{"id":11522,"date":"2012-12-08T07:14:53","date_gmt":"2012-12-08T05:14:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=11522"},"modified":"2012-12-08T07:14:53","modified_gmt":"2012-12-08T05:14:53","slug":"ii-b-178-09-bindende-wirkung-der-weitergeltungsanforderungen-des-bverfg-bei-verfassungswidrigen-gesetzen-nichtzulassungsbeschwerde-anforderungen-an-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-178-09-bindende-wirkung-der-weitergeltungsanforderungen-des-bverfg-bei-verfassungswidrigen-gesetzen-nichtzulassungsbeschwerde-anforderungen-an-begruendung\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;178\/09 &#8211; Bindende Wirkung der Weitergeltungsanforderungen des BVerfG bei verfassungswidrigen Gesetzen &#8211;&nbsp;&nbsp;Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an Begr&uuml;ndung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.4.2010, II B 178\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Bindende Wirkung der Weitergeltungsanforderungen des BVerfG bei verfassungswidrigen Gesetzen &#8211;&nbsp;&nbsp;Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an Begr&uuml;ndung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) betreibt in Hamburg eine Spielhalle mit Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit, f&uuml;r die sie gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 1 Nr. 1 des Hamburgischen Spielger&auml;testeuergesetzes (SpStG) in der jeweils geltenden Fassung Spielger&auml;testeuer von monatlich 600 DM je Ger&auml;t f&uuml;r die Zeit ab Januar 1995 und von monatlich 300 EUR je Ger&auml;t f&uuml;r die Zeit ab Januar 2002 anmeldete. Die Einspr&uuml;che und die auf den Zeitraum ab Januar 1997 beschr&auml;nkten Klagen, mit denen die Kl&auml;gerin die Verfassungswidrigkeit des SpStG geltend gemacht hatte, blieben erfolglos. Das Finanzgericht verwies zur Begr&uuml;ndung seiner Entscheidung auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 4. Februar 2009&nbsp;&nbsp;1 BvL 8\/05 (BVerfGE 123, 1), durch den das BVerfG zwar &sect; 4 Abs. 1 SpStG wegen der Unvereinbarkeit des verwendeten St&uuml;ckzahlma&szlig;stabs mit Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt, aber im Tenor weiter ausgef&uuml;hrt hatte, die Vorschrift bleibe f&uuml;r den Zeitraum bis zum Au&szlig;erkrafttreten des SpStG am 1. Oktober 2005 weiter anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin bringt zur Begr&uuml;ndung der Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision vor, die Rechtsfrage, ob die vom BVerfG getroffene Weitergeltungsregelung wirksam ist, habe grunds&auml;tzliche Bedeutung. Zudem sei die Frage der kalkulatorischen Abw&auml;lzbarkeit bei Vergn&uuml;gungsteuern auf Geldspielger&auml;te mit Gewinnm&ouml;glichkeit nach wie vor offen und bed&uuml;rfe einer grunds&auml;tzlichen Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. Ihre Begr&uuml;ndung entspricht nicht den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Danach m&uuml;ssen in der Beschwerdebegr&uuml;ndung die Voraussetzungen des &sect; 115 Abs. 2 FGO dargelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Darlegung des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) verlangt von &#8211;vorliegend nicht gegebener&#8211; Offenkundigkeit abgesehen substantiierte Ausf&uuml;hrungen zur Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich kl&auml;rbar ist und deren Beurteilung zweifelhaft oder umstritten ist. Hierzu muss sich der Beschwerdef&uuml;hrer insbesondere mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und den &Auml;u&szlig;erungen im Schrifttum auseinandersetzen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 19. Juli 2007 V B 66\/06, BFH\/NV 2007, 2067; vom 14. September 2007 VIII B 20\/07, BFH\/NV 2008, 25; vom 30. Januar 2008 V B 57\/07, BFH\/NV 2008, 611; vom 27. Oktober 2009 VI B 160\/08, BFH\/NV 2010, 204, und vom 17. November 2009 VI B 73\/09, BFH\/NV 2010, 452). Es sind Ausf&uuml;hrungen erforderlich, aus denen sich ergibt, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft und umstritten ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 30. August 2001 IV B 79, 80\/01, BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837; vom 18. April 2005 II B 98\/04, BFH\/NV 2005, 1310; vom 24. Januar 2008 X B 87\/07, BFH\/NV 2008, 605; vom 14. September 2009 III B 119\/08, BFH\/NV 2010, 34, und in BFH\/NV 2010, 204). Hat der BFH die vom Beschwerdef&uuml;hrer herausgestellte Rechtsfrage bereits entschieden, muss in der Beschwerdebegr&uuml;ndung eingehend dargelegt werden, weshalb trotzdem weiterhin Kl&auml;rungsbedarf bestehe. Insbesondere ist darzustellen, welche neuen und gewichtigen, vom BFH noch nicht gepr&uuml;ften Argumente in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung und\/oder in der Literatur gegen die Rechtsauffassung des BFH vorgebracht worden seien (BFH-Beschluss vom 29. Oktober 2009 X B 100\/09, BFH\/NV 2010, 205, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diesen Anforderungen wird die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl&auml;gerin die Frage, ob die vom BVerfG ausgesprochene Zulassung der befristeten weiteren Anwendung einer von ihm f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rten gesetzlichen Vorschrift bindende Wirkung f&uuml;r die Fachgerichte entfaltet, als kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ansieht, fehlt es an der erforderlichen Auseinandersetzung mit der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH, nach der derartige Weitergeltungsregelungen f&uuml;r die Gerichte nach &sect; 31 des Gesetzes &uuml;ber das Bundesverfassungsgericht (BVerfGG) verbindlich sind (BFH-Urteile vom 30. Juli 1997 II R 9\/95, BFHE 183, 235, BStBl II 1997, 635; vom 24. Juni 1998 II R 104\/97, BFH\/NV 1998, 1276, und vom 24. Mai 2000 II R 25\/99, BFHE 191, 240, BStBl II 2000, 378; BFH-Beschl&uuml;sse vom 18. Juni 1997 II B 33\/97, BFHE 182, 379, BStBl II 1997, 515; vom 15. Oktober 1997 II B 54\/97, BFH\/NV 1998, 502; vom 29. Oktober 1997 II B 67\/97, BFH\/NV 1998, 361; vom 19. Mai 1998 II B 14\/98, BFH\/NV 1998, 1275; vom 8. Mai 2003 IV R 95\/99, BFH\/NV 2003, 1054, und vom 23. Februar 2006 III B 44\/05, BFH\/NV 2006, 1297), und zwar unabh&auml;ngig davon, ob das BVerfG zu derartigen Weitergeltungsregelungen befugt ist (BFH-Beschluss vom 30. Juli 1997 II B 7\/97, BFH\/NV 1998, 351). F&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung einer Entscheidung des BVerfG zur vorl&auml;ufigen Weitergeltung einer f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rten gesetzlichen Vorschrift durch die Fachgerichte gibt es keine verfahrensrechtliche Handhabe. Vor allem ist es dem Fachgericht materiell-rechtlich nicht m&ouml;glich, hinsichtlich einer vom BVerfG als Verfassungsorgan getroffenen Abw&auml;gung &#8211;hier: Bestimmung eines das Gemeinwohl schonenden &Uuml;bergangs von der verfassungswidrigen zu einer verfassungsgem&auml;&szlig;en Rechtslage&#8211; eine &quot;&uuml;bergeordnete Rechtsnorm&quot; (&sect; 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG) als Pr&uuml;fungsma&szlig;stab zu finden. Das Dogma der Nichtigkeit verfassungswidriger Gesetze gilt nicht uneingeschr&auml;nkt und ausnahmslos. Das BVerfG kann in seine die Rechtsfolgen der Verfassungswidrigkeit eines Gesetzes bestimmende Ermessensentscheidung unter dem systematischen Gesichtspunkt der Einheit der Verfassung abw&auml;gungsf&auml;hige Rechtsg&uuml;ter einbeziehen. Diese Ermessensentscheidung ist kompetenzrechtlich dem BVerfG als Verfassungsorgan vorbehalten und einer justizf&ouml;rmigen Er&ouml;rterung und Pr&uuml;fung durch die Fachgerichte entzogen (BFH-Urteil vom 21. Juli 2004 X R 72\/01, BFH\/NV 2005, 513).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Bundesgerichtshof (BGH) ist ebenfalls der Ansicht, dass vom BVerfG getroffene Weitergeltungsanordnungen wirksam und f&uuml;r die Fachgerichte verbindlich seien. Selbst eine Bestrafung wegen Steuerhinterziehung sei f&uuml;r die vom BVerfG bestimmte &Uuml;bergangszeit trotz der festgestellten Verfassungswidrigkeit des zugrunde liegenden Steuergesetzes m&ouml;glich (BGH-Beschluss vom 7. November 2001&nbsp;&nbsp;5 StR 395\/01, BGHSt 47, 138, BStBl II 2002, 259).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin macht in der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht geltend, dass die Frage der auf &sect; 31 BVerfGG beruhenden bindenden Wirkung der vom BVerfG getroffenen Weitergeltungsanordnungen in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung oder in der Literatur anders beurteilt werde. Dass die Kl&auml;gerin unter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte des Vierten Gesetzes zur &Auml;nderung des Gesetzes &uuml;ber das Bundesverfassungsgericht vom 21. Dezember 1970 (BGBl I 1970, 1765) die Wirksamkeit der Weitergeltungsregelungen anders als die st&auml;ndige h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung verneint, gen&uuml;gt nicht den gesetzlichen Anforderungen an die Begr&uuml;ndung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung einer Rechtssache. Die Bundesregierung hatte zur L&ouml;sung des Problems, dass sich verfassungsgerichtliche Nichtigkeitserkenntnisse dahin auswirken k&ouml;nnen, dass Regelungen, die f&uuml;r die Gemeinschaft unabdingbar notwendig sind, als in der Vergangenheit nicht g&uuml;ltig zu behandeln sind, vorgeschlagen, durch eine &Auml;nderung des &sect; 79 Abs. 1 BVerfGG dem BVerfG die Befugnis zu geben, aus schwerwiegenden Gr&uuml;nden des &ouml;ffentlichen Wohles zu bestimmen, dass ein f&uuml;r nichtig erkl&auml;rtes Gesetz erst zu einem vom Gericht festzusetzenden Zeitpunkt als au&szlig;er Kraft getreten gilt. Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags hatte diesen Vorschlag abgelehnt und zur Begr&uuml;ndung zum einen auf rechtliche Bedenken und zum anderen darauf hingewiesen, dass das BVerfG in solchen F&auml;llen bisher jeweils praktikable L&ouml;sungen gefunden habe. Das BVerfG habe verfassungsrechtlich beanstandete Rechtsvorschriften nicht f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt, sondern jeweils eine Verpflichtung des Gesetzgebers festgestellt, innerhalb eines bestimmten Zeitraums t&auml;tig zu werden und verfassungsrechtliche M&auml;ngel zu beseitigen (BTDrucks VI\/1471, S. 5 f.). Warum sich aus diesen Ausf&uuml;hrungen des Rechtsausschusses dessen Meinung ergeben soll, von ihm ausdr&uuml;cklich als praktikable L&ouml;sung angesehene Regelungen, mit denen das BVerfG die vorl&auml;ufige weitere Anwendung eines zwar f&uuml;r verfassungswidrig, nicht aber f&uuml;r nichtig erkl&auml;rten Gesetzes zul&auml;sst, seien unwirksam und entfalteten deshalb keine Bindungswirkung nach &sect; 31 BVerfGG, l&auml;sst sich der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht entnehmen. Sowohl der Gesetzgeber als auch die Verwaltung gehen im &Uuml;brigen in st&auml;ndiger Praxis von der Wirksamkeit und bindenden Wirkung derartiger Regelungen aus. Auch dies hat die Kl&auml;gerin nicht ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin hat in der Beschwerdebegr&uuml;ndung auch nicht substantiiert dargelegt, warum es m&ouml;glich und erforderlich sein soll, die Frage der kalkulatorischen Abw&auml;lzbarkeit bei Vergn&uuml;gungsteuern auf Geldspielger&auml;te mit Gewinnm&ouml;glichkeit in einem Revisionsverfahren zu kl&auml;ren. Das BVerfG hat im Beschluss in BVerfGE 123, 1 unter C.II.3. entschieden, dass &sect; 4 Abs. 1 SpStG wegen der Unzul&auml;ssigkeit des St&uuml;ckzahlma&szlig;stabs verfassungswidrig sei, nicht aber zus&auml;tzlich deshalb, weil die Steuer nicht auf die Spieler abw&auml;lzbar w&auml;re. Die Abw&auml;lzbarkeit sei n&auml;mlich aus n&auml;her dargelegten Gr&uuml;nden gegeben (ebenso bereits BFH-Urteil vom 29. M&auml;rz 2006 II R 59\/04, BFH\/NV 2006, 1354).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.4.2010, II B 178\/09 Bindende Wirkung der Weitergeltungsanforderungen des BVerfG bei verfassungswidrigen Gesetzen &#8211;&nbsp;&nbsp;Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an Begr&uuml;ndung Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) betreibt in Hamburg eine Spielhalle mit Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit, f&uuml;r die sie gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 1 Nr. 1 des Hamburgischen Spielger&auml;testeuergesetzes (SpStG) in der jeweils geltenden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-178-09-bindende-wirkung-der-weitergeltungsanforderungen-des-bverfg-bei-verfassungswidrigen-gesetzen-nichtzulassungsbeschwerde-anforderungen-an-begruendung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;B&nbsp;178\/09 &#8211; Bindende Wirkung der Weitergeltungsanforderungen des BVerfG bei verfassungswidrigen Gesetzen &#8211;&nbsp;&nbsp;Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an Begr&uuml;ndung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-11522","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11522"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11522\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}