{"id":11962,"date":"2012-12-08T07:02:06","date_gmt":"2012-12-08T05:02:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=11962"},"modified":"2012-12-08T07:02:06","modified_gmt":"2012-12-08T05:02:06","slug":"i-r-64-08-rueckstellungen-fuer-beitragsrueckerstattungen-eines-lebensversicherers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-64-08-rueckstellungen-fuer-beitragsrueckerstattungen-eines-lebensversicherers\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;64\/08 &#8211; R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen eines Lebensversicherers"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.5.2010, I R 64\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen eines Lebensversicherers<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitpunkt ist die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung von Beitragsr&uuml;ckerstattungen betreffend Lebensversicherungen und von Zuf&uuml;hrungen zu den R&uuml;ckstellungen f&uuml;r solche Beitragsr&uuml;ckerstattungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine AG, ist seit Oktober 1992 im Lebensversicherungsgesch&auml;ft aktiv und betrieb dieses in den Streitjahren (1992 bis 1995). Am 4. September 1992 gab sie gegen&uuml;ber dem seinerzeitigen Bundesaufsichtsamt f&uuml;r das Versicherungswesen (BAV) eine gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rung des Inhalts ab, dass sie durch eine entsprechende Zuf&uuml;hrung zur R&uuml;ckstellung f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattung sicherstellen werde, dass w&auml;hrend der ersten f&uuml;nf Gesch&auml;ftsjahre die R&uuml;ckgew&auml;hrquote jeweils um h&ouml;chstens f&uuml;nf Prozentpunkte unter dem Durchschnitt aller Lebensversicherungsunternehmen liege. Weitere gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rungen &quot;zur Festlegung der &Uuml;berschussanteile und der Direktgutschrift&quot; gab die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber dem BAV im November 1992, am 28. Oktober 1993 und am 16. Dezember 1994 ab; danach sollten den Versicherten &Uuml;berschussanteile aus den Zins-, Risiko- und Verwaltungskosten&uuml;berschussanteilen gew&auml;hrt werden. Der Zins&uuml;berschussanteil sollte sich in einem %-Anteil des &uuml;berschussberechtigten Deckungskapitals, der Risiko&uuml;berschussanteil sollte sich in einem %-Anteil des Beitrages f&uuml;r das Todesfallrisiko und der Verwaltungskosten&uuml;berschussanteil sollte sich teilweise in einem &#8240;-Anteil der Versicherungssumme und teilweise in einem %-Anteil des Tarifjahresbeitrags bemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihren Bilanzen f&uuml;r die Streitjahre ber&uuml;cksichtigte die Kl&auml;gerin auf den gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen beruhende Direktgutschriften an ihre Versicherungsnehmer ergebnismindernd; sie nahm au&szlig;erdem Zuf&uuml;hrungen zu den R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen vor. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte lediglich die auf der gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rung vom 4. September 1992 beruhenden, nicht aber die auf den weiteren gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen basierenden Direktgutschriften und R&uuml;ckstellungen ergebnismindernd an; Letztere sind nach seiner Auffassung gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG 1991) steuerlich nicht ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hig. Auf dieser Grundlage erlie&szlig; das FA k&ouml;rperschaft- und gewerbesteuerliche Bescheide f&uuml;r die Streitjahre. Die deswegen erhobene Klage hatte &#8211;soweit noch Gegenstand des Revisionsverfahrens&#8211; Erfolg. Nach Ansicht des S&auml;chsischen Finanzgerichts (FG) handelt es sich bei den betreffenden Beitragsr&uuml;ckerstattungen nicht um steuersch&auml;dliche erfolgsabh&auml;ngige Erstattungen; sein Urteil vom 7. Mai 2008&nbsp;&nbsp;1 K 2381\/03 ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 2000 abgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die auf die Verletzung materiellen Rechts und auf Verfahrensm&auml;ngel gest&uuml;tzte Revision des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das angefochtene Urteil im Umfang der Klagestattgabe aufzuheben und die Klage insgesamt abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect; 126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Aufwendungen und R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen zu Recht auch insoweit ergebnismindernd ber&uuml;cksichtigt, als sie auf den gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen der Kl&auml;gerin vom November 1992, vom 28. Oktober 1993 und vom 16. Dezember 1994 beruht haben. Die Bestimmung des &sect; 21 Abs. 1 Nr. 1 KStG 1991 steht dem nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 8 Abs. 1 KStG 1991 &#8211;f&uuml;r die Gewerbesteuer i.V.m. &sect; 7 des Gewerbesteuergesetzes 1991&#8211; i.V.m. &sect; 5 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes hat die Kl&auml;gerin das Betriebsverm&ouml;gen anzusetzen, das nach den handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung (GoB) auszuweisen ist. Die &quot;handelsrechtlichen&quot; GoB ergeben sich vornehmlich aus den f&uuml;r alle Kaufleute geltenden Vorschriften der &sect;&sect; 238 ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Versicherungsunternehmen haben handelsrechtlich gem&auml;&szlig; &sect; 341e Abs. 2 Nr. 2 HGB f&uuml;r erfolgsabh&auml;ngige und f&uuml;r erfolgsunabh&auml;ngige Beitragsr&uuml;ckerstattungen R&uuml;ckstellungen zu bilden, soweit deren ausschlie&szlig;liche Verwendung f&uuml;r diesen Zweck durch Gesetz, Satzung, gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rung oder vertragliche Vereinbarung gesichert ist. Im Zeitraum vor dem Inkrafttreten des &sect; 341e HGB zum 1. Juli 1994 folgte die entsprechende handelsrechtliche Pflicht zur Dotierung von R&uuml;ckstellungen aus &sect; 249 Abs. 1 Satz 1 HGB, wonach R&uuml;ckstellungen u.a. f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden sind. Bei der Auszahlung &#8211;auch in Form der Direktgutschrift&#8211; solcher Beitragsr&uuml;ckerstattungen an die Versicherungsnehmer durch Versicherungsunternehmen in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften handelt es sich grunds&auml;tzlich um gewinn- und einkommensmindernde Betriebsausgaben (vgl. Senatsurteil vom 9. Juni 1999 I R 17\/97, BFHE 189, 364, BStBl II 1999, 739).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Steuerrechtlich unterliegen Beitragsr&uuml;ckerstattungen und Zuf&uuml;hrungen zu R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen den Beschr&auml;nkungen des &sect; 21 KStG 1991: Gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 Nr. 1 KStG 1991 sind Beitragsr&uuml;ckerstattungen, die Versicherungsunternehmen f&uuml;r das selbst abgeschlossene Lebensversicherungsgesch&auml;ft aufgrund des Jahresergebnisses oder des versicherungstechnischen &Uuml;berschusses gew&auml;hren, nur beschr&auml;nkt abziehbar. Zuf&uuml;hrungen zu einer R&uuml;ckstellung f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen sind gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 KStG 1991 nur insoweit abziehbar &#8211;also einkommensmindernd zu ber&uuml;cksichtigen&#8211;, als die ausschlie&szlig;liche Verwendung der R&uuml;ckstellung f&uuml;r diesen Zweck durch die Satzung oder durch gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rung gesichert ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen i.S. des &sect; 21 Abs. 2 KStG 1991 sind nur die R&uuml;ckstellungen, die Beitragsr&uuml;ckerstattungen i.S. des &sect; 21 Abs. 1 KStG 1991 betreffen (Senatsurteile in BFHE 189, 364, BStBl II 1999, 739; vom 25. November 2009 I R 9\/09, BFHE 227, 455, BStBl II 2010, 304; Senatsbeschluss vom 7. M&auml;rz 2007 I R 61\/05, BFHE 217, 425, BStBl II 2007, 589). &sect; 21 Abs. 2 KStG 1991 kn&uuml;pft an Abs. 1 der Vorschrift an und erg&auml;nzt diesen f&uuml;r den Fall, dass die f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 KStG 1991 vorgesehenen Betr&auml;ge zun&auml;chst einer R&uuml;ckstellung zugef&uuml;hrt werden. &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 KStG 1991 erfasst daher nur Zuf&uuml;hrungen, die aus den gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 KStG 1991 als Beitragsr&uuml;ckerstattungen abziehbaren Betr&auml;gen gespeist werden. An diesen Grunds&auml;tzen, die auch von der Revision nicht infrage gestellt werden, h&auml;lt der Senat fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Beitragsr&uuml;ckerstattungen im Lebensversicherungsgesch&auml;ft werden i.S. des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 KStG 1991 &quot;aufgrund des Jahresergebnisses&quot; gew&auml;hrt, wenn und soweit sie wegen der H&ouml;he des nach den handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Jahresergebnisses (s. &sect; 21 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 KStG 1991) gew&auml;hrt werden. Auf Beitragsr&uuml;ckerstattungen, die unabh&auml;ngig vom handelsrechtlichen Jahresergebnis aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung gew&auml;hrt werden (sog. erfolgsunabh&auml;ngige Beitragsr&uuml;ckerstattungen), ist &sect; 21 KStG 1991 nicht anzuwenden (Senatsurteile in BFHE 189, 364, BStBl II 1999, 739; in BFHE 227, 455, BStBl II 2010, 304; Senatsbeschluss in BFHE 217, 425, BStBl II 2007, 589, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Nach diesen Ma&szlig;gaben waren die Beitragsr&uuml;ckerstattungen, zu denen sich die Kl&auml;gerin mit ihren gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen vom November 1992, vom 28. Oktober 1993 und vom 16. Dezember 1994 verpflichtet hatte, in den Streitjahren ergebniswirksam zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den erw&auml;hnten handelsrechtlichen Regeln waren die Direktgutschriften als Betriebsausgaben anzusehen und die zu den Bilanzstichtagen bestehenden Erstattungsverpflichtungen den R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen zuzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der von der Revision zuletzt vertretenen Auffassung, bei den streitigen Betr&auml;gen handele es sich weder um erfolgsabh&auml;ngige noch um erfolgsunabh&auml;ngige Beitragsr&uuml;ckerstattungen i.S. von &sect; 341e Abs. 2 Nr. 2 HGB, sondern um Beitragsr&uuml;ckerstattungen &quot;der dritten Art&quot;, vermag der Senat nicht beizutreten. Vielmehr ist anzunehmen, dass Beitragsr&uuml;ckerstattungen &#8211;auch von Lebensversicherungsunternehmen&#8211; nur entweder erfolgsabh&auml;ngig oder erfolgsunabh&auml;ngig sein k&ouml;nnen und &sect; 341e Abs. 2 Nr. 2 HGB mithin auf alle Formen von Beitragsr&uuml;ckerstattungen anwendbar ist. Soweit die Revision meint, die im Streitfall gegebene Form der Beitragsr&uuml;ckerstattung lasse sich nicht unmittelbar unter die in &sect; 28 Abs. 3 der Verordnung &uuml;ber die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen vom 8. November 1994 &#8211;RechVersV&#8211; (BGBl I 1994, 3378) beschriebenen Formen der erfolgsunabh&auml;ngigen Beitragsr&uuml;ckerstattungen einordnen, so mag das zutreffen. Die aufgrund &quot;freiwilliger&quot; gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;iger Erkl&auml;rung gegen&uuml;ber der Aufsichtsbeh&ouml;rde versprochenen Beitragsr&uuml;ckerstattungen sind indes im Hinblick auf die Klassifikation als erfolgsabh&auml;ngig\/nicht erfolgsabh&auml;ngig mit den in &sect; 28 Abs. 3 RechVersV aufgef&uuml;hrten Beitragsr&uuml;ckerstattungen, die &quot;vertraglich vereinbart&quot; sind, durchaus vergleichbar. Es ist kein sachlicher Grund daf&uuml;r zu ersehen, sie als grunds&auml;tzlich nicht nach &sect; 341e HGB r&uuml;ckstellungsf&auml;hig anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In Bezug auf die Streitjahre 1992 bis 1994, f&uuml;r die der mit dem Gesetz zur Durchf&uuml;hrung der Richtlinie des Rates der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &uuml;ber den Jahresabschlu&szlig; und den konsolidierten Abschlu&szlig; von Versicherungsunternehmen vom 24. Juni 1994 (BGBl I 1994, 1377) geschaffene &sect; 341e HGB noch nicht anwendbar war (Art. 32 Abs. 1 und 2 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch), waren handelsrechtlich gem&auml;&szlig; &sect; 249 Abs. 1 Satz 1 HGB R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragr&uuml;ckerstattungen als ungewisse Verbindlichkeiten u.a. dann zu bilden, wenn diese durch entsprechende gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rungen gesichert waren. Denn nach der Rechtsprechung des Senats (Senatsurteil in BFHE 189, 364, BStBl II 1999, 739; Senatsbeschluss in BFHE 217, 424, BStBl II 2007, 589) begr&uuml;nden gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rungen von Versicherungsunternehmen &ouml;ffentlich-rechtliche &#8211;n&auml;mlich versicherungsaufsichtsrechtliche&#8211; (Au&szlig;en-)Verpflichtungen, die zur Dotierung von R&uuml;ckstellungen f&uuml;r die dadurch gesicherten Beitragsr&uuml;ckerstattungen f&uuml;hren. Dieser Grundsatz liegt sowohl &sect; 341e Abs. 2 Nr. 2 HGB als auch &#8211;auf steuerrechtlicher Ebene&#8211; &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 KStG 1991 zugrunde; er war auch vor Geltung des &sect; 341e HGB im Rahmen des &sect; 249 Abs. 1 Satz 1 HGB zu ber&uuml;cksichtigen. Der Auffassung der Revision, wonach es sich bei den gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen der Kl&auml;gerin lediglich um nicht r&uuml;ckstellungsf&auml;hige Selbstbindungsakte handele, kann deshalb nicht beigepflichtet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraus folgt zugleich, dass es f&uuml;r die Bildung der R&uuml;ckstellungen nicht entscheidend darauf ankommt, inwiefern Verbindlichkeiten der Kl&auml;gerin auch gegen&uuml;ber den Versicherungsnehmern bestanden haben und ob diese ggf. nach den Grunds&auml;tzen der Bilanzierung schwebender Gesch&auml;fte passivierungsf&auml;hig gewesen w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Soweit die Revision zuletzt in Abrede gestellt hat, dass f&uuml;r die zum 31. Dezember 1995 vorgenommenen Zuf&uuml;hrungen zu den R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen eine gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rung der Kl&auml;gerin vorliege, widerspricht das den tatrichterlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil. Danach liegen s&auml;mtlichen streitigen Zuf&uuml;hrungen zu den R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen &#8211;also auch jenen zum 31. Dezember 1995&#8211; Verpflichtungen aus den gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen der Kl&auml;gerin zugrunde. Das FA hat diese tats&auml;chlichen Feststellungen der Vorinstanz innerhalb der Frist zur Begr&uuml;ndung der Revision (&sect; 120 Abs. 2 FGO) nicht mit zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Einwendungen angegriffen, so dass der Senat gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO daran gebunden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat rechtsfehlerfrei darauf erkannt, dass die steuerliche Anerkennung der in Rede stehenden Beitragsr&uuml;ckerstattungen nicht durch &sect; 21 Abs. 1 und 2 KStG 1991 beschr&auml;nkt wird. Es handelt sich dabei nicht um aufgrund des Jahresergebnisses gew&auml;hrte Beitragsr&uuml;ckerstattungen im Sinne dieser Vorschriften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den von der Revision nicht angegriffenen Feststellungen des FG hingen Bestand und H&ouml;he dieser Beitragsr&uuml;ckerstattungen nicht von der H&ouml;he der jeweiligen Jahresergebnisse oder versicherungstechnischen &Uuml;bersch&uuml;sse der Kl&auml;gerin und auch nicht davon ab, dass &uuml;berhaupt positive Jahresergebnisse oder versicherungstechnische &Uuml;bersch&uuml;sse erzielt wurden. Die Kriterien f&uuml;r Entstehung und H&ouml;he der Beitragsr&uuml;ckerstattungen bezogen sich nach den tatrichterlichen Feststellungen vielmehr ausschlie&szlig;lich auf die durchschnittliche R&uuml;ckgew&auml;hrquote aller Lebensversicherungsunternehmen und errechneten sich jeweils anhand bestimmter Anteile des &uuml;berschussberechtigten Deckungskapitals, des Beitrags f&uuml;r das Todesfallrisiko, der Versicherungssumme und des Tarifjahresbeitrags. Hierbei handelt es sich s&auml;mtlich um Umst&auml;nde au&szlig;erhalb der spezifischen Ertragssituation der Kl&auml;gerin. Dies hat sich z.B. im Streitjahr 1993 gezeigt, f&uuml;r welches Verpflichtungen auf Beitragsr&uuml;ckerstattungen entstanden sind, obwohl die Kl&auml;gerin in diesem Jahr &#8211;wie auch die Revision nicht in Abrede stellt&#8211; ein negatives Jahresergebnis erzielt hat. Die Beitragsr&uuml;ckerstattungen wurden mithin nicht i.S. von &sect; 21 Abs. 1 KStG 1991 &quot;aufgrund des Jahresergebnisses oder des versicherungstechnischen &Uuml;berschusses&quot; der Kl&auml;gerin gew&auml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Entgegen der Auffassung der Revision spielt es f&uuml;r den Tatbestand der Erfolgsabh&auml;ngigkeit gem&auml;&szlig; &sect; 21 KStG 1991 keine entscheidende Rolle, ob das Versicherungsunternehmen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zur Beitragsr&uuml;ckerstattung und R&uuml;ckstellungsbildung in der jeweiligen H&ouml;he verpflichtet war (vgl. &sect; 81c des Gesetzes &uuml;ber die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen &#8211;Versicherungsaufsichtsgesetz&#8211;) oder ob die Beitragsr&uuml;ckerstattungen &#8211;wie im Streitfall&#8211; auf gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen beruhen, die &uuml;ber die gesetzliche Mindestzuf&uuml;hrung hinausgehen und die von der Revision als &quot;freiwillige&quot; Beitragsr&uuml;ckerstattungen klassifiziert werden. Die absolute H&ouml;he der jeweiligen Beitragsr&uuml;ckerstattung im Vergleich zu den versicherungsaufsichtsrechtlichen Mindestpflichten hat keinen Bezug zu der Frage, ob es sich bei den Beitragsr&uuml;ckerstattungen um solche &quot;auf Grund des Jahresergebnisses&quot; nach &sect; 21 Abs. 1 KStG 1991 handelt. Die Vorschrift schlie&szlig;t erfolgsunabh&auml;ngige Beitragsr&uuml;ckerstattungen insgesamt aus ihrem Anwendungsbereich aus und bietet deshalb keine Handhabe daf&uuml;r, auch erfolgsunabh&auml;ngige Beitragsr&uuml;ckerstattungen, wenn sie &uuml;ber die aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen hinausgehen, steuerrechtlichen Beschr&auml;nkungen zu unterwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ein anderes Ergebnis folgt nicht daraus, dass die gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen jeweils im letzten Quartal des jeweiligen Kalenderjahrs abgegeben worden sind. Die Revision zieht aus diesem Umstand den Schluss, die Beitragsr&uuml;ckerstattungen seien jeweils zu Zeitpunkten beschlossen worden, als die H&ouml;he der Jahresergebnisse bereits weitgehend festgestanden habe; der Anteil der Beitragsr&uuml;ckerstattungen an den Jahresergebnissen sei daher zumindest bestimmbar gewesen, so dass mittelbar doch ein Bezug zum jeweiligen Jahresergebnis bestanden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Sichtweise vermag sich der Senat nicht anzuschlie&szlig;en. Denn allein der Umstand, dass die H&ouml;he des Jahresergebnisses zum Zeitpunkt der Abgabe einer gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rung bereits absehbar ist, f&uuml;hrt nicht zwingend dazu, dass die betreffende Beitragsr&uuml;ckerstattung i.S. des &sect; 21 KStG 1991 &quot;aufgrund des Jahresergebnisses&quot; gew&auml;hrt wird. Hierf&uuml;r w&auml;re es vielmehr erforderlich, dass der Bemessungsma&szlig;stab f&uuml;r die H&ouml;he der Beitragsr&uuml;ckerstattungen in einer bestimmten Beziehung zur H&ouml;he des jeweiligen Jahresergebnisses steht und deshalb davon abh&auml;ngig ist, dass das Jahresergebnis positiv oder negativ ist oder Null betr&auml;gt (vgl. Senaturteil in BFHE 189, 364, BStBl II 1999, 739). Daran fehlt es im Streitfall, wie daraus ersichtlich wird, dass die Kl&auml;gerin f&uuml;r das Streitjahr 1993 trotz negativen Jahresergebnisses zur Beitragsr&uuml;ckerstattung verpflichtet war und dass die Beitragsr&uuml;ckerstattungen in den Streitjahren 1994 und 1995 die jeweiligen Jahres&uuml;bersch&uuml;sse &uuml;berstiegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An diesem Befund vermag auch der von der Revision vorgenommene Rekurs auf den Gesetzeszweck des &sect; 21 KStG 1991, welcher u.a. darin besteht, &uuml;ber die Erstattung von &quot;&uuml;berhobenen&quot; Versicherungsbeitr&auml;gen hinaus die Aussch&uuml;ttung steuerfreier Gewinne an die Versicherten zu verhindern (vgl. im Einzelnen Senatsurteil in BFHE 189, 364, BStBl II 1999, 739, unter II.4.b), nichts zu &auml;ndern. Denn dieser Gesetzeszweck ist der Grund f&uuml;r die in &sect; 21 Abs. 1 Nr. 1 KStG 1991 statuierten Abzugsbeschr&auml;nkungen betreffend die auf Grund des Jahresergebnisses oder des versicherungstechnischen &Uuml;berschusses gew&auml;hrten Beitragsr&uuml;ckerstattungen. Er liefert jedoch kein Kriterium zur Abgrenzung dieser Beitragsr&uuml;ckerstattungen von den steuerrechtlich keinen Abzugsbeschr&auml;nkungen unterworfenen erfolgsunabh&auml;ngigen Beitragsr&uuml;ckerstattungen. Der Umstand, dass es sich bei den erfolgsunabh&auml;ngigen Beitragsr&uuml;ckerstattungen wirtschaftlich nicht um R&uuml;ckerstattungen aus den &Uuml;bersch&uuml;ssen des selbst abgeschlossenen Lebensversicherungsgesch&auml;fts aufgrund &uuml;berhobener Beitr&auml;ge handelt, ist vielmehr ein Grund daf&uuml;r, diese Beitragsr&uuml;ckerstattungen nicht &#8211;auch nicht entsprechend&#8211; den Abzugsbeschr&auml;nkungen des &sect; 21 KStG 1991 zu unterwerfen (vgl. Senatsurteil in BFHE 189, 364, BStBl II 1999, 739, unter II.4.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die von der Revision ger&uuml;gten Verfahrensfehler liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die R&uuml;ge, das FG habe verkannt, dass die streitbefangenen gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen der H&ouml;he nach &uuml;ber die erste &#8211;vom FA als der gesetzlichen Mindesterstattungspflicht entsprechend anerkannte&#8211; gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;ige Erkl&auml;rung vom 4. September 1992 hinausgegangen seien, und habe deshalb den &quot;Mehrbetrag&quot; nicht gew&uuml;rdigt, geht fehl. Nach dem Rechtsstandpunkt des FG spielt die absolute H&ouml;he der aus den jeweiligen gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rungen resultierenden Verpflichtungen und ihr Verh&auml;ltnis zur H&ouml;he der aufgrund der gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Erkl&auml;rung vom 4. September 1992 bzw. aus gesetzlichen Mindestanforderungen resultierenden Verpflichtungen f&uuml;r die Frage der Erfolgsabh&auml;ngigkeit i.S. von &sect; 21 KStG 1991 keine Rolle. N&auml;herer Ermittlungen dazu hat es deshalb aus der Sicht des FG nicht bedurft. Da der Senat nach dem oben Gesagten die Rechtsauffassung des FG teilt, bedarf es auch aus seiner Sicht keiner weiteren Feststellungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Soweit das FA r&uuml;gt, die im Tatbestand des FG-Urteils festgestellten Jahresergebnisse des Lebensversicherungsgesch&auml;fts wichen von den Angaben in der Einspruchsentscheidung des FA ab, liegt das &#8211;wie die Kl&auml;gerin in der Revisionserwiderung plausibel ausgef&uuml;hrt hat&#8211; offenbar daran, dass das FG die Jahresergebnisse nach Abzug des Aufwands f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen und nach Abzug der Eigenkapitalverzinsung wiedergegeben hat. Dass jedenfalls im Streitjahr 1993 vor Abzug der Beitragsr&uuml;ckerstattungen ein negatives Jahresergebnis erzielt wurde, stellt die Revision nicht in Abrede.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.5.2010, I R 64\/08 R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen eines Lebensversicherers Tatbestand 1&nbsp; I. Streitpunkt ist die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung von Beitragsr&uuml;ckerstattungen betreffend Lebensversicherungen und von Zuf&uuml;hrungen zu den R&uuml;ckstellungen f&uuml;r solche Beitragsr&uuml;ckerstattungen. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine AG, ist seit Oktober 1992 im Lebensversicherungsgesch&auml;ft aktiv und betrieb dieses in den Streitjahren (1992 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-64-08-rueckstellungen-fuer-beitragsrueckerstattungen-eines-lebensversicherers\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;64\/08 &#8211; R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Beitragsr&uuml;ckerstattungen eines Lebensversicherers<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-11962","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11962"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11962\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}