{"id":12266,"date":"2012-12-08T07:10:42","date_gmt":"2012-12-08T05:10:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12266"},"modified":"2012-12-08T07:10:42","modified_gmt":"2012-12-08T05:10:42","slug":"ix-b-220-09-aenderung-von-wahlrechten-nur-vor-ablauf-der-einspruchsfrist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-b-220-09-aenderung-von-wahlrechten-nur-vor-ablauf-der-einspruchsfrist\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;B&nbsp;220\/09 &#8211; &Auml;nderung von Wahlrechten nur vor Ablauf der Einspruchsfrist"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.5.2010, IX B 220\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">&Auml;nderung von Wahlrechten nur vor Ablauf der Einspruchsfrist<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Weder ist eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) noch ist die &#8211;vorsorglich&#8211; herausgehobene Rechtsfrage grunds&auml;tzlich bedeutsam (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil weicht nicht von der Rechtsprechung des BFH ab; es entspricht ihr vielmehr. Bei der Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen nach &sect; 4 Abs. 1, 2 des F&ouml;rdergebietsgesetzes werden dem Steuerpflichtigen Wahlrechte dem Grunde und der H&ouml;he nach er&ouml;ffnet; die Aus&uuml;bung dieser Wahlrechte ist nicht an eine Frist gebunden. Hat der Steuerpflichtige jedoch sein Wahlrecht in der Einkommensteuererkl&auml;rung ausge&uuml;bt und ist er aufgrund dessen bestandskr&auml;ftig zur Einkommensteuer veranlagt worden, so hat er sein Wahlrecht ausgenutzt. Er ist infolge der Bestandskraft des Bescheids an die getroffene Wahl gebunden (so BFH-Urteil vom 12. Mai 2009 IX R 8\/08, BFH\/NV 2009, 1439). Das von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) zitierte, zu Veranlagungswahlrechten ergangene Urteil des BFH vom 3. Februar 1987 IX R 255\/84 (BFH\/NV 1987, 751) steht dazu nicht im Widerspruch, war dort wegen der Festsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung doch ein Aus&uuml;ben oder &Auml;ndern der Wahlentscheidung noch m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn die Kl&auml;ger &uuml;berdies in Bezug auf Wahlrechte auf die &Auml;nderungsm&ouml;glichkeiten des &sect; 172 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a der Abgabenordnung (AO) verweisen, so ist diese Vorschrift &#8211;unabh&auml;ngig von den Ausf&uuml;hrungen der Vorinstanz&#8211; schon deshalb nicht einschl&auml;gig und die damit verbundene Rechtsfrage nicht kl&auml;rbar, weil die Kl&auml;ger ihre Wahl&auml;nderung nicht vor Ablauf der Einspruchsfrist in Bezug auf den urspr&uuml;nglichen Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr (vom 26. Juli 2001, mit dem sie bestandskr&auml;ftig zur Einkommensteuer veranlagt wurden) erkl&auml;rt haben (s. &sect; 172 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a, 2. Halbsatz AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.5.2010, IX B 220\/09 &Auml;nderung von Wahlrechten nur vor Ablauf der Einspruchsfrist Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unbegr&uuml;ndet. 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