlie&szlig;end geregelt (vgl. Klein\/Ratschow, a.a.O., &sect; 45 Rz 2). Der Fall der Betriebs&uuml;bernahme i.S. des &sect; 75 AO geh&ouml;rt nicht dazu (vgl. BFH-Urteile vom 28. Mai 1963 V 224\/60 U, BFHE 77, 148, BStBl III 1963, 371, und vom 2. Mai 1984 VIII R 239\/82, BFHE 141, 312, BStBl II 1984, 695).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Da das FG von anderen Voraussetzungen ausgegangen ist, ist seine Entscheidung aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif und deshalb an das FG zur&uuml;ckzuverweisen. Es wird sich im zweiten Rechtsgang mit den Einwendungen des Kl&auml;gers gegen die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Steuerfestsetzung gegen&uuml;ber der GmbH auseinandersetzen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es wird insbesondere kl&auml;ren m&uuml;ssen, ob die GmbH entsprechend dem Vorbringen des Kl&auml;gers bis zum 15. Oktober 1998 Organgesellschaft und damit nicht Unternehmerin i.S. des &sect; 2 UStG gewesen ist. In diesem Fall w&auml;re die bis zu diesem Zeitpunkt entstandene Umsatzsteuer zu Unrecht gegen&uuml;ber der GmbH festgesetzt worden. Darauf kann sich der Kl&auml;ger berufen, so dass seine Haftung insoweit ausscheiden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG wird ggf. auch pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob eine Haftung f&uuml;r diejenige Umsatzsteuer der GmbH ausscheidet, die auf dem Verkauf von Backwaren beruht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung des BFH ist die Haftung des Erwerbers nicht dadurch eingeschr&auml;nkt, dass er einen nicht wesentlichen Betriebsbestandteil nicht &uuml;bernommen hat (vgl. Urteil vom 10. Dezember 1991 VII R 57\/89, BFH\/NV 1992, 712, unter 4.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch hat der BFH entschieden, dass f&uuml;r die Haftung nach &sect; 75 AO nicht die &Uuml;bertragung solcher Grundlagen erforderlich sei, die zu einem fr&uuml;heren, vor der &Uuml;bernahme liegenden Zeitpunkt zum Betrieb geh&ouml;rt haben, von dem vorherigen Unternehmer aber bereits vor der &Uuml;bertragung aus irgendeinem Grund ver&auml;u&szlig;ert, weggegeben oder sonst aufgegeben sind (vgl. Urteil in BFHE 200, 31, BStBl II 2003, 226, unter 1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas Anderes gelte jedoch dann, wenn durch die Einstellung eines Teils der bisherigen unternehmerischen T&auml;tigkeiten die Identit&auml;t des Unternehmens in Frage gestellt sei. An dieser Identit&auml;t k&ouml;nne es fehlen, wenn der Unternehmer sein Unternehmen auf einen Kernbestand reduziere und nur diesen an einen Erwerber &uuml;bereigne (vgl. BFH-Urteil in BFHE 200, 31, BStBl II 2003, 226, unter 1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wird deshalb im zweiten Rechtsgang pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob der Backwarenverkauf ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmens vor der Ver&auml;u&szlig;erung gewesen war und durch die Beschr&auml;nkung auf die Vermietung und Verpachtung die Identit&auml;t des urspr&uuml;nglichen Unternehmens nicht gewahrt worden w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;re durch die Einstellung des Backwarenverkaufs ein Identit&auml;tsverlust eingetreten, k&auml;me eine Haftung f&uuml;r diejenige Umsatzsteuer nicht in Betracht, die auf den vor der Ver&auml;u&szlig;erung aufgegebenen Unternehmensteil entf&auml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.1.2011, XI R 11\/08 Erwerberhaftung bei Kauf eines Unternehmens durch eine Bruchteilsgemeinschaft &#8211; Betriebs&uuml;bernahme Leits&auml;tze 1. Wird ein Unternehmen i.S. des &sect; 75 AO von mehreren Personen zu Miteigentum nach Bruchteilen erworben, so haften sie aufgrund der gemeinsamen Tatbestandsverwirklichung als Gesamtschuldner. 2. Der Haftungsschuldner kann Einwendungen nicht nur gegen die Haftungsschuld, sondern &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-11-08-erwerberhaftung-bei-kauf-eines-unternehmens-durch-eine-bruchteilsgemeinschaft-betriebsuebernahme\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;11\/08 &#8211; Erwerberhaftung bei Kauf eines Unternehmens durch eine Bruchteilsgemeinschaft &#8211; Betriebs&uuml;bernahme<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-10035","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10035","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10035"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10035\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10035"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10035"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10035"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}