{"id":12292,"date":"2012-12-19T16:00:08","date_gmt":"2012-12-19T14:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12292"},"modified":"2012-12-19T16:00:08","modified_gmt":"2012-12-19T14:00:08","slug":"i-r-81-09-zinseinkuenfte-einer-gewerblich-gepraegten-aber-vermoegensverwaltend-taetigen-us-partnership-mit-inlaendischen-gesellschaftern-zinseinnahmen-gemaess-art-11-dba-usa-1989-af-abgrenzung-zu-art","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-81-09-zinseinkuenfte-einer-gewerblich-gepraegten-aber-vermoegensverwaltend-taetigen-us-partnership-mit-inlaendischen-gesellschaftern-zinseinnahmen-gemaess-art-11-dba-usa-1989-af-abgrenzung-zu-art\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;81\/09 &#8211; Zinseink&uuml;nfte einer gewerblich gepr&auml;gten, aber verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen US-Partnership mit inl&auml;ndischen Gesellschaftern: Zinseinnahmen gem&auml;&szlig; Art. 11 DBA-USA 1989 a.F. &#8211;Abgrenzung zu Art. 7 und zu Art. 6 DBA-USA 1989 a.F.&#8211; Anrechnung von US-Steuern gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 6 EStG 1990"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.4.2010, I R 81\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Zinseink&uuml;nfte einer gewerblich gepr&auml;gten, aber verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen US-Partnership mit inl&auml;ndischen Gesellschaftern: Zinseinnahmen gem&auml;&szlig; Art. 11 DBA-USA 1989 a.F. &#8211;Abgrenzung zu Art. 7 und zu Art. 6 DBA-USA 1989 a.F.&#8211; Anrechnung von US-Steuern gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 6 EStG 1990<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Zinsertr&auml;ge aus der Anlage von Mieteinnahmen in den USA belegener Immobilien sind keine Eink&uuml;nfte &quot;jeder anderen Art der Nutzung unbeweglichen Verm&ouml;gens&quot; i.S. von Art. 6 Abs. 3 DBA-USA 1989 a.F.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>2. Zinsertr&auml;ge, die von einer i.S. von &sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG 1990 gewerblich gepr&auml;gten, aber verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen US-amerikanischen Personengesellschaft erzielt werden, an der unmittelbar oder mittelbar in Deutschland unbeschr&auml;nkt steuerpflichtige Personen beteiligt sind, unterliegen grunds&auml;tzlich als Zinseinnahmen i.S. von Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. der deutschen und nicht als gewerbliche Gewinne eines Unternehmens i.S. von Art. 7 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. der US-amerikanischen Besteuerung (entgegen BMF-Schreiben vom 24. Dezember 1999, BStBl I 1999, 1076 Tz. 1.1.5.1, jetzt BMF-Schreiben vom 16. April 2010, BStBl I 2010, 354 Tz. 2.2.1)&nbsp;&nbsp;.<\/p>\n<p>3. F&uuml;r die Frage, ob ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung i.S. des &sect; 34c Abs. 6 Satz 3 EStG 1990 die &quot;Doppelbesteuerung beseitigt&quot;, ist allein auf die Sicht des deutschen Rechts abzustellen .<\/p>\n<p>4. Eine Vermeidung der Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Art. 23 Abs. 2 Buchst. b Doppelbuchst. gg DBA-USA 1989 a.F. und Nr. 21 Satz 1 Buchst. a Doppelbuchst. aa des Protokolls zu Art. 23 und 25 DBA-USA 1989 a.F. (i.V.m. &sect; 34c Abs. 6 Satz 2 EStG 1990) erfordert im Hinblick auf die Voraussetzung, dass &quot;der Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Art. 25 DBA-USA regeln l&auml;sst&quot;, grunds&auml;tzlich ein erfolglos gebliebenes Verst&auml;ndigungsverfahren, zumindest jedoch, dass im konkreten Fall die Durchf&uuml;hrung eines Verst&auml;ndigungsverfahrens durch die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden abgelehnt worden ist .<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten dar&uuml;ber, ob Zinsertr&auml;ge einer US-amerikanischen Personengesellschaft durch das Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverk&uuml;rzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen und einiger anderer Steuern vom 29. August 1989 in dessen f&uuml;r das Streitjahr (1995) geltender Fassung &#8211;DBA-USA 1989 a.F.&#8211; (BGBl II 1991, 355, BStBl I 1991, 95) von der deutschen Besteuerung freigestellt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) zu 1. ist eine US-amerikanische Personengesellschaft. Ihre unbeschr&auml;nkt haftende Gesellschafterin (General Partner) war im Streitjahr die S-Inc. Beschr&auml;nkt haftende Gesellschafter der Kl&auml;gerin zu 1. waren die Kl&auml;gerin zu 3. und die X-KG. Die X-KG ist die Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin zu 2.; ihre Gesellschafter waren die S-GmbH als Komplement&auml;rin und die S-KG &#8211;die Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin zu 6.&#8211; als alleinige Kommanditistin. Die Kl&auml;gerin zu 3. war eine US-amerikanische Personengesellschaft, an der die in Deutschland unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Kl&auml;ger zu 4. und 5. beteiligt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin zu 1. erzielte im Streitjahr Eink&uuml;nfte aus der Vermietung und Verpachtung von in den USA belegenen gewerblich genutzten Immobilien. Au&szlig;erdem legte sie bei der Vermietung entstandene Einnahme&uuml;bersch&uuml;sse verzinslich an, wodurch sie Zinseinnahmen erzielte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die X-KG erkl&auml;rte ihren Anteil an den Zinsertr&auml;gen als in Deutschland steuerbefreite Eink&uuml;nfte. Davon abweichend erlie&szlig; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) einen Feststellungsbescheid, in dem er die Zinseink&uuml;nfte als der deutschen Steuer unterliegend behandelte. Auf die Klage der Kl&auml;gerin zu 2. hin hob das Finanzgericht (FG) diesen Bescheid auf. Das Urteil des FG wurde seinerseits vom erkennenden Senat aufgehoben, da es an einem vorgreiflichen Feststellungsbescheid gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin zu 1. mangelte (Senatsurteil vom 9. Juli 2003 I R 5\/03, BFH\/NV 2004, 1). Das FA erlie&szlig; daraufhin einen solchen Bescheid, den das FG best&auml;tigte; w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens hatte das FA u.a. einen ge&auml;nderten Feststellungsbescheid vom 21. Oktober 2004 erlassen, der einen Hinweis auf den Ablauf der Feststellungsfrist und auf &sect; 181 Abs. 5 der Abgabenordnung (AO) enthielt. Der erkennende Senat hob das Urteil des FG sowie die ihm voraufgegangene Einspruchsentscheidung jedoch aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden auf (Senatsurteil vom 24. April 2007 I R 33\/06, BFH\/NV 2007, 2236).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im weiteren Verlauf zog das FA die Kl&auml;ger(innen) zu 2. bis 6. zu dem bis dahin nur von der Kl&auml;gerin zu 1. gef&uuml;hrten Einspruchsverfahren hinzu. Sodann wies es den Einspruch zur&uuml;ck. Die Einspruchsentscheidung wurde von allen Kl&auml;gern mit verschiedenen Klagen angegriffen. Das FG verband die einzelnen Klageverfahren miteinander und wies die Klagen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihren Revisionen r&uuml;gen die Kl&auml;ger eine Verletzung materiellen Rechts. Sie beantragen sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des FG und ihm voraufgegangene Feststellungsbescheide aufzuheben. Hilfsweise beantragen sie &#8211;ebenfalls sinngem&auml;&szlig;&#8211; eine &Auml;nderung des Feststellungsbescheids vom 21. Oktober 2004 in der Weise, dass die in den USA gezahlte Steuer als auf die deutsche Steuer anrechenbar festgestellt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revisionen zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revisionen sind unbegr&uuml;ndet und deshalb gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat zu Recht entschieden, dass die im Feststellungsbescheid erfassten Zinseink&uuml;nfte nach dem DBA-USA 1989 a.F. in Deutschland besteuert werden d&uuml;rfen und dass eine darauf in den USA erhobene Steuer nicht nach &sect; 34c des Einkommensteuergesetzes (EStG 1990) auf die deutsche Steuer anzurechnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO werden einkommensteuerpflichtige und k&ouml;rperschaftsteuerpflichtige Eink&uuml;nfte gesondert festgestellt, wenn an ihnen mehrere Personen beteiligt und die Eink&uuml;nfte diesen Personen steuerlich zuzurechnen sind. Eine Feststellung nach Ma&szlig;gabe dieser Vorschrift scheidet aus, wenn und soweit es um Eink&uuml;nfte geht, die nach einem Doppelbesteuerungsabkommen nicht in die Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer einbezogen werden d&uuml;rfen. Solche Eink&uuml;nfte k&ouml;nnen lediglich auf der Grundlage des &sect; 180 Abs. 5 Nr. 1 AO gesondert festgestellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die im Streitfall zu beurteilenden Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin zu 1. sind nicht in der genannten Weise von der deutschen Steuer befreit. Vielmehr handelt es sich aus abkommensrechtlicher Sicht um Zinsen, die nach dem DBA-USA 1989 a.F. in Deutschland besteuert werden d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. k&ouml;nnen Zinsen, die eine in einem Vertragstaat ans&auml;ssige Person als Nutzungsberechtigter bezieht, nur in diesem Staat besteuert werden. Diese Vorschrift greift im Streitfall ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der in Art. 11 DBA-USA 1989 a.F. verwendete Ausdruck &quot;Zinsen&quot; umfasst u.a. Eink&uuml;nfte aus Forderungen jeder Art (Art. 11 Abs. 2 Satz 1 DBA-USA 1989 a.F.). Der Begriff &quot;Eink&uuml;nfte aus Forderungen&quot; ist im DBA-USA nicht n&auml;her definiert und deshalb gem&auml;&szlig; Art. 3 Abs. 2 DBA-USA 1989 a.F. nach dem Recht des jeweiligen Rechtsanwenderstaates auszulegen (Senatsurteil vom 17. Oktober 2007 I R 5\/06, BFHE 219, 518, BStBl II 2009, 356; Wolff in Debatin\/Wassermeyer, Doppelbesteuerung, Art. 11 USA Rz 5). Er umfasst daher f&uuml;r Zwecke der deutschen Besteuerung insbesondere die in &sect; 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG 1990 genannten Eink&uuml;nfte (ebenso Wolff in Debatin\/Wassermeyer, a.a.O., Art. 11 USA Rz 35). Zu diesen z&auml;hlen u.a. die Ertr&auml;ge aus Guthaben bei Kreditinstituten, um die es im Streitfall geht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Beurteilung steht nicht entgegen, dass Art. 11 Abs. 2 Satz 1 DBA-USA 1989 a.F. in seinem letzten Teilsatz zur Bedeutung des Begriffs &quot;Zinsen&quot; auf das Recht desjenigen Vertragstaats verweist, aus dem die Eink&uuml;nfte stammen. Denn diese Verweisung bezieht sich nur auf die im Abkommenstext unmittelbar zuvor angesprochenen &quot;sonstigen Eink&uuml;nfte&quot;, nicht aber auf die im ersten Teilsatz erw&auml;hnten &quot;Eink&uuml;nfte aus Forderungen&quot; (ebenso Wolff in Debatin\/Wassermeyer, a.a.O., Art. 11 USA Rz 41). Daher sind die im Streit stehenden Eink&uuml;nfte &quot;Zinsen&quot; i.S. des Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Zinsen &quot;stammen&quot; i.S. des Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. aus den USA. Das DBA-USA 1989 a.F. enth&auml;lt zwar &#8211;anders als das Musterabkommen der Organisation for Economic Cooperation and Development zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen (OECD-MustAbk)&#8211; keine Umschreibung der Voraussetzungen daf&uuml;r, dass Zinsen aus einem Vertragstaat &quot;stammen&quot;. Jedoch ist in &Uuml;bereinstimmung mit Art. 11 Abs. 5 Satz 1 OECD-MustAbk davon auszugehen, dass es insoweit grunds&auml;tzlich auf die Ans&auml;ssigkeit des Zinsschuldners ankommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall geht es nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) um Zinszahlungen, die von in den USA ans&auml;ssigen Kreditinstituten geleistet worden sind. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Zahlungen mit nicht in den USA belegenen Betriebst&auml;tten der Schuldner zusammenh&auml;ngen (vgl. dazu Art. 11 Abs. 5 Satz 2 OECD-MustAbk), sind weder dem angefochtenen Urteil zu entnehmen noch von den Kl&auml;gern benannt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Schlie&szlig;lich sind die in Rede stehenden Zinsen aus abkommensrechtlicher Sicht an in Deutschland ans&auml;ssige Personen gezahlt worden. Denn da die Kl&auml;gerin zu 1. als Personengesellschaft nicht zu den &quot;Personen&quot; i.S. des DBA-USA 1989 a.F. z&auml;hlt (vgl. Art. 3 Abs. 1 Buchst. d und e DBA-USA 1989 a.F.), ist f&uuml;r Zwecke der Anwendung des Abkommens sowohl bei der Bestimmung des Subjekts der Einkunftserzielung als auch im Hinblick auf dessen Ans&auml;ssigkeit auf ihre Gesellschafter abzustellen. Geh&ouml;rt zu den Gesellschaftern einer Personengesellschaft eine weitere Personengesellschaft, so kommt es in beiden Punkten auf deren Gesellschafter an. Dazu ist dem angefochtenen Urteil zu entnehmen, dass alle im Feststellungsbescheid erfassten Eink&uuml;nfte auf in Deutschland ans&auml;ssige Personen entfallen. Das ist zwischen den Beteiligten unstreitig, weshalb der Senat auf weitere Ausf&uuml;hrungen hierzu verzichtet. Dasselbe gilt insoweit, als die Empf&auml;nger der Zinszahlungen diese &quot;als Nutzungsberechtigte&quot; i.S. des Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. erhalten haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Anwendung des Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. auf die hier zu beurteilenden Eink&uuml;nfte steht nicht Art. 11 Abs. 3 DBA-USA 1989 a.F. entgegen. Nach dieser Vorschrift ist zwar Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. nicht anzuwenden, wenn der in einem Vertragstaat ans&auml;ssige Nutzungsberechtigte im anderen Vertragstaat eine gewerbliche T&auml;tigkeit durch eine dort gelegene Betriebst&auml;tte aus&uuml;bt und die Zinsen f&uuml;r eine Forderung gezahlt werden, die Betriebsverm&ouml;gen dieser Betriebst&auml;tte ist (Art. 11 Abs. 3 Satz 1 DBA-USA 1989 a.F.); dann ist Art. 7 DBA-USA 1989 a.F. anzuwenden (Art. 11 Abs. 3 Satz 2 DBA-USA 1989 a.F.). Ein solcher Sachverhalt liegt aber im Streitfall nicht vor, da die in Rede stehenden Zinsen nicht im Rahmen einer &quot;gewerblichen T&auml;tigkeit&quot; i.S. des Art. 11 Abs. 3 Satz 1 DBA-USA 1989 a.F. erzielt worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Ausdruck &quot;gewerbliche T&auml;tigkeit&quot; wird &#8211;ebenso wie der in Art. 7 Abs. 1 Satz 1 DBA-USA 1989 a.F. verwendete Ausdruck &quot;gewerbliche Gewinne eines Unternehmens&quot;&#8211; im DBA-USA 1989 a.F. nicht definiert. Daher ist er f&uuml;r Zwecke der deutschen Besteuerung nach Ma&szlig;gabe des deutschen Steuerrechts auszulegen, sofern nicht der Abkommenszusammenhang eine andere Deutung erfordert oder die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden sich nach Art. 25 DBA-USA 1989 a.F. auf eine gemeinsame Auslegung geeinigt haben (Art. 3 Abs. 2 DBA-USA 1989 a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das deutsche Steuerrecht spricht zwar, was die Einteilung von Eink&uuml;nften in Einkunftsarten angeht, weder von einer &quot;gewerblichen T&auml;tigkeit&quot; noch von &quot;gewerblichen Gewinnen eines Unternehmens&quot;. Es kennt aber die Einkunftsart &quot;Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb&quot; (&sect; 15 EStG 1990). Solche liegen zum einen dann vor, wenn die Eink&uuml;nfte aus einem gewerblichen Unternehmen erzielt werden (&sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG 1990); ein solches besteht, wenn die in &sect; 15 Abs. 2 Satz 1 EStG 1990 genannten Merkmale des Gewerbebetriebs gegeben sind. Dar&uuml;ber hinaus gilt die T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die nicht &sect; 15 Abs. 2 EStG 1990 unterf&auml;llt, unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls als Gewerbebetrieb (&sect; 15 Abs. 3 EStG 1990). Letzteres gilt u.a. f&uuml;r Personengesellschaften, bei denen ausschlie&szlig;lich eine oder mehrere Kapitalgesellschaften pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter und nur diese oder Personen, die nicht Gesellschafter sind, zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt sind (&sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG 1990). Eine solche &quot;gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft&quot; erzielt mithin nach deutschem Recht stets Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Sowohl das FG als auch die Beteiligten gehen davon aus, dass es sich bei der Kl&auml;gerin zu 1. um eine &quot;gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft&quot; i.S. des &sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG 1990 handelt. Das ist aus revisionsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Denn das FG hat zum einen festgestellt, dass die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin zu 1. sich in der Vermietung von Grundbesitz und der Anlage von Kapital ersch&ouml;pfte; beide T&auml;tigkeitsformen sind nicht gewerblicher Natur, sondern dem nicht gewerblichen Bereich der Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen. Zum anderen hat das FG festgestellt, dass die einzige pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin der Kl&auml;gerin zu 1. im Streitjahr die S-Inc. war und dass es sich bei dieser um eine Kapitalgesellschaft handelte. Es hat zwar nicht ausdr&uuml;cklich festgestellt, dass die beschr&auml;nkt haftenden Gesellschafter der Kl&auml;gerin zu 1. bei dieser nicht zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt waren. In den Gr&uuml;nden seines Urteils hei&szlig;t es aber, dass die Kl&auml;gerin zu 1. eine gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft gewesen sei. Angesichts dessen entnimmt der Senat dem angefochtenen Urteil, dass im Hinblick auf die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis bei der Kl&auml;gerin zu 1. alle Voraussetzungen des &sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG 1990 erf&uuml;llt sind. Dass die S-Inc. eine Kapitalgesellschaft US-amerikanischen Rechts ist, hindert die gewerbliche Pr&auml;gung der Kl&auml;gerin zu 1. nicht, da diese auch durch eine ausl&auml;ndische Kapitalgesellschaft vermittelt werden kann (Bundesfinanzhof, Urteil vom 14. M&auml;rz 2007 XI R 15\/05, BFHE 217, 438, BStBl II 2007, 924).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Vor diesem Hintergrund machen die Kl&auml;ger geltend, dass die in den USA entfaltete T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin zu 1. als &quot;gewerbliche T&auml;tigkeit&quot; i.S. des Art. 11 Abs. 3 Satz 1 DBA-USA 1989 a.F. anzusehen sei. Dem ist das FG zu Recht nicht gefolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob die in &sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG 1990 getroffene Regelung in der Weise auf das Abkommensrecht durchschl&auml;gt, dass eine gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft stets &quot;Gewinne eines Unternehmens&quot; im abkommensrechtlichen Sinne (Art. 7 Abs. 1 Satz 1 OECD-MustAbk) &#8211;bzw. im Fall des DBA-USA 1989 a.F. &quot;gewerbliche Gewinne eines Unternehmens&quot; i.S. des Art. 7 Abs. 1 Satz 1 DBA-USA 1989 a.F. oder Eink&uuml;nfte aus &quot;gewerblicher T&auml;tigkeit&quot; (Art. 11 Abs. 3 DBA-USA 1989 a.F.)&#8211; erzielt, ist allerdings streitig. Die Finanzverwaltung (Bundesministerium der Finanzen &#8211;BMF&#8211;, Schreiben vom 24. Dezember 1999, BStBl I 1999, 1076 Tz. 1.1.5.1; vom 16. April 2010, BStBl I 2010, 354 Tz. 2.2.1; s. auch zum Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung mit Ungarn, Schreiben vom 24. September 1999, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 1999, 627) und ein Teil des Schrifttums bejahen diese Frage (vgl. Schmidt\/Dendorfer, IStR 2000, 46; Krabbe, IStR 2002, 145, 148; Wolff in Gocke\/Gosch\/ Lang [Hrsg.], K&ouml;rperschaftsteuer, Internationales Steuerrecht, Doppelbesteuerung, Festschrift f&uuml;r Wassermeyer, 2005, S. 647, 653 f.; ders. in Debatin\/Wassermeyer, a.a.O., Art. 7 USA Rz 11, 48, 85; Sch&ouml;nwei&szlig;\/Eisenack, IStR 2009, 738); &uuml;berwiegend wird sie aber &#8211;wenn auch mit unterschiedlicher Begr&uuml;ndung&#8211; verneint (z.B. FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 28. April 2009&nbsp;&nbsp;17 K 1070\/07 F, IStR 2009, 733; FG Hamburg, Urteil vom 12. Juni 2003 VI 6\/01, IStR 2004, 205 m. zust. Anm. L&uuml;dicke; FG Hamburg, Urteil vom 22. August 2006&nbsp;&nbsp;7 K 255\/04, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2007, 105; FG K&ouml;ln, Urteil vom 13. August 2009&nbsp;&nbsp;15 K 2900\/05, EFG 2009, 1819; Oenings\/ Seitz in Wassermeyer\/Richter\/Schnittker, Personengesellschaften im Internationalen Steuerrecht, 2010, Rz 12.59 ff.; Kempermann, daselbst, Rz 3.68; Lemaitre\/L&uuml;demann, daselbst, Rz 7.28; Strunk\/Kaminski, IStR 2003, 181, 182; Haun\/Reiser, GmbH-Rundschau 2007, 915, 916; Kroppen in Gosch\/Kroppen\/ Grotherr, Doppelbesteuerungsabkommen, Art. 7 OECD-MA Rz 46; Niehaves in Haase, Au&szlig;ensteuergesetz, Doppelbesteuerungsabkommen, Art. 7 MA Rz 31 f.; Strunk\/Kaminski in Strunk\/Kaminski\/ K&ouml;hler, Au&szlig;ensteuergesetz, Doppelbesteuerungsabkommen, Art. 7 OECD-MA Rz 29 f.; Wassermeyer in Debatin\/Wassermeyer, a.a.O., Art. 7 MA Rz 16a; ders. in Wassermeyer\/Andresen\/Ditz, Betriebst&auml;tten-Handbuch, Rz 7.3, m.w.N.; Hoheisel, Internationale Wirtschaftsbriefe Fach 10 Gruppe 2, 2009, 2012; Vogel in Vogel\/Lehner, DBA, 5. Aufl., Art. 3 Rz 41; differenzierend allerdings Hemmelrath, daselbst, Art. 7 Rz 30 ff., Rz 57). Der &uuml;berwiegend vertretenen Auffassung des Schrifttums hat sich auch die Vorinstanz angeschlossen. Der Senat pflichtet dem bei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn wenn ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung wie Art. 7 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. von &quot;gewerblichen Gewinnen eines Unternehmens&quot; spricht, meint es damit erkennbar Eink&uuml;nfte aus einer ihrer Art nach &quot;unternehmerischen&quot; T&auml;tigkeit. In diesem Zusammenhang mag es der Anweisung in Art. 3 Abs. 2 DBA-USA 1989 a.F. entsprechen, f&uuml;r Zwecke der deutschen Besteuerung an die Definition der &quot;Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb&quot; in &sect; 15 Abs. 2 EStG 1990 anzukn&uuml;pfen. Doch umfasst der abkommensrechtliche Begriff &quot;gewerbliche Gewinne eines Unternehmens&quot; nicht Eink&uuml;nfte aus einer T&auml;tigkeit, die inhaltlich zum Bereich der Verm&ouml;gensverwaltung geh&ouml;rt und im innerstaatlichen Recht nur im Wege einer Fiktion dem Bereich der Gewerblichkeit zugewiesen wird. Insoweit fordert vielmehr der in Art. 3 Abs. 2 DBA-USA 1989 a.F. genannte abkommensspezifische &quot;Zusammenhang&quot; eine vom nationalen Recht losgel&ouml;ste Einordnung. Daf&uuml;r spricht zum ersten, dass die abkommensrechtliche Aufteilung der Besteuerungshoheit sich in erster Linie an der Art der Einkunftserzielung ausrichtet und der systematischen Einordnung der Eink&uuml;nfte im nationalen Recht insoweit nur eine Hilfsfunktion zuweist. Zum zweiten tr&auml;gt nur ein derartiges Verst&auml;ndnis der in Art. 7 Abs. 6 DBA-USA 1989 a.F. bestimmten prinzipiellen Subsidiarit&auml;t von Art. 7 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. gegen&uuml;ber den spezielleren Art. 10, 11 und 12 DBA-USA 1989 a.F. Rechnung; die spezielleren Einkunftsarten sind danach gegen&uuml;ber den Unternehmensgewinnen vorrangig, es sei denn, jene Eink&uuml;nfte unterfallen infolge ihrer tats&auml;chlichen Zugeh&ouml;rigkeit zu einer im anderen Vertragstaat belegenen Betriebst&auml;tte wiederum den Unternehmensgewinnen. Letzteres ist bei fiktiven gewerblichen Eink&uuml;nften nach Ma&szlig;gabe des &sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG 1990 jedoch nicht der Fall. Schlie&szlig;lich &#8211;und drittens&#8211; w&uuml;rde ein anderes Verst&auml;ndnis ohne hinreichenden Grund die Gefahr f&ouml;rdern, dass das Abkommen in den einzelnen Vertragstaaten unterschiedlich ausgelegt wird, und damit der im Grundsatz angestrebten Entscheidungsharmonie entgegenwirken. Daher sind auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Art. 3 Abs. 2 DBA-USA 1989 a.F. als &quot;gewerbliche Gewinne eines Unternehmens&quot; (Art. 7 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F.) oder als Produkt einer &quot;gewerblichen T&auml;tigkeit&quot; (Art. 11 Abs. 3 DBA-USA 1989 a.F.) nicht diejenigen Eink&uuml;nfte anzusehen, die nach deutschem Recht nicht Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb &quot;sind&quot;, sondern nur als solche &quot;gelten&quot;. Darum handelt es sich aber bei den in &sect; 15 Abs. 3 EStG 1990 genannten Eink&uuml;nften, weshalb diese aus abkommensrechtlicher Sicht nicht zum &quot;unternehmerischen&quot; oder &quot;gewerblichen&quot; Bereich geh&ouml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die sich hiernach ergebende Anwendbarkeit des Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F. und das daraus folgende ausschlie&szlig;liche Besteuerungsrecht Deutschlands werden, wie das FG ebenfalls zutreffend erkannt hat, nicht durch Art. 6 DBA-USA 1989 a.F. gehindert. Denn nach dieser Vorschrift k&ouml;nnen zwar Eink&uuml;nfte, die eine in einem Vertragstaat ans&auml;ssige Person aus im anderen Vertragstaat belegenem unbeweglichen Verm&ouml;gen bezieht, in jenem anderen Vertragstaat besteuert werden (Art. 6 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F.). Doch gilt dies nur f&uuml;r Eink&uuml;nfte aus der unmittelbaren Nutzung, der Vermietung oder Verpachtung oder jeder anderen Art der Nutzung des unbeweglichen Verm&ouml;gens (Art. 6 Abs. 3 DBA-USA 1989 a.F.). Um solche Eink&uuml;nfte geht es im Streitfall nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kann unbeantwortet bleiben, unter welchen Voraussetzungen Eink&uuml;nfte der in Art. 6 Abs. 3 DBA-USA 1989 a.F. enthaltenen Begriffsbestimmung unterfallen. Denn die in Rede stehenden Zinsen beruhen zwar auf der Anlage von Kapital, das aus &Uuml;bersch&uuml;ssen aus der Vermietung in den USA belegenen Grundverm&ouml;gens stammt und nach dem Vortrag der Kl&auml;ger im weiteren Verlauf zur Deckung von Mietausf&auml;llen sowie zu Ma&szlig;nahmen an den Mietobjekten verwendet worden ist. Sie h&auml;ngen deshalb mit der Vermietung jener Objekte zusammen. Dieser Zusammenhang ist aber nur ein mittelbarer. Der unmittelbar zu den Zinseink&uuml;nften f&uuml;hrende Vorgang ist die &Uuml;berlassung des Kapitals an die Zinsschuldner. Dieser Vorgang f&uuml;hrt aus abkommensrechtlicher Sicht zu &quot;Zinsen&quot; i.S. des Art. 11 DBA-USA 1989 a.F. Angesichts dessen geht diese Vorschrift unter den Gegebenheiten des Streitfalls der Anwendung des Art. 6 DBA-USA 1989 a.F. vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat nicht ausdr&uuml;cklich festgestellt, ob die in Rede stehenden Zinsen in den USA besteuert worden sind. Das f&uuml;hrt aber nicht dazu, dass der Rechtsstreit zwecks Kl&auml;rung dieser Frage an das FG zur&uuml;ckverwiesen werden muss. Denn eine etwa in den USA erhobene Steuer kann jedenfalls nicht im Rahmen des Steuerfestsetzungsverfahrens auf die deutsche Steuer angerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 34c EStG 1990 ist unter bestimmten Voraussetzungen eine im Ausland festgesetzte und gezahlte Steuer auf die deutsche Einkommensteuer anzurechnen (&sect; 34c Abs. 1 EStG 1990) oder bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte abzuziehen (&sect; 34c Abs. 2 und 3 EStG 1990). &Uuml;ber die hiernach vorgesehene Steueranrechnung (oder den Steuerabzug) ist, wenn Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO gesondert festgestellt werden, im Rahmen dieser Feststellung zu entscheiden (Senatsurteil vom 18. Juli 1990 I R 115\/88, BFHE 161, 499, BStBl II 1990, 951; Gosch in Kirchhof, EStG, 9. Aufl., &sect; 34c Rz 37; Wagner in Bl&uuml;mich, Einkommensteuergesetz, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, &sect; 34c EStG Rz 72, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Anrechnung ausl&auml;ndischer Steuer nach &sect; 34c Abs. 1 oder Abs. 3 EStG 1990 scheidet indessen im Grundsatz aus, wenn die im Ausland besteuerten Eink&uuml;nfte aus einem Staat stammen, mit dem ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht (&sect; 34c Abs. 6 Satz 1 EStG 1990). Ein solcher Sachverhalt liegt hier vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach &sect; 34c Abs. 6 Satz 3 EStG 1990 sind zwar &sect; 34c Abs. 1 und 2 EStG 1990 entsprechend anzuwenden, wenn ein bestehendes Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung die Doppelbesteuerung nicht beseitigt oder sich nicht auf eine Steuer vom Einkommen des jeweils anderen Vertragstaats bezieht. Beide Voraussetzungen sind aber im Streitfall nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere geht es nicht um einen Sachverhalt, bei dem das einschl&auml;gige DBA-USA 1989 a.F. die &quot;Doppelbesteuerung nicht beseitigt&quot;. Das gilt erneut unabh&auml;ngig davon, ob die Zinseink&uuml;nfte tats&auml;chlich in den USA besteuert worden sind. Denn zur Beantwortung der Frage, ob ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung i.S. des &sect; 34c Abs. 3 EStG 1990 die &quot;Doppelbesteuerung beseitigt&quot;, ist allein auf die Sicht des deutschen Rechts abzustellen. Aus dieser Sicht beseitigt indessen das DBA-USA 1989 a.F. eine Doppelbesteuerung der Zinseink&uuml;nfte, indem es Deutschland insoweit ein ausschlie&szlig;liches Besteuerungsrecht zugesteht (Art. 11 Abs. 1 DBA-USA 1989 a.F.). Sofern die USA jene Eink&uuml;nfte auf Grund einer abweichenden Auslegung des Abkommens gleichwohl besteuert haben sollten, k&ouml;nnte dies nicht zur Anwendung des &sect; 34c Abs. 6 Satz 3 EStG 1990 und damit des &sect; 34c Abs. 1 oder Abs. 2 EStG 1990 f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Schlie&szlig;lich l&auml;sst sich eine Anrechnung US-amerikanischer Steuer nicht auf Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. aa des Protokolls zum DBA-USA 1989 vom 29. August 1989 (BStBl I 1991, 107) st&uuml;tzen. Die dort getroffene Regelung sieht zwar &#8211;insoweit inhaltlich &uuml;bereinstimmend mit Art. 23 Abs. 4 Buchst. a der Neufassung des DBA-USA 1989 (BStBl I 2008, 611, BStBl I 2008, 784) durch das Protokoll vom 1. Juni 2006 (BStBl I 2008, 803)&#8211; eine solche Anrechnung u.a. f&uuml;r F&auml;lle vor, in denen in den Vertragstaaten Eink&uuml;nfte unterschiedlichen Abkommensbestimmungen zugeordnet werden und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Art. 25 DBA-USA 1989 a.F. regeln l&auml;sst und wenn ferner auf Grund der unterschiedlichen Zurechnung die betreffenden Eink&uuml;nfte doppelt besteuert w&uuml;rden. Das FG hat jedoch zu Recht entschieden, dass die genannten Voraussetzungen im Streitfall nicht vollst&auml;ndig erf&uuml;llt sind. Es fehlt n&auml;mlich an einer hinreichend gesicherten Basis f&uuml;r die Annahme, dass eine etwa eingetretene Doppelbesteuerung nicht im Wege eines Verst&auml;ndigungsverfahrens (Art. 25 DBA-USA 1989 a.F.) beseitigt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger machen dazu geltend, ihnen sei von Seiten des BMF telefonisch mitgeteilt worden, dass ein Verzicht der USA auf ein dort wahrgenommenes Besteuerungsrecht ausgeschlossen sei. Es kann indessen offenbleiben, ob das behauptete &#8211;vom FG nicht festgestellte&#8211; Telefonat im Revisionsverfahren ber&uuml;cksichtigt werden kann. Denn jedenfalls kann die von den Kl&auml;gern behauptete Auskunft nicht Grundlage einer Steueranrechnung nach Ma&szlig;gabe der genannten Protokollbestimmung sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diesem Zusammenhang muss nicht entschieden werden, ob jene Bestimmung nur dann eingreift, wenn tats&auml;chlich ein Verfahren nach Art. 25 DBA-USA 1989 a.F. ohne Erfolg geblieben ist (so z.B. Arthur Andersen &#038; Co. GmbH, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-USA, Art. 23 Rz 39; Schnitger in Endres\/Jacob\/ Gohr\/Klein, DBA Deutschland\/USA-Doppelbesteuerungsabkommen, Art. 23 Rz 73; a.A. Wolff in Debatin\/Wassermeyer, a.a.O., Art. 23 USA Rz 293, m.w.N.). Denn auch wenn diese Frage zu verneinen ist, setzt eine Steueranrechnung nach Ma&szlig;gabe der Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. aa des Protokolls zumindest voraus, dass sich die Aussichtslosigkeit eines Verst&auml;ndigungsverfahrens in einer f&ouml;rmlichen Entscheidung einer f&uuml;r ein solches Verfahren zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde niederschl&auml;gt. So k&ouml;nnte es daf&uuml;r gen&uuml;gen, dass das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern (vgl. &sect; 5 Abs. 1 Nr. 5 des Gesetzes &uuml;ber die Finanzverwaltung) im konkreten Fall die Durchf&uuml;hrung eines Verst&auml;ndigungsverfahrens abgelehnt hat; ein solcher oder ein damit vergleichbarer Sachverhalt ist jedoch weder vom FG festgestellt noch von den Kl&auml;gern geltend gemacht worden. Eine telefonische Auskunft aus dem BMF kann hingegen schon deshalb nicht Grundlage einer Steueranrechnung sein, weil es ihr erkennbar an einer Verbindlichkeit mangelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das FG hat zu Recht angenommen, dass der angefochtene Bescheid vor Ablauf der Feststellungsfrist ergangen ist. Sein Urteil enth&auml;lt dazu n&auml;here Ausf&uuml;hrungen, denen die Revision nicht entgegengetreten ist. Der Senat, der diese Ausf&uuml;hrungen f&uuml;r zutreffend h&auml;lt, verzichtet deshalb insoweit auf eine vertiefte Begr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Im Streitfall kann nicht dar&uuml;ber befunden werden, ob eine der von den Kl&auml;gern begehrten Rechtsfolgen im Billigkeitswege (&sect; 163 Satz 1 AO) angeordnet werden kann. Denn &uuml;ber Billigkeitsma&szlig;nahmen ist nicht im Rahmen der Steuerfestsetzung oder der Feststellung von Besteuerungsgrundlagen, sondern in einem gesonderten Verfahren zu entscheiden (Senatsurteile vom 28. Juni 2000 I R 89\/99, BFHE 192, 513, BStBl II 2001, 261; vom 26. Mai 2004 I R 54\/03, BFHE 206, 332, BStBl II 2004, 767, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.4.2010, I R 81\/09 Zinseink&uuml;nfte einer gewerblich gepr&auml;gten, aber verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen US-Partnership mit inl&auml;ndischen Gesellschaftern: Zinseinnahmen gem&auml;&szlig; Art. 11 DBA-USA 1989 a.F. &#8211;Abgrenzung zu Art. 7 und zu Art. 6 DBA-USA 1989 a.F.&#8211; Anrechnung von US-Steuern gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 6 EStG 1990 Leits&auml;tze 1. Zinsertr&auml;ge aus der Anlage von Mieteinnahmen in &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-81-09-zinseinkuenfte-einer-gewerblich-gepraegten-aber-vermoegensverwaltend-taetigen-us-partnership-mit-inlaendischen-gesellschaftern-zinseinnahmen-gemaess-art-11-dba-usa-1989-af-abgrenzung-zu-art\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;81\/09 &#8211; Zinseink&uuml;nfte einer gewerblich gepr&auml;gten, aber verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tigen US-Partnership mit inl&auml;ndischen Gesellschaftern: Zinseinnahmen gem&auml;&szlig; Art. 11 DBA-USA 1989 a.F. &#8211;Abgrenzung zu Art. 7 und zu Art. 6 DBA-USA 1989 a.F.&#8211; Anrechnung von US-Steuern gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 6 EStG 1990<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-12292","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12292"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12292\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}