{"id":10084,"date":"2012-12-06T17:43:01","date_gmt":"2012-12-06T15:43:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=10084"},"modified":"2012-12-06T17:43:01","modified_gmt":"2012-12-06T15:43:01","slug":"iii-b-139-09-aenderung-eines-zulagenbescheides-wegen-neuer-tatsachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-139-09-aenderung-eines-zulagenbescheides-wegen-neuer-tatsachen\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;139\/09 &#8211; &Auml;nderung eines Zulagenbescheides wegen neuer Tatsachen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.1.2011, III B 139\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">&Auml;nderung eines Zulagenbescheides wegen neuer Tatsachen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) hatte im Jahr 1995 ein Grundst&uuml;ck erworben, auf dem sich ein ehemaliger Speicher befand, den er in der Folgezeit zu sechs Wohneinheiten umbaute. Die ersten f&uuml;nf Wohnungen wurden den Mietern im November und Dezember 1998, die sechste am 26. Januar 1999 &uuml;bergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die im Jahr 1999 entstandenen Aufwendungen gew&auml;hrte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eine Investitionszulage, ohne sich die Nachpr&uuml;fung vorzubehalten. Nach einer Betriebspr&uuml;fung hob das FA den Zulagenbescheid auf, weil die Bauma&szlig;nahmen bereits am 1. Dezember 1998 abgeschlossen worden seien. Den dagegen eingelegten Einspruch wies es als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied, das FA sei formell nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung (AO) und materiell nach &sect; 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 des Investitionszulagengesetzes zur &Auml;nderung befugt gewesen, da die Investition vor dem 31. Dezember 1998 abgeschlossen worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner gegen die Nichtzulassung der Revision gerichteten Beschwerde tr&auml;gt der Kl&auml;ger vor, das FG-Urteil weiche von den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 23. M&auml;rz 1983 I R 182\/82 (BFHE 138, 313, BStBl II 1983, 548) und vom 24. Januar 2008 III R 9\/05 (BFHE 221, 383, BStBl II 2008, 688) ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem BFH-Urteil in BFHE 138, 313, BStBl II 1983, 548 sei zu entnehmen, dass das FA bei der Entscheidung &uuml;ber den Einspruch alle der Veranlagungsdienststelle bekannten Tatsachen verwenden m&uuml;sse. Das FG habe im Widerspruch dazu nicht beachtet, dass Dienststellen zusammenwirken m&uuml;ssten und anderenfalls der organisatorisch zust&auml;ndigen Dienststelle die Kenntnisse anderer Dienststellen zugerechnet werden k&ouml;nnten. Es habe auch die Ausf&uuml;hrungen des BFH im Urteil in BFHE 221, 383, BStBl II 2008, 688 zur besonderen Auslegung von Begriffen im Investitionszulagenrecht unbeachtet gelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der urspr&uuml;ngliche Zulagenbescheid sei objektiv richtig gewesen. Die zust&auml;ndige Sachbearbeiterin habe alle f&uuml;r die Entscheidung &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r 1999 ma&szlig;geblichen Sachverhalte gekannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision sei auch zur Fortbildung des Rechts zuzulassen, weil gekl&auml;rt werden m&uuml;sse, wann nachtr&auml;gliche Herstellungsarbeiten an einem bereits bestehenden Geb&auml;ude zulagenrechtlich abgeschlossen seien. Der Frage des Investitionsabschlusses im Investitionszulagenrecht komme auch grunds&auml;tzliche Bedeutung zu. Soweit der BFH im Urteil vom 11. M&auml;rz 1975 VIII R 23\/70 (BFHE 115, 449, BStBl II 1975, 659) angenommen habe, es komme bei Wohngeb&auml;uden auf die allgemeine, zumutbare Bezugsfertigkeit an und nicht auf die Bewohnbarkeit der einzelnen Wohnungen, sei dies heute nicht mehr tragbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG-Urteil beruhe auch auf Verfahrensfehlern. Das FG habe den Inhalt der Akten unber&uuml;cksichtigt gelassen, da es nicht auf seinen Schriftsatz vom 4. Juni 2009 eingegangen sei, in dem darauf hingewiesen worden sei, dass der Zulagenbescheid nicht unter Nachpr&uuml;fungsvorbehalt gestanden habe und daher &quot;unanfechtbar rechtskr&auml;ftig&quot; sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG-Urteil weicht nicht von dem BFH-Urteil in BFHE 138, 313, BStBl II 1983, 548 ab. Nach dieser Entscheidung hat das FA bei der Entscheidung &uuml;ber einen Einspruch alle der Veranlagungsdienststelle bekannten Tatsachen zu verwerten; unterbleibt dies, k&ouml;nnen die in der Einspruchsentscheidung nicht ber&uuml;cksichtigten Tatsachen nach Ablauf des Rechtsbehelfsverfahrens nicht mehr Gegenstand eines &Auml;nderungsbescheids nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall sind aber nicht der Rechtsbehelfsstelle infolge mangelnder R&uuml;ckfragen bei der Veranlagungsdienststelle dort bekannte Tatsachen unbekannt geblieben, sondern die f&uuml;r die Festsetzung der Investitionszulage zust&auml;ndige Sachbearbeiterin konnte anhand ihrer Unterlagen nicht erkennen, wann die Herstellungsarbeiten abgeschlossen waren, und hat auch nicht Einblick in die Einkommensteuerakten genommen, die ihr diese Beurteilung m&ouml;glicherweise erlaubt h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beide Entscheidungen betreffen somit nicht miteinander vergleichbare Sachverhalte. W&auml;hrend das Veranlagungs- und das Rechtsbehelfsverfahren in einem engen sachlichen Zusammenhang stehen und die Rechtsbehelfsstelle die Sache &#8211;alle f&uuml;r die einspruchsbefangene Festsetzung ma&szlig;geblichen Tat- und Rechtsfragen&#8211; erneut in vollem Umfang zu pr&uuml;fen hat, besteht ein derartiger Zusammenhang zwischen der Investitionszulagenfestsetzung und der Veranlagung nicht. Deshalb durfte die f&uuml;r die Investitionszulage zust&auml;ndige Sachbearbeiterin die Zulage festsetzen, ohne zuvor die bei der Veranlagungsdienststelle befindlichen Einkommensteuerakten eingesehen zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Abweichung vom BFH-Urteil in BFHE 221, 383, BStBl II 2008, 688 hat der Kl&auml;ger nicht in einer den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gen&uuml;genden Weise dargelegt, weil er keine divergierenden abstrakten Rechtss&auml;tze gegen&uuml;bergestellt hat. Eine Divergenz liegt im &Uuml;brigen auch nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Mit seinen Ausf&uuml;hrungen zur objektiven Richtigkeit des urspr&uuml;nglichen Zulagenbescheids wendet sich der Kl&auml;ger im Kern gegen die materielle Rechtm&auml;&szlig;igkeit des FG-Urteils; damit kann aber die Zulassung der Revision grunds&auml;tzlich nicht erreicht werden. Seine Behauptung, die zust&auml;ndige Sachbearbeiterin habe alle f&uuml;r die Entscheidung &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r 1999 ma&szlig;geblichen Sachverhalte gekannt, widerspricht den nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und daher bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Darlegungen zur Revisionszulassung zwecks Fortbildung des Rechts oder wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2&nbsp;&nbsp;1. Alt. FGO) im Hinblick auf den Zeitpunkt des Investitionsabschlusses bei Wohngeb&auml;uden gen&uuml;gen ebenfalls nicht den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO, denn ihnen ist nicht zu entnehmen, aus welchen Gr&uuml;nden die vom FG dazu zitierte umfangreiche BFH-Rechtsprechung weiterhin umstritten ist, welche vom BFH bisher noch nicht gepr&uuml;ften Argumente dagegen vorgebracht worden sind oder aufgrund welcher ver&auml;nderter Tatsachen oder Rechtsanschauungen an ihr nicht mehr festzuhalten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG-Urteil geht im &Uuml;brigen entgegen dem Vorbringen des Kl&auml;gers davon aus, dass die Wohnungen im Jahr 1998 trotz der noch ausstehenden Restarbeiten bezugsfertig waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Dem FG ist auch kein Verfahrensfehler unterlaufen (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO), denn es hat nicht gegen den klaren Inhalt der Akten versto&szlig;en. Ein derartiger Versto&szlig; setzt eine Verletzung des &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO dadurch voraus, dass der Entscheidung ein Sachverhalt zugrunde gelegt wird, der schriftlich festgehaltenem Vorbringen der Beteiligten nicht entspricht oder eine nach den Akten eindeutig festgestellte Tatsache unber&uuml;cksichtigt l&auml;sst (z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 27. August 2008 IX B 207\/07, BFH\/NV 2008, 2022, und vom 23. Juli 2010 IV B 12\/09, BFH\/NV 2010, 2063). Das FG hat jedoch im Tatbestand seines Urteils geschildert, dass der Zulagenbescheid nicht unter Nachpr&uuml;fungsvorbehalt stand, und sich in den Entscheidungsgr&uuml;nden mit der Frage auseinandergesetzt, ob das FA diesen Bescheid wegen neuer Tatsachen nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO aufheben durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.1.2011, III B 139\/09 &Auml;nderung eines Zulagenbescheides wegen neuer Tatsachen Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) hatte im Jahr 1995 ein Grundst&uuml;ck erworben, auf dem sich ein ehemaliger Speicher befand, den er in der Folgezeit zu sechs Wohneinheiten umbaute. 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