{"id":12611,"date":"2012-12-08T08:55:41","date_gmt":"2012-12-08T06:55:41","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12611"},"modified":"2012-12-08T08:55:41","modified_gmt":"2012-12-08T06:55:41","slug":"x-b-147-09-wiedereinsetzung-in-den-vorigen-stand-abgangsvermerk-der-poststelle-des-fa-bekanntgabe-eines-verwaltungsakts-frist-zur-abfassung-und-uebergabe-des-urteils","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-147-09-wiedereinsetzung-in-den-vorigen-stand-abgangsvermerk-der-poststelle-des-fa-bekanntgabe-eines-verwaltungsakts-frist-zur-abfassung-und-uebergabe-des-urteils\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;147\/09 &#8211; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Abgangsvermerk der Poststelle des FA &#8211; Bekanntgabe eines Verwaltungsakts &#8211; Frist zur Abfassung und &Uuml;bergabe des Urteils"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.1.2010, X B 147\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Abgangsvermerk der Poststelle des FA &#8211; Bekanntgabe eines Verwaltungsakts &#8211; Frist zur Abfassung und &Uuml;bergabe des Urteils<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) hat keinen Erfolg. Die Revision ist nicht wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Sache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) zuzulassen. Auch Verfahrensm&auml;ngel liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. a) Der Kl&auml;ger ist der Ansicht, die Rechtssache habe im Hinblick auf die Frage grunds&auml;tzliche Bedeutung, ob der Umstand, dass die Finanzbeh&ouml;rde den Tag der Aufgabe eines Bescheids zur Post nicht in den Akten dokumentiere, dazu f&uuml;hre, dass entweder ein Bestreiten des nicht dokumentierten Sachverhalts durch den Steuerpflichtigen ohne weitergehende Substantiierung ausreiche, damit die Finanzbeh&ouml;rde die volle Darlegungs- und Beweislast f&uuml;r diesen Sachverhalt treffe, oder der Tag des tats&auml;chlichen Zugangs des Bescheids f&uuml;r die Fristberechnung ma&szlig;gebend sei, wenn dieses Datum unstreitig und dessen Nichtber&uuml;cksichtigung mit gravierenden Nachteilen f&uuml;r den Steuerpflichtigen verbunden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Frage ist durch die umfangreiche Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu den Voraussetzungen, unter denen die Zugangsvermutung des &sect; 122 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO) ausgel&ouml;st wird, &#8211;und mit der sich der Kl&auml;ger im &Uuml;brigen nicht auseinandergesetzt hat&#8211; bereits gekl&auml;rt. Danach ist auch die Finanzbeh&ouml;rde zu einer wirksamen Postausgangskontrolle verpflichtet (BFH-Beschluss vom 7. Dezember 1982 VIII R 77\/79, BFHE 137, 221, BStBl II 1983, 229). Die einfache Zuleitung oder kommentarlose &Uuml;bergabe des jeweiligen Schriftst&uuml;cks an die amtsinterne Postausgangsstelle reichen ebenso wenig aus wie ein blo&szlig;er Abgangsvermerk der Stelle, die das Schriftst&uuml;ck an diese Postausgangsstelle weiterleitet. Vielmehr ist regelm&auml;&szlig;ig ein Absendevermerk der Poststelle erforderlich. Liegt ein solcher Vermerk &#8211;wie im Streitfall&#8211; nicht vor, muss das Finanzgericht (FG) nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung beurteilen, ob es die rechtzeitige Absendung f&uuml;r nachgewiesen h&auml;lt oder nicht (vgl. BFH-Beschluss vom 19. August 2002 IX B 179\/01, BFH\/NV 2003, 138, m.w.N.); die Regeln des Anscheinsbeweises sind insoweit nicht anwendbar (BFH-Entscheidungen vom 28. September 2000 III R 43\/97, BFHE 193, 28, BStBl II 2001, 211; vom 16. Januar 2007 IX R 41\/05, BFH\/NV 2007, 1508).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Grunds&auml;tzen ist das FG aufgrund der durchgef&uuml;hrten Beweisaufnahme zu dem Ergebnis gelangt, dass dem Umstand, dass sich in der Feststellungsakte ein Vermerk &uuml;ber die Aufgabe des Bescheids zur Post nicht finden l&auml;sst, keine entscheidungserhebliche Bedeutung zukomme. Es hat daf&uuml;r zum einen das konkrete im Finanzamt durchgef&uuml;hrte Verfahren der Postaufgabe mit dem Vorsortierkorb und den gesonderten Sch&uuml;ben herangezogen, in welche die zur Versendung bereiten Bescheide nach Datum einsortiert werden. Zum anderen hat es darauf abgestellt, aus der Feststellungsakte sei ersichtlich, dass die zust&auml;ndige Sachbearbeiterin, die vom Gericht als Zeugin geh&ouml;rt worden ist, die mit dem Bescheid ausgedruckte Hinweismitteilung am 2. Oktober 2002, einem Mittwoch, gepr&uuml;ft habe und der Bescheid bei den innerhalb Berlins &uuml;blichen Postlaufzeiten aller Voraussicht nach am Freitag oder sp&auml;testens am Samstag bei dem Bevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers eingegangen w&auml;re, wenn der Bescheid entgegen dem &uuml;blichen Verfahren bereits am Tag der Pr&uuml;fung (2. Oktober 2002) zur Post gelangt w&auml;re. Das FG hat zudem er&ouml;rtert, dass auch bei Versendung des Bescheids am 4. Oktober 2002 (der 3. Oktober 2002 war ein Feiertag) nicht ein Zugang am 8. Oktober 2002, wie vom Kl&auml;ger vorgetragen, sondern sp&auml;testens am Montag, den 7. Oktober 2002, h&ouml;chstwahrscheinlich gewesen w&auml;re, und nur in diesem Zusammenhang bemerkt, die vom Kl&auml;ger pauschal erw&auml;hnten theoretisch denkbaren M&ouml;glichkeiten eines abweichenden Verfahrensablaufs seien nicht hinreichend substantiiert. Er habe nicht erkl&auml;rt, warum ihn der Bescheid bei einer Versendung am 2. oder 4. Oktober 2002 erst am 8. Oktober 2002 erreicht haben solle und warum er nicht den Briefumschlag des Bescheids zum Beweis eines anderen Postlaufs aufbewahrt habe. Auf diese Weise hat das FG im Wege freier Beweisw&uuml;rdigung das aufgedruckte Erlassdatum auch als Datum der Aufgabe zur Post festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch der weiteren Rechtsfrage des Kl&auml;gers, ob die Drei-Tages-Fiktion des &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO jedenfalls dann nicht gelte und stattdessen auf den tats&auml;chlichen Zugang des Bescheids abzustellen sei, wenn dieser Zeitpunkt unstreitig feststehe oder eindeutig &#8211;z.B. durch einen Posteingangsstempel auf dem Original des Bescheids&#8211; nachgewiesen werden k&ouml;nne, und die Anwendung der Fiktion unter Au&szlig;erachtlassung des tats&auml;chlichen Geschehensablaufs zu gravierenden Nachteilen f&uuml;r den Steuerpflichtigen f&uuml;hre, kommt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung zu. Sie ist durch die Rechtsprechung bereits gekl&auml;rt. Die Bekanntgabe eines Verwaltungsakts wird im Fall des &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO nicht nur vermutet, sondern mit Ablauf der Frist fingiert. Die Existenz und die Wirksamkeit des Verwaltungsakts treten nach &sect; 124 Abs. 1 Satz 1 AO erst mit Ablauf der Drei-Tages-Frist ein (Senatsurteil vom 13. Dezember 2000 X R 96\/98, BFHE 193, 512, BStBl II 2001, 274). Daraus folgt beispielsweise, dass ein Steuerbescheid innerhalb der Drei-Tages-Frist widerrufen werden kann, auch wenn er dem Steuerpflichtigen tats&auml;chlich fr&uuml;her zugegangen ist (Senatsurteil vom 18. August 2009 X R 25\/06, BFHE 226, 77, BStBl II 2009, 965). Gleiches gilt aber auch f&uuml;r die im Streitfall entscheidende Frage, ob die Feststellungsfrist im Zeitpunkt des Erlasses eines &Auml;nderungsbescheids noch nach &sect; 171 Abs. 10 AO gehemmt gewesen ist. Mit &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO wollte der Gesetzgeber zugunsten wie zuungunsten des Adressaten generell einen Streit &uuml;ber den genauen Zeitpunkt des Zugangs eines Bescheids weitgehend ausschlie&szlig;en (Senatsurteil in BFHE 193, 512, BStBl II 2001, 274).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das Vorbringen des Kl&auml;gers, das erkennende Gericht sei nicht vorschriftsm&auml;&szlig;ig besetzt gewesen, rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision. Zwar h&auml;tte &#8211;worauf der Kl&auml;ger in der Beschwerdebegr&uuml;ndung zutreffend hinweist&#8211; nach Ziff. III.2. i.V.m. Ziff. III.1. des Gesch&auml;ftsverteilungsplans des FG grunds&auml;tzlich ein &quot;weiterer Richter&quot; des Senats mit der n&auml;chsth&ouml;heren Ordnungsnummer, also des 6. Senats, bzw. der Vertreter des Vorsitzenden des 6. Senats vertreten m&uuml;ssen. Allerdings darf nach &sect; 29 Satz 1 des Deutschen Richtergesetzes nicht mehr als ein Richter auf Probe oder ein Richter kraft Auftrags oder ein abgeordneter Richter an einer gerichtlichen Entscheidung mitwirken. Da an dem Urteil des 5. Senats des FG Berlin-Brandenburg bereits der zum FG abgeordnete Richter am Verwaltungsgericht A beteiligt war, war der einzige &quot;weitere Richter&quot; des 6. Senats, der Richter auf Probe Dr. X, von der Entscheidung ausgeschlossen. Zudem war laut Gesch&auml;ftsverteilungsplan der 6. Senat auch mit keinem Vertreter des Vorsitzenden besetzt. Dementsprechend war nach dem Gesch&auml;ftsverteilungsplan ein Richter mit der wiederum n&auml;chsth&ouml;heren Ordnungsnummer, n&auml;mlich der einzige &quot;weitere Richter&quot; des 7. Senats, Richter am FG B, zur Mitwirkung an der Entscheidung berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Entgegen dem Vorbringen des Kl&auml;gers ist das FG-Urteil auch mit Gr&uuml;nden versehen. Eine unterschriebene Urteilsformel wurde innerhalb der Frist des &sect; 104 Abs. 2 FGO in der Gesch&auml;ftsstelle des erkennenden Senats niedergelegt und die Entscheidung aufgrund der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 28. April 2009 wurde den Beteiligten am 7. August 2009 zugestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Falle der Zustellung an Verk&uuml;ndungs statt, wie sie das FG in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 28. April 2009 beschlossen hat, muss das Urteil binnen zwei Wochen nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung der Gesch&auml;ftsstelle &uuml;bergeben werden (&sect; 104 Abs. 2 FGO); entsprechend &sect; 105 Abs. 4 Satz 2 FGO gen&uuml;gt die Niederlegung der von den Berufsrichtern unterschriebenen Urteilsformel (BFH-Urteil vom 10. November 1987 VII R 47\/87, BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283, 284, m.w.N.). F&uuml;r diesen Fall sind jedoch entsprechend &sect; 105 Abs. 4 Satz 3 FGO Tatbestand, Entscheidungsgr&uuml;nde und Rechtsmittelbelehrung alsbald nachtr&auml;glich niederzulegen, von den Richtern besonders zu unterschreiben und der Gesch&auml;ftsstelle zu &uuml;bergeben. Der Gemeinsame Senat der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes hat f&uuml;r den Fall der Verk&uuml;ndung des Urteils in der m&uuml;ndlichen Verhandlung oder in einem eigens anberaumten Verk&uuml;ndungstermin das Wort &quot;alsbald&quot; im Sinne dieser Vorschrift in seinem Beschluss vom 27. April 1993 GmS-OGB 1\/92 (H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1993, 674, Neue Juristische Wochenschrift 1993, 2603) so ausgelegt, dass Tatbestand und Entscheidungsgr&uuml;nde binnen f&uuml;nf Monaten nach Verk&uuml;ndung schriftlich niedergelegt, von den Richtern besonders unterschrieben und der Gesch&auml;ftsstelle &uuml;bergeben werden m&uuml;ssen. Geschieht dies nicht, gilt ein bei der Verk&uuml;ndung noch nicht vollst&auml;ndig abgefasstes Urteil i.S. von &sect; 119 Nr. 6 FGO als nicht mit Gr&uuml;nden versehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall wurde die Urteilsformel ausweislich des Eingangsvermerks am 12. Mai 2009 und somit innerhalb von zwei Wochen nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung in der Gesch&auml;ftsstelle niedergelegt. Da mit Ablauf dieses Tages die Frist von f&uuml;nf Monaten zu laufen begann (vgl. BFH-Urteil vom 17. September 1997 II R 37\/96, BFH\/NV 1998, 469), wurde das Urteil den Beteiligten innerhalb der F&uuml;nf-Monats-Frist am 7. August 2009 zugestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.1.2010, X B 147\/09 Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Abgangsvermerk der Poststelle des FA &#8211; Bekanntgabe eines Verwaltungsakts &#8211; Frist zur Abfassung und &Uuml;bergabe des Urteils Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) hat keinen Erfolg. 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