{"id":12620,"date":"2012-12-08T08:58:44","date_gmt":"2012-12-08T06:58:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12620"},"modified":"2012-12-08T08:58:44","modified_gmt":"2012-12-08T06:58:44","slug":"viii-r-40-06-steuerpflicht-von-zinsen-aus-lebensversicherungen-steuerschaedliche-darlehensverwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-40-06-steuerpflicht-von-zinsen-aus-lebensversicherungen-steuerschaedliche-darlehensverwendung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;40\/06 &#8211; Steuerpflicht von Zinsen aus Lebensversicherungen &#8211; Steuersch&auml;dliche Darlehensverwendung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.1.2010, VIII R 40\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerpflicht von Zinsen aus Lebensversicherungen &#8211; Steuersch&auml;dliche Darlehensverwendung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Dient ein Darlehen, zu dessen Besicherung Anspr&uuml;che aus Kapitallebensversicherungen eingesetzt werden, nicht dazu, unmittelbar und ausschlie&szlig;lich Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts zu finanzieren, sondern um ein bereits fr&uuml;her aufgenommenes Darlehen umzuschulden, so ist das i.S. des &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG unsch&auml;dlich, wenn der Kl&auml;ger u.a. nachweisen kann, dass die Darlehensschuld bis zum 13. Februar 1992 bereits entstanden war.<\/p>\n<p>2. Hat das &quot;Altdarlehen&quot; der Finanzierung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts gedient, so dient wirtschaftlich gesehen auch das umgeschuldete &quot;neue&quot; Darlehen (noch immer) der Finanzierung dieser Anschaffungskosten. Konnten die Lebensversicherungsanspr&uuml;che daher zur Sicherung des &quot;Altdarlehens&quot; steuerunsch&auml;dlich eingesetzt werden, ist nach dem Zweck der Regelung auch die Umschuldung und der daf&uuml;r wiederum erforderliche Einsatz der Anspr&uuml;che aus dem Lebensversicherungsvertrag steuerunsch&auml;dlich.<\/p>\n<p>3. Die sich im Rahmen des &Uuml;blichen haltende Finanzierung, die auch ein bank&uuml;bliches Disagio umfassen kann, ist steuerunsch&auml;dlich, weil das Darlehen lediglich der Finanzierung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dienen muss, nicht aber unmittelbar der Anschaffung selbst.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Steuerpflicht von Zinsen aus einer Kapitallebensversicherung; im Einzelnen geht es um die Frage, ob eine Lebensversicherung bei der Umfinanzierung eines Darlehens steuersch&auml;dlich verwendet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die verheirateten und zusammen zur Einkommensteuer veranlagten Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) erwarben 1987 ein Grundst&uuml;ck in K. Den Grundst&uuml;ckskaufpreis in H&ouml;he von 1.354.681 DM finanzierten sie zum Teil &uuml;ber ein Darlehen bei der X-AG, welches durch eine Lebensversicherungspolice derselben Anstalt abgesichert wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1998 nahmen die Kl&auml;ger eine Umschuldung vor und l&ouml;sten die Restvaluta des bestehenden Darlehens von 1 Mio. DM ab durch ein neues Darlehen bei der Y-Bank in H&ouml;he von 1 Mio. DM (Auszahlungskurs 900.000 DM bei einem Disagio von 10 %) sowie durch private Gelder in H&ouml;he von 109.643 DM. In H&ouml;he des Nettodarlehensbetrages traten die Kl&auml;ger die bestehenden Anspr&uuml;che aus der Lebensversicherung bei der X-AG an die Y-Bank ab. Die voraussichtliche Auszahlungssumme der 2013 f&auml;lligen Lebensversicherung betrug im Zeitpunkt der Umschuldung 604.285 DM. Die Kl&auml;ger vereinbarten daher f&uuml;r das Jahr 2013 mit der kreditgebenden Bank die Tilgung eines Darlehensanteils in H&ouml;he von 480.000 DM durch die abgetretenen Lebensversicherungsanspr&uuml;che.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung des Beklagten und Revisionskl&auml;gers (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lag eine steuersch&auml;dliche Verwendung der Lebensversicherung vor, weil mit der Umschuldung auch ein Disagio finanziert worden sei. Das FA erlie&szlig; deshalb am 7. Februar 2002 einen Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung der Steuerpflicht von Zinsen aus Kapitallebensversicherungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage st&uuml;tzten die Kl&auml;ger darauf, es handele sich um einen sog. Altfall, da die Lebensversicherung bereits vor 1992 beliehen worden sei. In Altf&auml;llen sei die Umschuldung von Darlehen unter Einsatz von Anspr&uuml;chen aus Lebensversicherungen steuerunsch&auml;dlich m&ouml;glich, sofern das Abl&ouml;sungsdarlehen die Restvaluta des umgeschuldeten Darlehens nicht &uuml;bersteige und die Versicherungsanspr&uuml;che nur bis zu dieser H&ouml;he der Sicherung oder Tilgung des Abl&ouml;sungsdarlehens dienten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2006, 1509 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 22. Juni 2006&nbsp;&nbsp;10 K 3478\/02 statt. Das FG vertrat die Auffassung, in sog. Neuf&auml;llen, d.h. bei der erstmaligen Finanzierung beg&uuml;nstigter Anschaffungs- oder Herstellungskosten beanstande die Finanzverwaltung es nicht, wenn das Darlehen auch bank&uuml;bliche einmalige Finanzierungskosten (z.B. ein Disagio) umfasse und die Versicherungsanspr&uuml;che h&ouml;chstens bis zur H&ouml;he der mit dem Darlehen finanzierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Tilgung oder Sicherung des Darlehens dienten. So liege die Situation auch hier. Zwar handele es sich um einen sog. &quot;Altfall&quot;, weil die Anspr&uuml;che aus der Lebensversicherung des Kl&auml;gers bereits vor dem 13. Februar 1992 als Sicherheit eingesetzt worden seien; es sei aber nicht erkennbar, weshalb ein sog. Altfall schlechter zu behandeln sei als ein sog. Neufall. W&uuml;rden Neuf&auml;lle unter bestimmten Voraussetzungen trotz versch&auml;rfter Gesetzeslage als steuerunsch&auml;dlich behandelt, m&uuml;sse das erst recht f&uuml;r die Umschuldung von Altdarlehen gelten, die zu einem Zeitpunkt aufgenommen worden seien, als f&uuml;r den Einsatz von Lebensversicherungsvertr&auml;gen noch &uuml;berhaupt keine Beschr&auml;nkungen gegolten h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung von &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) und von &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG. Die Entscheidung der Vorinstanz stehe in Widerspruch zur Verwaltungsauffassung gem&auml;&szlig; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 15. Juni 2000 IV C 4 -S 2221- 86\/00 (BStBl I 2000, 1118, Rn. 72). Das FG lasse au&szlig;er Acht, dass es bei der Umschuldung eines Darlehens grunds&auml;tzlich am Merkmal der ausschlie&szlig;lichen und unmittelbaren Verwendung des Darlehens f&uuml;r beg&uuml;nstigte Anschaffungskosten\/Herstellungskosten eines langlebigen Wirtschaftsguts fehle, weil hier lediglich die Abl&ouml;sung eines Darlehens erfolge. Die Regelung in Rn. 43 und 72 des BMF-Schreibens in BStBl I 2000, 1118 sei daher lediglich eine Billigkeitsma&szlig;nahme f&uuml;r sog. Altf&auml;lle; diese sei klar und eindeutig und nicht auslegungsf&auml;hig. Wenn die Kl&auml;ger davon abgewichen seien, gehe das zu ihren Lasten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Klage unter Aufhebung des Urteils des FG K&ouml;ln vom 22. Juni 2006 10 K 3478\/02 abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 FGO). Das FG hat rechtsfehlerfrei entschieden, dass der angefochtene Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung der Steuerpflicht der au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen und rechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen aus den in den Beitr&auml;gen zur Lebensversicherung des Kl&auml;gers enthaltenen Sparanteilen (&sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG) rechtswidrig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&sect; 179 Abs. 1 und 180 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO) i.V.m. &sect; 9 der Verordnung &uuml;ber die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach &sect; 180 Abs. 2 der Abgabenordnung i.d.F. der Zweiten Verordnung zur &Auml;nderung der Verordnung &uuml;ber die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach &sect; 180 Abs. 2 der Abgabenordnung vom 16. Dezember 1994 (BGBl I 1994, 3834, BStBl I 1995, 3) stellt das f&uuml;r die Einkommensbesteuerung des Versicherungsnehmers zust&auml;ndige Finanzamt die Steuerpflicht der au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen und rechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen aus den in den Beitr&auml;gen enthaltenen Sparanteilen (&sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG) gesondert fest, wenn f&uuml;r die Beitr&auml;ge zur Versicherung auf den Erlebens- oder Todesfall die Voraussetzungen f&uuml;r den Sonderausgabenabzug nach &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 EStG nicht erf&uuml;llt sind. Verfassungsm&auml;&szlig;ige Bedenken dagegen bestehen nicht (vgl. S&ouml;hn in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect; 180 AO Rz 497 f., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zinsen aus den Sparanteilen, die in den Beitr&auml;gen zu Versicherungen auf den Erlebens- oder Todesfall enthalten sind, sind nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 EStG steuerpflichtig. Nach Satz 2 der Vorschrift gilt dies nicht f&uuml;r Zinsen aus Versicherungen i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG, die mit Beitr&auml;gen verrechnet oder im Versicherungsfall oder im Fall des R&uuml;ckkaufs des Vertrages nach Ablauf von zw&ouml;lf Jahren seit dem Vertragsabschluss ausgezahlt werden. Die Beitr&auml;ge zu den Versicherungen i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG k&ouml;nnen mit den in Abs. 2 derselben Vorschrift aufgef&uuml;hrten Einschr&auml;nkungen als Sonderausgaben abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 3 EStG i.d.F. des Steuer&auml;nderungsgesetzes (St&Auml;ndG) 1992 vom 25. Februar 1992 (BGBl I 1992, 297; BStBl I 1992, 146) &#8211;nachfolgend bis zum 31. Dezember 2004: &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 4 EStG&#8211; gilt die Steuerbefreiung nach Satz 2 in den F&auml;llen des &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 EStG nur, wenn die Voraussetzungen f&uuml;r den Sonderausgabenabzug nach &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a oder b EStG erf&uuml;llt sind oder soweit bei Versicherungsvertr&auml;gen Zinsen in Veranlagungszeitr&auml;umen gutgeschrieben werden, in denen Beitr&auml;ge nach &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. c EStG abgezogen werden k&ouml;nnen (vgl. dazu im Einzelnen und mit Nachweisen zur Entstehungsgeschichte der Vorschrift Senatsurteile vom 13. Juli 2004 VIII R 48\/02, BFHE 207, 136, BStBl II 2004, 1060; VIII R 52\/03, BFH\/NV 2005, 181, und VIII R 61\/03, BFH\/NV 2005, 184). Anwendbar ist diese Regelung, wenn die Anspr&uuml;che aus dem Versicherungsvertrag nach dem 13. Februar 1992 zur Sicherung eines Darlehens dienen, es sei denn, der Kl&auml;ger k&ouml;nnte den Nachweis f&uuml;hren, dass die Darlehensschuld bis zum 13. Februar 1992 bereits entstanden war und er sich verpflichtet hatte, die Anspr&uuml;che aus dem Versicherungsvertrag zur Tilgung oder Sicherung dieses Darlehens einzusetzen (vgl. &sect; 52 Abs. 13a Satz 4 und Abs. 20 Satz 2 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 1992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die vom Kl&auml;ger abgeschlossene Lebensversicherung ist unstreitig eine Versicherung i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Anspr&uuml;che aus dem Versicherungsvertrag haben nach dem 13. Februar 1992 auch zur Sicherung eines Darlehens gedient, dessen Finanzierungskosten Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Vermietung und Verpachtung sind (&sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da das Darlehen unstreitig nicht zur Finanzierung einer betrieblichen Ma&szlig;nahme abgeschlossen worden ist und damit kein betrieblich veranlasstes Darlehen war (&sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) und es sich bei der Lebensversicherung des Kl&auml;gers auch nicht um eine Direktversicherung handelt (&sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. b EStG), kann die Steuerpflicht nur dann entfallen, wenn die Voraussetzungen des &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG erf&uuml;llt sind. Das setzt ein Darlehen voraus, das unmittelbar und ausschlie&szlig;lich der Finanzierung von Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts dient, das dauernd zur Erzielung von Eink&uuml;nften bestimmt und keine Forderung ist. Diese Voraussetzungen sind im Streitfall gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar hat der Kl&auml;ger mit dem neu aufgenommenen Darlehen bei der Y-Bank nicht unmittelbar und ausschlie&szlig;lich Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts finanziert, das zur Erzielung von Eink&uuml;nften bestimmt und keine Forderung ist, sondern er hat dieses Darlehen eingesetzt, um ein bereits 1987 aufgenommenes Darlehen umzuschulden. Dies ist jedoch unsch&auml;dlich, wenn der Kl&auml;ger nachweist, dass die Darlehensschuld bis zum 13. Februar 1992 bereits entstanden war und er sich verpflichtet hatte, die Anspr&uuml;che aus dem Versicherungsvertrag zur Tilgung oder Sicherung dieses Darlehens einzusetzen (vgl. &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 EStG i.V.m. &sect; 52 Abs. 13a Satz 4 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 1992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein solcher &quot;Altvertrag&quot; ist im Streitfall zu bejahen. Zwar ist die Darlehensschuld &uuml;ber 1 Mio. DM aus dem Kreditvertrag mit der Y-Bank erst 1998 entstanden, d.h. erst nach dem in &sect; 52 Abs. 13a Satz 4 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 1992 genannten Zeitpunkt. Bei wirtschaftlicher Betrachtung, die nach dem Gesetzeszweck geboten ist, hat dieses Darlehen aber lediglich das bereits 1987 aufgenommene Darlehen bei der X-AG ersetzt, f&uuml;r dessen Besicherung der Kl&auml;ger bereits zum damaligen Zeitpunkt (1987) die Anspr&uuml;che aus seiner Lebensversicherung bei der X-AG an den Kreditgeber abgetreten hatte und das unstreitig der Finanzierung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts gedient hat. Wirtschaftlich gesehen dient damit auch das &quot;neue&quot; Darlehen gleicherma&szlig;en wie das mit diesem abgel&ouml;ste &quot;alte&quot; Darlehen, bei dem die Zinsbindungsfrist abgelaufen war, (noch immer) der Finanzierung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts. Wenn die Kl&auml;ger das Ursprungsdarlehen, f&uuml;r dessen Besicherung im Jahr 1987 die Anspr&uuml;che aus einer Lebensversicherung steuerunsch&auml;dlich eingesetzt werden konnten, aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden umschulden, ist nach dem Zweck der Regelung auch die Umschuldung und der daf&uuml;r wiederum erforderliche Einsatz der Anspr&uuml;che aus dem Lebensversicherungsvertrag als steuerunsch&auml;dlich zu betrachten. Daf&uuml;r spricht auch, dass hier kein weiteres zus&auml;tzliches Darlehen aufgenommen wurde, sondern wie bei einer steuerunsch&auml;dlichen Prolongation lediglich der Darlehensgeber gewechselt hat. Wirtschaftlich betrachtet kann es keine Rolle spielen, ob ein bestehendes Darlehen beim n&auml;mlichen Kreditgeber prolongiert wird, oder ob sich der Kreditnehmer aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden f&uuml;r eine Umschuldung, d.h. den Wechsel zu einem anderen Darlehensgeber, entscheidet, denn im Ergebnis geht es stets um die Finanzierung oder Weiterfinanzierung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dass die 1998 abgeschlossene Darlehensvereinbarung (wiederum) die Vereinbarung eines Disagios beinhaltet, steht dem bei teleologischer Auslegung des &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG nicht entgegen. Nach dem Wortlaut der Norm kn&uuml;pft der Sonderausgabenabzug f&uuml;r die Versicherungsbeitr&auml;ge u.a. daran an, dass das Darlehen &quot;unmittelbar und ausschlie&szlig;lich der Finanzierung der Anschaffungskosten oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts dient, das dauernd zur Erzielung von Eink&uuml;nften bestimmt und keine Forderung ist&quot;. Das Darlehen muss also lediglich der FINANZIERUNG der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts dienen, nicht aber unmittelbar der Anschaffung selbst. Daraus folgt, dass jedenfalls die sich im Rahmen des &Uuml;blichen haltende Finanzierung nach dem Willen des Gesetzgebers steuerunsch&auml;dlich sein sollte, denn irgendwelche Einschr&auml;nkungen sind insoweit weder dem Wortlaut des Gesetzes noch den Gesetzesmaterialien zu entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zur &uuml;blichen Finanzierung geh&ouml;rt auch eine Finanzierung unter Einschluss eines Disagios, soweit sich dieses im bank&uuml;blichen Rahmen h&auml;lt, denn zumindest &quot;bank&uuml;bliche Finanzierungskosten&quot; dienen auch der Finanzierung von Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts. Wirtschaftlich betrachtet kann es hinsichtlich der Steuersch&auml;dlichkeit einer Finanzierung nicht darauf ankommen, ob sich ein Steuerpflichtiger bei einem Darlehen f&uuml;r eine Auszahlung von 100 % bei einem h&ouml;heren Zinssatz entscheidet oder f&uuml;r einen niedrigeren Zinssatz unter Inkaufnahme eines Disagios.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das bank&uuml;bliche und auch von der Finanzverwaltung akzeptierte Disagio belief sich im Streitjahr auf bis zu 10 % des Nominaldarlehens bei einer Zinsfestschreibung von mindestens f&uuml;nf Jahren (vgl. BMF-Schreiben vom 31. August 1990 IV B 3 -S 2253 a- 49\/90, BStBl I 1990, 366, Rn. 3.3.4; BMF-Schreiben vom 20. Oktober 2003 IV C 3 -S 2253 a- 48\/03, BStBl I 2003, 546, Rn. 15; Schmidt\/Heinicke, EStG, 28. Aufl., &sect; 11 Rz 30 Stichwort Damnum; Bl&uuml;mich\/Glenk, &sect; 11 EStG Rz 86).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Grunds&auml;tzen hielt sich das vom Kl&auml;ger vereinbarte Disagio von 10 % bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren noch im bei Finanzierungen &uuml;blichen Rahmen, so dass das von ihm bei der Y-Bank aufgenommene Darlehen der Finanzierung von Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts gedient hat und daher steuerunsch&auml;dlich verwendet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Entgegen der Auffassung des FA dient dieses Darlehen auch unmittelbar der Finanzierung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts. Wirtschaftlich betrachtet geht es n&auml;mlich nicht um den Ersatz eines auslaufenden Darlehens durch ein Neudarlehen; im Vordergrund steht vielmehr die (weitere) Finanzierung der urspr&uuml;nglich bereits 1987 angefallenen Anschaffungskosten. Diese Anschaffungskosten werden mit dem bei der Y-Bank aufgenommenen Darlehen weiterhin finanziert. Im Ergebnis dient damit auch das neue Darlehen bei der Y-Bank unmittelbar der Finanzierung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts. Dies ist nach dem Zweck des &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG steuerunsch&auml;dlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Es ist auch nicht zu erkennen, dass die Vereinbarung eines Disagios im Rahmen einer Umschuldungsma&szlig;nahme dem erkl&auml;rten Willen des Gesetzgebers zuwiderlaufen w&uuml;rde, sog. &quot;Zinsaufbl&auml;hungsmodelle&quot; zu verhindern. Zum einen f&uuml;hrt die Vereinbarung eines &#8211;wie hier&#8211; im Rahmen des &Uuml;blichen liegenden Disagios zu keiner vom Gesetzgeber bek&auml;mpften Modellhaftigkeit. Zum anderen gelten f&uuml;r sog. Altf&auml;lle i.S. des &sect; 52 Abs. 13a Satz 4 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 1992, d.h. f&uuml;r Darlehensvertr&auml;ge, die vor dem 13. Februar 1992 zu Sicherungszwecken eingesetzt werden, die in &sect; 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG genannten Einschr&auml;nkungen f&uuml;r den Sonderausgabenabzug, die auf die Verhinderung von sog. &quot;Zinsaufbl&auml;hungsmodellen&quot; zielen, nicht. Das muss auch f&uuml;r das an die Stelle des alten Darlehens tretende &quot;neue&quot; Darlehen gelten, mit dem wirtschaftlich gesehen nach wie vor die 1987 angefallenen Anschaffungskosten finanziert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Finanzverwaltung hat dieser Problematik dadurch Rechnung zu tragen versucht, dass sie im BMF-Schreiben in BStBl I 2000, 118, Rn. 43 und 72 Umschuldungen unter bestimmten Voraussetzungen als steuerunsch&auml;dlich anerkennt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den vorstehend gemachten Ausf&uuml;hrungen kommt es indes nicht darauf an, ob die Darlehensaufnahme des Kl&auml;gers bei der Y-Bank die Voraussetzungen des BMF-Schreibens in BStBl I 2000, 118, Rn. 43 und 72 erf&uuml;llt. Der Senat kann auch offenlassen, ob es sich bei den vorgenannten Regelungen um eine Billigkeitsentscheidung der Verwaltung handelt, die nur einer eingeschr&auml;nkten gerichtlichen Kontrolle unterliegt (&sect; 102 FGO; vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 19. Mai 1999 VI B 39\/99, juris und VI B 364\/98, BFH\/NV 1999, 1592) und grunds&auml;tzlich nur auf Ermessensfehler &uuml;berpr&uuml;ft werden kann (zur &Uuml;berpr&uuml;fung von Ermessensentscheidungen nach &sect;&sect; 163, 227 AO vgl. z.B. BFH-Urteil vom 7. Oktober 1993 V R 67\/91, BFH\/NV 1994, 669; BFH-Beschluss vom 6. Juni 1991 V R 102\/86, BFH\/NV 1992, 787; Brandt in Beermann\/Gosch, FGO &sect; 102 Rz 54), oder um eine sog. norminterpretierende Verwaltungsvorschrift, der keine Rechtsnormqualit&auml;t zukommt und die die Gerichte nicht bindet (vgl. allgemein BFH-Urteil vom 26. April 1995 XI R 81\/93, BFHE 178, 4, BStBl II 1995, 754, unter II.3., m.w.N.; Senatsurteil vom 10. August 2005 VIII R 78\/02, BFHE 211, 137, BStBl II 2006, 58).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.1.2010, VIII R 40\/06 Steuerpflicht von Zinsen aus Lebensversicherungen &#8211; Steuersch&auml;dliche Darlehensverwendung Leits&auml;tze 1. Dient ein Darlehen, zu dessen Besicherung Anspr&uuml;che aus Kapitallebensversicherungen eingesetzt werden, nicht dazu, unmittelbar und ausschlie&szlig;lich Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts zu finanzieren, sondern um ein bereits fr&uuml;her aufgenommenes Darlehen umzuschulden, so ist das i.S. des &sect; 10 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-40-06-steuerpflicht-von-zinsen-aus-lebensversicherungen-steuerschaedliche-darlehensverwendung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;40\/06 &#8211; Steuerpflicht von Zinsen aus Lebensversicherungen &#8211; Steuersch&auml;dliche Darlehensverwendung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-12620","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12620"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12620\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}