{"id":12275,"date":"2012-12-08T08:02:36","date_gmt":"2012-12-08T06:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12275"},"modified":"2012-12-08T08:02:36","modified_gmt":"2012-12-08T06:02:36","slug":"v-r-10-09-privatrechtliche-vermoegensverwaltung-gestattung-der-automatenaufstellung-sowie-oeffentlich-rechtliche-ueberlassung-von-personal-und-sachmitteln-als-betrieb-gewerblicher-art-einer-universita","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-10-09-privatrechtliche-vermoegensverwaltung-gestattung-der-automatenaufstellung-sowie-oeffentlich-rechtliche-ueberlassung-von-personal-und-sachmitteln-als-betrieb-gewerblicher-art-einer-universita\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;10\/09 &#8211; Privatrechtliche Verm&ouml;gensverwaltung &#8211;Gestattung der Automatenaufstellung&#8211; sowie &ouml;ffentlich-rechtliche &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln als &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; einer Universit&auml;t"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.4.2010, V R 10\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Privatrechtliche Verm&ouml;gensverwaltung &#8211;Gestattung der Automatenaufstellung&#8211; sowie &ouml;ffentlich-rechtliche &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln als &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; einer Universit&auml;t<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Dem Begriff der &quot;Verm&ouml;gensverwaltung&quot; kommt umsatzsteuerrechtlich f&uuml;r die Unternehmerstellung einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts durch einen &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; keine Bedeutung zu .<\/p>\n<p>2. Gestattet eine Universit&auml;t als juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts durch privatrechtlichen Vertrag das Aufstellen von Automaten gegen Entgelt, erbringt sie als Unternehmer steuerbare und steuerpflichtige Leistungen (richtlinienkonforme Auslegung von &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 <noindex>UStG<\/noindex> i.V.m. &sect; 4 Abs. 1 KStG entsprechend Art. 4 der Richtlinie 77\/388\/EWG) .<\/p>\n<p>3. &Uuml;berl&auml;sst die Universit&auml;t auf &ouml;ffentlich-rechtlicher Rechtsgrundlage Personal und Sachmittel gegen Entgelt, ist sie Unternehmer, wenn eine Behandlung als Nichtunternehmer zu gr&ouml;&szlig;eren Wettbewerbsverzerrungen f&uuml;hren w&uuml;rde (richtlinienkonforme Auslegung von &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 <noindex>UStG<\/noindex> i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 KStG entsprechend Art. 4 Abs. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG) .<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine Hochschule in der Rechtsform einer K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts (&sect; 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 und &sect; 2 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes &uuml;ber die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass die Kl&auml;gerin neben ihren bereits versteuerten Ums&auml;tzen weitere steuerpflichtige Leistungen erbracht habe. Im Einzelnen handelte es sich um die der Firma P im Rahmen von vier Vertr&auml;gen gegen Verg&uuml;tung gestattete Aufstellung von Automaten auf dem Hochschulgel&auml;nde, die entgeltliche &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln an Hochschulbedienstete, die insbesondere im medizinischen Bereich t&auml;tig waren, f&uuml;r deren Nebent&auml;tigkeiten auf der Grundlage der Verordnung &uuml;ber die Nebent&auml;tigkeiten des wissenschaftlichen und k&uuml;nstlerischen Personals an den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (HNtV-NW) und um eine Zahlung der Stadt Y (Stadt) an die Kl&auml;gerin, die auf einer vertraglichen Verpflichtung der Stadt beruhte, ein medizinisches Institut als Aus- und Weiterbildungsst&auml;tte in Abstimmung mit der Kl&auml;gerin zu betreiben und diese bei einer &quot;Kosten&uuml;berdeckung&quot; an einem &quot;Mehrertrag&quot; bis zu einer bestimmten H&ouml;chstgrenze zu beteiligen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erlie&szlig; ge&auml;nderte Umsatzsteuerbescheide, mit denen die Umsatzsteuer f&uuml;r die Streitjahre (1993 und 1994) von 114.410,96 DM auf 304.798 DM (1993) und von 109.267,03 DM auf 322.765 DM (1994) erh&ouml;ht wurde. Die als steuerpflichtig erfassten Entgelte beliefen sich im Bereich der Gestattung der Automatenaufstellung auf 113.837,39 DM (1993) und auf 75.340,96 DM (1994) sowie im Bereich der &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln auf 1.132.014 DM (1993) und 1.317.080 DM (1994). Der hiergegen eingelegte Einspruch hatte hinsichtlich anderer Streitpunkte Erfolg, wurde aber im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der hiergegen gerichteten Klage statt. Die Einnahmen aus der Automatenaufstellung seien als Verm&ouml;gensverwaltung einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts nicht umsatzsteuerpflichtig. Auch hinsichtlich der &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln f&uuml;r Nebent&auml;tigkeiten der Hochschulbediensteten liege keine unternehmerische T&auml;tigkeit vor, da die Kl&auml;gerin insoweit ihre T&auml;tigkeit nach der HNtV-NW auf &ouml;ffentlich-rechtlicher Grundlage ausge&uuml;bt habe. Es komme dann die Annahme einer Unternehmerstellung zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen nach nationalem Recht nicht in Betracht. Zwar versto&szlig;e das nationale Recht insoweit gegen die Sechste Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG); dies sei jedoch unerheblich, da eine Anwendung des Gemeinschaftsrechts zu Lasten der Kl&auml;gerin nicht m&ouml;glich sei. Hinsichtlich des Instituts fehle es an einer unternehmerischen T&auml;tigkeit. Es liege eine Gewinnabf&uuml;hrung aus einer &quot;Kosten&uuml;berdeckung&quot; vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; 2009, 1060 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA Verletzung materiellen Rechts. Die Gestattung der Automatenaufstellung f&uuml;hre zu einem Betrieb gewerblicher Art. Insoweit fehle es an einer hoheitlichen T&auml;tigkeit. Es liege auch keine nichtsteuerbare Verm&ouml;gensverwaltung vor. Die Gestellung von Personal und Sachmitteln auf der Grundlage der HNtV-NW sei nach &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 des Umsatzsteuergesetzes 1993 (UStG) i.V.m. &sect; 4 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) im Rahmen eines Betriebs gewerblicher Art erfolgt. Es handele sich um eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit. Aus der HNtV-NW ergebe sich kein hoheitliches Handeln der Kl&auml;gerin. Die Kl&auml;gerin habe insoweit vielmehr wie ein privatwirtschaftlicher Unternehmer gehandelt, der sich durch den Einsatz vorhandener Mittel weitere Einnahmequellen erschlossen habe. Es handele sich nicht um eine der Kl&auml;gerin eigent&uuml;mliche und vorbehaltene Aufgabe, die zur Annahme eines Hoheitsbetriebs f&uuml;hre, zumal auch kein &ouml;ffentlich-rechtlicher Benutzungszwang bestehe. Sei der Leistungsempf&auml;nger zur Inanspruchnahme der Leistung nicht verpflichtet, sondern k&ouml;nne er die Leistung auch bei Privaten nachfragen, k&ouml;nne zumindest eine Wettbewerbsbeeintr&auml;chtigung nicht ausgeschlossen werden. Dem stehe die Abrechnung durch Verwaltungsakt nicht entgegen, da dies auf dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Dienstverh&auml;ltnis beruhe. Eine T&auml;tigkeit erfolge demgegen&uuml;ber nur im Rahmen einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Sonderregelung, wenn sie zur Aus&uuml;bung hoheitlicher Befugnisse f&uuml;hre. Die danach erforderlichen Sanktionsbefugnisse l&auml;gen auf der Grundlage der HNtV-NW nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen, hilfsweise die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG zum nicht revisiblen Landesrecht sei sie, die Kl&auml;gerin, mit der &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln aufgrund der HNtV-NW aufgrund einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Sonderregelung t&auml;tig gewesen. Es bestehe kein zus&auml;tzliches Erfordernis, dass hoheitliche Befugnisse ausge&uuml;bt werden m&uuml;ssten. Unerheblich sei, ob es zu Wettbewerbsverzerrungen komme, da das nationale Recht insoweit die Richtlinie 77\/388\/EWG unzutreffend umgesetzt habe und ohne ausdr&uuml;ckliche gesetzliche Regelung das Wettbewerbskorrektiv nicht als steuerbegr&uuml;ndendes Merkmal gegen den Unternehmer angewendet werden d&uuml;rfe. Selbst wenn auf den Wettbewerb abzustellen w&auml;re, bestehe zumindest kein wettbewerbsrelevanter Markt, da die Hochschullehrer gehalten seien, Einrichtungen und Personal des Dienstherrn in Anspruch zu nehmen, weshalb die Genehmigung hierzu bereits durch die HNtV-NW erteilt werde. Private k&ouml;nnten diese Leistungen nicht ebenso erbringen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. A. Der erkennende Senat konnte nach Zur&uuml;ckweisung des Ablehnungsgesuchs gegen den Richter am Bundesfinanzhof X mit Beschluss vom 21. Dezember 2009 in seiner gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Besetzung entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Auf die Revision des FA ist das Urteil des FG aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zwar hat die Kl&auml;gerin im Zusammenhang mit der Instituts&uuml;berlassung keine umsatzsteuerpflichtigen Leistungen erbracht, wie das FG insoweit zutreffend entschieden hat. Die Kl&auml;gerin war jedoch entgegen dem FG-Urteil aufgrund der gegen Entgelt und durch privatrechtlichen Vertrag erteilten Gestattung, Automaten auf dem Universit&auml;tsgel&auml;nde der Kl&auml;gerin aufzustellen, Unternehmer und erbrachte insoweit steuerpflichtige Leistungen. Ob die Kl&auml;gerin auch im Rahmen der &ouml;ffentlich-rechtlich und gleichfalls gegen Entgelt erfolgten &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln unternehmerisch t&auml;tig war, kann der Senat nicht entscheiden, da das FG keine Feststellungen zum m&ouml;glichen Vorliegen von Wettbewerbsverzerrungen getroffen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Juristische Personen des &ouml;ffentlichen Rechts sind nach &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG nur im Rahmen ihrer Betriebe gewerblicher Art (&sect; 1 Abs. 1 Nr. 6, &sect; 4 KStG) und ihrer land- und forstwirtschaftlichen Betriebe gewerblich oder beruflich t&auml;tig, soweit keiner der in &sect; 2 Abs. 3 Satz 2 UStG geregelten Sonderf&auml;lle vorliegt. Nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 6 KStG sind &quot;Betriebe gewerblicher Art&quot; von juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtig. &sect; 4 KStG hat folgenden Wortlaut:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;(1) Betriebe gewerblicher Art von juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts im Sinne des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 6 sind vorbehaltlich des Absatzes 5 alle Einrichtungen, die einer nachhaltigen wirtschaftlichen T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen au&szlig;erhalb der Land- und Forstwirtschaft dienen und die sich innerhalb der Gesamtbet&auml;tigung der juristischen Person wirtschaftlich herausheben. Die Absicht, Gewinn zu erzielen, und die Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr sind nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Ein Betrieb gewerblicher Art ist auch unbeschr&auml;nkt steuerpflichtig, wenn er selbst eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Zu den Betrieben gewerblicher Art geh&ouml;ren auch Betriebe, die der Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit Wasser, Gas, Elektrizit&auml;t oder W&auml;rme, dem &ouml;ffentlichen Verkehr oder dem Hafenbetrieb dienen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Als Betrieb gewerblicher Art gilt die Verpachtung eines solchen Betriebs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Zu den Betrieben gewerblicher Art geh&ouml;ren nicht Betriebe, die &uuml;berwiegend der Aus&uuml;bung der &ouml;ffentlichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe). F&uuml;r die Annahme eines Hoheitsbetriebs reichen Zwangs- oder Monopolrechte nicht aus.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Senats unter Ber&uuml;cksichtigung von Art. 4 Abs. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG richtlinienkonform auszulegen (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 27. Februar 2003 V R 78\/01, BFHE 201, 554, BStBl II 2004, 431, unter II.3., und vom 5. Februar 2004 V R 90\/01, BFHE 205, 323, BStBl II 2004, 795, unter II.4.b bb). Diese Bestimmung lautet:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Staaten, L&auml;nder, Gemeinden und sonstige Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts gelten nicht als Steuerpflichtige, soweit sie die T&auml;tigkeiten aus&uuml;ben oder Leistungen erbringen, die ihnen im Rahmen der &ouml;ffentlichen Gewalt obliegen, auch wenn sie im Zusammenhang mit diesen T&auml;tigkeiten oder Leistungen Z&ouml;lle, Geb&uuml;hren, Beitr&auml;ge oder sonstige Abgaben erheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Falls sie jedoch solche T&auml;tigkeiten aus&uuml;ben oder Leistungen erbringen, gelten sie f&uuml;r diese T&auml;tigkeiten oder Leistungen als Steuerpflichtige, sofern eine Behandlung als Nicht-Steuerpflichtige zu gr&ouml;&szlig;eren Wettbewerbsverzerrungen f&uuml;hren w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vorstehend genannten Einrichtungen gelten in jedem Fall als Steuerpflichtige in Bezug auf die in Anhang D aufgef&uuml;hrten T&auml;tigkeiten, sofern der Umfang dieser T&auml;tigkeiten nicht unbedeutend ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Mitgliedstaaten k&ouml;nnen die T&auml;tigkeiten der vorstehend genannten Einrichtungen, die nach Artikel 13 oder 28 von der Steuer befreit sind, als T&auml;tigkeiten behandeln, die ihnen im Rahmen der &ouml;ffentlichen Gewalt obliegen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ob und in welchem Umfang eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts Unternehmer ist, bestimmt sich ausgehend vom Wortlaut von &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG i.V.m. &sect; 4 KStG nach umsatzsteuerrechtlichen Grunds&auml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Aufgrund der Verweisung in &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG gilt der Grundsatz umsatzsteuerrechtlicher und damit richtlinienkonformer Auslegung auch f&uuml;r &sect; 4 KStG (BFH-Urteil vom 20. August 2009 V R 30\/06, BFHE 226, 465, BFH\/NV 2009, 2080, Leitsatz 1 und unter II.2.a cc zu &sect; 4 Abs. 1 und 5 KStG). Daher wird &sect; 4 KStG im Rahmen der durch &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG angeordneten Verweisung, die aus Vereinfachungsgr&uuml;nden nur dazu dient, den Wortlaut dieser Vorschrift nicht im Rahmen des UStG zu wiederholen, zum Bestandteil des Umsatzsteuerrechts, so dass die von &sect; 4 KStG verwendeten Begriffe f&uuml;r die Bestimmung der Unternehmereigenschaft juristischer Personen des &ouml;ffentlichen Rechts umsatzsteuerrechtlich und damit ggf. anders als bei einer ausschlie&szlig;lich k&ouml;rperschaftsteuerrechtlichen Anwendung dieser Vorschrift auszulegen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG definiert den im gemeinschaftlichen Mehrwertsteuerrecht nicht vorgesehenen Begriff des &quot;Betriebs gewerblicher Art&quot; dahingehend, dass eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts eine &quot;nachhaltige wirtschaftliche T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen&quot; aus&uuml;bt. Dies entspricht der allgemeinen Unternehmerdefinition in &sect; 2 Abs. 1 UStG. Danach ist Unternehmer, wer nachhaltig zur Erzielung von Einnahmen t&auml;tig ist und dadurch eine unternehmerische (wirtschaftliche) T&auml;tigkeit aus&uuml;bt (vgl. Art. 4 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG sind &#8211;ebenso wie nach &sect; 2 Abs. 1 Satz 3 UStG&#8211; Gewinnerzielungsabsicht und eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr unerheblich. Soweit &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG f&uuml;r wirtschaftliche T&auml;tigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft &#8211;anders als nach &sect; 2 Abs. 1 UStG&#8211; eine Ausnahme regelt, wird dies durch &sect; 2 Abs. 3 Satz 2 UStG ausdr&uuml;cklich korrigiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die somit von &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG und &sect; 2 Abs. 1 UStG zur Bestimmung der Unternehmereigenschaft verwendeten Begriffe entsprechen Art. 4 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG. Danach ist hinsichtlich der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit als Grundvoraussetzung der Unternehmerdefinition nicht zwischen juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts und anderen Personen zu differenzieren. Ob eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit vorliegt, ist daher f&uuml;r alle Unternehmer und damit f&uuml;r juristische Personen des &ouml;ffentlichen Rechts wie f&uuml;r andere Personen nach denselben Grunds&auml;tzen zu pr&uuml;fen. Dementsprechend setzt die Anwendung der f&uuml;r Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts bestehenden Sonderregelungen des Art. 4 Abs. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) voraus, dass es sich um eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit i.S. von Art. 4 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG handelt (EuGH-Urteile vom 26. Juni 2007 C-284\/04, T-Mobile, Slg. 2007, I-5189, BFH\/NV Beilage 2007, 402 Rdnr. 48, und C-369\/04, Hutchison 3G, Slg. 2007, I-5247, BFH\/NV Beilage 2007, 407 Rdnr. 42, zur Vergabe von UMTS-Lizenzen; vom 13. Dezember 2007 C-408\/06, G&ouml;tz, Slg. 2007, I-11295, BFH\/NV Beilage 2008, 147, und vom 29. Oktober 2009 C-246\/08, Kommission\/Finnland, BFH\/NV 2009, 2115 Rdnr. 53).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit eine T&auml;tigkeit wirtschaftlicher Art ist, muss es sich entsprechend der allgemeinen Definition in Art. 4 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG auch bei juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts um eine nachhaltig und gegen Entgelt ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit handeln (EuGH-Urteile G&ouml;tz in Slg. 2007, I-11295, BFH\/NV Beilage 2008, 147 Rdnrn. 14 und 18, und Kommission\/Finnland in BFH\/NV 2009, 2115 Rdnr. 37). Dementsprechend begr&uuml;nden weder Art. 4 Abs. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG noch &sect; 2 Abs. 3 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 KStG die Umsatzsteuerpflicht der &ouml;ffentlichen Hand, sondern schr&auml;nken sie ein (BFH-Urteil vom 28. Oktober 2004 V R 19\/04, BFH\/NV 2005, 725, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die umsatzsteuerrechtliche Auslegung des Begriffs der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit i.S. von &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG kann dazu f&uuml;hren, dass T&auml;tigkeiten, die im Bereich der K&ouml;rperschaftsteuer als sog. Verm&ouml;gensverwaltung juristischer Personen des &ouml;ffentlichen Rechts nicht besteuert werden, gleichwohl umsatzsteuerbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der h.M. zum K&ouml;rperschaftsteuerrecht f&auml;llt z.B. die langfristige Vermietung unbeweglichen Verm&ouml;gens als (blo&szlig;e) &quot;Verm&ouml;gensverwaltung&quot; nicht unter &sect; 4 Abs. 1 KStG (vgl. z.B. Heger in Gosch, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, &sect; 4 Rz 50, m.w.N.; Sauter\/Bollweg in Erle\/Sauter, KStG, &sect; 4 Rz 13, m.w.N.). Dieses Ergebnis wird teilweise auf die fehlende Wettbewerbsrelevanz der Verm&ouml;gensverwaltung (Heger, a.a.O.), teilweise auf &sect; 14 der Abgabenordnung gest&uuml;tzt, der allerdings die Verm&ouml;gensverwaltung nur von einem &quot;wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb&quot; ausnimmt (Satz 1) und u.a. bestimmt, dass eine Verm&ouml;gensverwaltung &quot;in der Regel&quot; vorliegt, wenn unbewegliches Verm&ouml;gen vermietet oder verpachtet wird (vgl. Sauter\/Bollweg in Erle\/Sauter, a.a.O.). Teilweise wird aus der Fiktion in &sect; 4 Abs. 4 KStG hergeleitet, dass grunds&auml;tzlich die Verm&ouml;gensverwaltung nicht unter &sect; 4 Abs. 1 KStG f&auml;llt (vgl. Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect; 2 Rz 861). Nach anderer Auffassung handelt es sich bei der Verm&ouml;gensverwaltung um ein &quot;negatives Tatbestandsmerkmal&quot;, das allerdings nicht mehr in den Tatbestand des &sect; 4 KStG hineingelesen werden sollte (Stein in Gail\/Goutier\/Gr&uuml;tzner, KStG, &sect; 4 Rz 67).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ist der Begriff der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit f&uuml;r juristische Personen des &ouml;ffentlichen Rechts und andere Personen einheitlich auszulegen (s. oben II.2.b) kommt dem Begriff der sog. Verm&ouml;gensverwaltung umsatzsteuerrechtlich keine Bedeutung zu. Ma&szlig;geblich ist, ob eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit im Sinne des Umsatzsteuerrechts vorliegt. Ist dies wie z.B. bei der Vermietung unbeweglichen Verm&ouml;gens durch eine Privatperson zu bejahen (vgl. &sect; 4 Nr. 12 UStG und Art. 13 Teil B Abs. 1 Buchst. b der Richtlinie 77\/388\/EWG), liegt entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin auch bei einer derartigen Vermietung durch eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts umsatzsteuerrechtlich eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit vor, ohne dass es darauf ankommt, ob es sich k&ouml;rperschaftsteuerrechtlich (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 13. M&auml;rz 1974 I R 7\/71, BFHE 112, 61, BStBl II 1974, 391) um &quot;Verm&ouml;gensverwaltung&quot; handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der XI. Senat des BFH davon ausgegangen ist, dass die Verpachtung von R&auml;umen im Bereich der Umsatzsteuer eine verm&ouml;gensverwaltende und damit nichtunternehmerische T&auml;tigkeit sei (BFH-Urteil vom 11. Juni 1997 XI R 33\/94, BFHE 182, 454, BStBl II 1999, 418), hat der erkennende Senat diese Rechtsprechung sp&auml;testens durch den BFH-Beschluss vom 20. Dezember 2007 V R 70\/05 (BFHE 221, 80, BStBl II 2008, 454, unter III.1., m.w.N. zur Rechtsprechung des Senats) aufgegeben, wonach die auf privatrechtlicher Grundlage erfolgende Vermietung unbeweglichen Verm&ouml;gens im Rahmen der richtlinienkonformen Auslegung von &sect; 2 Abs. 3 UStG eine wirtschaftliche (unternehmerische) T&auml;tigkeit ist. Einer Abweichungsanfrage an den XI. Senat bedurfte es dabei nicht, da der erkennende Senat im Zeitpunkt der Entscheidung ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Umsatzsteuer zust&auml;ndig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Kl&auml;gerin beruft sich f&uuml;r ihre Auffassung, die Verm&ouml;gensverwaltung unterliege nicht der Umsatzsteuer, zu Unrecht auf das EuGH-Urteil vom 4. Juni 2009 C-102\/08, Salix (BFH\/NV 2009, 1222, erster Leitsatz) und das nachfolgende Urteil des erkennenden Senats vom 20. August 2009 V R 70\/05 (BFH\/NV 2009, 2077). Diese Entscheidungen betreffen die Erm&auml;chtigung der Mitgliedstaaten nach Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 4 der Richtlinie 77\/388\/EWG. Zur Aus&uuml;bung dieser Erm&auml;chtigung, abweichend von Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 1 bis 3 der Richtlinie 77\/388\/EWG bestimmte T&auml;tigkeiten der &ouml;ffentlichen Hand auch dann &quot;als T&auml;tigkeiten zu behandeln, die ihr im Rahmen der &ouml;ffentlichen Gewalt obliegen&quot;, bedarf es einer ausdr&uuml;cklichen Regelung des Mitgliedstaates. Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit vorliegt, da Art. 4 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG zwingend umzusetzen ist und durch &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 UStG auch umgesetzt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Gegen die durch eine Verm&ouml;gensverwaltung begr&uuml;ndete Unternehmerstellung juristischer Personen des &ouml;ffentlichen Rechts spricht schlie&szlig;lich auch nicht der von &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG und von &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG verwendete Begriff &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; selbst. Denn &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG definiert die Voraussetzungen f&uuml;r einen &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot;. Im &Uuml;brigen lassen sich aus dieser Sammelbezeichnung f&uuml;r steuerbare T&auml;tigkeiten der juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts keine Rechtsfolgen ableiten, wie sich bereits daraus ergibt, dass eine gewerbliche T&auml;tigkeit ein Handeln in Gewinnerzielungsabsicht voraussetzt (vgl. &sect; 15 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes), es auf eine derartige Absicht aber f&uuml;r den &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; nach der ausdr&uuml;cklichen Regelung in &sect; 4 Abs. 1 Satz 2 KStG nicht ankommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das Tatbestandsmerkmal &quot;Einrichtung&quot; in &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG setzt lediglich voraus, dass sich die T&auml;tigkeit der juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts von deren sonstiger T&auml;tigkeit funktionell abgrenzen l&auml;sst (BFH-Beschluss vom 3. Februar 2010 I R 8\/09, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2010, 645, unter II.2.a). Dies liegt bei einer nachhaltigen und zur Erzielung von Einnahmen ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Soweit &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG weiter voraussetzt, dass sich die wirtschaftliche T&auml;tigkeit der juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts aus ihrer Gesamtbet&auml;tigung herausheben muss, hat der Senat die Ma&szlig;geblichkeit absoluter Gewinn- oder Umsatzgrenzen, wie sie in Abschn. 6 der K&ouml;rperschaftsteuer-Richtlinien vorgesehen sind, ausdr&uuml;cklich verneint (BFH-Urteil vom 25. Oktober 1989 V R 111\/85, BStBl II 1990, 868, BFH\/NV 1990, 533), da diese Grenzen weder mit dem Erfordernis der Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung noch mit dem notwendigen Ausschluss von Wettbewerbsverzerrungen im Verh&auml;ltnis zu privaten Unternehmen vereinbar sind (BFH-Urteil vom 11. Januar 1979 V R 26\/74, BFHE 127, 83, BStBl II 1979, 746, unter 4. und 5.). F&uuml;r eine einschr&auml;nkende Auslegung dieses Kriteriums im Rahmen der Anwendung von &sect; 4 Abs. 1 Satz 1 KStG &uuml;ber &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG spricht im &Uuml;brigen, dass f&uuml;r das Erfordernis des &quot;wirtschaftlichen Heraushebens&quot; aus der Gesamtbest&auml;tigung zumindest keine ausdr&uuml;ckliche Grundlage in Art. 4 Abs. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. In &Uuml;bereinstimmung mit den vorstehenden Grunds&auml;tzen hat das FG zu Recht entschieden, dass die Kl&auml;gerin bei der Gestattung der Automatenaufstellung und bei der &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln, nicht aber auch bei der Instituts&uuml;berlassung wirtschaftlich (unternehmerisch) t&auml;tig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin erbrachte bei der Gestattung der Automatenaufstellung und bei der &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln Leistungen gegen Entgelte, die sie entweder frei vereinbarte (Gestattung der Automatenaufstellung) oder die zumindest nach &sect; 15 HNtV-NW (&Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln) &quot;kostendeckend zu bemessen&quot; waren. Auch ein nur kostendeckender Aufwendungsersatz ist Entgelt (BFH-Urteil vom 5. Dezember 2007 V R 60\/05, BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.a). Soweit die Kl&auml;gerin hiergegen einwendet, es handele sich bei der gesetzlichen Pflicht zur kostendeckenden Bemessung nur um eine &quot;Absichtserkl&auml;rung&quot;, die in der Praxis keine Rolle spiele, da die Entgelte nicht nach dem Aufwand der Kl&auml;gerin, sondern &quot;umsatzabh&auml;ngig&quot; nach den Einnahmen des Hochschulbediensteten aufgrund der Verwendung von Personal und Sachmitteln bemessen werden, und es daher nach den Grunds&auml;tzen des EuGH-Urteils Kommission\/Finnland in BFH\/NV 2009, 2115 am erforderlichen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt fehle, folgt der Senat dem nicht. F&uuml;r einen Versto&szlig; gegen eine &sect; 15 HNtV-NW wahrende Entgeltbemessung bestehen aufgrund der f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) keinerlei Anhaltspunkte. Weiter betrifft das EuGH-Urteil Kommission\/Finnland in BFH\/NV 2009, 2115 den Sonderfall einer Leistungserbringung gegen ein Entgelt, das nach den Einkommensverh&auml;ltnissen des Leistungsempf&auml;ngers bemessen wird und &#8211;anders als z.B. ein umsatzabh&auml;ngiges Entgelt&#8211; in keiner Beziehung zur betreffenden Leistung steht (vgl. auch Widmann, Umsatzsteuer-Rundschau 2010, 221). Demgegen&uuml;ber geht es im Streitfall allenfalls um eine Leistungserbringung gegen ein vom Umsatz des Leistungsempf&auml;ngers abh&auml;ngiges Entgelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin war weiter nachhaltig t&auml;tig, da sie ihre Leistungen &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum erbrachte. Im Streitfall sind schlie&szlig;lich sowohl die Gestattung der Automatenaufstellung und auch die &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln eine aus der Gesamtbet&auml;tigung herausgehobene wirtschaftliche T&auml;tigkeit, da die Kl&auml;gerin in beiden Bereichen erhebliche Entgelte erzielte. Im Streitfall ist daher nicht zu entscheiden, ob das Erfordernis des wirtschaftlichen Heraushebens mit Art. 4 der Richtlinie 77\/388\/EWG zu vereinbaren ist. Ob es sich bei dieser wirtschaftlichen T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nach k&ouml;rperschaftsteuerrechtlichen Grunds&auml;tzen um eine Verm&ouml;gensverwaltung handelte, ist umsatzsteuerrechtlich ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie das FG zu Recht entschieden hat, war die Kl&auml;gerin demgegen&uuml;ber bei der Instituts&uuml;berlassung nicht wirtschaftlich t&auml;tig, da die &Uuml;berlassung nur gegen eine &Uuml;berschussbeteiligung erfolgte. Wie bei einer nur im Rahmen einer allgemeinen Gewinnbeteiligung verg&uuml;teten Gesellschafterleistung fehlte der f&uuml;r eine steuerbare Leistung erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin lagen die Voraussetzungen des &sect; 2 Abs. 3 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 KStG, wonach eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts nicht als Unternehmer handelt, wenn sie bei ihrer T&auml;tigkeit &ouml;ffentliche Gewalt aus&uuml;bt, hinsichtlich der Gestattung der Automatenaufstellung nicht vor. Die Kl&auml;gerin erbrachte insoweit umsatzsteuerpflichtige Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect; 4 Abs. 5 KStG definiert den Begriff Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt nicht, sondern ordnet in Satz 2 dieser Vorschrift nur an, dass allein Zwangs- und Monopolrechte noch keine Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Anschluss an die Rechtsprechung des EuGH (Urteil vom 14. Dezember 2000 C-446\/98, Fazenda P&uacute;blica, Slg. 2000, I-11435, BFH\/NV Beilage 2001, 40 Rdnr. 16, m.w.N.) legt der erkennende Senat den Begriff der &ouml;ffentlichen Gewalt unter Beachtung des Art. 4 Abs. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG umsatzsteuerrechtlich und daher richtlinienkonform aus (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 201, 554, BStBl II 2004, 431, unter II.3., m.w.N.; vom 18. Dezember 2003 V R 66\/01, BFH\/NV 2004, 985; in BFHE 205, 323, BStBl II 2004, 795, unter II.4.b bb, m.w.N.; vom 12. Oktober 2004 V R 15\/02, BFH\/NV 2005, 388; vom 1. Juli 2004 V R 64\/02, BFH\/NV 2005, 252; in BFHE 221, 80, BStBl II 2008, 454, unter II.2.b bb; vom 3. Juli 2008 V R 51\/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213, unter II.2.b; BFH-Beschluss vom 31. Juli 2007 V B 44\/06, BFH\/NV 2007, 2365). Entscheidend ist danach insbesondere, ob die juristische Person (Einrichtung) des &ouml;ffentlichen Rechts im Rahmen einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Sonderregelung oder unter den gleichen rechtlichen Bedingungen wie private Wirtschaftsteilnehmer t&auml;tig ist (EuGH-Urteil Fazenda P&uacute;blica in Slg. 2000, I-11435, BFH\/NV Beilage 2001, 40 Rdnr. 17, m.w.N.). Ma&szlig;geblich sind hierf&uuml;r die im nationalen Recht vorgesehenen Aus&uuml;bungsmodalit&auml;ten, wobei das Gebrauchmachen hoheitlicher Befugnisse f&uuml;r eine einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Sonderregelung unterliegenden T&auml;tigkeit spricht (EuGH-Urteil Fazenda P&uacute;blica in Slg. 2000, I-11435, BFH\/NV Beilage 2001, 40 Rdnrn. 21 f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unerheblich sind demgegen&uuml;ber Gegenstand oder Zielsetzung der T&auml;tigkeit (EuGH-Urteil Fazenda P&uacute;blica in Slg. 2000, I-11435, BFH\/NV Beilage 2001, 40 Rdnr. 19, m.w.N.). Es ist daher ohne Belang, ob die juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts durch ihre T&auml;tigkeit &ouml;ffentliche Aufgaben wahrnimmt, die ihr aus Gr&uuml;nden des Gemeinwohls und unabh&auml;ngig von jedem unternehmerischen oder gesch&auml;ftlichen Ziel durch Gesetz zugewiesen sind (EuGH-Urteil Kommission\/Finnland in BFH\/NV 2009, 2115 Rdnr. 40; vgl. auch BFH-Urteil vom 28. November 1991 V R 95\/86, BFHE 167, 207, BStBl II 1992, 569, unter B.I.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Abgrenzung folgt im &Uuml;brigen auch der I. Senat des BFH (Beschluss in DStR 2010, 645, unter II.2.c aa). Danach ist eine Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt &quot;insoweit ausgeschlossen, als sich die K&ouml;rperschaft durch ihre Einrichtungen in den allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr einschaltet und eine T&auml;tigkeit entfaltet, die sich ihrem Inhalt nach von der T&auml;tigkeit eines privaten gewerblichen Unternehmens nicht wesentlich unterscheidet (&#8230;). Dann bewegt sich auch die juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts in Bereichen der unternehmerischen Berufs- und Gewerbeaus&uuml;bung, in denen private Unternehmen durch den Wettbewerb mit K&ouml;rperschaften des &ouml;ffentlichen Rechts ihrerseits nicht benachteiligt werden d&uuml;rfen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Kl&auml;gerin hat im Streitfall die Automatenaufstellung auf dem Universit&auml;tsgel&auml;nde auf privatrechtlicher Grundlage gestattet und handelte daher als Unternehmer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ums&auml;tze aus dieser T&auml;tigkeit sind auch nicht nach &sect; 4 Nr. 12 Buchst. a UStG steuerfrei. Wie das FG insoweit zutreffend entschieden hat, geh&ouml;rt die Gestattung der Automatenaufstellung nicht zu der nach dieser Vorschrift steuerfreien Vermietung und Verpachtung von Grundst&uuml;cken (vgl. EuGH-Urteil vom 12. Juni 2003 C-275\/01, Sinclair Collis, Slg. 2003, I-5965, BFH\/NV Beilage 2003, 216).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Senat kann nicht entscheiden, ob die Kl&auml;gerin mit der &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln in Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt t&auml;tig war. Die Sache war daher an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den Feststellungen des FG erfolgte die &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln durch die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Nebent&auml;tigkeiten der bei ihr Besch&auml;ftigten auf der Grundlage der Bestimmungen der HNtV-NW, denen das FG &ouml;ffentlich-rechtlichen Charakter beigemessen hat. An diese Rechtsauslegung der landesrechtlichen Bestimmungen der HNtV-NW ist der Senat im Revisionsverfahren gebunden, da nach &sect; 118 Abs. 1 Satz 1 FGO die Pr&uuml;fung des angefochtenen Urteils nur im Hinblick auf die Verletzung von Bundesrecht erfolgt (BFH-Urteile vom 8. Januar 1998 V R 32\/97, BFHE 185, 283, BStBl II 1998, 410; vom 19. Mai 1983 IV R 205\/79, BFHE 139, 41, BStBl II 1983, 670). Entgegen der Auffassung des FA kommt es bei richtlinienkonformer Auslegung im &Uuml;brigen nicht auf die Aus&uuml;bung hoheitlicher Sanktionsbefugnisse an. Ausreichend ist vielmehr, dass die Kl&auml;gerin als K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts im Rahmen einer Sonderregelung des &ouml;ffentlichen Rechts t&auml;tig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r die Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt i.S. von &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 KStG ist bei richtlinienkonformer Auslegung nicht nur Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG, sondern auch Unterabs. 2 dieser Bestimmung zu ber&uuml;cksichtigen. Selbst wenn nach den Aus&uuml;bungsmodalit&auml;ten der T&auml;tigkeiten grunds&auml;tzlich eine Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt vorliegt, &quot;gelten&quot; die juristischen Personen (Einrichtungen) des &ouml;ffentlichen Rechts nur als Nichtunternehmer (Nichtsteuerpflichtige), wenn dies &quot;nicht zu gr&ouml;&szlig;eren Wettbewerbsverzerrungen f&uuml;hren w&uuml;rde&quot;. Auch ohne w&ouml;rtliche &Uuml;bernahme von Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG ergibt sich das Kriterium der Wettbewerbsverzerrung bereits unmittelbar aus dem Begriff des &quot;Hoheitsbetriebs&quot; i.S. von &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 KStG selbst. Denn die &ouml;ffentliche Hand kann das ihr von dieser Vorschrift einger&auml;umte Besteuerungsprivileg nicht in Anspruch nehmen, wenn sie &#8211;wenn auch nur ungewollt&#8211; in Wettbewerb zur privaten Wirtschaft tritt (BFH-Urteil vom 14. M&auml;rz 1990 I R 156\/87, BFHE 161, 46, BStBl II 1990, 866, unter II.4.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend ist es auch dem k&ouml;rperschaftsteuerrechtlichen Begriff der Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 KStG nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des I. Senats des BFH wesensimmanent, dass es durch die Aus&uuml;bung der &ouml;ffentlichen Gewalt nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommen darf (BFH-Urteile vom 25. Januar 2005 I R 63\/03, BFHE 209, 195, BStBl II 2005, 501, unter II.2.; vom 7. November 2007 I R 52\/06, BFHE 219, 563, BStBl II 2009, 248; vom 29. Oktober 2008 I R 51\/07, BFHE 223, 232, unter II.1., und BFH-Beschluss in DStR 2010, 645, unter II.2.c aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das sich unmittelbar aus dem Begriff der Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt (Hoheitsbetrieb) ergebende Wettbewerbskriterium verst&ouml;&szlig;t entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin weder gegen das Erfordernis der Besteuerung durch &quot;eine verbindliche, konkrete bestimmte und klare Regelung im Gesetz&quot; noch gegen den Wortlaut des &sect; 4 Abs. 5 KStG, da der BFH einen mangels gesetzlicher Erl&auml;uterung auslegungsbed&uuml;rftigen Begriff in &Uuml;bereinstimmung mit dem Normzweck der Regelung einschr&auml;nkend auslegt. Aufgrund dieser, sich bereits unmittelbar aus &sect; 4 Abs. 5 KStG ergebenden Beurteilung ist das Kriterium der Wettbewerbsverzerrung auch bei Anwendung von &sect; 4 Abs. 5 KStG &uuml;ber &sect; 2 Abs. 3 Satz 1 UStG &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; hinreichend &quot;verankert&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin &uuml;bersieht die bereits zum UStG 1951 und zum UStG 1967 ergangene Rechtsprechung des Senats, nach der die &ouml;ffentliche Hand, wenn sie in Wettbewerb zur privaten Wirtschaft tritt, keine hoheitliche T&auml;tigkeit aus&uuml;bt, da der private Unternehmer nach dem Grundsatz der Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung durch den Wettbewerb &ouml;ffentlich-rechtlicher K&ouml;rperschaft nicht benachteiligt werden darf (BFH-Urteile vom 17. Februar 1972 V R 55\/69, BFHE 105, 183, BStBl II 1972, 555, unter 1.; ebenso zum UStG 1967 vom 26. Mai 1977 V R 15\/74, BFHE 123, 70, BStBl II 1977, 813, unter 1., und in BFHE 127, 83, BStBl II 1979, 746, unter 4.). Soweit der Senat in diesen Urteilen neben dem Wettbewerbskriterium nicht auf die Aus&uuml;bungsmodalit&auml;ten der T&auml;tigkeit der juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts abgestellt hat (s. oben II.4.b), hat der Senat hieran im Rahmen der richtlinienkonformen Auslegung des UStG 1980 nicht festgehalten (s. die Rechtsprechungsnachweise unter II.4.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Sache ist nicht spruchreif, da das FG zur Frage, ob die Behandlung der Kl&auml;gerin als Nichtsteuerpflichtige zu gr&ouml;&szlig;eren Wettbewerbsverzerrungen f&uuml;hrt, keine Feststellungen getroffen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der im zweiten Rechtsgang nachzuholenden Pr&uuml;fung wird das FG zu ber&uuml;cksichtigen haben, dass keine Wettbewerbsverzerrungen vorliegen, wenn private Anbieter entweder keine vergleichbaren Leistungen erbringen oder aber die Leistungen privater Anbieter &#8211;wie z.B. bei der &Uuml;berlassung von Einrichtungen und der damit verbundenen Gestellung von medizinischem Hilfspersonal nach &sect; 4 Nr. 16 UStG als mit dem Betrieb eines Krankenhauses eng verbundener Umsatz&#8211; steuerfrei sind (vgl. zur Steuerfreiheit Abschn. 100 Abs. 2 Nr. 4 der Umsatzsteuer-Richtlinien 1992). Denn die Nichtbesteuerung der &ouml;ffentlichen Hand kann f&uuml;r den Fall, dass die Leistungen privater Wettbewerber steuerfrei sind, nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung f&uuml;hren. Dass die Bundesrepublik Deutschland die nach Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 4 der Richtlinie 77\/388\/EWG bestehende Erm&auml;chtigung, steuerfreie T&auml;tigkeiten als im Rahmen der &ouml;ffentlichen Gewalt obliegend zu behandeln, nicht ausge&uuml;bt hat (BFH-Urteil in BFH\/NV 2009, 2077), ist dabei ohne Bedeutung. Denn diese Erm&auml;chtigung gestattet nur, steuerfreie &#8211;und damit in privatrechtlicher Handlungsform ausge&uuml;bte&#8211; T&auml;tigkeiten als Aus&uuml;bung &ouml;ffentlicher Gewalt zu behandeln, betrifft aber nicht den Umkehrfall, dass eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts in &ouml;ffentlich-rechtlicher Handlungsform t&auml;tig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.4.2010, V R 10\/09 Privatrechtliche Verm&ouml;gensverwaltung &#8211;Gestattung der Automatenaufstellung&#8211; sowie &ouml;ffentlich-rechtliche &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln als &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; einer Universit&auml;t Leits&auml;tze 1. Dem Begriff der &quot;Verm&ouml;gensverwaltung&quot; kommt umsatzsteuerrechtlich f&uuml;r die Unternehmerstellung einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts durch einen &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; keine Bedeutung zu . 2. Gestattet eine Universit&auml;t &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-10-09-privatrechtliche-vermoegensverwaltung-gestattung-der-automatenaufstellung-sowie-oeffentlich-rechtliche-ueberlassung-von-personal-und-sachmitteln-als-betrieb-gewerblicher-art-einer-universita\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;10\/09 &#8211; Privatrechtliche Verm&ouml;gensverwaltung &#8211;Gestattung der Automatenaufstellung&#8211; sowie &ouml;ffentlich-rechtliche &Uuml;berlassung von Personal und Sachmitteln als &quot;Betrieb gewerblicher Art&quot; einer Universit&auml;t<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-12275","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12275"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12275\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}