{"id":12214,"date":"2012-12-08T07:10:47","date_gmt":"2012-12-08T05:10:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12214"},"modified":"2012-12-08T07:10:47","modified_gmt":"2012-12-08T05:10:47","slug":"iv-r-52-08-keine-buchwertfortfuehrung-bei-blosser-uebertragung-von-kg-anteilen-keine-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistung-zeitpunkt-einer-uebertragung-mit-wirkung-zum-31-dezember-1995-anteili","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-52-08-keine-buchwertfortfuehrung-bei-blosser-uebertragung-von-kg-anteilen-keine-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistung-zeitpunkt-einer-uebertragung-mit-wirkung-zum-31-dezember-1995-anteili\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;52\/08 &#8211; Keine Buchwertfortf&uuml;hrung bei blo&szlig;er &Uuml;bertragung von KG-Anteilen &#8211; keine Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistung &#8211; Zeitpunkt einer &Uuml;bertragung &quot;mit Wirkung zum 31. Dezember 1995&quot; &#8211; Anteiliger &Uuml;bergang des Gesamthandsverm&ouml;gens einer KG bei Nie&szlig;brauch &#8211; Auslegung eines Schenkungsvertrags im Revisionsverfahren &#8211; Grundst&uuml;ck als funktional wesentliche Grundlage des Betriebs oder Mitunternehmeranteils &#8211; Wesentliche Betriebsgrundlage im Sonderbetriebsverm&ouml;gen &#8211; Wirtschaftliches Eigentum"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2010, IV R 52\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Buchwertfortf&uuml;hrung bei blo&szlig;er &Uuml;bertragung von KG-Anteilen &#8211; keine Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistung &#8211; Zeitpunkt einer &Uuml;bertragung &quot;mit Wirkung zum 31. Dezember 1995&quot; &#8211; Anteiliger &Uuml;bergang des Gesamthandsverm&ouml;gens einer KG bei Nie&szlig;brauch &#8211; Auslegung eines Schenkungsvertrags im Revisionsverfahren &#8211; Grundst&uuml;ck als funktional wesentliche Grundlage des Betriebs oder Mitunternehmeranteils &#8211; Wesentliche Betriebsgrundlage im Sonderbetriebsverm&ouml;gen &#8211; Wirtschaftliches Eigentum<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wird statt eines Mitunternehmeranteils lediglich ein Kommanditanteil von einem Elternteil auf die Kinder &uuml;bertragen, kann der Buchwert des Anteils nach &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. auch dann nicht fortgef&uuml;hrt werden, wenn funktional wesentliches Sonderbetriebsverm&ouml;gen (hier: Verwaltungsgrundst&uuml;ck) des Elternteils gewinnneutral in eine weitere Personengesellschaft eingebracht wird (Best&auml;tigung der Rechtsprechung).<\/p>\n<p>2. Folge hiervon ist u.a., dass die fortdauernde &#8211;hier: dingliche&#8211; Gewinnbeteiligung des &Uuml;bertragenden sowie die hiermit korrespondierende Verpflichtung des &Uuml;bernehmers nicht dem Sonderrecht der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen zugeordnet werden kann.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. 1. An der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) &#8211;der X-KG, die den Handel mit &#8230;-Produkten betreibt&#8211; waren zum 31. Dezember 1994 neben der Komplement&auml;rin (X-GmbH; Einlage: 900.000 DM) als Kommanditisten Herr A. (Einlage: 398.000 DM) sowie seine Kinder Frau B. (Einlage: 200.000 DM), Herr C. (Einlage: 1.000 DM) und Herr D. (Einlage: 1.000 DM) &#8211;Beigeladene zu 1 bis 3&#8211; beteiligt. Anteilseigner der X-GmbH waren A. (zu 50 %) sowie C. und D. (zu je 25 %). Zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen des A. geh&ouml;rte sowohl seine Beteiligung an der Komplement&auml;rin als auch das in seinem Alleineigentum stehende und an die X-KG vermietete Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e (Verwaltungsgrundst&uuml;ck). A. ist im Jahre 2003 verstorben und wurde von den Beigeladenen beerbt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Mit Vertrag vom 8. Oktober 1994 hatte A. Teile seines Gesellschaftsanteils in H&ouml;he von jeweils 99.000 DM C. und D. mit Wirkung zum 1. Januar 1995 geschenkt. Aufgrund weiterer Vereinbarungen vom 21. Dezember 1995 sind mit Wirkung zum 31. Dezember 1995 jeweils die H&auml;lfte des A. noch zustehenden Gesellschaftsanteils (200.000 DM) sowie Gesch&auml;ftsanteile an der X-GmbH in H&ouml;he von jeweils 24.500 DM auf C. und D. unentgeltlich &uuml;bertragen worden. Der zur&uuml;ckbehaltene Gesch&auml;ftsanteil (1.000 DM) wurde in das Privatverm&ouml;gen des A. &uuml;bernommen. Der auf die &uuml;bertragene Beteiligung an der X-KG entfallende Anteil am Gewinn des Wirtschaftsjahres 1995 sollte in vollem Umfang noch A. zustehen. Dar&uuml;ber hinaus wurde A. und seiner Ehefrau ein lebensl&auml;ngliches Nie&szlig;brauchsrecht an dem auf die &uuml;bertragenen Kommanditbeteiligungen (200.000 DM) entfallenden Gewinnanteil abz&uuml;glich der einkommensteuerlichen Belastung in H&ouml;he des jeweiligen Spitzensteuersatzes einger&auml;umt. Die Verwaltungs- und Mitwirkungsrechte standen jedoch ebenso wie der Anspruch auf die stillen Reserven &quot;in vollem Umfang&quot; C. und D. zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e ist nach den Feststellungen der Vorinstanz von A. zu Buchwerten in die gewerblich gepr&auml;gte G-KG gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten eingebracht worden. Aus dem in Bezug genommenen Gesellschaftsvertrag der G-KG vom 21. Dezember 1995 ergibt sich hingegen, dass der Wert des Grundst&uuml;cks (Grund und Boden, Geb&auml;ude), das zum 31. Dezember 1994 mit mehr als 300.000 DM in der Sonderbilanz des A. ausgewiesen war, nur zu 50.000 DM (&quot;Hafteinlage&quot;) dem Kapitalkonto des A., im &Uuml;brigen aber dessen Darlehenskonto gutgeschrieben werden sollte. A. war als alleiniger Kommanditist zu 100 % an der G-KG, die das Grundst&uuml;ck gem&auml;&szlig; dem am 30. Dezember 1995 geschlossenen Vertrag auch weiterhin (d.h. ab 1. Januar 1996) an die X-KG vermietete, beteiligt. Die Anteile an der Komplement&auml;rin (G-GmbH; Stammkapital: 50.000 DM) wurden von A. in H&ouml;he von 1.000 DM sowie von C. und D. in H&ouml;he von jeweils 24.500 DM gehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Anteils&uuml;bertragungen f&uuml;hrten nach dem zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; ergangenen Feststellungsbescheid 1995 nicht zu einer Gewinnerh&ouml;hung (Buchwertfortf&uuml;hrung). Im Anschluss an eine Betriebspr&uuml;fung vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Auffassung, dass die Schenkungen &#8211;mangels Mit&uuml;bertragung des wesentlichen Sonderbetriebsverm&ouml;gens des A.&#8211; nicht nach &sect; 7 Abs. 1 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung 1990 (EStDV a.F.) zu Buchwerten vollzogen werden konnten. Demgem&auml;&szlig; erh&ouml;hte das FA den Gewinnanteil des A. mit Bescheid vom 6. Mai 2002 um einen Entnahmegewinn in H&ouml;he von insgesamt &#8230; DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Im Zuge des Einspruchsverfahrens erlie&szlig; das FA am 1. November 2005 einen &Auml;nderungsbescheid, nach dem &#8211;mit R&uuml;cksicht auf die Neuregelung in &sect; 6 Abs. 3 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes i.d.F. des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes vom 20. Dezember 2001, BGBl I 2001, 3858 (EStG 2001) sowie die hierzu mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 3. M&auml;rz 2005 IV B 2 -S 2241- 14\/05 (BStBl I 2005, 458, Tz. 24) getroffene Billigkeitsregelung&#8211; der f&uuml;r die &Uuml;bertragung der Teil-Gesellschaftsanteile an der X-KG zum 1. Januar 1995 (jeweils 99.000 DM; s. oben zu I.2.) ermittelte Entnahmegewinn au&szlig;er Ansatz blieb. Bez&uuml;glich des zum 31. Dezember 1995 angesetzten Entnahmegewinns hatte der Einspruch keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Mit der Klage hat die X-KG zum einen geltend gemacht, dass die sog. Gesamtplanrechtsprechung lediglich im Falle der Ver&auml;u&szlig;erung von Mitunternehmeranteilen, nicht hingegen bei unentgeltlicher &Uuml;bertragung der Anteilsrechte anzuwenden sei. Zum anderen sei die zur Rechtslage ab dem Jahre 2001 im Schrifttum vertretene Auffassung, nach der ein Buchwerttransfer bez&uuml;glich einzelner &#8211;nicht unentbehrlicher&#8211; Wirtschaftsg&uuml;ter gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 5 EStG 2001 der Buchwertfortf&uuml;hrung des verbleibenden Mitunternehmeranteils nach &sect; 6 Abs. 3 EStG 2001 nicht entgegenstehe, auch im Streitfall zu beachten; zu ber&uuml;cksichtigen sei insoweit auch, dass das ausgegliederte Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e weiterhin (zu &auml;hnlichen Konditionen) an die X-KG vermietet und damit die bisherige wirtschaftliche Einheit erhalten worden sei. Erg&auml;nzend hat die Kl&auml;gerin vorgetragen, dass mit R&uuml;cksicht auf die Regelungen des Mietvertrags und des Gesellschaftsvertrags der G-KG das wirtschaftliche Eigentum am Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e C. und D. zuzurechnen sei (&sect; 39 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Das Finanzgericht (FG) hat die Klage abgewiesen. Der Begriff des Mitunternehmeranteils i.S. von &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. erfasse auch funktional wesentliches Sonderbetriebsverm&ouml;gen des Gesellschafters. Werde es erfolgsneutral zum Buchwert in ein anderes Betriebsverm&ouml;gen ausgegliedert (hier: Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e), sei bez&uuml;glich des &uuml;bertragenen Gesellschaftsanteils ein nicht beg&uuml;nstigter Entnahmegewinn anzusetzen; auf die Motivation der Beteiligten (z.B. vorweggenommene Erbfolge ohne Gef&auml;hrdung der Altersversorgung des &uuml;bertragenden Gesellschafters) komme es nicht an. C. und D. seien auch nicht wirtschaftliche Eigent&uuml;mer des Grundst&uuml;cks geworden, da A. als alleiniger Kommanditist am Gesamthandsverm&ouml;gen der G-KG beteiligt gewesen sei und ihm z.B. im Falle des Ausscheidens aus der Gesellschaft ein Abfindungsanspruch in H&ouml;he von 2\/3 des Verkehrswertes des Anlageverm&ouml;gens zugestanden h&auml;tte (&sect; 13 des Gesellschaftsvertrags). Soweit sich die Kl&auml;gerin auf die Ansicht des Schrifttums zum Zusammentreffen der Tatbest&auml;nde des &sect; 6 Abs. 5 und &sect; 6 Abs. 3 EStG 2001 (s. oben zu I.6.) berufe, k&ouml;nne dem nicht gefolgt werden, weil der Begriff des &quot;Anteils eines Mitunternehmers&quot; sowohl f&uuml;r den Fall eines Verkaufs (&sect; 16 Abs. 1 EStG) als auch im Fall der unentgeltlichen &Uuml;bertragung (&sect; 6 Abs. 3 EStG 2001; &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F.) einheitlich auszulegen sei (wegen weiterer Einzelheiten vgl. Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 233).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Mit der vom FG zugelassenen Revision beantragt die Kl&auml;gerin sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>das Urteil der Vorinstanz aufzuheben und den Feststellungsbescheid vom 1. November 2005 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 1. Dezember 2005 dahin zu &auml;ndern, dass der Gesamtgewinn der Mitunternehmerschaft sowie der gegen&uuml;ber den Beigeladenen als Gesamtrechtsnachfolger des A. festzustellende Gewinn um &#8230; DM gemindert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Betrag ergibt sich aus der Differenz zwischen dem bisher f&uuml;r die Anteils&uuml;bertragungen zum 31. Dezember 1995 angesetzten Entnahmegewinn und dem f&uuml;r den in das Privatverm&ouml;gen des A. &uuml;bernommenen Gesch&auml;ftsanteil an der X-GmbH (1.000 DM; s. oben zu I.2.) ermittelten Wert. Zur Begr&uuml;ndung ihres Antrags hat die Kl&auml;gerin im Wesentlichen ihren erstinstanzlichen Vortrag wiederholt und vertieft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Zwar hat das FG zu Recht angenommen, dass die &Uuml;bertragung des Gesellschaftsanteils von A. auf seine S&ouml;hne (s. zu II.1.) nicht der Buchwertfortf&uuml;hrung nach &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. unterlag (s. zu II.2.). Der Senat kann jedoch aufgrund der tats&auml;chlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht beurteilen, ob der hierf&uuml;r festgestellte Gewinn zutreffend ermittelt worden ist (s. zu II.3.). Das Urteil des FG ist deshalb aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an die Vorinstanz zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Vertrag vom 21. Dezember 1995, mit dem A. den ihm zu diesem Zeitpunkt noch zustehenden Gesellschaftsanteil an der X-KG (200.000 DM) C. und D. &uuml;bertragen hat, war ertragsteuerrechtlich mit dem &#8211;im Streitjahr (1995) zu erfassenden&#8211; &Uuml;bergang der auf die Beteiligung entfallenden anteiligen Wirtschaftsg&uuml;ter der X-KG verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Auszugehen ist hierbei davon, dass es sich bei dem Gesellschaftsanteil nicht um ein (eigenst&auml;ndiges) immaterielles Wirtschaftsgut handelt, das im ertragsteuerrechtlichen Sinne selbst Gegenstand einer Ver&auml;u&szlig;erung oder unentgeltlichen &Uuml;bertragung sein k&ouml;nnte. Die gesellschaftsrechtliche Beteiligung verk&ouml;rpert nach &sect; 39 Abs. 2 Nr. 2 AO vielmehr die quotale Berechtigung des Gesellschafters an den zum Gesamthandsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;tern (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25. Februar 1991 GrS 7\/89, BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691; Senatsurteil vom 12. Dezember 1996 IV R 77\/93, BFHE 183, 379, BStBl II 1998, 180; Schmidt\/Wacker, EStG, 29. Aufl., &sect; 16 Rz 452, m.w.N.). Demnach f&uuml;hrte auch der &Uuml;bergang des Gesellschaftsanteils auf C. und D. dazu, dass diesen von A. Anteile an den gesamth&auml;nderisch gehaltenen Wirtschaftsg&uuml;tern &uuml;bertragen worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem anteiligen &Uuml;bergang des Gesamthandsverm&ouml;gens der Kl&auml;gerin auf C. und D. steht nicht entgegen, dass A. (und seiner Ehefrau) ein lebensl&auml;ngliches Nie&szlig;brauchsrecht an dem auf die &uuml;bertragene Beteiligung (200.000 DM) entfallenden Gewinnanteil abz&uuml;glich der Belastung in H&ouml;he des jeweiligen Spitzensteuersatzes einger&auml;umt wurde. Wenngleich ein Nie&szlig;brauch an dem &#8211;nach &sect; 717 Satz 2 des B&uuml;rgerlichen Gesetzesbuchs (BGB) &uuml;bertragbaren&#8211; Anspruch auf den Anteil am Gewinn einer Personengesellschaft begr&uuml;ndet werden kann (&sect;&sect; 1068 und 1069 BGB; Palandt\/Bassenge, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 69. Aufl., &sect; 1068 Rz 4; Baumbach\/Hopt\/Hopt, HGB, 34. Aufl., &sect; 105 Rz 44), ist A. aufgrund dieser vorbehaltenen Rechtsstellung nicht Mitunternehmer der X-KG geblieben, da er mit Ablauf des Streitjahres (s. nachfolgend zu II.1.c) weder an den stillen Reserven des Anlageverm&ouml;gens (einschlie&szlig;lich des Gesch&auml;ftswerts der X-KG) beteiligt war noch ihm ab diesem Zeitpunkt die mit dem &uuml;bertragenen Gesellschaftsanteil verbundenen Verwaltungs- oder Mitwirkungsrechte zustanden (BFH-Urteil vom 16. Mai 1995 VIII R 18\/93, BFHE 178, 52, BStBl II 1995, 714, zu 1.c cc und 1.d; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 306, 314). Demgem&auml;&szlig; verbietet sich auch die Annahme, A. habe sich das wirtschaftliche (Mit-)Eigentum an dem Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin vorbehalten. Unber&uuml;hrt hiervon bleibt allerdings, dass A. aufgrund des Nie&szlig;brauchrechts ab dem Jahr 1996 bis zu seinem Tod nachtr&auml;gliche Betriebseinnahmen &#8211;in Form eines gewinnabh&auml;ngigen Ver&auml;u&szlig;erungsentgelts&#8211; erzielt hat (s. nachfolgend zu II.3.b und II.3.c). Auch hierdurch wird aber nicht in Frage gestellt, dass sein Gesellschaftsanteil &#8211;rechtlich und wirtschaftlich&#8211; auf C. und D. &uuml;bergegangen ist und A. somit &#8211;ab 1996&#8211; mangels einer mitunternehmerschaftlichen Beteiligung an der Kl&auml;gerin auch nicht mehr Adressat des f&uuml;r die X-KG durchzuf&uuml;hrenden Feststellungsverfahrens sein konnte (vgl. ausf&uuml;hrlich BFH-Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 8\/01, BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu Recht ist das FG ferner davon ausgegangen, dass nicht nur die durch notarielle Urkunde vom 21. Dezember 1995 (schenkweise) vereinbarte Abtretung der Anteile an der X-GmbH (Komplement&auml;rin), sondern auch die am selben Tag vereinbarte &Uuml;bertragung des Kommanditanteils an der X-KG dem Streitjahr (1995) zuzuordnen war. Die Vorinstanz hat hierzu zwar nicht ausdr&uuml;cklich Stellung genommen. Der erkennende Senat ist jedoch befugt, den (Schenkungs-)Vertrag vom 21. Dezember 1995 (betreffend den &Uuml;bergang der Kommanditbeteiligung) anhand der tats&auml;chlichen Feststellungen selbst auszulegen (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 118 Rz 24, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Abrede sieht vor, dass der Gesellschaftsanteil und damit die auf die Beteiligung entfallenden Wirtschaftsg&uuml;ter des Gesamthandsverm&ouml;gens der X-KG (s. oben) &quot;mit Wirkung zum 31. Dezember 1995&quot; jeweils zur H&auml;lfte C. und D. &uuml;bertragen werden. Hiernach kann nicht fraglich sein, dass der Gesellschaftsanteil des A. sp&auml;testens mit Ablauf des Streitjahres (1995) und nicht erst zu Beginn des Folgejahres (1996) &uuml;bergehen sollte (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 14. September 1993 VIII R 84\/90, BFHE 174, 233, BStBl II 1994, 764; vom 17. Mai 2000 II R 2\/98, BFHE 191, 399, BStBl II 2000, 456; vom 29. November 2006 I R 78-80\/05, BFH\/NV 2007, 1091). F&uuml;r dieses Vertragsverst&auml;ndnis sprechen zudem die sonstigen Umst&auml;nde des Streitfalls (allgemein BFH-Urteil vom 2. Mai 1974 IV R 47\/73, BFHE 113, 195, BStBl II 1974, 707). Zu ber&uuml;cksichtigen ist insoweit nicht nur, dass die Gesch&auml;ftsanteile an der X-GmbH (Komplement&auml;rin) bereits am 21. Dezember 1995 mit sofortiger Wirkung abgetreten worden sind und die X-KG selbst den aus der Entnahme des zur&uuml;ckbehaltenen Gesch&auml;ftsanteils an der Komplement&auml;rin (1.000 DM) erzielten Gewinn dem Streitjahr zugeordnet hat (BFH-Urteile vom 14. M&auml;rz 1991 IV R 88\/89, BFH\/NV 1992, 92, zu 5.; in BFH\/NV 2007, 1091). Hinzu kommt, dass das Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e mit Vertrag vom 30. Dezember 1995 von der G-KG an die Kl&auml;gerin (X-KG) ab dem 1. Januar 1996 vermietet worden und auch hierin ein Umstand zu sehen ist, den &Uuml;bergang der Beteiligung des A. an der X-KG auf seine S&ouml;hne noch dem Streitjahr (1995) zuzuweisen (vgl. BFH-Urteil vom 7. November 1991 IV R 43\/90, BFHE 166, 329, BStBl II 1992, 398).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die &Uuml;bertragung der Gesellschaftsanteile auf C. und D. unterstand nicht der Regelung des &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F., nach der im Falle der unentgeltlichen &Uuml;bertragung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils bei der Ermittlung des Gewinns des bisherigen Betriebsinhabers (Mitunternehmers) die Wirtschaftsg&uuml;ter mit den Werten anzusetzen sind, die sich nach den Vorschriften &uuml;ber die Gewinnermittlung ergeben (sog. Buchwertfortf&uuml;hrung). Im Streitfall hat A. keinen Mitunternehmeranteil, sondern lediglich seinen Kommanditanteil &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. nimmt einerseits insoweit eine Sonderstellung ein, als er den Grundsatz der Individualbesteuerung durchbricht und die &Uuml;bertragung der beim Rechtsvorg&auml;nger gebildeten stillen Reserven auf den Rechtsnachfolger anordnet (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 17. Dezember 2007 GrS 2\/04, BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, zu D.III.6.a). Andererseits bringt die Vorschrift nach der Rechtsprechung lediglich deklaratorisch den allgemeinen Rechtsgedanken zum Ausdruck, nach dem die unentgeltliche Betriebs- und Unternehmensnachfolge ertragsteuerrechtlich nicht mit einer Aufdeckung der stillen Reserven verbunden ist (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 5. Juli 1990 GrS 4-6\/89, BFHE 161, 317, BStBl II 1990, 847, zu C.II.1.; BFH-Urteil vom 24. August 2000 IV R 51\/98, BFHE 192, 534, BStBl II 2005, 173). Die Vorschrift ist demnach zwar auch dann anzuwenden, wenn die jeweilige unternehmerische Einheit nicht nur einem, sondern mehreren Erwerbern (z.B. Erben) &uuml;bertragen wird (BFH-Beschluss vom 28. August 2001 VIII B 54\/01, BFH\/NV 2002, 24). Die Gewinnneutralit&auml;t setzt jedoch voraus, dass sowohl bei &Uuml;bergang eines Betriebs als auch in dem &#8211;nach &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. der Betriebs&uuml;bertragung gleichgestellten&#8211; Fall des &Uuml;bergangs von Mitunternehmeranteilen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 192, 534, BStBl II 2005, 173; BRDrucks 89\/62, S. 1 der Begr&uuml;ndung) alle wesentlichen Betriebsgrundlagen dem (oder den) Erwerber(n) &uuml;bertragen werden. In der Rechtsprechung ist ferner gekl&auml;rt, dass die &#8211;nach ihrer Bedeutung f&uuml;r den Betrieb zu bestimmenden (sog. funktionale Betrachtung)&#8211; wesentlichen Betriebsgrundlagen auch im Sonderbetriebsverm&ouml;gen des Mitunternehmers gehalten werden k&ouml;nnen. Demgem&auml;&szlig; ist im Falle des R&uuml;ckbehalts einer wesentlichen Betriebsgrundlage des Sonderbetriebsverm&ouml;gens die &Uuml;bertragung eines Kommanditanteils ungeachtet dessen von der Buchwertverkn&uuml;pfung des &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. ausgeschlossen, ob das zur&uuml;ckbehaltene Wirtschaftsgut vom bisherigen Mitunternehmer entnommen oder zu Buchwerten einem anderen Betriebsverm&ouml;gen des &Uuml;bertragenden zugewiesen wird (vgl. zu allem BFH-Beschluss vom 31. August 1995 VIII B 21\/93, BFHE 178, 379, BStBl II 1995, 890; BFH-Urteil in BFHE 192, 534, BStBl II 2005, 173).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Da zwischen den Beteiligten Einvernehmen dar&uuml;ber besteht, dass das Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e als r&auml;umlicher Mittelpunkt des Handelsunternehmens der Kl&auml;gerin zu den funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen geh&ouml;rte (z.B. BFH-Urteil vom 23. Mai 2000 VIII R 11\/99, BFHE 192, 474, BStBl II 2000, 621; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 813, m.w.N.), hatte die Buchwertausgliederung des Grundst&uuml;cks in die G-KG, an der A. als alleiniger Kommanditist zu 100 % beteiligt war, nach den vorstehenden Erl&auml;uterungen zur Folge, dass C. und D. nicht der Mitunternehmeranteil ihres Vaters (A.), sondern lediglich dessen Anteile an den Wirtschaftsg&uuml;tern der Kl&auml;gerin &uuml;bertragen worden sind (s. oben zu II.1.a). Eine Buchwertfortf&uuml;hrung gem&auml;&szlig; &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. ist demnach unbeschadet dessen zu verneinen, ob der Senat den Erw&auml;gungen des BFH-Urteils vom 25. November 2009 I R 72\/08 (BFHE 227, 445) zur Frage der Wesentlichkeit von Gesch&auml;ftsanteilen des Kommanditisten an der Komplement&auml;r-GmbH (hier: Anteile des A. an der X-GmbH) folgen k&ouml;nnte. Auch bedarf es im Streitfall mit R&uuml;cksicht darauf, dass die Einbringung des Grundst&uuml;cks K-Stra&szlig;e in das Gesamthandsverm&ouml;gen der G-KG zeitgleich mit der Schenkungsabrede vom 21. Dezember 1995 vereinbart wurde (BFH-Urteil vom 19. M&auml;rz 1991 VIII R 76\/87, BFHE 164, 260, BStBl II 1991, 635), keiner Er&ouml;rterung, unter welchen Voraussetzungen eine Grundst&uuml;cksausgliederung, die der &Uuml;bertragung des Kommanditanteils in einem selbst&auml;ndigen Umstrukturierungsschritt vorangeht, den Grunds&auml;tzen der sog. Gesamtplanrechtsprechung unterworfen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die Kl&auml;gerin &#8211;teils mit R&uuml;cksicht auf die Besonderheiten des Streitfalls, teils aus grunds&auml;tzlichen und gegen die bisherige Rechtsprechung gerichteten Erw&auml;gungen&#8211; geltend macht, dass C. und D. &#8211;abweichend von den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen&#8211; berechtigt gewesen seien, die Schlussbilanzwerte ihres Vaters nach &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. fortzuf&uuml;hren, vermag der Senat dem nicht beizupflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dies gilt zun&auml;chst f&uuml;r die Ansicht, s&auml;mtliche dem Mitunternehmeranteil des A. zuzuordnenden wesentlichen Betriebsgrundlagen seien deshalb seinen S&ouml;hnen (C. und D.) &uuml;bertragen worden, weil der Kommanditanteil des A. an der G-KG wirtschaftlich C. und D. zuzurechnen gewesen sei und ihnen damit zugleich (d.h. mit Ablauf des Streitjahres) das wirtschaftliche (Mit-)Eigentum an dem in das Gesamthandsverm&ouml;gen der G-KG ausgliederten Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e zugestanden habe. Die hierf&uuml;r vorgetragenen und aus Regelungen des Mietvertrags sowie des Gesellschaftsvertrags der G-KG abgeleiteten Umst&auml;nde &#8211;insbesondere Ausschluss des K&uuml;ndigungsrechts w&auml;hrend der Grundst&uuml;cksvermietung an die X-KG; Fremdabtretung der Gesellschaftsanteile nur mit Zustimmung der Mitgesellschafter; alleinige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs- und Vertretungsbefugnis der G-GmbH&#8211; sind nicht geeignet, C. und D. als wirtschaftliche Inhaber der Kommanditbeteiligung des A. zu qualifizieren. Dem steht bereits entgegen, dass A. im Hinblick auf die Wahrung der mit seinem Kommanditanteil verbundenen Verwaltungs- und Kontrollrechte keinen Beschr&auml;nkungen unterlag und ihm &#8211;abgesehen von dem Anspruch der G-GmbH (Komplement&auml;rin) auf Aufwendungsersatz und Haftungsverg&uuml;tung&#8211; der gesamte Gewinn der G-KG zustand. Hinzu kommt, dass &#8211;worauf die Vorinstanz zu Recht abgestellt hat&#8211; A. nicht zum Buchwert aus der G-KG hinausgedr&auml;ngt werden konnte, sondern er vielmehr im Falle seines Ausscheidens aus der Gesellschaft auf der Grundlage von 2\/3 der Verkehrswerte des Anlageverm&ouml;gens (einschlie&szlig;lich des Grundst&uuml;cks K-Stra&szlig;e) abzufinden gewesen w&auml;re (vgl. zur Rechtsprechung Klein\/Brockmeyer\/Ratschow, AO, 10. Aufl., &sect; 39 Rz 27; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 300).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nicht zu folgen ist ferner dem Vortrag, die Buchwertfortf&uuml;hrung nach &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. sei nur im Hinblick auf die Ausgliederung solcher Wirtschaftsg&uuml;ter (des Sonderbetriebsverm&ouml;gens) ausgeschlossen, die f&uuml;r die Kl&auml;gerin (X-KG) unentbehrlich gewesen seien, d.h. nicht jederzeit am Markt h&auml;tten angemietet oder erworben werden k&ouml;nnen. Zwar neigt der erkennende Senat dazu, dass ein Wirtschaftsgut des Sonderbetriebsverm&ouml;gens, das nach der &Uuml;bertragung des Kommanditanteils nicht mehr von der KG genutzt und deshalb der KG auch nicht mehr zur (entgeltlichen oder unentgeltlichen) Nutzung &uuml;berlassen wird, im Regelfall nicht mehr zu den funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen zu rechnen sein wird und sein R&uuml;ckbehalt die Geltung der Buchwertfortf&uuml;hrung (&sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F.; heute: &sect; 6 Abs. 3 Satz 1 EStG) nicht hindert. Hierzu ist jedoch im anh&auml;ngigen Verfahren nicht abschlie&szlig;end Stellung zu nehmen, da der Funktionszusammenhang zwischen dem Betrieb der Kl&auml;gerin und dem Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e nach der Anteils&uuml;bertragung von A. nicht gel&ouml;st, sondern aufgrund der dauerhaften Anmietung des Grundst&uuml;cks von der G-KG gewahrt wurde. F&uuml;r Sachverhalte dieser Art ist jedoch gekl&auml;rt, dass nach der j&uuml;ngeren Rechtsprechung insbesondere Grundst&uuml;cke ungeachtet dessen zu den funktional wesentlichen Grundlagen des Betriebs (oder des Mitunternehmeranteils) zu rechnen sind, ob ein vergleichbares Grundst&uuml;ck von einem Dritten gekauft oder gemietet werden k&ouml;nnte (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 178, 379, BStBl II 1995, 890, zu &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F.; Senatsurteile vom 19. M&auml;rz 2009 IV R 78\/06, BFHE 224, 428, BStBl II 2009, 803; vom 17. M&auml;rz 2010 IV R 41\/07, Der Betrieb 2010, 986, jeweils zur Betriebsaufspaltung). Der Senat sieht mit R&uuml;cksicht auf den Zweck des &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F., nur bei &Uuml;bergang einer sachlich eigenst&auml;ndigen Organisationseinheit (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, zu D.III.6.a aa) auf den (oder die) unentgeltlichen Erwerber von der Aufdeckung der stillen Reserven abzusehen (s. oben), keinen Anlass, von dieser Rechtsprechung abzur&uuml;cken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nicht durchzugreifen vermag weiterhin die Auffassung der Kl&auml;gerin, nach der bereits f&uuml;r den Streitfall zu beachten sei, dass &sect; 6 Abs. 5 Satz 3 EStG in den ab dem Veranlagungszeitraum 2001 geltenden Fassungen die Buchwertfortf&uuml;hrung auch f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Sonderbetriebsverm&ouml;gen (hier: Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e) in das Gesamthandsverm&ouml;gen einer anderen Mitunternehmerschaft anordne (hier: G-KG) und hierdurch nach einer im Schrifttum vertretenen Ansicht der Buchwerttransfer gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 3 EStG f&uuml;r den unentgeltlichen &Uuml;bergang eines Kommanditanteils (hier: bez&uuml;glich des Anteils des A. an der Kl&auml;gerin) auch dann nicht ausgeschlossen werde, wenn das ausgegliederte Wirtschaftsgut (hier: Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e) zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen geh&ouml;rt habe (Wendt, Finanz-Rundschau 2005, 468, 471 f.; anderer Ansicht BMF-Schreiben in BStBl I 2005, 458, Tz. 7; Wacker, Zeitschrift f&uuml;r Steuern und Recht 2005, 358, 360). Die Kl&auml;gerin l&auml;sst hierbei au&szlig;er Acht, dass sich die von ihr angef&uuml;hrte Stellungnahme des Schrifttums auf die Konkurrenz (das Nebeneinander) zweier mit Blick auf ihre Rechtsfolgen &uuml;bereinstimmender Gesetzesbefehle st&uuml;tzt. Im Streitjahr (1995) fehlt es hingegen nicht nur an solchen ausdr&uuml;cklichen Anweisungen des EStG. Hinzu kommt vor allem, dass die Buchwertfortf&uuml;hrung bez&uuml;glich einzelner Wirtschaftsg&uuml;ter (hier: Grundst&uuml;ck K-Stra&szlig;e in das Gesamthandsverm&ouml;gen der G-KG) f&uuml;r den Steuerpflichtigen nicht zwingend, sondern ihm nach den Grunds&auml;tzen des BFH-Urteils vom 15. Juli 1976 I R 17\/74 &#8211;BFHE 119, 285, BStBl II 1976, 748&#8211; (sog. Einbringungsurteil) lediglich wahlweise einger&auml;umt war (ebenso BMF-Schreiben vom 20. Dezember 1977 IV B 2 -S 2241- 231\/77, BStBl I 1978, 8, Tz. 24 ff.; sog. Mitunternehmererlass). Demgem&auml;&szlig; hat die Rechtsprechung des BFH (s. oben) mit einem solchen nicht kodifizierten &#8211;und auf der Fortsetzung der bisherigen Sachherrschaft &uuml;ber das eingebrachte Einzel-Wirtschaftsgut fu&szlig;enden&#8211; Wahlrecht auch keinen Wertungsgesichtspunkt verbunden, der geeignet sein k&ouml;nnte, die nach &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. zu beachtenden tatbestandlichen Anforderungen f&uuml;r die Buchwertfortf&uuml;hrung unentgeltlich &uuml;bertragener betrieblicher Einheiten im Wege einer teleologischen Reduktion zur&uuml;ckzunehmen. Der erkennende Senat, der auch insoweit an seiner bisherigen Einsch&auml;tzung festh&auml;lt, hat deshalb im anh&auml;ngigen Verfahren weder auf die f&uuml;r die Rechtslage ab dem Veranlagungszeitraum 2001 vertretenen Ansichten des Schrifttums noch &#8211;im Hinblick auf das Nichtvorliegen der Voraussetzungen des &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F.&#8211; darauf einzugehen, ob im Streitfall auch bez&uuml;glich des Wertanteils des Grundst&uuml;cks K-Stra&szlig;e, der nach &sect; 3 des Gesellschaftsvertrags der G-KG vom 21. Dezember 1995 dem Darlehenskonto des A. gutgeschrieben werden sollte (s. oben zu I.3.), die Voraussetzungen einer wahlweisen Buchwertverkn&uuml;pfung gegeben waren (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 11. Dezember 2001 VIII R 58\/98, BFHE 197, 411, BStBl II 2002, 420; s. aber nachfolgend zu II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat aus dem Umstand, dass der &Uuml;bergang des Anteils des A. an der Kl&auml;gerin (X-KG) nicht nach &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. zu Buchwerten vollzogen werden konnte, abgeleitet, dass A. einen Gewinn aus der Entnahme bez&uuml;glich der auf seine Kommanditbeteiligung entfallenden anteiligen Wirtschaftsg&uuml;ter der X-KG sowie bez&uuml;glich der C. und D. unentgeltlich &uuml;bertragenen Gesch&auml;ftsanteile an der X-GmbH (Komplement&auml;rin) erzielt hat. Letzteres unterliegt zwar keinem Zweifel, da f&uuml;r den &Uuml;bergang der Gesch&auml;ftsanteile an der X-GmbH keine Gegenleistung vereinbart worden ist und die Beteiligungen &#8211;ebenso wie der von A. zur&uuml;ckbehaltene Gesch&auml;ftsanteil (1.000 DM; s. oben zu I.2.)&#8211; in dessen Privatverm&ouml;gen &uuml;bernommen worden und erst im Anschluss hieran seinen S&ouml;hnen &uuml;bertragen worden sind (vgl. zur Anerkennung der Vertragsabreden BFH-Urteil vom 6. Dezember 2000 VIII R 21\/00, BFHE 194, 97, BStBl II 2003, 194, zu II.1.e bb). Im Hinblick auf die anteiligen Wirtschaftsg&uuml;ter der Kl&auml;gerin hat die Vorinstanz jedoch au&szlig;er Acht gelassen, dass der grunds&auml;tzlich anzusetzende Entnahmegewinn (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, zu D.III.6.a; BFH-Urteil in BFHE 192, 534, BStBl II 2005, 173; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 16 Rz 435\/aa) durch den vorrangigen Tatbestand der Ver&auml;u&szlig;erung verdr&auml;ngt wird. Von einem solchen (vorrangigen) Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt ist im Streitfall nicht nur aufgrund der &Uuml;bernahme der auf den Kommanditanteil des A. anteilig entfallenden Verbindlichkeiten der X-KG auszugehen (nachfolgend zu a). Gleiches gilt dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r die Abrede &uuml;ber die fortdauernde Gewinnbeteiligung des A. (ab dem Jahr 1996); zudem ist das hierdurch begr&uuml;ndete Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt nicht bereits im Streitjahr (1995), sondern erst in den Folgejahren anzusetzen (nachfolgend zu b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung f&uuml;hrt &#8211;abgesehen von der vorliegend nicht gegebenen Sonderregelung des &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. (heute: &sect; 6 Abs. 3 EStG; s. oben zu II.2.)&#8211; die &Uuml;bernahme von Verbindlichkeiten f&uuml;r den Erwerb eines oder mehrerer Wirtschaftsg&uuml;ter ertragsteuerrechtlich zu Anschaffungskosten und damit f&uuml;r den &Uuml;bertragenden zu einem Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 161, 317, BStBl II 1990, 847, zu C.II.3.). Gleiches gilt &#8211;wiederum vorbehaltlich der Sonderwertung des &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F.&#8211; f&uuml;r den &Uuml;bergang einer Kommanditbeteiligung, wenn der Beteiligung nach der Bruchteilsbetrachtung des &sect; 39 Abs. 2 Nr. 2 AO (s. oben zu II.1.a) nicht nur Anteile an den Aktiva der KG (positive Wirtschaftsg&uuml;ter), sondern anteilig auch die Verbindlichkeiten des Gesamthandsverm&ouml;gens (negative Wirtschaftsg&uuml;ter) zuzuordnen sind. Da auch die &uuml;bergegangenen Anteile an den positiven Wirtschaftsg&uuml;tern zur Begleichung der Schulden der KG heranzuziehen sind (&sect;&sect; 124, 161 Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs &#8211;HGB&#8211;), l&auml;sst sich gegen die Annahme eines Ver&auml;u&szlig;erungs- und Anschaffungsgesch&auml;fts auch nicht einwenden, dass der &Uuml;bernehmer (Kommanditist; hier: C. und D.) nur nach Ma&szlig;gabe der Haftsummeneintr&auml;ge pers&ouml;nlich f&uuml;r die Verbindlichkeiten der KG einzustehen hat (&sect;&sect; 171 Abs. 1, 172 Abs. 1 HGB; zur Haftung bei Anteils&uuml;bertragung s. Baumbach\/Hopt\/Hopt, a.a.O., &sect; 173 Rz 11 ff.; zur Einbringung von Einzel-Wirtschaftsg&uuml;tern gegen &Uuml;bernahme von Darlehensschulden in eine KG s. BFH-Urteil in BFHE 197, 411, BStBl II 2002, 420).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der &#8211;vom FG gebilligten&#8211; Ansicht des FA ist die Abrede im Vertrag vom 21. Dezember 1995, nach der A. (und seiner Ehefrau) ein lebensl&auml;ngliches Nie&szlig;brauchsrecht an dem auf die &uuml;bertragene Kommanditbeteiligung (200.000 DM) entfallenden Gewinnanteil abz&uuml;glich der Belastung in H&ouml;he des jeweiligen Spitzensteuersatzes einger&auml;umt wurde, nicht dem Institut der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen zuzurechnen (&sect;&sect; 10 Abs. 1 Nr. 1a, 22 Nr. 1 EStG 1995).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar k&ouml;nnen die auf besonderen (privaten) Verpflichtungsgr&uuml;nden beruhenden und mit dem Sonderausgabenabzug des Verm&ouml;gens&uuml;bernehmers nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG 1995 korrespondierenden wiederkehrenden Bez&uuml;ge des &Uuml;bergebers (&sect; 22 Nr. 1 EStG 1995) auch dinglich abgesichert werden (hier: Nie&szlig;brauch; s. oben zu II.1.b; Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect; 22 Rz 79). Das FA hat jedoch nicht hinreichend ber&uuml;cksichtigt, dass das Institut der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen insofern ein Sonderrecht begr&uuml;ndet, als es die allgemeinen Grunds&auml;tze &uuml;ber das Vorliegen von Ver&auml;u&szlig;erungs- und Anschaffungsgesch&auml;ften zugunsten der Wertung zur&uuml;cktreten l&auml;sst, dass das Verm&ouml;gen unentgeltlich auf den (die) &Uuml;bernehmer &uuml;bertragen wird und sich der &Uuml;bergeber in Gestalt der Versorgungsleistungen typischerweise Ertr&auml;ge seines Verm&ouml;gens vorbeh&auml;lt, die nunmehr vom Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer erwirtschaftet werden m&uuml;ssen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 12. Mai 2003 GrS 1\/00, BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95, zu C.II.2.). Zu beachten ist insoweit weiterhin, dass &uuml;ber die Geltung dieser sondergesetzlichen Rechtsfolgen nicht nach Ma&szlig;gabe abschlie&szlig;ender und abstrakt umrissener Tatbestandsmerkmale, sondern nur aufgrund der wertenden Beurteilung der jeweiligen Einzelabrede entschieden werden kann (z.B. BFH-Urteil vom 27. August 1997 X R 54\/94, BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hiervon ausgehend ist in der Rechtsprechung gekl&auml;rt, dass dann, wenn &#8211;woran es vorliegend fehlt (s. oben zu II.1.b)&#8211; der &Uuml;bergeber aufgrund eines vorbehaltenen Nie&szlig;brauchs origin&auml;r Eink&uuml;nfte aus der Nutzung des (gesamten) &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens erzielt, der &Uuml;bergabevertrag nicht dem vorbezeichneten Sonderrecht zuzuordnen ist (BFH-Urteil vom 25. M&auml;rz 1992 X R 100\/91, BFHE 168, 243, BStBl II 1992, 803; vgl. ferner auch BFH-Urteil vom 3. Juni 1992 X R 14\/89, BFHE 169, 25, BStBl II 1993, 23). Gleiches gilt f&uuml;r Versorgungszusagen, die im Rahmen eines als gleichwertig angesehenen Austausches von Leistung und Gegenleistung erteilt werden (sog. betriebliche Ver&auml;u&szlig;erungsrente; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 161, 317, BStBl II 1990, 847).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nichts anderes kann gelten, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; betriebliche Wirtschaftsg&uuml;ter &uuml;bertragen und &#8211;mangels Wahrung der Tatbestandsmerkmale des &sect; 7 Abs. 1 EStDV a.F. (heute: &sect; 6 Abs. 3 EStG)&#8211; die Buchwerte nicht fortgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen (vgl. auch Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 161, 317, BStBl II 1990, 847). Gleich der Vereinbarung einer betrieblichen Ver&auml;u&szlig;erungsrente ist es auch in dieser Konstellation ausgeschlossen, den ggf. im Wege der Sch&auml;tzung zu ermittelnden Barwert der zuk&uuml;nftigen Gewinnaussichten nicht nur durch den Ansatz eines Entnahmegewinns (hier: bez&uuml;glich der Anteile am Betriebsverm&ouml;gen der X-KG), sondern dar&uuml;ber hinaus &#8211;ein zweites Mal und damit systemwidrig&#8211; als wiederkehrende Bez&uuml;ge (&sect; 22 Nr. 1 EStG 1995) der Einkommensbesteuerung zu unterwerfen. Vielmehr unterliegt die von A. sowie C. und D. getroffene Vereinbarung den allgemeinen Grunds&auml;tzen &uuml;ber die Behandlung voll entgeltlicher oder teilentgeltlicher &Uuml;bertragungen eines Kommanditanteils gegen ein gewinnabh&auml;ngiges Entgelt (Kaufpreis). Ein hiermit verbundener Gewinn wird jedoch nicht bereits im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung des wirtschaftlichen Eigentums an den zum Gesamthandsverm&ouml;gen der X-KG geh&ouml;renden und durch den Kommanditanteil des A. repr&auml;sentierten Wirtschaftsg&uuml;tern, sondern nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH (Urteil in BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 16 Rz 229, jeweils m.w.N.) &#8211;ohne Gew&auml;hrung eines Wahlrechts zur Sofortbesteuerung&#8211; erst dann von A. als nachtr&auml;gliche Betriebseinnahme erzielt, wenn und soweit die Summe der gewinnabh&auml;ngigen Entgelte den diesem Realisationsakt zuzuordnenden Teil seines Schlusskapitalkontos zum 31. Dezember 1995 &uuml;bersteigt (s. dazu nachfolgend zu c). Hiermit &uuml;bereinstimmend haben C. und D. &#8211;wor&uuml;ber im anh&auml;ngigen Verfahren allerdings nicht zu befinden ist&#8211; die gewinnabh&auml;ngige Kaufpreisverpflichtung jedenfalls in H&ouml;he der Buchwerte der erworbenen Wirtschaftsg&uuml;ter als betriebliche Verbindlichkeit zu passivieren (BFH-Urteil in BFHE 199, 198, BStBl II 2002, 532; Schmidt\/ Wacker, a.a.O., &sect; 16 Rz 235). Anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass ein vorbehaltenes dingliches oder schuldrechtliches Nutzungsrecht regelm&auml;&szlig;ig nicht als Entgelt f&uuml;r den Erwerb der &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter zu qualifizieren ist (vgl. BFH-Urteil vom 7. Juni 1994 IX R 33, 34\/92, BFHE 175, 70, BStBl II 1994, 927; einschr&auml;nkend BFH-Urteil vom 21. Februar 1991 IX R 265\/87, BFHE 163, 560, BStBl II 1992, 718; insgesamt kritisch Schmidt\/Glanegger, EStG, 28. Aufl., &sect; 6 Rz 140 &quot;Dingl. Lasten&quot;). Die dieser Beurteilung zugrunde liegende Vorstellung, dass das vorbehaltene Nutzungsrecht von vornherein den Wert des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens mindere (BFH-Urteil in BFHE 175, 70, BStBl II 1994, 927), kann jedenfalls dann nicht zum Tragen kommen, wenn &#8211;wie vorliegend (s. oben zu II.1.b)&#8211; das Nutzungsrecht keine fortdauernde Mitunternehmerstellung des &Uuml;bertragenden (hier: des A.) begr&uuml;ndet und demgem&auml;&szlig; die Eink&uuml;nfte von den Verm&ouml;gens&uuml;bernehmern (hier: C. und D.) erzielt sowie aufgrund des vorbehaltenen Nutzungsrechts ganz oder teilweise als Gegenleistung f&uuml;r den Erhalt des Kommanditanteils an den &Uuml;bergeber (bzw. dessen Ehefrau) ausgekehrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG wird deshalb im zweiten Rechtsgang zu &uuml;berpr&uuml;fen haben, ob die H&ouml;he der vereinbarten Gewinnbeteiligung des A. (und seiner Ehefrau) dem unter Fremden &uuml;blichen Entgelt f&uuml;r die &Uuml;bertragung des Kommanditanteils entspricht. Sollte dies &#8211;unter Ber&uuml;cksichtigung des tats&auml;chlichen Werts des auf C. und D. &uuml;bergegangenen Anteils (einschlie&szlig;lich Firmenwert abz&uuml;glich der &uuml;bernommenen Verbindlichkeiten)&#8211; nicht der Fall sein, w&auml;re im Hinblick auf den &uuml;berh&ouml;hten (nicht fremd&uuml;blichen) Teil der Gewinnbeteiligung von privat veranlassten und nicht der Einkunftssph&auml;re des A. zuzurechnenden Zuwendungen auszugehen (vgl. &sect; 12 Nr. 2 EStG 1995). Ferner wird die Vorinstanz zu ermitteln haben, ob die Summe aus den &uuml;bernommenen Verbindlichkeiten sowie dem im Sch&auml;tzwege zu ermittelnden Barwert der fremd&uuml;blichen Gewinnbeteiligung des A. (und seiner Ehefrau) den tats&auml;chlichen Wert der auf die &uuml;bertragene Beteiligung des A. entfallenden Aktiva der X-KG (Kl&auml;gerin) erreicht; nur sofern dies zu verneinen sein sollte, w&auml;re f&uuml;r den verbleibenden, d.h. nicht durch die Ver&auml;u&szlig;erungstatbest&auml;nde (Schuld&uuml;bernahme; Barwert der Gewinnbeteiligung) aufgedeckten Wert der anteiligen Aktiva ein Entnahmegewinn des A. anzusetzen (s. oben zu II.3.). Hiervon ausgehend wird das FG ferner das Schlusskapital des A. zum 31. Dezember 1995 aufzugliedern und den beiden Ver&auml;u&szlig;erungstatbest&auml;nden sowie &#8211;ggf.&#8211; dem Entnahmetatbestand anteilig zuzuordnen haben. Schlie&szlig;lich wird die Vorinstanz ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen, dass &#8211;wie erl&auml;utert (s. oben zu II.3.b)&#8211; der Ansatz eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns bez&uuml;glich des gewinnabh&auml;ngigen Kaufpreises im Streitjahr nicht in Betracht kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist hiernach nicht spruchreif. Das vorinstanzliche Urteil ist aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen, das die nach den vorstehenden Darlegungen erforderlichen tats&auml;chlichen Feststellungen nachzuholen haben wird. Die Vorinstanz wird hierbei auch Gelegenheit haben, die f&uuml;r den erkennenden Senat nach den vorgelegten Akten nicht nachvollziehbare Bewertung des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens (Anteile an X-KG und X-GmbH) zu &uuml;berpr&uuml;fen. Sollte sich hierbei ergeben, dass die zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen des A. geh&ouml;renden und entnommenen Gesch&auml;ftsanteile an der X-GmbH mit einem &uuml;berh&ouml;hten Wert angesetzt worden sind, so wird die Vorinstanz unter Wahrung des sog. Verb&ouml;serungsverbots (hier: bez&uuml;glich des f&uuml;r das Sonderbetriebsverm&ouml;gen festgestellten Entnahmegewinns) auch zu ermitteln haben, ob &#8211;entgegen der bisherigen Einsch&auml;tzung der Beteiligten&#8211; die &Uuml;bertragung des Grundst&uuml;cks K-Stra&szlig;e in das Gesamthandsverm&ouml;gens der G-KG nicht insoweit mit der Realisierung eines Gewinns verbunden war, als der &quot;Wert&quot; des Grundst&uuml;cks (so &sect; 3 des Gesellschaftsvertrags) dem f&uuml;r A. gef&uuml;hrten Darlehenskonto gutgeschrieben wurde (vgl. BFH-Urteil in BFHE 197, 411, BStBl II 2002, 420; zur Gegenrechnung von Buchwert und Verbindlichkeiten s. Schmidt\/Wacker, EStG, 29. Aufl., &sect; 15 Rz 665, m.w.N. zur Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2010, IV R 52\/08 Keine Buchwertfortf&uuml;hrung bei blo&szlig;er &Uuml;bertragung von KG-Anteilen &#8211; keine Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistung &#8211; Zeitpunkt einer &Uuml;bertragung &quot;mit Wirkung zum 31. 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