{"id":11674,"date":"2012-12-07T04:22:36","date_gmt":"2012-12-07T02:22:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=11674"},"modified":"2012-12-07T04:22:36","modified_gmt":"2012-12-07T02:22:36","slug":"vii-b-48-10-keine-aussetzung-der-vollziehung-einer-zahlungsaufforderung-aufgrund-eines-beitreibungsersuchens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-48-10-keine-aussetzung-der-vollziehung-einer-zahlungsaufforderung-aufgrund-eines-beitreibungsersuchens\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;48\/10 &#8211; Keine Aussetzung der Vollziehung einer Zahlungsaufforderung aufgrund eines Beitreibungsersuchens"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.8.2010, VII B 48\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Aussetzung der Vollziehung einer Zahlungsaufforderung aufgrund eines Beitreibungsersuchens<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der in Deutschland wohnhafte Antragsteller und Beschwerdegegner (Antragsteller) war Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer spanischen GmbH. Wegen r&uuml;ckst&auml;ndiger K&ouml;rperschaftsteuer dieser GmbH zur Rechnungsnummer &#8230;1465 nahm die spanische Finanzverwaltung den Antragsteller in Haftung. Gegen den ihm zugestellten Haftungsbescheid legte der Antragsteller Steuerbeschwerde ein. Das Klageverfahren vor dem spanischen Finanzgericht ist noch nicht abgeschlossen. Zwischenzeitlich erlie&szlig; das spanische Finanzamt &uuml;ber den Steuerbetrag nebst S&auml;umniszuschl&auml;gen (126 511,03 EUR) eine Vollstreckungsanordnung, die dem Rechtsanwalt des Antragstellers zugestellt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit e-mail &uuml;ber das CCN\/CSI-Netz &uuml;bersandte die Staatsbeh&ouml;rde f&uuml;r Steuerverwaltung in Madrid an das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern ein Beitreibungsersuchen. Der e-mail waren zwei Dateien angef&uuml;gt, im pdf-Format die Vollstreckungsanordnung mit der Bezeichnung &quot;Enforcement Instrument for Income Tax (period 2000) Reg. no. A-&#8230;1465&quot; und im Word-Format das ausgef&uuml;llte Pendelformular &quot;Ersuchen um Beitreibung gem&auml;&szlig; Artikel 6 der Richtlinie 2008\/55\/EG&quot;, die beizutreibende Forderung war mit 135 063,52 EUR (126 511,03 EUR nebst bis zum Datum des Ersuchens aufgelaufenen Zinsen) angegeben. Diese e-mail wurde an den Antragsgegner und Beschwerdef&uuml;hrer (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) weitergeleitet. Daraufhin &uuml;bersandte das FA am 27. Juli 2009 eine Zahlungsaufforderung vom 24. Juli 2009 an den Antragsteller mit dem Inhalt, der Antragsteller schulde der &quot;spanischen Steuerbeh&ouml;rde&quot; &quot;Einkommensteuer 2000&quot; 126 511,03 EUR und &quot;Nebenleistungen&quot; 8 552,49 EUR und dem Hinweis, dass im Falle der Nichtzahlung Vollstreckungsma&szlig;nahmen eingeleitet w&uuml;rden. Dagegen erhob der Antragsteller u.a. wegen nicht ausreichender Konkretisierung des zu vollstreckenden Bescheids und des Beitreibungsersuchens Einspruch und beantragte Aussetzung der Vollziehung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichzeitig mit der &Uuml;bersendung der Abschrift einer Pf&auml;ndungs- und Einziehungsverf&uuml;gung, mit der das FA bei sich selbst als Drittschuldner alle gegenw&auml;rtigen und zuk&uuml;nftigen Steuererstattungsanspr&uuml;che des Antragstellers aus den Veranlagungsjahren 2001 und 2002 (63 918,54 EUR) wegen dessen Schuld gegen&uuml;ber der spanischen Steuerbeh&ouml;rde pf&auml;ndete und dessen Einziehung anordnete, konkretisierte das FA die Zahlungsaufforderung. Als Rechtsgrundlage bezeichnete es &sect; 117 Abs. 4 der Abgabenordnung (AO) i.V.m. &sect; 114 AO i.V.m. &sect; 254 AO und teilte die Angaben aus dem Beitreibungsersuchen mit, u.a. den Namen der spanischen Steuerbeh&ouml;rde und die Steuernummer. Zugleich lehnte es eine Aussetzung der Vollziehung ab. &Uuml;ber den Einspruch ist bisher nicht entschieden worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab dem Antrag auf Aussetzung bzw. Aufhebung der Vollziehung der Zahlungsaufforderung im Wesentlichen statt (abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2010, 848). Es entschied, die Vollziehung des Leistungsgebots durch die Pf&auml;ndungs- und Einziehungsverf&uuml;gung werde gegen Sicherheitsleistung in H&ouml;he von 63 918,54 EUR aufgehoben, die weitere Vollziehung werde gegen Sicherheitsleistung in H&ouml;he von 71 144,98 EUR ausgesetzt. Es wertete die Zahlungsaufforderung als grunds&auml;tzlich zul&auml;ssiges und im Streitfall durch die erg&auml;nzenden Angaben des FA auch hinreichend konkretisiertes Leistungsgebot. Zweifel an seiner Rechtm&auml;&szlig;igkeit erg&auml;ben sich allein daraus, dass der per e-mail im sog. pdf-Format &uuml;bersandte vollstreckbare Titel m&ouml;glicherweise nicht &#8211;wie in &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Durchf&uuml;hrung der EG-Beitreibungsrichtlinie vom 3. Mai 2003 (BGBl I 2003, 654) vorgeschrieben&#8211; in amtlicher Ausfertigung oder beglaubigter Kopie vorliege. Eine per e-mail &uuml;bersandte Datei entspreche nicht dem deutschen Sprachgebrauch von &quot;in amtlicher Ausfertigung oder beglaubigter Kopie&quot;. Eine der Papierform rechtlich gleichwertige Datei als Vollstreckungstitel k&ouml;nnte sich nur aus Art. 21 Abs. 1 der zum 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Verordnung (EG) Nr. 1179\/2008 der Kommission vom 28. November 2008 zur Festsetzung der Durchf&uuml;hrungsbestimmungen zu bestimmten Artikeln der Richtlinie 2008\/55\/EG &uuml;ber die gegenseitige Unterst&uuml;tzung bei der Beitreibung von Forderungen im Zusammenhang mit bestimmten Abgaben, Z&ouml;llen, Steuern und sonstigen Ma&szlig;nahmen (Durchf&uuml;hrungsVO n.F.) ergeben, der vorschreibe, dass Vollstreckungstitel elektronisch zu &uuml;bermitteln und elektronisch &uuml;bermittelte Dokumente oder deren Ausdrucke ebenso rechtsverbindlich seien wie postalisch &uuml;bermittelte Dokumente. Es best&uuml;nden jedoch Zweifel an der G&uuml;ltigkeit der Regelung. Es erscheine fraglich, ob es sich noch als &quot;Durchf&uuml;hrung&quot; der Richtlinie des Rates darstelle, obwohl der Rat auch in Art. 7 Abs. 1 der Richtlinie 2008\/55\/EG vom 26. Mai 2008 &uuml;ber die gegenseitige Unterst&uuml;tzung bei der Beitreibung von Forderungen in Bezug auf bestimmte Abgaben, Z&ouml;lle, Steuern und sonstige Ma&szlig;nahmen (BeitreibungsRL n.F.) dabei geblieben sei, dass &quot;eine amtliche Ausfertigung oder eine beglaubigte Kopie&quot; des Vollstreckungstitels dem Beitreibungsersuchen &quot;beizuf&uuml;gen&quot; sei und auch die Europ&auml;ische Kommission dies in Art. 12 Abs. 2 Durchf&uuml;hrungsVO n.F. wiederhole.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Aussetzung bzw. Aufhebung der Vollziehung hat das FA die vom FG zugelassene Beschwerde eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt, den angefochtenen Beschluss aufzuheben und &#8211;sinngem&auml;&szlig;&#8211; die Antr&auml;ge auf Aufhebung bzw. Aussetzung der Vollziehung abzulehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA sieht in der Regelung des &sect; 21 Abs. 1 Durchf&uuml;hrungsVO n.F. eine ausreichende Rechtsgrundlage f&uuml;r eine wirksame Beif&uuml;gung des Vollstreckungstitels per e-mail im Sinne der BeitreibungsRL.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Beschwerde zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde des FA ist begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 69 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) kann die Aussetzung\/Aufhebung der Vollziehung durch das Gericht erfolgen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des angefochtenen Verwaltungsakts bestehen oder wenn die Vollziehung f&uuml;r den Betroffenen eine unbillige, nicht durch &uuml;berwiegende &ouml;ffentliche Interessen gebotene H&auml;rte zur Folge h&auml;tte. Diese Voraussetzungen sind nicht erf&uuml;llt. Es fehlt bereits an einem der Aussetzung f&auml;higen Verwaltungsakt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zahlungsaufforderung, deren Aussetzung der Antragsteller ausdr&uuml;cklich mit seinem Antrag begehrt, enth&auml;lt keine eigenst&auml;ndige, den Empf&auml;nger belastende Regelung. Sie beschr&auml;nkt sich vielmehr auf die Mitteilung der Zahlstelle, an die der Antragsteller die ihm &#8211;mit dem ihm bekanntgegebenen Haftungsbescheid der spanischen Finanzbeh&ouml;rde&#8211; aufgegebene Zahlung zu bewirken hat und enth&auml;lt die Ank&uuml;ndigung von Vollstreckungsma&szlig;nahmen. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs handelt es sich bei der Ank&uuml;ndigung der Vollstreckung um eine lediglich aus Gr&uuml;nden der Zweckm&auml;&szlig;igkeit nach au&szlig;en gerichtete Bekanntmachung einer verwaltungsinternen Ma&szlig;nahme (vgl. Senatsbeschl&uuml;sse vom 21. August 2000 VII B 46\/00, BFH\/NV 2001, 149; vom 13. Februar 1997 VII S 35\/96, BFH\/NV 1997, 462; vom 14. Juni 1988 VII B 15\/88, BFH\/NV 1989, 75).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG handelt es sich nicht um ein Leistungsgebot i.S. des &sect; 254 Abs. 1 AO. Dieses war vielmehr &#8211;wie das FG selbst festgestellt hat&#8211; bereits mit dem spanischen Haftungsbescheid verbunden, und obendrein war dem Antragsteller von der spanischen Finanzbeh&ouml;rde bereits eine Vollstreckungsanordnung zugestellt worden. Danach war die Vollstreckung in Deutschland unmittelbar m&ouml;glich (vgl. FG Hamburg, Urteil vom 19. Juni 1986 IV 222-223\/84 N, EFG 1986, 608).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Fall des Art. 8 Abs. 2 BeitreibungsRL, wonach der Vollstreckungstitel gegebenenfalls nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem die ersuchte Beh&ouml;rde ihren Sitz hat, als solcher best&auml;tigt und anerkannt oder durch einen Titel erg&auml;nzt oder ersetzt werden kann, der die Vollstreckung im Hoheitsgebiet dieses Mitgliedstaats erm&ouml;glicht, liegt danach nicht vor. Aber selbst wenn in der Zahlungsaufforderung eine Wiederholung des Leistungsgebots mit neuer Zahlstelle und Zahlungsfrist gesehen werden k&ouml;nnte, w&uuml;rde eine solche wiederholende Verf&uuml;gung keine erneute Anfechtungsm&ouml;glichkeit er&ouml;ffnen. Denn von der Zahlungsaufforderung geht &#8211;wie schon das FG ausgef&uuml;hrt hat&#8211; keine weitergehende Belastung aus als von dem mit dem Haftungsbescheid verbundenen Leistungsgebot (vgl. Senatsbeschluss vom 8. Februar 2008 VII B 156\/07, BFH\/NV 2008, 967).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die vom FG f&uuml;r grunds&auml;tzlich kl&auml;rungsbed&uuml;rftig erachteten Fragen kommt es nach alledem im Streitfall nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.8.2010, VII B 48\/10 Keine Aussetzung der Vollziehung einer Zahlungsaufforderung aufgrund eines Beitreibungsersuchens Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der in Deutschland wohnhafte Antragsteller und Beschwerdegegner (Antragsteller) war Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer spanischen GmbH. 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