{"id":11180,"date":"2012-12-06T17:49:46","date_gmt":"2012-12-06T15:49:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=11180"},"modified":"2012-12-06T17:49:46","modified_gmt":"2012-12-06T15:49:46","slug":"i-r-76-09-nichtrueckkehrtage-im-sinne-der-grenzgaengerregelung-im-dba-schweiz-1971-1992-abzug-auslaendischer-steuer-nach-par-34c-abs-3-estg-1997-idf-des-stbereing-1999-zuordnung-einer-auswaertigen-tae","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-76-09-nichtrueckkehrtage-im-sinne-der-grenzgaengerregelung-im-dba-schweiz-1971-1992-abzug-auslaendischer-steuer-nach-par-34c-abs-3-estg-1997-idf-des-stbereing-1999-zuordnung-einer-auswaertigen-tae\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;76\/09 &#8211; Nichtr&uuml;ckkehrtage im Sinne der Grenzg&auml;ngerregelung im DBA-Schweiz 1971\/1992 &#8211; Abzug ausl&auml;ndischer Steuer nach &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG 1999 &#8211; Zuordnung einer ausw&auml;rtigen T&auml;tigkeit zu einem bestimmten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis &#8211; R&auml;umliche Zuordnung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit &#8211; Zul&auml;ssigkeit einer Anschlussrevision"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.11.2010, I R 76\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtr&uuml;ckkehrtage im Sinne der Grenzg&auml;ngerregelung im DBA-Schweiz 1971\/1992 &#8211; Abzug ausl&auml;ndischer Steuer nach &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG 1999 &#8211; Zuordnung einer ausw&auml;rtigen T&auml;tigkeit zu einem bestimmten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis &#8211; R&auml;umliche Zuordnung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit &#8211; Zul&auml;ssigkeit einer Anschlussrevision<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Bei der Anwendung der Grenzg&auml;ngerregelung in Art. 15a DBA-Schweiz 1971\/1992 z&auml;hlen Dienstreisetage mit &Uuml;bernachtungen im Ans&auml;ssigkeitsstaat zu den &quot;Nichtr&uuml;ckkehrtagen&quot; (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 11. November 2009 I R 15\/09, BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602).<\/p>\n<p>2. Eint&auml;gige Dienstreisen in Drittstaaten f&uuml;hren nicht zu Nichtr&uuml;ckkehrtagen (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 11. November 2009 I R 15\/09, BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602).<\/p>\n<p>3. Der Tag, an dem der Arbeitnehmer von einer mehrt&auml;gigen Dienstreise in Drittstaaten an seinen Wohnsitz zur&uuml;ckkehrt, z&auml;hlt nicht als Nichtr&uuml;ckkehrtag. Ein Nichtr&uuml;ckkehrtag liegt dagegen vor, wenn der Arbeitnehmer an diesem Tag mit der R&uuml;ckreise beginnt, aber erst am Folgetag an seinen Wohnsitz zur&uuml;ckkehren kann (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 11. November 2009 I R 15\/09, BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602).<\/p>\n<p>4. Ein Tag, an dem der Arbeitnehmer aufgrund einer nichtselbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit f&uuml;r einen nicht in der Schweiz ans&auml;ssigen Arbeitgeber nicht an seinen Wohnsitz zur&uuml;ckkehrt, ist kein Nichtr&uuml;ckkehrtag. Jedoch kann eine T&auml;tigkeit auch dann &quot;f&uuml;r einen in der Schweiz ans&auml;ssigen Arbeitgeber&quot; ausge&uuml;bt werden, wenn jener Arbeitgeber den Arbeitnehmer zu einer Tochtergesellschaft entsendet und der Arbeitnehmer dort die Interessen des Schweizer Arbeitgebers wahrnehmen soll.<\/p>\n<p>5. Erzielt ein Arbeitnehmer im Rahmen seines Arbeitsverh&auml;ltnisses mit einem Schweizer Arbeitgeber Eink&uuml;nfte aus einer in Deutschland oder in einem Drittstaat ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit, so &quot;stammen&quot; diese Eink&uuml;nfte nicht i.S. des &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG 1999 aus der Schweiz. Eine auf diese Eink&uuml;nfte erhobene Schweizer Steuer kann deshalb unter den Voraussetzungen des &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG 1999 bei der Ermittlung der in Deutschland zu besteuernden Eink&uuml;nfte des Arbeitnehmers abgezogen werden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die f&uuml;r das Streitjahr (2001) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Der Kl&auml;ger wohnte im Streitjahr im Inland und war bei der Schweizer C-AG nichtselbst&auml;ndig t&auml;tig. Zuvor war er bei der ebenfalls in der Schweiz ans&auml;ssigen X-AG besch&auml;ftigt gewesen, aus der die C-AG durch Umwandlungsvorg&auml;nge entstanden ist; die X-AG hatte ihm eine &#8211;nicht im Schweizerischen Handelsregister eintragbare&#8211; Handlungsvollmacht erteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger arbeitete vom 30. Oktober bis zum 15. Dezember 2000 sowie im Streitjahr vom 7. Januar bis zum 6. M&auml;rz, vom 17. bis zum 24. M&auml;rz und vom 3. bis zum 7. Juli bei einer Tochtergesellschaft der C-AG, der CS-C, in den USA. Zu diesem Zweck wurde er vom 30. Oktober bis zum 15. Dezember 2000 und vom 7. Januar bis zum 26. M&auml;rz des Streitjahres zur CS-C &quot;versetzt&quot;. Er blieb w&auml;hrend dieser Zeit bei der C-AG &quot;unter Vertrag&quot;; eine Vereinbarung &uuml;ber seine T&auml;tigkeit in den USA wurde nicht abgeschlossen. Die C-AG nahm weiterhin die Lohnzahlung sowie Abz&uuml;ge f&uuml;r Sozialversicherung, Pensionskasse und Quellensteuer vor. Die Aufgabe des Kl&auml;gers bei der CS-C bestand vor allem darin, sich vor Ort einen eigenen Eindruck von den dortigen Zust&auml;nden zu verschaffen, da er in der Folgezeit bei der C-AG u.a. f&uuml;r die CS-C zust&auml;ndig sein sollte. Ferner sollte er eine st&auml;rkere Einbindung der CS-C in die Entscheidungsprozesse bei der C-AG vorbereiten. W&auml;hrend seines Aufenthaltes in den USA betreute der Kl&auml;ger zugleich alle Projekte weiter, an denen er zuvor in der Schweiz gearbeitet hatte. In der Zeit vom 15. Dezember 2000 bis zum 7. Januar 2001 arbeitete der Kl&auml;ger bei der C-AG in der Schweiz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend seines Aufenthaltes in den USA war dem Kl&auml;ger von der CS-C ein Appartement unentgeltlich zur Verf&uuml;gung gestellt worden. Dem Kl&auml;ger wurde f&uuml;r die Zeit in den USA u.a. ein Kaufkraftausgleich gew&auml;hrt. Eine &quot;Verrechnung&quot; des Lohnaufwands f&uuml;r den Kl&auml;ger zwischen der C-AG und der CS-C fand nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) nicht statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr gingen die Kl&auml;ger davon aus, dass der Kl&auml;ger mit seinen Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit f&uuml;r die C-AG nicht als Grenzg&auml;nger i.S. des Art. 15a des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und Verm&ouml;gen vom 11. August 1971 i.d.F. des Protokolls vom 21. Dezember 1992 (DBA-Schweiz 1971\/1992) der Besteuerung im Inland unterliege. Das Besteuerungsrecht stehe ausschlie&szlig;lich der Schweiz zu, weil der Kl&auml;ger leitender Angestellter i.S. des Art. 15 Abs. 4 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 sei. Dazu reichten die Kl&auml;ger eine Bescheinigung der C-AG dar&uuml;ber ein, dass der Kl&auml;ger an mehr als 60 Arbeitstagen aufgrund seiner Arbeitsaus&uuml;bung nicht an seinen Wohnsitz zur&uuml;ckgekehrt war. Die Bescheinigung tr&auml;gt den Sichtvermerk der f&uuml;r die C-AG zust&auml;ndigen Schweizer Steuerbeh&ouml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Verlauf des erstinstanzlichen Klageverfahrens wurden dem FG Beweismittel vorgelegt, nach denen der Kl&auml;ger im Streitjahr an folgenden Tagen auf Grund seiner Arbeitsaus&uuml;bung nicht an seinen Wohnsitz zur&uuml;ckgekehrt ist (Nichtr&uuml;ckkehrtage &#8211;NRT&#8211;):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Ziel<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Datum<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Land<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">NRT<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">steuerpflichtige Arbeitstage<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">CS-C<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">7. Januar bis 6. M&auml;rz<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">USA<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">57<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">42<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">CS-C<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">17. bis 24. M&auml;rz<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">USA<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">7<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">5<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Japan<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">14. bis 17. Mai<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Japan<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">3<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Bombay<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">17. bis 20. Mai<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Indien<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">CS-C<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">3. bis 7. Juli<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">USA<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">3<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">4<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Potsdam<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">10. bis 12. Oktober<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">BRD<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">3<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Hohenstein<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">23. bis 25. Oktober<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">BRD<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;2 + 1<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Detroit<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">6. bis 10. November<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">USA<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">3<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">4<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Bad W&ouml;rishofen<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">4. bis 5. Dezember<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">BRD<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Summen<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">74<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">67<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dieser Aufstellung sind folgende Wochenend- und Feiertage angesetzt: 7., 13., 14., 20., 21., 27. und 28. Januar, 2., 3., 10., 11., 17., 18., 24. und 25. Februar, 2., 3., 17., 18. und 24. M&auml;rz, 19. und 20. Mai, 7. Juli und 10. November.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die C-AG behielt vom Gehalt des Kl&auml;gers Quellensteuer in H&ouml;he von 12.171 CHF (= 4,5 % von 270.472 CHF) ein. Die Eidgen&ouml;ssische Steuerverwaltung (EStV) unterwarf den gesamten Bruttolohn des Kl&auml;gers der Quellensteuer. Inwieweit die Quellensteuer auf kantonale Steuern (Kirchensteuer, Feuerwehrersatzabgabe) und auf die direkte Bundessteuer entf&auml;llt, hat das FG nicht festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; f&uuml;r das Streitjahr einen Einkommensteuerbescheid, in dem er die gesamten Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit als steuerpflichtig erfasste. Der H&ouml;he nach ermittelte das FA die Einnahmen des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit mit 347.392 DM; die Berechnung dieses Betrags greifen die Kl&auml;ger nicht an. Die in der Schweiz zu Lasten des Kl&auml;gers gezahlte Quellensteuer hat das FA weder auf die Einkommensteuer angerechnet noch zum Abzug zugelassen; die von der C-AG einbehaltene und an die EStV abgef&uuml;hrte Quellensteuer wurde jedoch in der dem Einkommensteuerbescheid beigef&uuml;gten Anrechnungsverf&uuml;gung mit 15.579 DM (= 12.171,24 CHF x 1,28 DM\/CHF = durchschnittlicher Umrechnungskurs f&uuml;r das Streitjahr) ber&uuml;cksichtigt. Der Einspruch der Kl&auml;ger blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die daraufhin erhobene Klage hatte teilweise Erfolg. Das FG entschied, dass das FA die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers zu Recht der Besteuerung unterworfen habe, die in der Schweiz erhobene Quellensteuer aber gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 3 der f&uuml;r das Streitjahr ma&szlig;gebenden Fassung des Gesetzes zur Bereinigung von steuerlichen Vorschriften (Steuerbereinigungsgesetz 1999) vom 22. Dezember 1999 (BGBl I 1999, 2601, BStBl I 2000, 13) &#8211;EStG 1997 n.F.&#8211; bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers abzuziehen sei, und &auml;nderte den angefochtenen Bescheid entsprechend ab (FG Baden-W&uuml;rttemberg, Au&szlig;ensenate Freiburg, Urteil vom 12. M&auml;rz 2009&nbsp;&nbsp;3 K 4105\/08). Das FG f&uuml;hrte u.a. aus, der Kl&auml;ger sei Grenzg&auml;nger gewesen, da er nicht an mehr als 60 Arbeitstagen aus beruflichen Gr&uuml;nden au&szlig;erhalb seines Wohnsitzes &uuml;bernachtet habe. Die Zahl der Nichtr&uuml;ckkehrtage bezifferte das FG mit (h&ouml;chstens) 58; dabei sah es u.a. diejenigen (sieben) Tage, an denen der Kl&auml;ger sich auf Dienstreisen in Deutschland befunden hatte und deshalb nicht nach Hause zur&uuml;ckgekehrt war, nicht als &quot;Nichtr&uuml;ckkehrtage&quot; an. Die Zahl von 58 Nichtr&uuml;ckkehrtagen beinhaltet alle Arbeitstage, an denen sich der Kl&auml;ger vom Dienstreiseort aus auf die R&uuml;ckreise begeben, seinen Wohnsitz aber nicht mehr erreicht hat. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2010, 778 abgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil wurde den Bevollm&auml;chtigten der Kl&auml;ger am 10. August 2009 und dem FA am 11. August 2009 zugestellt. Daraufhin haben die Kl&auml;ger am 7. September 2009 und das FA am 18. September 2009 die vom FG zugelassene Revision eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger r&uuml;gen eine Verletzung materiellen Rechts. Sie haben zun&auml;chst beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und den angefochtenen Bescheid dahin zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer auf 0 EUR festgesetzt wird. Im weiteren Verlauf haben sie ihren Antrag eingeschr&auml;nkt; sie beantragen nunmehr eine Herabsetzung der Einkommensteuer auf 28.833 DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt ebenfalls eine Verletzung materiellen Rechts. Es beantragt, die Revision der Kl&auml;ger zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;, die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzministerium Baden-W&uuml;rttemberg (FinMin) ist dem Revisionsverfahren gem&auml;&szlig; &sect; 122 Abs. 2 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) beigetreten. Es tr&auml;gt vor, der Kl&auml;ger habe w&auml;hrend seines Aufenthalts in den USA ein Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis mit der CS-C begr&uuml;ndet. In jener Zeit sei die C-AG nicht seine wirtschaftliche Arbeitgeberin gewesen. Daher sei die f&uuml;r Art. 15a DBA-Schweiz 1971\/1992 ma&szlig;gebliche 60-Tage-Grenze um f&uuml;nf Tage je Monat (einen Tag je voller Woche) zu k&uuml;rzen und verringere sich die Zahl der Nichtr&uuml;ckkehrtage um 20 Tage, so dass der Kl&auml;ger Grenzg&auml;nger gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner f&uuml;hrt das FinMin aus, dass die in der Schweiz gezahlte Steuer nicht nach &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 abgezogen werden k&ouml;nne. Das gelte unabh&auml;ngig davon, ob der Kl&auml;ger Grenzg&auml;nger gewesen sei oder nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen Antrag hat das FinMin nicht gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;ger ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO). Die Revision des FA ist unzul&auml;ssig und deshalb zu verwerfen (&sect; 126 Abs. 1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Kl&auml;ger hatte im Streitjahr in Deutschland einen Wohnsitz und ist daher unbeschr&auml;nkt steuerpflichtig (&sect; 1 Abs. 1 EStG 1997). Er war ferner aus abkommensrechtlicher Sicht in Deutschland ans&auml;ssig (Art. 4 Abs. 1 DBA-Schweiz 1971\/1992). Dar&uuml;ber besteht zwischen den Beteiligten kein Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach Art. 15 Abs. 1 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 k&ouml;nnen Geh&auml;lter, L&ouml;hne und &auml;hnliche Verg&uuml;tungen, die ein in Deutschland ans&auml;ssiger Arbeitnehmer aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit bezieht, grunds&auml;tzlich nur in Deutschland besteuert werden. Die genannten Bez&uuml;ge d&uuml;rfen jedoch in der Schweiz besteuert werden, wenn die Arbeit in der Schweiz ausge&uuml;bt wird (Art. 15 Abs. 1 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992). Die in Art. 16 bis 19 und in Art. 15 Abs. 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 bezeichneten Ausnahmen von diesen Regelungen sind, wie zwischen den Beteiligten unstreitig ist, im Streitfall nicht einschl&auml;gig. Ein aus Art. 15 Abs. 1 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 folgendes Besteuerungsrecht der Schweiz f&uuml;hrt, soweit die Arbeit in der Schweiz ausge&uuml;bt wird, zu einer Freistellung von der deutschen Steuer nach Ma&szlig;gabe des Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall ist das FG zu Recht davon ausgegangen, dass Art. 15 Abs. 1 Satz 2 und Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992 nicht eingreifen, wenn der Arbeitnehmer Grenzg&auml;nger i.S. des Art. 15a DBA-Schweiz 1971\/1992 ist. Denn die letztgenannte Vorschrift geht, wie aus dem Wortlaut des Art. 15a Abs. 1 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 (&quot;ungeachtet des Artikels 15&quot;) folgt, Art. 15 DBA-Schweiz 1971\/1992 vor. Das FG hat den Kl&auml;ger aber zu Unrecht als Grenzg&auml;nger in diesem Sinne angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Grenzg&auml;nger i.S. des Art. 15a Abs. 1 DBA-Schweiz 1971\/1992 ist jede in einem Vertragsstaat ans&auml;ssige Person, die im anderen Vertragsstaat ihren Arbeitsort hat und von dort regelm&auml;&szlig;ig an ihren Wohnsitz zur&uuml;ckkehrt (Art. 15a Abs. 2 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992). Nach Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 entf&auml;llt bei einer in einem Vertragsstaat ans&auml;ssigen Person die Grenzg&auml;ngereigenschaft nur dann, wenn sie bei einer Besch&auml;ftigung im anderen Vertragsstaat w&auml;hrend des gesamten Kalenderjahres an mehr als 60 Arbeitstagen auf Grund ihrer Arbeitsaus&uuml;bung nicht an ihren Wohnsitz zur&uuml;ckkehrt (&quot;Nichtr&uuml;ckkehrtage&quot;). Ist ein Arbeitnehmer nicht w&auml;hrend des gesamten Kalenderjahres in dem anderen Staat besch&auml;ftigt, so sind die f&uuml;r die Grenzg&auml;ngereigenschaft sch&auml;dlichen Nichtr&uuml;ckkehrtage in der Weise zu berechnen, dass f&uuml;r einen vollen Monat der Besch&auml;ftigung f&uuml;nf Tage und f&uuml;r jede volle Woche der Besch&auml;ftigung ein Tag anzusetzen sind (Nr. II.3 des Verhandlungsprotokolls vom 18. Dezember 1991). Die insoweit getroffene Regelung enth&auml;lt eine verbindliche Regelung f&uuml;r die Auslegung des Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 (Senatsurteil vom 11. November 2009 I R 50\/08, BFH\/NV 2010, 647, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall haben die Kl&auml;ger die Anzahl der Nichtr&uuml;ckkehrtage urspr&uuml;nglich mit 74 berechnet. Das FG ist von dieser Berechnung insoweit abgewichen, als es alle Tage nicht als Nichtr&uuml;ckkehrtage angesehen hat, an denen der Kl&auml;ger von einer mehrt&auml;gigen Dienstreise nach Hause zur&uuml;ckgekehrt ist. Ebenso ist es im Hinblick auf Wochenend- und Feiertage verfahren, an denen der Kl&auml;ger sich auf Dienstreisen befand und nicht an seinen Wohnort zur&uuml;ckkehren konnte. Bei seiner Z&auml;hlung der Nichtr&uuml;ckkehrtage sind ferner diejenigen Arbeitstage ber&uuml;cksichtigt, an denen der Kl&auml;ger sich im Rahmen einer Dienstreise auf die R&uuml;ckreise begeben, diese aber nicht vollendet hat. Diese Beurteilung entspricht der neueren Rechtsprechung des Senats (Senatsurteil vom 11. November 2009 I R 15\/09, BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602) und ist nicht zu beanstanden. Schlie&szlig;lich hat das FG die Tage, an denen der Kl&auml;ger anl&auml;sslich einer Dienstreise im Inland au&szlig;erhalb seines Wohnorts &uuml;bernachtet hat, ebenfalls nicht als Nichtr&uuml;ckkehrtage angesehen. Das greifen die Kl&auml;ger zu Recht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn nach der Rechtsprechung des Senats k&ouml;nnen Dienstreisetage auch dann Nichtr&uuml;ckkehrtage i.S. des Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 sein, wenn die Dienstreise im Inland stattfindet (Senatsurteil in BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602). Wie bei Dienstreisen im Ausland, so kommt es auch in diesem Fall nur darauf an, ob dem Arbeitnehmer am Reisetag eine R&uuml;ckkehr an seinen Wohnort nicht zumutbar ist. Dies kann f&uuml;r die hier in Rede stehenden Dienstreisetage angenommen werden; es bedarf keiner weiteren Feststellungen seitens des FG, um zu dem Ergebnis zu gelangen, dass dem Kl&auml;ger im Rahmen seiner mehrt&auml;gigen Dienstreisen nach Potsdam, Hohenstein-Ernstthal und Bad W&ouml;rishofen eine allabendliche R&uuml;ckkehr an seinen Wohnort nicht abverlangt werden konnte. Vermehrt man die Zahl der vom FG angenommenen Nichtr&uuml;ckkehrtage (58) um die Zahl der demnach zu Unrecht unber&uuml;cksichtigt gebliebenen Tage (sieben), so ergeben sich f&uuml;r das Streitjahr mehr als 60 Nichtr&uuml;ckkehrtage. Der Kl&auml;ger war daher nicht Grenzg&auml;nger i.S. des Art. 15a DBA-Schweiz 1971\/1992.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu einer abweichenden Beurteilung f&uuml;hrt nicht der Umstand, dass die Kl&auml;ger und das FG in die Z&auml;hlung der Nichtr&uuml;ckkehrtage u.a. Tage einbezogen haben, an denen der Kl&auml;ger zu Beginn des Streitjahres bei der CS-C in den USA t&auml;tig war. Der Annahme des FA und des FinMin, dass der Kl&auml;ger in der betreffenden Zeit nicht bei einem Schweizer Arbeitgeber besch&auml;ftigt gewesen sei und deshalb jene Tage im Zusammenhang mit Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 auszublenden seien, ist nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Richtig ist allerdings, dass als Nichtr&uuml;ckkehrtage i.S. des Art. 15a Abs. 2 DBA-Schweiz 1971\/1992 nur Tage angesetzt werden k&ouml;nnen, an denen die Nichtr&uuml;ckkehr des Arbeitnehmers auf einem der Schweiz zuzuordnenden Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis beruht. Die Annahme eines Nichtr&uuml;ckkehrtages scheidet daher aus, wenn der Arbeitnehmer auf Grund einer anderweitigen selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit nicht nach Hause zur&uuml;ckkehren kann (Senatsurteil in BFHE 227, 419, BStBl II 2010, 602); dasselbe gilt f&uuml;r eine Nichtr&uuml;ckkehr, die durch ein anderweitiges Arbeitsverh&auml;ltnis bedingt ist. Jedoch muss sich die Zuordnung der ausw&auml;rtigen T&auml;tigkeit zu einem bestimmten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis u.a. danach richten, welche Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse zivilrechtlich bestehen und mit welchem von mehreren solcher Verh&auml;ltnisse die T&auml;tigkeit ggf. in einem engeren Zusammenhang steht. Deshalb ist insbesondere dann, wenn ein bestehendes Arbeitsverh&auml;ltnis mit einem Schweizer Arbeitgeber nicht aufgel&ouml;st wird und die ausw&auml;rtige T&auml;tigkeit vorwiegend im Interesse dieses Arbeitgebers erfolgt, f&uuml;r die Annahme von Nichtr&uuml;ckkehrtagen Raum. Die Dauer eines beruflich bedingten Aufenthalts in einem dritten Staat &#8211;wie im Streitfall in den USA&#8211; ist f&uuml;r sich genommen kein Grund daf&uuml;r, die in jenem Staat verbrachten Tage bei der Z&auml;hlung der Nichtr&uuml;ckkehrtage auszuklammern (Senatsurteil in BFH\/NV 2010, 647).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall hat das FG ohne Rechtsfehler angenommen, dass der Aufenthalt des Kl&auml;gers in den USA vor allem mit dessen T&auml;tigkeit f&uuml;r die C-AG zusammenhing. Denn zum einen wurde w&auml;hrend dieser Zeit, wie das FG revisionsrechtlich bindend festgestellt hat (&sect; 118 Abs. 2 FGO), weder der Arbeitsvertrag des Kl&auml;gers mit der C-AG aufgel&ouml;st noch ein Arbeitsvertrag mit der CS-C geschlossen; der Kl&auml;ger hat dem entsprechend weiterhin nur von der C-AG Bez&uuml;ge erhalten. Zum anderen hat er im Verh&auml;ltnis zur CS-C die Interessen der C-AG wahrgenommen und dar&uuml;ber hinaus von den USA aus, &quot;so gut es ging&quot;, einzelne Projekte der C-AG in der Schweiz betreut. Zudem ist die vom 7. Januar bis zum 6. M&auml;rz 2001 dauernde T&auml;tigkeit in den USA als kurzfristig anzusehen; die Ansicht des FA und des FinMin, diese T&auml;tigkeitsphase habe mit der vom 30. Oktober bis zum 15. Dezember 2000 laufenden eine Einheit gebildet, ist schon im Hinblick auf den zwischenzeitlichen Einsatz des Kl&auml;gers in der Schweiz zumindest nicht zwingend. Im Ergebnis verst&ouml;&szlig;t es daher weder gegen Denkgesetze noch gegen allgemeine Erfahrungss&auml;tze, wenn das FG die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers in den USA als ausw&auml;rtige T&auml;tigkeit &quot;f&uuml;r die C-AG&quot; angesehen hat. An diese W&uuml;rdigung ist der Senat selbst dann gebunden, wenn eine abweichende Einsch&auml;tzung ebenfalls vertretbar sein sollte. Im Ergebnis hat das FG daher die in den USA verbrachten Arbeitstage zu Recht in die Z&auml;hlung der Nichtr&uuml;ckkehrtage einbezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Da der Kl&auml;ger mithin nicht Grenzg&auml;nger war, richtet sich das Besteuerungsrecht nach Art. 15 Abs. 1 DBA-Schweiz 1971\/ 1992. Hiernach darf die Schweiz nur diejenigen Bez&uuml;ge des Kl&auml;gers besteuern, die auf einer in der Schweiz ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit beruhen (Art. 15 Abs. 1 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992); diese Bez&uuml;ge d&uuml;rfen nicht in die Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer einbezogen werden (Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1971\/1992). Die &uuml;brigen Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers darf nur Deutschland als Ans&auml;ssigkeitsstaat besteuern (Art. 15 Abs. 1 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit w&auml;ren zwar insgesamt der Schweiz zur Besteuerung zugewiesen und von der deutschen Besteuerung freigestellt, wenn der Kl&auml;ger zum Kreis der in Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1971\/1992 aufgef&uuml;hrten Personen geh&ouml;rt h&auml;tte (vgl. dazu Senatsurteile vom 25. Oktober 2006 I R 81\/04, BFHE 215, 237, BStBl II 2010, 778; vom 11. November 2009 I R 83\/08, BFHE 227, 402, BStBl II 2010, 781). Das war nach der Einsch&auml;tzung des FG aber nicht der Fall, und dieser W&uuml;rdigung treten die Kl&auml;ger nicht mehr entgegen. Der Senat, der die genannte Einsch&auml;tzung f&uuml;r rechtsfehlerfrei h&auml;lt, verzichtet deshalb auf weitere Ausf&uuml;hrungen zu dieser Frage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. In welchem Umfang die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers auf dessen in der Schweiz ausge&uuml;bter T&auml;tigkeit beruhen, hat das FG &#8211;von seinem Rechtsstandpunkt aus folgerichtig&#8211; nicht festgestellt. Die Kl&auml;ger haben dazu zwar im Revisionsverfahren Angaben gemacht; diese k&ouml;nnen aber nicht Grundlage einer abschlie&szlig;enden revisionsgerichtlichen Entscheidung sein. Das gilt umso mehr, als die dazu von den Kl&auml;gern angestellten Berechnungen auf einer zeitanteiligen Verteilung der Gesamtbez&uuml;ge des Kl&auml;gers beruhen; ein solches Vorgehen ist im Streitfall schon deshalb fragw&uuml;rdig, weil der Kl&auml;ger nach den Feststellungen des FG w&auml;hrend seines Aufenthalts in den USA erh&ouml;hte Bez&uuml;ge (Kaufkraftausgleich) erhalten hat. Zum Umfang des insoweit angefallenen Differenzbetrags fehlen ebenfalls Feststellungen des FG. Diese Feststellungen m&uuml;ssen deshalb nachgeholt werden. Das kann im Revisionsverfahren nicht geschehen, weshalb die Sache zu diesem Zweck an das FG zur&uuml;ckverwiesen werden muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Im zweiten Rechtsgang wird das FG zugleich weitere Feststellungen dazu treffen m&uuml;ssen, ob und inwieweit die Voraussetzungen daf&uuml;r gegeben sind, dass die in der Schweiz einbehaltene Quellensteuer bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers abzuziehen ist. Der Ansicht des FA und des FinMin, dass ein solcher Abzug von vornherein ausscheide, schlie&szlig;t sich der Senat nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 34c Abs. 1 Satz 1 EStG 1997 n.F. ist bei unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen unter bestimmten, in der Vorschrift aufgef&uuml;hrten Voraussetzungen eine im Ausland erhobene Steuer auf die Einkommensteuer anzurechnen, die auf die Eink&uuml;nfte aus dem besteuernden ausl&auml;ndischen Staat entf&auml;llt. Liegen die Voraussetzungen f&uuml;r eine solche Anrechnung nicht vor, so ist die ausl&auml;ndische Steuer vom Einkommen in demselben Umfang bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte aus dem betreffenden ausl&auml;ndischen Staat abzuziehen (&sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F.). Dieser Abzug erfolgt u.a. dann, wenn sich die im Ausland vorgenommene Besteuerung nicht auf ausl&auml;ndische Eink&uuml;nfte bezieht oder wenn die ausl&auml;ndische Steuer nicht in dem Staat erhoben wird, aus dem die Eink&uuml;nfte stammen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sowohl &sect; 34c Abs. 1 als auch &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. sind zwar regelm&auml;&szlig;ig nicht anwendbar, wenn die Eink&uuml;nfte aus einem ausl&auml;ndischen Staat stammen, mit dem ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung besteht (&sect; 34c Abs. 6 Satz 1 EStG 1997 n.F.). Als Ausnahme von dieser Regel bestimmt aber &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 n.F. (jetzt &sect; 34c Abs. 6 Satz 6 EStG 2009), dass &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. anzuwenden ist, wenn in dem anderen Vertragsstaat nicht aus diesem Staat stammende Eink&uuml;nfte besteuert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Voraussetzungen dieser Ausnahme liegen im Streitfall vor. Der entgegenstehenden Auffassung der Finanzbeh&ouml;rden ist nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wann Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 n.F. aus einem bestimmten ausl&auml;ndischen Staat &quot;stammen&quot;, ist nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt. Der Senat hat zwar angenommen, dass Eink&uuml;nfte nicht aus der Schweiz &quot;stammen&quot;, wenn jeder Ankn&uuml;pfungspunkt f&uuml;r eine Zuordnung der Eink&uuml;nfte zur Schweiz fehlt (Senatsurteil vom 24. M&auml;rz 1998 I R 38\/97, BFHE 185, 464, BStBl II 1998, 471). Er hat ferner entschieden, dass Eink&uuml;nfte eines in Deutschland wohnhaften Arbeitnehmers aus der Schweiz &quot;stammen&quot;, wenn sowohl der Arbeitnehmer seine T&auml;tigkeit in der Schweiz aus&uuml;bt als auch der Arbeitgeber in der Schweiz ans&auml;ssig ist (Senatsurteile vom 1. Juli 2009 I R 113\/08, BFH\/NV 2009, 1992; vom 2. M&auml;rz 2010 I R 75\/08, BFH\/NV 2010, 1820). Ein solcher Sachverhalt liegt aber, wie das FinMin zu Recht ausgef&uuml;hrt hat, im Streitfall nicht vor. Denn die Arbeitgeberin des Kl&auml;gers war zwar in der Schweiz ans&auml;ssig; doch geht es um Eink&uuml;nfte aus einer nicht in der Schweiz ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach der im Schrifttum vorherrschenden Ansicht ist, was die r&auml;umliche Zuordnung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit angeht, in erster Linie auf die in &sect; 34d Nr. 5 EStG 1997 n.F. genannten Kriterien abzustellen (Wassermeyer in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff, Au&szlig;ensteuerrecht, &sect; 34c EStG Rz 150; Kuhn in Herrmann\/Heuer\/Raupach, Einkommensteuer- und K&ouml;rperschaftsteuergesetz, &sect; 34c EStG Rz 64). Danach sind Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit u.a. dann ausl&auml;ndische, wenn die Arbeit entweder im Ausland ausge&uuml;bt worden ist oder einerseits nicht im Inland ausge&uuml;bt worden ist und andererseits in einem ausl&auml;ndischen Staat verwertet wird oder worden ist. Dabei kommt es nur auf die Verwertung durch den Arbeitnehmer, nicht auf die Verwertung durch einen Arbeitgeber an (Senatsurteil vom 12. November 1986 I R 38\/83, BFHE 148, 289, BStBl II 1987, 377). Die Zuordnung zu einem bestimmten ausl&auml;ndischen Staat folgt hiernach in erster Linie dem Arbeitsortprinzip und der Ankn&uuml;pfung an denjenigen Ort, an dem der Arbeitnehmer von dem Arbeitsergebnis Gebrauch macht. Der Senat hat bisher offengelassen, ob diese Zuordnung auf die Frage des &quot;Stammens&quot; i.S. des &sect; 34c Abs. 6 EStG 1997 n.F. &uuml;bertragen werden kann (zu &sect; 34c Abs. 6 Satz 1 und Abs. 3 EStG 1983: Senatsurteil in BFHE 185, 464, BStBl II 1998, 471, 472). Im Streitfall muss diese Frage erneut nicht abschlie&szlig;end beantwortet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn selbst wenn man im Hinblick auf die r&auml;umliche Zuordnung von Eink&uuml;nften i.S. des &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 n.F. nicht nur auf &sect; 34d EStG 1997 n.F., sondern daneben auf abkommensrechtliche Ma&szlig;st&auml;be abstellen wollte, erg&auml;be sich jedenfalls im Hinblick auf das DBA-Schweiz 1971\/1992 kein anderes Ergebnis. Denn dort wird im Hinblick auf die Zuweisung des Rechts zur Besteuerung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit nur auf die Ans&auml;ssigkeit des Arbeitnehmers (Art. 15 Abs. 1 Satz 1 DBA-Schweiz 1971\/1992) und den Ort der T&auml;tigkeit (Art. 15 Abs. 1 Satz 2 DBA-Schweiz 1971\/1992) abgestellt. Beide Orte liegen, was die au&szlig;erhalb der Schweiz ausge&uuml;bte Arbeit des Kl&auml;gers angeht, nicht in der Schweiz. Die Ans&auml;ssigkeit des Arbeitgebers, die insoweit allein einen Bezugspunkt zur Schweiz begr&uuml;ndet, ist abkommensrechtlich ebenso wenig ein Zuordnungskriterium wie im Bereich des &sect; 34d EStG 1997 n.F. Daher fehlt es sowohl aus der Sicht des deutschen Rechts als auch unter dem Blickwinkel des Abkommensrechts an einem rechtlich abgesicherten Merkmal, aus dem sich ableiten lie&szlig;e, dass die in Rede stehenden Eink&uuml;nfte aus der Schweiz &quot;stammen&quot;. Die Annahme des FinMin, dass daf&uuml;r &quot;irgendein&quot; in der Schweiz liegender Bezugspunkt gen&uuml;gen m&uuml;sse, w&uuml;rde letztlich dem Ansatz beliebiger Ma&szlig;st&auml;be Vorschub leisten und erscheint daher nicht sachgerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Ankn&uuml;pfung an den T&auml;tigkeitsort &#8211;und nicht an den Ort der Ans&auml;ssigkeit des Arbeitgebers&#8211; widerspricht nicht dem Ziel des &sect; 34c Abs. 6 EStG 1997 n.F., dem Vorrang des Abkommensrechts vor dem internen deutschen Recht Geltung zu verschaffen (vgl. dazu Senatsurteile vom 15. M&auml;rz 1995 I R 98\/94, BFHE 177, 269, 271, BStBl II 1995, 580, 581; in BFH\/NV 2009, 1992, 1993). Dieser Gesichtspunkt greift zwar durch, wenn eine Auslegung des &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 n.F. in Rede steht, welche die in &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. getroffene Regelung leer laufen lassen w&uuml;rde. In dem hier interessierenden Zusammenhang ist er aber nicht ma&szlig;geblich. Vielmehr ist im Gegenteil das Zusammenspiel von internem Recht und Abkommensrecht dadurch gekennzeichnet, dass im Hinblick auf die aus der Schweiz stammenden Eink&uuml;nfte schon das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung eine Steuerbefreiung (z.B. Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 DBA-Schweiz 1971\/1992) oder eine Anrechnung ausl&auml;ndischer Steuer (z.B. Art. 24 Abs. 1 Nr. 2 DBA-Schweiz 1971\/1992) anordnet, w&auml;hrend &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 i.V.m. &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. einen dar&uuml;ber hinaus gehenden Steuervorteil gew&auml;hrt. Es ist mithin gerade das Ziel des &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 n.F., eine zus&auml;tzliche Abzugsm&ouml;glichkeit im Hinblick auf Eink&uuml;nfte zu schaffen, die nicht im abkommensrechtlichen Sinne aus dem jeweils anderen Vertragsstaat stammen. Das sind u.a. die Eink&uuml;nfte aus einer au&szlig;erhalb jenes Staates ausge&uuml;bten Arbeit. Dass diese von &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 n.F. erfasst werden, ist mithin mit dem Grundgedanken dieser Norm vereinbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Eine solche Handhabung widerspricht schlie&szlig;lich nicht der Rechtsprechung des Senats zum Begriff des &quot;Stammens&quot; von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit i.S. verschiedener Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (Senatsurteile vom 29. November 2000 I R 102\/99, BFHE 194, 69, BStBl II 2001, 195, zum Doppelbesteuerungsabkommen mit Zypern; vom 22. Februar 2006 I R 14\/05, BFHE 213, 296, BStBl II 2006, 743, zum Doppelbesteuerungsabkommen mit Singapur). Die dort gew&auml;hlte Ankn&uuml;pfung an die Ans&auml;ssigkeit des Arbeitgebers h&auml;ngt mit Besonderheiten der betreffenden Abkommen zusammen und ist in diesem Sinne normspezifischer Natur (Senatsurteil in BFHE 213, 296, 300, BStBl II 2006, 743, 745). Sie kann daher auf die W&uuml;rdigung im Zusammenhang mit &sect; 34c Abs. 6 Satz 4 EStG 1997 n.F. nicht &uuml;bertragen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der hiernach dem Grunde nach m&ouml;gliche Abzug von in der Schweiz erhobener Steuer kommt allerdings nach &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. nur in Betracht, wenn diese Steuer keinem Erm&auml;&szlig;igungsanspruch mehr unterliegt. Der Senat hat aus dem Wort &quot;mehr&quot; in der Vergangenheit geschlossen, dass eine Anrechnung ausl&auml;ndischer Steuer geboten sei, wenn ein zun&auml;chst bestehender Erm&auml;&szlig;igungsanspruch durch Zeitablauf erloschen ist (Senatsurteil in BFHE 177, 269, BStBl II 1995, 580); er h&auml;lt aus Kontinuit&auml;tsgr&uuml;nden und deshalb, weil der Wortlaut der ma&szlig;geblichen Regelung inzwischen ge&auml;ndert worden ist, f&uuml;r die im Streitfall ma&szlig;gebliche Rechtslage an dieser Rechtsprechung fest. Angesichts dessen setzt der Abzug ausl&auml;ndischer Steuer nach &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. jedoch die Feststellung voraus, dass im Verh&auml;ltnis zu dem besteuernden ausl&auml;ndischen Staat &#8211;im Streitfall der Schweiz&#8211; ein Erm&auml;&szlig;igungsanspruch entweder nicht entstanden ist oder zwar entstanden, in der Folge aber erloschen ist. Eine solche Feststellung hat das FG im Streitfall nicht getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Fehlen eines Erm&auml;&szlig;igungsanspruchs i.S. des &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. muss im gerichtlichen Verfahren von demjenigen dargelegt und ggf. nachgewiesen werden, der den Abzug ausl&auml;ndischer Steuern geltend macht (ebenso Wassermeyer in Flick\/ Wassermeyer\/Baumhoff, a.a.O., &sect; 34c EStG Rz 320 i.V.m. Rz 163). Das folgt nicht nur aus den allgemeinen Regeln zur Verteilung der Feststellungslast, sondern auch aus &sect; 90 Abs. 2 der Abgabenordnung. Unter welchen Umst&auml;nden ein hiernach erforderlicher Nachweis gef&uuml;hrt ist, muss ggf. vom FG beurteilt und kann nicht allgemein festgelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Revision des FA ist unzul&auml;ssig. Das FA hat die Frist zur Einlegung der Revision vers&auml;umt, da seine Revision nicht innerhalb eines Monats nach Zustellung des angefochtenen Urteils beim Bundesfinanzhof eingegangen ist (&sect; 120 Abs. 1 Satz 1 FGO). Es hat zudem keine Gr&uuml;nde vorgetragen, die insoweit eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (&sect; 56 Abs. 1 FGO) rechtfertigen k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA wurde allerdings vor Ablauf eines Monats nach Zustellung der Revisionsschrift der Kl&auml;ger eingelegt, weshalb sie grunds&auml;tzlich als Anschlussrevision zul&auml;ssig sein k&ouml;nnte. Eine Anschlussrevision ist aber nur dann zul&auml;ssig, wenn der Revisionsf&uuml;hrer geltend macht, durch das angefochtene Urteil beschwert zu sein; dabei ist auf den vom Revisionsf&uuml;hrer gestellten Antrag (&sect; 120 Abs. 3 Nr. 1 FGO) abzustellen. Im Streitfall hat das FA jedoch nur beantragt, die Revision der Kl&auml;ger zur&uuml;ckzuweisen; dieser Antrag bringt nicht zum Ausdruck, inwieweit es sich durch das Urteil des FG beschwert f&uuml;hlt und eine &Auml;nderung des Urteils zu seinen Gunsten anstrebt. Daher ist seine Revision auch als Anschlussrevision nicht zul&auml;ssig und im Ergebnis zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.11.2010, I R 76\/09 Nichtr&uuml;ckkehrtage im Sinne der Grenzg&auml;ngerregelung im DBA-Schweiz 1971\/1992 &#8211; Abzug ausl&auml;ndischer Steuer nach &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG 1999 &#8211; Zuordnung einer ausw&auml;rtigen T&auml;tigkeit zu einem bestimmten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis &#8211; R&auml;umliche Zuordnung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit &#8211; Zul&auml;ssigkeit einer Anschlussrevision Leits&auml;tze 1. 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