{"id":1167,"date":"2012-07-18T00:00:00","date_gmt":"2012-07-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=1167"},"modified":"2012-11-12T15:51:50","modified_gmt":"2012-11-12T13:51:50","slug":"x-r-41-11-keine-abziehbarkeit-der-sog-praxisgebuehr-als-sonderausgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-41-11-keine-abziehbarkeit-der-sog-praxisgebuehr-als-sonderausgabe\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;41\/11 &#8211; Keine Abziehbarkeit der sog. &quot;Praxisgeb&uuml;hr&quot; als Sonderausgabe"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.7.2012, X R 41\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Abziehbarkeit der sog. &#8222;Praxisgeb\u00fchr&#8220; als Sonderausgabe<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>Zuzahlungen nach \u00a7 28 Abs. 4 SGB V (sog. &#8222;Praxisgeb\u00fchren&#8220;) sind keine Beitr\u00e4ge zu Krankenversicherungen i.S. des \u00a7 10 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a EStG, sondern eine Form der Selbstbeteiligung.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) sind Ehegatten, die im Streitjahr 2007 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Sie machten in ihrer Einkommensteuererkl\u00e4rung f\u00fcr das Streitjahr Zuzahlungen nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 i.V.m. \u00a7\u00a061 Satz\u00a02 des Sozialgesetzbuchs F\u00fcnftes Buch (SGB\u00a0V) in der im Streitjahr geltenden Fassung (sog. &#8222;Praxisgeb\u00fchren&#8220;) in H\u00f6he von 140\u00a0EUR als Sonderausgaben in Form von Vorsorgeaufwendungen geltend. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber\u00fccksichtigte die Zuzahlungen im Einkommensteuerbescheid 2007 vom 31.\u00a0Oktober 2008 jedoch nicht als Sonderausgaben, sondern als au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastungen. Da die Zuzahlungen die zumutbare Belastung nach \u00a7\u00a033 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in der im Streitjahr geltenden Fassung nicht \u00fcberstiegen, ergab sich keine steuerliche Auswirkung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage ab. Das FA habe die von den Kl\u00e4gern entrichteten Zuzahlungen zu Recht nicht als Sonderausgaben in Form von Vorsorgeaufwendungen, sondern als au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastungen i.S. des \u00a7\u00a033 Abs.\u00a01 EStG behandelt. Die Zuzahlungen stellten nicht Beitr\u00e4ge zu Krankenversicherungen nach \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG, sondern Krankheitskosten dar. Bei der Zuzahlungsregelung des \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V handele es sich um eine f\u00fcr das System der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) typische, eigenst\u00e4ndige Form der Abgabe zwecks Eigenbeteiligung der Versicherten an den Krankheitskosten (Abgabe sui generis). Unter Verweis auf das Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 25.\u00a0Juni 2009 B\u00a03\u00a0KR\u00a03\/08\u00a0R (BSGE 103, 275) f\u00fchrte das FG insbesondere aus, die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V sei nicht als &#8211;verdeckter&#8211; zus\u00e4tzlicher Krankenversicherungsbeitrag einzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>W\u00e4hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens erlie\u00df das FA unter dem 23.\u00a0Oktober 2009 einen nach \u00a7\u00a0173 Abs.\u00a01 Nr.\u00a01 der Abgabenordnung ge\u00e4nderten Einkommensteuerbescheid 2007, wobei die \u00c4nderungen andere Besteuerungsgrundlagen als die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V betrafen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r\u00fcgen die Kl\u00e4ger Verletzung materiellen Rechts. Sie sind weiterhin der Auffassung, die Zuzahlungen seien als &#8222;Beitr\u00e4ge zu Krankenversicherungen&#8220; und damit als Sonderausgaben abziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4ger beantragen sinngem\u00e4\u00df,<br \/>\ndas FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2007 vom 23.\u00a0Oktober 2009 dahingehend zu \u00e4ndern, dass weitere Beitr\u00e4ge zur Krankenversicherung in H\u00f6he von 140\u00a0EUR als Sonderausgaben ber\u00fccksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>\ndie Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr\u00fcndet und deshalb zur\u00fcckzuweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht die von den Kl\u00e4gern geltend gemachten Zuzahlungen nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V nicht als Sonderausgaben in Form von Beitr\u00e4gen zu Krankenversicherungen nach \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG ber\u00fccksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG &#8211;ebenso im Streitfall in Anwendung der G\u00fcnstigerpr\u00fcfung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04a Satz\u00a01 EStG i.V.m. \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a02 Buchst.\u00a0a EStG in der f\u00fcr das Kalenderjahr 2004 geltenden Fassung&#8211; geh\u00f6ren zu den Sonderausgaben u.a. Beitr\u00e4ge zu Krankenversicherungen, wenn sie weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind oder wie Betriebsausgaben oder Werbungskosten behandelt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 SGB\u00a0V leisten Versicherte, die das 18.\u00a0Lebensjahr vollendet haben, grunds\u00e4tzlich je Kalendervierteljahr f\u00fcr jede erste Inanspruchnahme eines an der ambulanten \u00e4rztlichen, zahn\u00e4rztlichen oder psychotherapeutischen Versorgung teilnehmenden Leistungserbringers, die nicht auf \u00dcberweisung aus demselben Kalendervierteljahr erfolgt, als Zuzahlung den sich nach \u00a7\u00a061 Satz\u00a02 SGB\u00a0V ergebenden Betrag (10\u00a0EUR) an den Leistungserbringer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zu den Beitr\u00e4gen zu Versicherungen i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG geh\u00f6ren nicht nur die eigentlichen Pr\u00e4mien, sondern auch die \u00fcblichen mit dem Versicherungsverh\u00e4ltnis zusammenh\u00e4ngenden und vom Versicherungsnehmer zu tragenden Nebenleistungen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 1.\u00a0Februar 1957 VI\u00a078\/55\u00a0U, BFHE 64, 268, BStBl III 1957, 103, in Bezug auf einen Lebensversicherungsvertrag; St\u00f6cker in Bordewin\/Brandt, \u00a7\u00a010 EStG Rz\u00a0496; vgl. auch Kulosa in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, \u00a7\u00a010 EStG Rz\u00a0152). Nach dem Wortlaut des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG muss es sich jedoch um Beitr\u00e4ge &#8222;zu&#8220; einer Krankenversicherung handeln. Daraus folgt, dass nur solche Ausgaben zu den Beitr\u00e4gen zu Krankenversicherungen geh\u00f6ren k\u00f6nnen, die zumindest im Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes stehen und damit &#8211;als Vorsorgeaufwendungen&#8211; letztlich der Vorsorge dienen (vgl. S\u00f6hn, in: Kirchhof\/S\u00f6hn\/Mellinghoff, EStG, \u00a7\u00a010 Rz\u00a0E\u00a0128\u00a0f.). Zahlungen aufgrund von Selbst- bzw. Eigenbeteiligungen an entstehenden Kosten sind somit keine Beitr\u00e4ge zu einer Versicherung (Urteil des Hessischen FG vom 12.\u00a0Dezember 1974 VIII\u00a061\/74, Entscheidungen der Finanzgerichte 1975, 200, zur Zahlung des Versicherten aufgrund einer Selbstbeteiligungsvereinbarung; ebenso S\u00f6hn, in: Kirchhof\/S\u00f6hn\/Mellinghoff, a.a.O., \u00a7\u00a010 Rz\u00a0E\u00a0129, sowie HHR\/Kulosa, \u00a7\u00a010 EStG Rz\u00a0152).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die streitgegenst\u00e4ndlichen Zuzahlungen nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V stehen nicht im Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Der Versicherungsschutz in der GKV wird unabh\u00e4ngig von der Leistung der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V gew\u00e4hrt. Auch wenn in einem Kalendervierteljahr keine ambulanten \u00e4rztlichen, zahn\u00e4rztlichen oder psychotherapeutischen Leistungen in Anspruch genommen werden, so dass keine Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V zu leisten ist, besteht f\u00fcr diesen Zeitraum Versicherungsschutz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Bei der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V handelt es sich vielmehr um eine f\u00fcr das System der GKV typische, eigenst\u00e4ndige Form der Abgabe zum Zwecke der Eigenbeteiligung der Versicherten an den Krankheitskosten. Sie stellt also &#8211;wie die anderen Zuzahlungen nach dem SGB\u00a0V&#8211; eine Form der Selbstbeteiligung dar (BSG-Urteil in BSGE 103, 275; Sichert in Becker\/Kingreen, SGB\u00a0V, 2.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a028 Rz\u00a062, m.w.N.). Demzufolge ist die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V nicht den Beitr\u00e4gen zu Krankenversicherungen i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG zuzuordnen (ebenso: Lindberg in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, \u00a7\u00a010 Rz\u00a071).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Daf\u00fcr spricht aus systematischer Sicht auch der Umstand, dass die Zuzahlung im F\u00fcnften Abschnitt des Dritten Kapitels des SGB\u00a0V (\u00a7\u00a7\u00a027\u00a0ff. SGB\u00a0V) geregelt ist, der die Leistungen der Versicherung bei Krankheit zum Gegenstand hat. Demgegen\u00fcber sind die Beitr\u00e4ge zur GKV im Ersten Abschnitt des Achten Kapitels (\u00a7\u00a7\u00a0220\u00a0ff. SGB\u00a0V) normiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Am Charakter der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V als Eigenbeteiligung des Versicherten an den Krankheitskosten \u00e4ndert sich &#8211;wie das FG zu Recht ausgef\u00fchrt hat&#8211; auch durch deren faktische &#8222;Zeitraumbezogenheit&#8220; nichts. Die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V unterscheidet sich zwar insoweit von den sonstigen im SGB\u00a0V normierten Zuzahlungen &#8211;beispielsweise von den Zuzahlungen bei Arznei- und Verbandmitteln (\u00a7\u00a031 Abs.\u00a03 SGB\u00a0V)&#8211;, dass sie lediglich f\u00fcr jede erstmalige ambulante Inanspruchnahme eines Leistungserbringers innerhalb eines Kalendervierteljahres anf\u00e4llt, die nicht aufgrund einer \u00dcberweisung eines anderen Vertragsarztes erfolgt. Aufgrund dieses pauschalen Charakters ist die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V unabh\u00e4ngig von der Anzahl der Konsultationen desselben Leistungserbringers und unabh\u00e4ngig davon, ob es sich um die Behandlung derselben oder verschiedener Krankheiten durch den Leistungserbringer handelt, lediglich einmal im Kalendervierteljahr zu entrichten (Sichert in Becker\/Kingreen, a.a.O., \u00a7\u00a028 Rz\u00a066\u00a0ff.; Follmann in jurisPK-SGB\u00a0V, 2008, \u00a7\u00a028 Rz\u00a087). Entscheidend ist jedoch, dass die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V &#8211;wie die anderen Zuzahlungen im SGB\u00a0V&#8211; nicht im Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes steht, sondern durch die tats\u00e4chliche, krankheitsbedingte Inanspruchnahme einer ambulanten \u00e4rztlichen, zahn\u00e4rztlichen oder psychotherapeutischen Leistung ausgel\u00f6st wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Auch aus dem Umstand, dass gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a043b Abs.\u00a02 SGB\u00a0V Gl\u00e4ubiger der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V nicht der Vertragsarzt selbst, sondern die Krankenkasse ist (BSG-Urteil in BSGE 103, 275), ergibt sich nichts anderes. Die Kl\u00e4ger haben insoweit ausgef\u00fchrt, als Versicherungsbeitrag sei jede Leistung des Versicherten anzusehen, die seine Schuld gegen\u00fcber dem Versicherungsunternehmen erl\u00f6schen lasse. Dem kann nicht gefolgt werden. Wie bereits ausgef\u00fchrt, sind nur solche Ausgaben als Beitr\u00e4ge zu Krankenversicherungen i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG anzusehen, die im Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes stehen. Daraus folgt zugleich, dass allein die Gl\u00e4ubigerstellung der Krankenkasse kein ausreichendes Kriterium f\u00fcr die Zuordnung der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V zu den Beitr\u00e4gen zu einer Krankenversicherung i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 Buchst.\u00a0a EStG sein kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) Die Entstehungsgeschichte der Vorschrift des \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V best\u00e4tigt dieses Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V wurde durch das GKV-Modernisierungsgesetz vom 14.\u00a0November 2003 (BGBl I 2003, 2190) in das SGB\u00a0V eingef\u00fcgt. Nach dem Willen des Gesetzgebers sollte die durch den Ausgabenanstieg im Bereich der GKV entstandene Finanzierungsl\u00fccke nicht durch eine weitere Steigerung der Beitragss\u00e4tze finanziert werden. Vielmehr sollten die Versicherten &#8211;mittels einer Neugestaltung der Zuzahlungsregelungen, wie der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V&#8211; k\u00fcnftig eine angemessene Beteiligung an ihren Krankheitskosten tragen (Begr\u00fcndung des Fraktionsentwurfs eines GKV-Modernisierungsgesetzes, BTDrucks 15\/1525, S.\u00a071, 84).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ee) Ein anderes Ergebnis ergibt sich auch nicht im Hinblick auf die weiteren von den Kl\u00e4gern angef\u00fchrten Argumente.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(1) Das Argument der Kl\u00e4ger, die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V entspreche mit umgekehrtem Vorzeichen den Beitragserstattungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) f\u00fcr die Nichtinanspruchnahme von Leistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, welche sich mindernd auf den Sonderausgabenabzug auswirkten, so dass auch vor diesem Hintergrund die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V bei den Sonderausgaben zu ber\u00fccksichtigen sei, greift nicht. Solche Beitragserstattungen in der PKV beziehen sich n\u00e4mlich &#8211;im Gegensatz zu der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V&#8211; auf die (geminderte) H\u00f6he der Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes stehen. Zudem kommt ein Vergleich von Versicherten der PKV mit solchen der GKV nicht in Betracht, da PKV und GKV &#8211;wie die Kl\u00e4ger im \u00dcbrigen selbst ausf\u00fchren&#8211; ihre Beitr\u00e4ge nach unterschiedlichen Grunds\u00e4tzen erheben (vgl. BSG-Urteil in BSGE 103, 275).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2) Ebenso ist dem Argument der Kl\u00e4ger nicht zu folgen, die Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V sei deshalb eine Gegenleistung f\u00fcr die Gew\u00e4hrung von Versicherungsschutz, weil damit das Wagnis hinsichtlich einer nochmaligen Behandlung in demselben Quartal ohne Entrichtung weiterer Zuzahlungen nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V auf die Krankenkasse \u00fcbergehe. Hierzu hat das FA in seiner Revisionserwiderung zutreffend ausgef\u00fchrt, das Risiko, dass die Krankenkasse f\u00fcr \u00e4rztliche Behandlungskosten einzustehen habe, werde durch die Aufnahme des Versicherten in die GKV, nicht aber durch die Leistung der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V ausgel\u00f6st.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(3) Schlie\u00dflich tr\u00e4gt das Argument der Kl\u00e4ger nicht, der Gesetzgeber habe mit der Einf\u00fchrung der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V als Ziel allein die Finanzierung der GKV verfolgt. Denn Finanzierungsma\u00dfnahmen m\u00fcssen nicht zwingend in Form eines &#8222;Beitrags&#8220; ausgestaltet werden. Auch Eigenbeteiligungen der Versicherten an Krankheitskosten entlasten die GKV von Kosten, so dass ihnen ebenfalls immer eine Finanzierungswirkung zukommt. Im Ergebnis handelt es sich bei der Einf\u00fchrung der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V um eine Kostend\u00e4mpfungsma\u00dfnahme durch Ausweitung der Beteiligung der Versicherten an ihren Krankheitskosten, die dem Ausgabenanstieg in der GKV entgegenwirken soll (Follmann, a.a.O., \u00a7\u00a028 Rz\u00a082). Damit kann die Finanzierungswirkung kein geeignetes Kriterium f\u00fcr die steuerrechtliche Einordnung der Zuzahlung nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Da die von den Kl\u00e4gern geltend gemachten Zuzahlungen nach \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 SGB\u00a0V in H\u00f6he von 140\u00a0EUR sich auch bei einer Ber\u00fccksichtigung als au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastung nach \u00a7\u00a033 Abs.\u00a01 EStG nicht auf die H\u00f6he der festgesetzten Einkommensteuer ausgewirkt h\u00e4tten, weil sie die zumutbare Belastung (\u00a7\u00a033 Abs.\u00a03 EStG) nicht \u00fcberstiegen, kann der erkennende Senat offenlassen, ob sie au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastungen in Form von Krankheitskosten darstellen und ob deren Zwangsl\u00e4ufigkeit nach \u00a7\u00a033 Abs.\u00a04 EStG i.V.m. \u00a7\u00a064 Abs.\u00a01 und \u00a7\u00a084 Abs.\u00a03f der Einkommensteuer-Durchf\u00fchrungsverordnung i.d.F. des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 vom 1.\u00a0November 2011 (BGBl I 2011, 2131) formalisiert nachzuweisen w\u00e4re (vgl. zur Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit dieser Vorschriften BFH-Urteil vom 19.\u00a0April 2012 VI\u00a0R\u00a074\/10, Deutsches Steuerrecht 2012, 1269).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.7.2012, X R 41\/11 Keine Abziehbarkeit der sog. &#8222;Praxisgeb\u00fchr&#8220; als Sonderausgabe Leits\u00e4tze Zuzahlungen nach \u00a7 28 Abs. 4 SGB V (sog. &#8222;Praxisgeb\u00fchren&#8220;) sind keine Beitr\u00e4ge zu Krankenversicherungen i.S. des \u00a7 10 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a EStG, sondern eine Form der Selbstbeteiligung. Tatbestand 1 I. Die Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) sind &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-41-11-keine-abziehbarkeit-der-sog-praxisgebuehr-als-sonderausgabe\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;41\/11 &#8211; Keine Abziehbarkeit der sog. &quot;Praxisgeb&uuml;hr&quot; als Sonderausgabe<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[1258,1259],"class_list":["post-1167","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online","tag-abziehbarkeit","tag-praxisgebuhr"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1167"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1167\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}