{"id":12258,"date":"2012-12-08T08:02:38","date_gmt":"2012-12-08T06:02:38","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12258"},"modified":"2012-12-08T08:02:38","modified_gmt":"2012-12-08T06:02:38","slug":"v-r-10-08-personalgestellung-durch-gesellschafter-als-teil-des-entgelts-fuer-die-durch-die-gesellschaft-erbrachte-leistung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-10-08-personalgestellung-durch-gesellschafter-als-teil-des-entgelts-fuer-die-durch-die-gesellschaft-erbrachte-leistung\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;10\/08 &#8211; Personalgestellung durch Gesellschafter als Teil des Entgelts f&uuml;r die durch die Gesellschaft erbrachte Leistung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.4.2010, V R 10\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Personalgestellung durch Gesellschafter als Teil des Entgelts f&uuml;r die durch die Gesellschaft erbrachte Leistung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG setzt f&uuml;r den Leistungsaustausch einen unmittelbaren, nicht aber einen inneren (synallagmatischen) Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt voraus. Dies gilt auch f&uuml;r Tausch und tausch&auml;hnliche Ums&auml;tze (&sect; 3 Abs. 12 UStG)&nbsp;&nbsp; .<\/p>\n<p>2. Ein tausch&auml;hnlicher Umsatz mit Baraufgabe liegt auch dann vor, wenn<\/p>\n<p>&#8211; eine Gesellschaft auf schuldrechtlicher Grundlage an ihre beiden Gesellschafter Leistungen gegen Entgelt erbringt und<\/p>\n<p>&#8211; ihr die beiden Gesellschafter in unmittelbarem Zusammenhang hiermit auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage Personal zur Verf&uuml;gung stellen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; .<\/p>\n<p>3. Um eine Beistellung anstelle eines tausch&auml;hnlichen Umsatzes handelt es sich nur, wenn das vom jeweiligen Gesellschafter &uuml;berlassene Personal ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Zwecke der Leistungserbringung an den jeweiligen Gesellschafter verwendet wird .<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) wurde mit notariellem Gesellschaftsvertrag vom 16. Dezember 2004 in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung (GmbH) gegr&uuml;ndet. Gesellschafter der Kl&auml;gerin waren zwei Kreditinstitute. Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin war die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Kreditanalyse und der Kreditsachbearbeitung f&uuml;r Kreditinstitute. Die &Uuml;bernahme von Kreditrisiken und die Entscheidung &uuml;ber Kreditbewilligungen geh&ouml;rten nicht hierzu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellem Gesellschaftsvertrag vom 4. August 2005 beschlossen die Gesellschafter gem&auml;&szlig; &sect; 190 ff. des Umwandlungsgesetzes, die Kl&auml;gerin formwechselnd und mit R&uuml;ckwirkung zum 1. Januar 2005 in eine GmbH &#038; Co. KG umzuwandeln. Komplement&auml;rin der Kl&auml;gerin wurde eine weitere GmbH mit einer Kapitaleinlage von 550 EUR sowie die beiden Kreditinstitute als Kommanditisten mit einer Kapitaleinlage von 45.000 EUR und 54.450 EUR. Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin war nach &sect; 2 des neu abgeschlossenen Gesellschaftsvertrages die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Kreditanalyse und der Kreditsachbearbeitung f&uuml;r die Kommanditisten der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 3 Abs. 7 des neuen Gesellschaftsvertrages hatten die Kommanditisten der Kl&auml;gerin &quot;ohne gesondertes Entgelt (unentgeltlich) Personal&quot; zu &uuml;berlassen. Das &quot;Wertverh&auml;ltnis&quot; des unentgeltlich zu &uuml;berlassenden Personals sollte den Beteiligungsverh&auml;ltnissen der Kommanditisten an der Kl&auml;gerin entsprechen. Nach &sect; 21 waren die Kommanditisten grunds&auml;tzlich zur Abnahme der von der Kl&auml;gerin zu erbringenden Leistungen verpflichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kommanditisten schlossen mit der Kl&auml;gerin am 13. Dezember 2005 jeweils Dienstleistungsrahmenvertr&auml;ge mit Wirkung zum 1. Dezember 2005. Die Vertr&auml;ge dienten der Auslagerung von Marktfolgeaufgaben im Bereich des Kreditgesch&auml;fts durch den jeweiligen Kommanditisten auf die Kl&auml;gerin. Nach &sect; 2 der Vertr&auml;ge verpflichtete sich die Kl&auml;gerin &quot;f&uuml;r die anfallenden T&auml;tigkeiten ausreichend geschultes und qualifiziertes Personal&quot; einzusetzen. Nach &sect; 5 der Vertr&auml;ge erbrachte die Kl&auml;gerin ihre Leistungen gegen&uuml;ber den Kommanditisten auf &quot;Kostendeckungsbasis (genaue Erstattung des jeweiligen Anteils an den gemeinsamen Kosten)&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Umsatzsteuervoranmeldung f&uuml;r Dezember 2005 erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin dem Regelsteuersatz unterliegende Entgelte aus erbrachten Leistungen in H&ouml;he von 348.086 EUR und Vorsteuerbetr&auml;ge in H&ouml;he von 483.120,65 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung gingen der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) und die Kl&auml;gerin &uuml;bereinstimmend davon aus, dass die dem Regelsteuersatz unterliegenden Ums&auml;tze um 152.414 EUR zu erh&ouml;hen seien. Dar&uuml;ber hinaus erh&ouml;hte das FA die steuerpflichtigen Ums&auml;tze um 1.484.244 EUR, da der Wert der Personalgestellung durch die Kommanditisten an die Kl&auml;gerin zum Entgelt geh&ouml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Umwandlung der Kl&auml;gerin in eine GmbH &#038; Co. KG wurde am 7. Februar 2006 in das Handelsregister eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das FA Kenntnis von der Umwandlung der Kl&auml;gerin und von der Eintragung in das Handelsregister erlangt hatte, hob das FA einen zuvor gegen&uuml;ber der GmbH ergangenen Umsatzsteuerbescheid auf und erlie&szlig; am 17. Juli 2006 einen nun an die Kl&auml;gerin bekannt gegebenen Umsatzsteuerbescheid 2005. Danach hatte die Kl&auml;gerin Ums&auml;tze in H&ouml;he von 1.984.744 EUR ausgef&uuml;hrt, so dass sich die hierf&uuml;r entstehende Umsatzsteuer auf 317.559,04 EUR belief. Unter Ber&uuml;cksichtigung der unstrittigen Vorsteuerbetr&auml;ge ergab sich eine Steuerverg&uuml;tung von 165.561,61 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die mit Zustimmung des FA zum Finanzgericht (FG) gem&auml;&szlig; &sect; 45 der Finanzgerichtsordnung (FGO) erhobene Sprungklage hatte keinen Erfolg. Das FG st&uuml;tzte die Klageabweisung darauf, dass auch die Personalgestellung durch die Kommanditisten zum Entgelt f&uuml;r die von der Kl&auml;gerin erbrachte Dienstleistung geh&ouml;re. Die von der Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber den Kommanditisten erbrachten Dienstleistungen st&auml;nden sowohl hinsichtlich der Kostenerstattung als auch hinsichtlich der Personalgestellung in einem Leistungsaustauschverh&auml;ltnis. Zu dem von den Kommanditisten der Kl&auml;gerin f&uuml;r ihre Dienstleistungen gezahlten Entgelt geh&ouml;re neben der Kostenerstattung auch der Wert der Personalgestellung. Die Kommanditisten h&auml;tten sich nach &sect; 3 Abs. 7 des Gesellschaftsvertrages vom 4. August 2005 verpflichtet, der Kl&auml;gerin ohne besonderes Entgelt und damit unentgeltlich das f&uuml;r die Erbringung ihrer Dienstleistung erforderliche Personal zu &uuml;berlassen. Die &Uuml;berlassung des Personals an die Kl&auml;gerin sei erfolgt, um ihr die Erbringung der geschuldeten Dienstleistung zu erm&ouml;glichen. Hierzu h&auml;tten sich die Kommanditisten als ausschlie&szlig;liche und unmittelbare Nutznie&szlig;er und Empf&auml;nger der Leistung im Rahmen der Dienstleistungsrahmenvertr&auml;ge zur Erstattung aller bei der Kl&auml;gerin entstehenden Kosten verpflichtet, so dass es bei der Bestimmung des Entgelts keinen Unterschied mache, ob der Kl&auml;gerin selbst entstehende Personalkosten von den Gesellschaftern erstattet werden, oder ob die Kl&auml;gerin insoweit auf die Anstellung von eigenem Personal verzichte und ihr das zur Erbringung ihrer Dienstleistungen erforderliche Personal von den Gesellschaftern &uuml;berlassen werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Personal&uuml;berlassung durch die Kommanditisten sei auch kein echter, nicht umsatzsteuerbarer Gesellschafterbeitrag, da die Kl&auml;gerin lediglich Leistungen gegen&uuml;ber den Gesellschaftern erbringen und hierf&uuml;r nur ihre Kosten ohne Gewinnmarge erstattet bekommen sollte. Schlie&szlig;lich liege keine nicht umsatzsteuerbare Personalbeistellung vor, da nicht ersichtlich sei, ob das von dem jeweiligen Kommanditisten &uuml;berlassene Personal nur f&uuml;r die Leistungserbringung f&uuml;r den jeweils beistellenden Kommanditisten eingesetzt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; (EFG) 2008, 732 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen und formellen Rechts. Zwar habe sie gegen&uuml;ber ihren Kommanditisten entgeltliche Leistungen erbracht, es liege aber kein tausch&auml;hnlicher Umsatz vor, da es sich bei der Personal&uuml;berlassung um einen echten, nicht umsatzsteuerbaren Gesellschafterbeitrag gehandelt habe, der auf Erreichung des Gesellschaftszwecks und damit auf Leistungsvereinigung, nicht aber auf Leistungsaustausch gerichtet gewesen sei. Die Personal&uuml;berlassung sei durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis veranlasst gewesen und durch die Beteiligung an Gewinn und Verlust der Kl&auml;gerin abgegolten worden. Die Personal&uuml;berlassung stehe nicht in einem synallagmatischen Zusammenhang zu den Leistungen, die die Kl&auml;gerin jeweils gegen&uuml;ber den Kommanditisten erbringe. Das Personal sei nicht deswegen unentgeltlich &uuml;berlassen worden, um die von dem das Personal &uuml;berlassenden Kreditinstitut an die Kl&auml;gerin zu leistende Zahlung f&uuml;r die Leistungen der Kl&auml;gerin zu reduzieren. Es erfolge keine betragsm&auml;&szlig;ige Anrechnung der Personal&uuml;berlassung auf die Verg&uuml;tung f&uuml;r die Leistungen der Kl&auml;gerin. Es fehle auch an einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenwert. Bei Vorliegen eines Gesellschafterbeitrages sei eine verbilligte, d.h. fremd&uuml;blich niedrig entgoltene Leistung der Gesellschaft an ihren Gesellschafter, der den Gesellschafterbeitrag leistet, nicht als Gegenleistung der Gesellschaft f&uuml;r den Gesellschafterbeitrag anzusehen. F&uuml;r den Entgeltcharakter m&uuml;sse ein subjektives &Auml;quivalent von Leistung und Gegenleistung vorliegen. Der Umfang der Personalgestellung habe sich nicht an der Beteiligungsh&ouml;he orientiert, da die Beteiligungsverh&auml;ltnisse &quot;Ausfluss von politischen Entscheidungen&quot; seien. Die Personal&uuml;berlassung sei auch nicht f&uuml;r die Leistung durch die Kl&auml;gerin erforderlich gewesen, da die Kl&auml;gerin auch eigenes Personal h&auml;tte anstellen k&ouml;nnen. Da das jeweils &uuml;berlassene Personal nicht f&uuml;r die Leistungserbringung gegen&uuml;ber dem &Uuml;berlassenden verwendet wurde, fehle der unmittelbare Zusammenhang. Im &Uuml;brigen m&uuml;sse die Leistung zweckgerichtet, final und um der Gegenleistung willen erbracht werden. Auf die steuerrechtlichen Folgen bei einer unterstellten Anstellung eigenen Personals und einer Weiterbelastung der Personalkosten komme es nicht an. Dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rden die Personalkosten auch bei einer unentgeltlichen Leistungst&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht der Umsatzsteuer unterliegen, da dann bei der Kl&auml;gerin keine Ausgaben entstanden w&auml;ren. Auch auf die Vereinbarung einer Gewinnmarge komme es nicht an. F&uuml;r ihre Auffassung f&uuml;hrt sie weiter insbesondere die Grunds&auml;tze zum sog. Spitzenausgleich, Mischentgelten und unentgeltlichen Leistungen an. Dabei beruft sie sich auch auf die Bestimmungen der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG) und auf die hierzu ergangene Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaft (seit 1. Dezember 2009: Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen habe das FG gegen &sect;&sect; 76, 96 FGO versto&szlig;en, da es nicht Beweis dar&uuml;ber erhoben habe, was der Wille der Beteiligten bez&uuml;glich der Personal&uuml;berlassung und ihrer Abgeltung gewesen sei. Die diesbez&uuml;gliche W&uuml;rdigung durch das FG sei v&ouml;llig &uuml;berraschend gewesen. Weiter habe das FG gegen den klaren Inhalt der Akten versto&szlig;en, da es davon ausgegangen sei, die Kl&auml;gerin h&auml;tte ohne Gewinnmarge t&auml;tig werden sollen. Demgegen&uuml;ber sei bei der Kl&auml;gerin &#8211;aus den Akten ersichtlich&#8211; ein Jahresfehlbetrag in betr&auml;chtlicher H&ouml;he entstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das Urteil des FG aufzuheben und die Umsatzsteuer 2005 auf .\/. 403.040,63 EUR festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es bestehe ein synallagmatischer Zusammenhang zwischen der Kreditsachbearbeitung durch die Kl&auml;gerin und der Gegenleistung der Gesellschafter. Die Personalgestellung diene nicht lediglich dem Zweck, die Kl&auml;gerin in die Lage zu versetzen, die von ihr zugesagten Leistungen zu erbringen. Es liege keine vom beabsichtigten eigenen Leistungsbezug abgekoppelte Ausstattung der Kl&auml;gerin mit Personal vor. Die Personalgestellung habe von Anfang an den Zweck verfolgt, verbilligt Dienstleistungen der Kl&auml;gerin beziehen zu k&ouml;nnen. Insbesondere ergebe sich der synallagmatische Zusammenhang daraus, dass die Kl&auml;gerin die von ihr zu erbringende Dienstleistung auch nur vor dem Hintergrund der vereinbarten Leistungs- und Verg&uuml;tungskonditionen unter der Bedingung der Personalgestellung zusage, weil anders die beabsichtigte Kreditbearbeitung nicht zu den vereinbarten Konditionen von der Kl&auml;gerin h&auml;tte erbracht werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 FGO). Wie das FG zutreffend entschieden hat, liegen entgeltliche Leistungen der Kl&auml;gerin an ihre Kommanditisten vor, wobei die Personalgestellung durch die Kommanditisten an die Kl&auml;gerin im Rahmen eines tausch&auml;hnlichen Umsatzes zum Entgelt f&uuml;r die Leistungen der Kl&auml;gerin geh&ouml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin erbrachte entgeltliche Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des EuGH, der sich der Bundesfinanzhof (BFH) angeschlossen hat, erbringt der Unternehmer (Steuerpflichtige) eine Leistung gegen Entgelt, die nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes 2005 (UStG) steuerbar ist und die gem&auml;&szlig; Art. 2 Nr. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG dem Anwendungsbereich der Steuer unterliegt, wenn zwischen dem Unternehmer und dem Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis besteht, das einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt begr&uuml;ndet, so dass das Entgelt als Gegenwert f&uuml;r die Leistung anzusehen ist (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 5. Dezember 2007 V R 60\/05, BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.a, m.w.N. zur Rechtsprechung von EuGH und BFH).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie zwischen den Beteiligten unstreitig ist, erbrachte die Kl&auml;gerin auf der Grundlage der Dienstleistungsrahmenvertr&auml;ge Leistungen an beide Kommanditisten gegen Kosten&uuml;bernahme und damit gegen Entgelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Rahmen eines tausch&auml;hnlichen Umsatzes geh&ouml;rten nicht nur die durch die Kommanditisten erbrachten Zahlungen, sondern auch die durch beide Kommanditisten erfolgte Gestellung von Personal zum Entgelt f&uuml;r die Leistungen der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 3 Abs. 12 Satz 1 UStG liegt ein Tausch vor, wenn das Entgelt f&uuml;r eine Lieferung in einer Lieferung besteht, nach Satz 2 dieser Vorschrift handelt es sich um einen tausch&auml;hnlichen Umsatz, wenn das Entgelt f&uuml;r eine sonstige Leistung in einer Lieferung oder sonstigen Leistung besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Richtlinie 77\/388\/EWG enth&auml;lt keine &sect; 3 Abs. 12 UStG entsprechende Bestimmung. Gleichwohl besteht kein Versto&szlig; gegen die Richtlinie, da sich die durch &sect; 3 Abs. 12 UStG angeordneten Rechtsfolgen aus Art. 11 Teil A Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 77\/388\/EWG ergeben. Danach ist Besteuerungsgrundlage alles, was den Wert der Gegenleistung bildet, die der Lieferer erh&auml;lt oder erhalten soll. Nach der Rechtsprechung des EuGH ist dabei nicht zwischen Gegenleistungen in Form von Geldzahlungen und in Form von Sachleistungen zu unterscheiden; beide Arten von Gegenleistungen sind vielmehr gleich zu behandeln, wobei es gen&uuml;gt, dass die Gegenleistung in Geld ausgedr&uuml;ckt werden kann (EuGH-Urteil vom 3. Juli 1997 C-330\/95, Goldsmiths, Slg. 1997, I-3801 Rdnr. 23). Dementsprechend kann die Gegenleistung f&uuml;r eine Lieferung in einer Dienstleistung bestehen und Besteuerungsgrundlage der Lieferung sein, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Lieferung und der Dienstleistung besteht und wenn der Wert der Dienstleistung in Geld ausgedr&uuml;ckt werden kann (EuGH-Urteil vom 3. Juli 2001 C-380\/99, Bertelsmann, Slg. 2001, I-5163, BFH\/NV Beilage 2001, 192 Rdnr. 17). An den danach f&uuml;r Tausch und tausch&auml;hnlichen Umsatz erforderlichen unmittelbaren Zusammenhang sind nach der Rechtsprechung des Senats dieselben Anforderungen zu stellen wie an den die Steuerbarkeit nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG begr&uuml;ndenden Zusammenhang (s. oben II.1.). Denn Tausch und Tausch&auml;hnlichkeit sind nur eine besondere Modalit&auml;t der Entgeltvereinbarung, die den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt begr&uuml;ndet (BFH-Urteil vom 6. Dezember 2007 V R 42\/06, BFHE 221, 74, BStBl II 2009, 493, unter II.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechend den zu &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geltenden Grunds&auml;tzen kann sich der den Tausch und tausch&auml;hnlichem Umsatz begr&uuml;ndende unmittelbare Zusammenhang auch aus gesellschaftsvertraglichen Regelungen ergeben (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.b zu &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Senat h&auml;lt an seiner bisherigen Rechtsprechung zu Tausch und tausch&auml;hnlichen Ums&auml;tzen auch unter Ber&uuml;cksichtigung der von Stadie in Umsatzsteuer-Rundschau (UR) 2009, 745 ff. ge&uuml;bten Kritik fest. Gegen die Auffassung von Stadie spricht bereits, dass die EuGH-Rechtsprechung (s. oben aa) eindeutig ist und keinen Raum f&uuml;r Zweifel hinsichtlich der Steuerbarkeit bei Tauschvorg&auml;ngen l&auml;sst. Weiter verst&ouml;&szlig;t die Steuerbarkeit von Tauschvorg&auml;ngen entgegen der Auffassung von Stadie auch nicht gegen den Neutralit&auml;tsgrundsatz. Zwar vereinnahmt der Unternehmer bei einem blo&szlig;en Tausch keinen Geldbetrag, den er f&uuml;r eine Steuerzahlung verwenden k&ouml;nnte. Dies ist jedoch unbeachtlich, da es Sache des Unternehmers ist, Umfang und Art der Gegenleistung f&uuml;r seine Leistung mit dem Leistungsempf&auml;nger zu vereinbaren. Dem Unternehmer steht es frei, ob sich die Gegenleistung bei einem Tauschvorgang auf den Austausch von Lieferungen oder sonstigen Leistungen beschr&auml;nkt oder ob er die Erbringung seiner Leistung von einer zus&auml;tzlichen Zahlung eines Geldbetrages z.B. in H&ouml;he der f&uuml;r seine Leistung entstehenden Umsatzsteuer abh&auml;ngig macht. Nur die Gleichbehandlung aller Gegenleistungen &#8211;gleichg&uuml;ltig, ob in Geld, Lieferungen oder sonstigen Leistungen&#8211; entspricht dem Neutralit&auml;tsgrundsatz. Schlie&szlig;lich sprechen auch die Folgeprobleme, die sich aus dieser Auffassung ergeben und die Stadie durch Gesetzesanalogien vermeiden will, gegen seine Auffassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Gestellung des Personals durch die beiden Kommanditisten geh&ouml;rte zum Entgelt f&uuml;r die von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der f&uuml;r die Einbeziehung der Personalgestellung in den Leistungsaustausch erforderliche unmittelbare Zusammenhang ergab sich im Streitfall daraus, dass der Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin darin bestand, Dienstleistungen an die Kommanditisten zu erbringen, sie dabei nach den mit den Kommanditisten abgeschlossenen Rahmenvertr&auml;gen gegen Kostenerstattung t&auml;tig war, sie weiter nach den Rahmenvertr&auml;gen geeignetes Personal einzusetzen hatte, und sich die Kommanditisten gesellschaftsvertraglich verpflichtet hatten, der Kl&auml;gerin dieses Personal zu &uuml;berlassen. Dies gen&uuml;gt, wie das FG zutreffend festgestellt hat, um den erforderlichen unmittelbaren Zusammenhang zu begr&uuml;nden. Selbst ohne die gesellschaftsvertragliche Verpflichtung w&uuml;rde es sich bei der Personalgestellung nur um eine besondere Modalit&auml;t der von den Kommanditisten geschuldeten Kostentragung handeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wie zwischen den Beteiligten unstreitig ist, erf&uuml;llt die Personalgestellung nicht die Voraussetzungen f&uuml;r eine nichtsteuerbare Beistellung, die der Empf&auml;nger der Leistung dem Leistenden (Beistellungsempf&auml;nger) zum Zweck der Leistungserbringung zur Verf&uuml;gung stellt. Eine Beistellung ist nur gegeben, wenn der Empf&auml;nger der Leistung dem Leistenden Sachmittel nur f&uuml;r die Leistungserbringung an ihn zur Verf&uuml;gung stellt und eine anderweitige Verwendung ausgeschlossen ist (BFH-Urteil in BFHE 221, 74, BStBl II 2009, 493, unter II.1.b). Lediglich im Hinblick auf derartige Verwendungsbeschr&auml;nkungen ist die Beistellung weder als Gegenwert f&uuml;r die erbrachte Leistung noch als eigenst&auml;ndige Leistung anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beurteilung als nichtsteuerbare Beistellung scheitert im Streitfall daran, dass die Kl&auml;gerin &uuml;ber das ihr von den beiden Kommanditisten gestellte Personal frei verf&uuml;gen konnte und insbesondere keine Verpflichtung bestand, das vom jeweiligen Kommanditisten &uuml;berlassene Personal nur f&uuml;r Leistungen an diesen Kommanditisten einzusetzen. Auf die hierf&uuml;r ma&szlig;geblichen Gr&uuml;nde &#8211;wie z.B. betriebswirtschaftliche &Uuml;berlegungen (Effizienz des Arbeitseinsatzes)&#8211; kommt es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die hiergegen gerichteten Einwendungen der Kl&auml;gerin greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der f&uuml;r die Einbeziehung der Personalgestellung ma&szlig;gebliche unmittelbare Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt (s. oben II.2.a aa) erfordert nur einen sich aus einem Rechtsverh&auml;ltnis ergebenden Zusammenhang. F&uuml;r die steuerrechtliche Beurteilung ist es dabei unerheblich, dass die Leistung der Kl&auml;gerin auf den Dienstleistungsrahmenvertr&auml;gen beruhte, w&auml;hrend sich die Kommanditisten gesellschaftsvertraglich zur Personalgestellung verpflichtet hatten. Denn der unmittelbare Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt kann sich auch aus verschiedenen Rechtsverh&auml;ltnissen ergeben, wenn diese im unmittelbaren Zusammenhang miteinander stehen; im Streitfall dadurch, dass die Kl&auml;gerin nach ihrem gesellschaftsvertraglichen Unternehmensgegenstand Leistungen an ihre Kommanditisten erbringen soll, sie diese Leistungen auf schuldvertraglicher Grundlage erbringt und ihr das f&uuml;r diese Leistungen ben&ouml;tigte Personal durch die Kommanditisten auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage zur Verf&uuml;gung gestellt wird. Ob diese Gestaltung rechtsmissbr&auml;uchlich (&sect; 42 der Abgabenordnung) sein k&ouml;nnte, ist daher unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ohne Erfolg beruft sich die Kl&auml;gerin auf das EuGH-Urteil vom 27. April 1999 C-48\/97, Kuwait Petroleum (Slg. 1999, I-2323). Dass dort bei einer im Anschluss an Kraftstofflieferungen erfolgende Gew&auml;hrung von Geschenken im Rahmen eines Bonussystems der unmittelbare Zusammenhang zwischen dem &quot;Geschenk&quot; und den Zahlungen f&uuml;r den Kraftstoff fehlte, beruhte darauf, dass die Abnehmer f&uuml;r den Kraftstoff einen feststehenden Preis zu entrichten hatten, der unabh&auml;ngig von der Inanspruchnahme des Geschenks war (EuGH-Urteil Kuwait Petroleum in Slg. 1999, I-2323 Rdnr. 31). Demgegen&uuml;ber stellt sich die Personalgestellung im Streitfall als Modifikation der von den Kommanditisten &uuml;bernommenen Kostentragungspflicht dar. Denn ohne die Personalgestellung w&auml;re bei der Kl&auml;gerin ein entsprechend h&ouml;herer Aufwand f&uuml;r Personal entstanden, den die Kommanditisten dann im Rahmen ihrer allgemeinen Kosten&uuml;bernahme durch Geldzahlung h&auml;tten tragen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Gegen den Entgeltcharakter der Personalgestellung sprechen auch nicht die Grunds&auml;tze zu Gesellschafterleistungen bei sog. Arbeitsgemeinschaften (Abschn. 6 Abs. 8 der Umsatzsteuer-Richtlinien 2008 &#8211;UStR&#8211;) und zum sog. Spitzenausgleich bei Leistungen zwischen mehreren Gesellschaftern (vgl. z.B. auch EuGH-Urteil vom 29. April 2004 C-77\/01, EDM, Slg. 2004, I-4295 Rdnrn. 87 ff.). Diese betreffen die Leistungserbringung durch den Gesellschafter, nicht aber den umgekehrten Fall einer durch die Gesellschaft erbrachten Leistung und die sich dann &#8211;auch im Streitfall&#8211; stellende Frage, ob eine Leistung des Gesellschafters zum Entgelt f&uuml;r die durch die Gesellschaft erbrachte Leistung geh&ouml;rt. Ob Mehrleistungen eines Kommanditisten z.B. beim streikbedingten Ausfall des vom anderen Kommanditisten zu stellenden Personals auch als Entgelt f&uuml;r die durch die Kl&auml;gerin erbrachte Leistung anzusehen sind oder ob im Umfang der Mehrleistung ein durch einen Spitzenausgleich zu verg&uuml;tender Leistungsaustausch zwischen den Kommanditisten der Kl&auml;gerin vorliegt, hat der Senat im &Uuml;brigen nach den Verh&auml;ltnissen des Streitfalls nicht zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ohne Erfolg beruft sich die Kl&auml;gerin f&uuml;r ihre abweichende Auffassung auf das BFH-Urteil vom 18. Dezember 1996 XI R 12\/96 (BFHE 182, 395, BStBl II 1997, 374). Soweit der BFH dort davon ausgegangen ist, dass die Leistung eines Gesellschafters nur dann als Entgelt f&uuml;r eine Leistung der Gesellschaft anzusehen ist, wenn zwischen den Leistungen ein &quot;innerer (synallagmatischer) Zusammenhang&quot; besteht, wurde diese Rechtsauffassung sp&auml;testens mit BFH-Urteil in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486 aufgegeben, in dem der BFH klargestellt hat, dass auch zwischen Gesellschaft und Gesellschafter ein lediglich unmittelbarer Zusammenhang ausreicht, damit Leistungen &quot;gegenseitig&quot; ausgetauscht werden (s. oben II.1.). Ob das BFH-Urteil in BFHE 182, 395, BStBl II 1997, 374 bereits bei seinem Ergehen der EuGH-Rechtsprechung widersprach, auf die sich die Beurteilung im BFH-Urteil in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486 st&uuml;tzt, ist dabei unerheblich. Da der Senat bei Ergehen seines Urteils in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486 nach der Gesch&auml;ftsverteilung des BFH ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Umsatzsteuer zust&auml;ndig war, bedurfte es hierf&uuml;r keiner Zustimmung durch den XI. Senat, der sich inzwischen im &Uuml;brigen dieser Rechtsprechung des erkennenden Senats angeschlossen hat (vgl. BFH-Urteile vom 16. April 2008 XI R 56\/06, BFHE 221, 475, BStBl II 2008, 909, unter II.1.b; vom 14. Mai 2008 XI R 70\/07, BFHE 221, 517, BStBl II 2008, 912, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Nicht entscheidungserheblich ist die Behandlung von sog. Mischentgelten nach Abschn. 6 Abs. 5 UStR, da gewinnabh&auml;ngige Zahlungen nur f&uuml;r Leistungen des Gesellschafters, nicht aber auch f&uuml;r Leistungen der Gesellschaft an den Gesellschafter vorliegen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Schlie&szlig;lich liegen auch die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Verfahrensfehler nicht vor. Ausgehend von der ma&szlig;geblichen Rechtsauffassung des FG kam es auf die von der Kl&auml;gerin f&uuml;r erforderlich gehaltene Beweiserhebung &uuml;ber die Vorstellungen der Vertragsparteien bei Abschluss der mehrfach ge&auml;nderten Vertr&auml;ge nicht an. Verpflichtet sich der Gesellschafter alle Kosten der Leistungserbringung zu tragen, steht der unmittelbare Zusammenhang zwischen dieser Leistung und einer Personalgestellung durch den Gesellschafter, die den zu zahlenden Aufwendungsersatz durch den Gesellschafter mindert, fest, ohne dass es f&uuml;r die W&uuml;rdigung der getroffenen Vereinbarungen einer weiter gehenden Beweiserhebung bedurfte. Dass die Vertragsparteien mit den Vereinbarungen einen umsatzsteuerrechtlich relevanten Zusammenhang zwischen der Leistung der Kl&auml;gerin und der Personalgestellung vermeiden wollten, kann dabei zugunsten der Kl&auml;gerin unterstellt werden, ist aber als Motivirrtum &uuml;ber die Rechtsfolgen der tats&auml;chlich getroffenen Vereinbarungen unbeachtlich. Unerheblich ist dar&uuml;ber hinaus auch, dass bei der Kl&auml;gerin &quot;Verluste&quot; entstanden sind; da die Kl&auml;gerin nur gegen&uuml;ber ihren Gesellschaftern t&auml;tig wird und diese zum Ersatz der Aufwendungen f&uuml;r die Leistungen der Kl&auml;gerin an sie verpflichtet sind, scheidet eine gesellschaftsrechtliche Beteiligung am Gewinn oder Verlust mangels anderweitiger T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Liegt danach ein tausch&auml;hnlicher Umsatz vor, bemisst sich das Entgelt nach den von den Kommanditisten f&uuml;r die Leistung der Kl&auml;gerin get&auml;tigten Aufwendungen (BFH-Urteil in BFHE 221, 475, BStBl II 2008, 909, unter II.3.b). Hierzu geh&ouml;rte neben den Zahlungen der beiden Kommanditisten auch der bei ihnen angefallene Aufwand f&uuml;r die Personalgestellung. Einwendungen gegen die vom FG getroffenen Feststellungen &uuml;ber die H&ouml;he dieses Aufwands hat die Kl&auml;gerin nicht erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Nach den vorstehenden Grunds&auml;tzen haben auch die Kommanditisten mit der jeweiligen Personalgestellung eine entgeltliche Leistung an die Kl&auml;gerin erbracht. Ob die Kl&auml;gerin insoweit zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, ist im Streitjahr nicht entscheidungserheblich, da der Kl&auml;gerin f&uuml;r diese Leistungen keine Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis vorliegen (&sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weiter braucht der Senat im Hinblick auf die Bindung an die Klageantr&auml;ge auch nicht zu entscheiden, ob die Leistungen der Kl&auml;gerin im Bereich der Kreditbearbeitung steuerfrei sein k&ouml;nnten (vgl. zur sog. Kreditfabrik z.B. Philipowski, UR 2009, 469; W&auml;ger, in S&ouml;lch\/Ringleb, &sect; 4 Nr. 8 Rz 53). Denn dies h&auml;tte nach &sect; 15 Abs. 2 Nr. 1 UStG den Verlust des Vorsteuerabzugs zur Folge und w&uuml;rde damit zu einer unzul&auml;ssigen Verb&ouml;serung f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.4.2010, V R 10\/08 Personalgestellung durch Gesellschafter als Teil des Entgelts f&uuml;r die durch die Gesellschaft erbrachte Leistung Leits&auml;tze 1. &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG setzt f&uuml;r den Leistungsaustausch einen unmittelbaren, nicht aber einen inneren (synallagmatischen) Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt voraus. Dies gilt auch f&uuml;r Tausch und tausch&auml;hnliche Ums&auml;tze &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-10-08-personalgestellung-durch-gesellschafter-als-teil-des-entgelts-fuer-die-durch-die-gesellschaft-erbrachte-leistung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;10\/08 &#8211; Personalgestellung durch Gesellschafter als Teil des Entgelts f&uuml;r die durch die Gesellschaft erbrachte Leistung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-12258","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12258"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12258\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}