{"id":1169,"date":"2012-07-05T00:00:00","date_gmt":"2012-07-04T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=1169"},"modified":"2012-09-14T12:39:26","modified_gmt":"2012-09-14T10:39:26","slug":"iii-r-76-10-kindergeldanspruch-eines-in-deutschland-selbstaendig-taetigen-architekten-der-voruebergehend-noch-in-griechenland-rentenversichert-war-persoenlicher-anwendungsbereich-der-vo-nr-1408-71-zus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-76-10-kindergeldanspruch-eines-in-deutschland-selbstaendig-taetigen-architekten-der-voruebergehend-noch-in-griechenland-rentenversichert-war-persoenlicher-anwendungsbereich-der-vo-nr-1408-71-zus\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;76\/10 &#8211; Kindergeldanspruch eines in Deutschland selbst&auml;ndig t&auml;tigen Architekten, der vor&uuml;bergehend noch in Griechenland rentenversichert war &#8211; Pers&ouml;nlicher Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 &#8211; Zusammentreffen mehrerer Anspr&uuml;che &#8211; Sondersysteme f&uuml;r Beamte"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.7.2012, III R 76\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeldanspruch eines in Deutschland selbst&auml;ndig t&auml;tigen Architekten, der vor&uuml;bergehend noch in Griechenland rentenversichert war &#8211; Pers&ouml;nlicher Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 &#8211; Zusammentreffen mehrerer Anspr&uuml;che &#8211; Sondersysteme f&uuml;r Beamte<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Soweit es nach den Art. 13 ff. der VO Nr. 1408\/71 darauf ankommt, in welchem Mitgliedstaat die abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung bzw. die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt wird, bestimmt sich dies grunds&auml;tzlich nicht danach, in welchem Land die Versicherung besteht, sondern danach, in welchem Mitgliedstaat die Person abh&auml;ngig besch&auml;ftigt ist bzw. eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit aus&uuml;bt. <\/p>\n<\/p>\n<p>2. Art. 76 der VO Nr. 1408\/71 und Art. 10 der VO Nr. 574\/72 sind auch dann anzuwenden, wenn der in Deutschland t&auml;tige Elternteil nicht die Voraussetzungen des Anhangs I Teil I Buchst. D der VO Nr. 1408\/71 erf&uuml;llt, jedoch der andere Elternteil parallele Anspr&uuml;che auf Familienleistungen f&uuml;r denselben Zeitraum hat und selbst in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 f&auml;llt, so dass &uuml;ber diesen die Kinder als Familienangeh&ouml;rige im Sinne der VO Nr. 1408\/71 gelten. <\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) und seine Ehefrau sind die Eltern der im M&auml;rz 2006 geborenen Tochter (T), die seit 1.&nbsp;August 2007 zusammen mit ihren Eltern in der Bundes-republik Deutschland (Deutschland) lebt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist Architekt. Als solcher war er zun&auml;chst in Griechenland selbst&auml;ndig t&auml;tig und dort in der Kasse f&uuml;r Ingenieure und Bauunternehmer f&uuml;r &ouml;ffentliche Arbeiten (TSMEDE) rentenversichert. Jedenfalls seit 1.&nbsp;August 2007 erzielte der Kl&auml;ger nur noch in Deutschland Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit. Seit 1.&nbsp;April 2008 ist er Mitglied des Versorgungswerks einer Architektenkammer in Deutschland.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ehefrau des Kl&auml;gers ist als vom griechischen Staat beamtete Lehrerin besch&auml;ftigt und arbeitet seit dem 31.&nbsp;Juli 2007 bei einem griechischen Generalkonsulat in Deutschland. Sie erh&auml;lt f&uuml;r T 18&nbsp;EUR Kindergeld vom griechischen Staat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 28.&nbsp;Februar 2008 lehnte die Beklagte und Revisionskl&auml;gerin (Familienkasse) den Kindergeldantrag des Kl&auml;gers ab. Der Kl&auml;ger sei im Wohnland des Kindes nicht erwerbst&auml;tig im Sinne des Beschlusses Nr.&nbsp;207 der Verwaltungskommission der Europ&auml;ischen Union, weshalb der Anspruch der Ehefrau des Kl&auml;gers im Ausland nach Art.&nbsp;10 der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;574\/72 des Rates vom 21.&nbsp;M&auml;rz 1972 &uuml;ber die Durchf&uuml;hrung der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;1408\/71 &uuml;ber die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbst&auml;ndige sowie deren Familienangeh&ouml;rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (VO Nr.&nbsp;574\/72) vorrangig sei. Den hiergegen gerichteten Einspruch wies die Familienkasse mit Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Juni 2008 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der auf das Differenzkindergeld in H&ouml;he von monatlich 136&nbsp;EUR f&uuml;r die Monate August 2007 bis M&auml;rz 2008 gerichteten Klage statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihrer hiergegen gerichteten Revision macht die Familienkasse im Wesentlichen geltend, dass die Entscheidung des FG auf einer unzutreffenden Auslegung des Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;1408\/71 des Rates vom 14.&nbsp;Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbst&auml;ndige sowie deren Familienangeh&ouml;rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (VO Nr.&nbsp;1408\/71), in ihrer durch die Verordnung (EG) Nr.&nbsp;118\/97 des Rates vom 2.&nbsp;Dezember 1996 &#8211;VO Nr.&nbsp;118\/97&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften 1997 Nr.&nbsp;L 28, S.&nbsp;1) ge&auml;nderten und aktualisierten Fassung, ge&auml;ndert durch die Verordnung (EG) Nr.&nbsp;647\/2005 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 13.&nbsp;April 2005 &#8211;VO Nr.&nbsp;647\/2005&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; 2005 Nr.&nbsp;L&nbsp;117, S.&nbsp;1) beruhe und damit Bundesrecht verletze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat den Anspruch des Kl&auml;gers auf Differenzkindergeld f&uuml;r die Monate August 2007 bis M&auml;rz 2008 zu Recht bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der im Streitzeitraum in Deutschland wohnhafte Kl&auml;ger erf&uuml;llte unstreitig die Anspruchsvoraussetzungen der &sect;&sect;&nbsp;62&nbsp;ff. des Einkommensteuergesetzes (EStG) f&uuml;r seine ebenfalls in Deutschland wohnhafte Tochter T. Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass die Anwendbarkeit dieser deutschen Rechtsvorschriften nicht durch Gemeinschaftsrecht ausgeschlossen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Kl&auml;ger f&auml;llt in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.&nbsp;1408\/71.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 4.&nbsp;August 2011 III&nbsp;R&nbsp;55\/08, BFHE 234, 316, BFH\/NV 2012, 85 Rz&nbsp;19) ist f&uuml;r die im ersten Schritt zu pr&uuml;fende Er&ouml;ffnung des pers&ouml;nlichen Geltungsbereichs der VO Nr.&nbsp;1408\/71 erforderlich, aber auch ausreichend, dass eine Person nach Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der VO Nr.&nbsp;1408\/71 in irgendeinem der von ihrem sachlichen Geltungsbereich erfassten Zweige der sozialen Sicherheit in irgendeinem Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union versichert ist. Dass eine Person die Voraussetzungen des Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der VO Nr.&nbsp;1408\/71 in Bezug auf ihre in Deutschland ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit nicht erf&uuml;llt, bedeutet daher noch nicht, dass sie dem pers&ouml;nlichen Geltungsbereich dieser Verordnung nicht unterf&auml;llt; denn dieser kann aufgrund ihrer Zugeh&ouml;rigkeit zu dem System der sozialen Sicherheit eines anderen Mitgliedstaats er&ouml;ffnet sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach den Feststellungen des FG war der Kl&auml;ger im Streitzeitraum in Griechenland in der TSMEDE rentenversichert. Hierbei handelt es sich nach den weiteren Feststellungen des FG um ein System der sozialen Sicherheit f&uuml;r Selbst&auml;ndige i.S. des Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der VO Nr.&nbsp;1408\/71. Dieses ist auch nicht nach Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j i.V.m. dem Anhang II der VO Nr.&nbsp;1408\/71 aus dem Anwendungsbereich der VO Nr.&nbsp;1408\/71 ausgenommen. Somit war der Kl&auml;ger im Streitzeitraum i.S. des Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 der VO Nr.&nbsp;1408\/71 ein Selbst&auml;ndiger, f&uuml;r den die Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats Griechenland gelten. Der pers&ouml;nliche Geltungsbereich ist daher er&ouml;ffnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass sich aus den im zweiten Pr&uuml;fungsschritt anzuwendenden Kollisionsregeln der Art.&nbsp;13&nbsp;ff. der VO Nr.&nbsp;1408\/71 eine Anwendbarkeit der deutschen Rechtsvorschriften ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit es nach den Art.&nbsp;13&nbsp;ff. der VO Nr.&nbsp;1408\/71 darauf ankommt, in welchem Mitgliedstaat die abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung bzw. die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt wird (so z.B. in Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a und b der VO Nr.&nbsp;1408\/71), bestimmt sich dies nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil in BFHE 234, 316, BFH\/NV 2012, 85 Rz&nbsp;28&nbsp;f.) entgegen der Auffassung der Familienkasse grunds&auml;tzlich nicht danach, in welchem Land die Versicherung besteht, sondern &#8211;entsprechend dem insoweit eindeutigen Wortlaut der jeweiligen Bestimmung&#8211; danach, in welchem Mitgliedstaat die Person abh&auml;ngig besch&auml;ftigt ist bzw. eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit aus&uuml;bt. Dabei ist grunds&auml;tzlich von dem bescheinigten Versichertenstatus des Versicherten auszugehen. Anzukn&uuml;pfen ist allerdings nur an diejenige(n) T&auml;tigkeit(en), hinsichtlich derer die betreffende Person als Arbeitnehmer bzw. Selbst&auml;ndiger i.S. des Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der VO Nr.&nbsp;1408\/71 gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Da der Kl&auml;ger nach den Feststellungen des FG im Streitzeitraum in Deutschland die selbst&auml;ndige Architektent&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat, hinsichtlich derer er in Griechenland als Selbst&auml;ndiger i.S. des Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der VO Nr.&nbsp;1408\/71 galt, kann sich daraus auch nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b der VO Nr.&nbsp;1408\/71 die Anwendung der deutschen Rechtsvorschriften ergeben. Nach Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b der VO Nr.&nbsp;1408\/71 unterliegt eine Person, die im Gebiet eines Mitgliedstaats eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit aus&uuml;bt &#8211;soweit nicht die Art.&nbsp;14 bis 17 der VO Nr.&nbsp;1408\/71 etwas anderes bestimmen&#8211;, den Rechtsvorschriften dieses Staats, und zwar auch dann, wenn sie im Gebiet eines anderen Staats wohnt. Anhaltspunkte f&uuml;r das Vorliegen einer der Ausnahmebestimmungen der Art.&nbsp;14 bis 17 der VO Nr.&nbsp;1408\/71 &#8211;insbesondere f&uuml;r eine nur vor&uuml;bergehende selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit in Deutschland gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;14a Nr.&nbsp;1 der VO Nr.&nbsp;1408\/71 oder eine T&auml;tigkeit in zwei oder mehr Mitgliedstaaten nach Art.&nbsp;14a Nr.&nbsp;2 der VO Nr.&nbsp;1408\/71&#8211; hat das FG nicht festgestellt. Es hat daher zu Recht die Grundregel des Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b der VO Nr.&nbsp;1408\/71 angewandt, wonach aufgrund der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit in Deutschland das Recht des T&auml;tigkeitsstaats Anwendung findet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da Deutschland danach gem&auml;&szlig; den gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften der zust&auml;ndige Mitgliedstaat war, kommt es auf die von der neueren Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; (Urteil vom 12.&nbsp;Juni 2012 C-611\/10, C-612\/10, Hudzinski, juris) gepr&uuml;fte Frage, ob die gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften einen Kindergeldanspruch nach &sect;&sect;&nbsp;62&nbsp;ff. EStG ausschlie&szlig;en, wenn Deutschland nach den Art.&nbsp;13&nbsp;ff. der VO Nr.&nbsp;1408\/71 der unzust&auml;ndige Mitgliedstaat ist, nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Zu Recht hat das FG auch die sich aus der zeitgleichen Anspruchsberechtigung der Ehefrau des Kl&auml;gers ergebende Anspruchskumulierung nach Art.&nbsp;10 der VO Nr.&nbsp;574\/72 in ihrer durch die VO Nr.&nbsp;118\/97 ge&auml;nderten und aktualisierten Fassung, ge&auml;ndert durch die VO Nr.&nbsp;647\/2005, aufgel&ouml;st.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ist der Kindergeldanspruch im Wohnland des Kindes &#8211;wie hier im Falle des Wohnlands Deutschland&#8211; nicht von der Aus&uuml;bung einer Erwerbst&auml;tigkeit abh&auml;ngig, ist nicht Art.&nbsp;76 der VO Nr.&nbsp;1408\/71, sondern Art.&nbsp;10 der VO Nr.&nbsp;574\/72 anzuwenden. Insoweit kann der Senat dahingestellt lassen, ob die Einschr&auml;nkungen des Anhangs&nbsp;I Teil&nbsp;I Buchst.&nbsp;D (entspricht Teil&nbsp;C in der bis April 2005 g&uuml;ltigen Fassung) der VO Nr.&nbsp;1408\/71 (vgl. hierzu Senatsurteil in BFHE 234, 316, BFH\/NV 2012, 85 Rz&nbsp;30) &#8211;wie das FG meint&#8211; nur dann zu ber&uuml;cksichtigen sind, wenn die Familienleistungen von einem deutschen Tr&auml;ger f&uuml;r im Ausland lebende Kinder gezahlt werden sollen. Denn hier ergibt sich eine Anwendbarkeit des Art.&nbsp;10 der VO Nr.&nbsp;574\/72 jedenfalls daraus, dass parallele Anspr&uuml;che auf Familienleistungen f&uuml;r denselben Zeitraum bestehen und die Ehefrau des Kl&auml;gers in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.&nbsp;1408\/71 f&auml;llt, so dass &uuml;ber diese die Kinder als Familienangeh&ouml;rige im Sinne der VO Nr.&nbsp;1408\/71 einzustufen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des EuGH zur Reichweite der Bestimmungen des Anhangs&nbsp;I der VO Nr.&nbsp;1408\/71 (Urteil vom 14.&nbsp;Oktober 2010 C-16\/09, Schwemmer, Slg. 2010, I-9717 Rdnr.&nbsp;38) kann die Antikumulierungsvorschrift des Art.&nbsp;10 der VO Nr.&nbsp;574\/72 auch dann zur Anwendung kommen, wenn der nach deutschem Recht Kindergeldberechtigte die Voraussetzungen des Anhangs&nbsp;I Teil&nbsp;I Buchst.&nbsp;D der VO Nr.&nbsp;1408\/71 nicht erf&uuml;llt. Dies begr&uuml;ndete der EuGH zum einen damit, dass es trotz der fehlenden Anwendbarkeitsvoraussetzungen zur Entstehung paralleler Anspr&uuml;che auf Familienleistungen f&uuml;r denselben Zeitraum kommen k&ouml;nne. Zum anderen verwies er unter Bezugnahme auf die Entscheidung in der Rechtssache Kromhout (EuGH-Urteil vom 4.&nbsp;Juli 1985 C-104\/84, Slg. 1985, I-2205 Rdnr.&nbsp;15) darauf, dass die Kinder als Familienangeh&ouml;rige des Elternteils, der Arbeitnehmer (in der Schweiz) ist, in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.&nbsp;1408\/71 fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall f&auml;llt die Ehefrau des Kl&auml;gers in den pers&ouml;nlichen Geltungsbereich der VO Nr.&nbsp;1408\/71. Nach Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 der VO Nr.&nbsp;1408\/71 gilt die Verordnung u.a. f&uuml;r Arbeitnehmer, f&uuml;r welche die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten, soweit sie Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaats sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ehefrau des Kl&auml;gers ist als Griechin Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaats und als Beamtin dieses Mitgliedstaats Arbeitnehmerin, da unter den Arbeitnehmerbegriff auch Personen fallen, die in einem Sondersystem f&uuml;r Beamte erfasst werden (Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Ziff.&nbsp;i der VO Nr.&nbsp;1408\/71).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter den Begriff der Rechtsvorschriften fallen &uuml;ber Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j Ziff.&nbsp;a der VO Nr.&nbsp;1408\/71 auch die Sondersysteme f&uuml;r Beamte (vgl. ausf&uuml;hrlich Urteil des Bundesfinanzhofs vom 13.&nbsp;August 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;97\/01, BFHE 200, 211, BStBl II 2002, 869 Rz&nbsp;10). Da somit die Kinder des Kl&auml;gers als Familienangeh&ouml;rige (Art.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;f Ziff.&nbsp;i der VO Nr.&nbsp;1408\/71) der Ehefrau des Kl&auml;gers in den pers&ouml;nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.&nbsp;1408\/71 fallen (Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 der VO Nr.&nbsp;1408\/71) und zudem auch parallele Anspr&uuml;che auf Familienleistungen f&uuml;r denselben Zeitraum bestehen, greift Art.&nbsp;10 der VO Nr.&nbsp;574\/72 nach beiden vom EuGH genannten Voraussetzungen ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass der Anspruch des Kl&auml;gers auf deutsches Kindergeld nicht nach Art.&nbsp;10 der VO Nr.&nbsp;574\/72 ausgeschlossen wird. Der Kl&auml;ger hat nach den Feststellungen des FG eine Berufst&auml;tigkeit im Wohnland des Kindes (Deutschland) ausge&uuml;bt. Entgegen der Auffassung der Familienkasse ergibt sich nichts anderes auch aus dem Beschluss Nr.&nbsp;207 der Verwaltungskommission der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer vom 7.&nbsp;April 2006 zur Auslegung des Art.&nbsp;76 und des Art.&nbsp;79 Abs.&nbsp;3 der VO Nr.&nbsp;1408\/71 sowie des Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 der VO Nr.&nbsp;574\/72 bez&uuml;glich des Zusammentreffens von Familienleistungen oder -beihilfen (ABlEU 2006 Nr.&nbsp;L&nbsp;175, S.&nbsp;83). Denn danach ist die Formulierung in Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b Ziff.&nbsp;i der VO Nr.&nbsp;574\/72 &quot;Wird &#8230; eine Berufst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt&quot; als tats&auml;chliche Aus&uuml;bung einer Erwerbst&auml;tigkeit als Arbeitnehmer oder Selbst&auml;ndiger zu verstehen. Aufgrund dieser selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers im Wohnland des Kindes ist nach Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b Ziff.&nbsp;i der VO Nr.&nbsp;574\/72 vorrangig Deutschland zur Gew&auml;hrung von Familienleistungen verpflichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.7.2012, III R 76\/10 Kindergeldanspruch eines in Deutschland selbst&auml;ndig t&auml;tigen Architekten, der vor&uuml;bergehend noch in Griechenland rentenversichert war &#8211; Pers&ouml;nlicher Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 &#8211; Zusammentreffen mehrerer Anspr&uuml;che &#8211; Sondersysteme f&uuml;r Beamte Leits&auml;tze 1. Soweit es nach den Art. 13 ff. der VO Nr. 1408\/71 darauf ankommt, in welchem Mitgliedstaat die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-76-10-kindergeldanspruch-eines-in-deutschland-selbstaendig-taetigen-architekten-der-voruebergehend-noch-in-griechenland-rentenversichert-war-persoenlicher-anwendungsbereich-der-vo-nr-1408-71-zus\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;76\/10 &#8211; Kindergeldanspruch eines in Deutschland selbst&auml;ndig t&auml;tigen Architekten, der vor&uuml;bergehend noch in Griechenland rentenversichert war &#8211; Pers&ouml;nlicher Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 &#8211; Zusammentreffen mehrerer Anspr&uuml;che &#8211; Sondersysteme f&uuml;r Beamte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-1169","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1169"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1169\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}