{"id":12714,"date":"2012-12-08T08:55:37","date_gmt":"2012-12-08T06:55:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12714"},"modified":"2012-12-08T08:55:38","modified_gmt":"2012-12-08T06:55:38","slug":"vi-b-115-09-aussetzung-und-aufhebung-der-vollziehung-wegen-verfassungsrechtlicher-bedenken-hinsichtlich-des-abzugsverbots-des-par-4-abs-5-satz-1-nr-6b-estg-idf-des-staendg-2007-beschraenkung-der-vollz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-115-09-aussetzung-und-aufhebung-der-vollziehung-wegen-verfassungsrechtlicher-bedenken-hinsichtlich-des-abzugsverbots-des-par-4-abs-5-satz-1-nr-6b-estg-idf-des-staendg-2007-beschraenkung-der-vollz\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;115\/09 &#8211; Aussetzung und Aufhebung der Vollziehung wegen verfassungsrechtlicher Bedenken hinsichtlich des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 &#8211; Beschr&auml;nkung der Vollziehungsaussetzung bei anzurechnenden Steuerabzugsbetr&auml;gen ist verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Schwerwiegende Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer Rechtsvorschrift allein rechtfertigen die Aufhebung der Vollziehung wegen wesentlicher Nachteile nicht &#8211; Keine &Uuml;berzeugung des BFH von der Verfassungswidrigkeit des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.1.2010, VI B 115\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Aussetzung und Aufhebung der Vollziehung wegen verfassungsrechtlicher Bedenken hinsichtlich des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 &#8211; Beschr&auml;nkung der Vollziehungsaussetzung bei anzurechnenden Steuerabzugsbetr&auml;gen ist verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Schwerwiegende Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer Rechtsvorschrift allein rechtfertigen die Aufhebung der Vollziehung wegen wesentlicher Nachteile nicht &#8211; Keine &Uuml;berzeugung des BFH von der Verfassungswidrigkeit des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Antragsteller, Beschwerdegegner und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) sind Ehegatten, die in den Streitjahren 2007 und 2008 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Der Antragsteller erzielt Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit als freier Journalist. Die Antragstellerin ist als Bauingenieurin nichtselbst&auml;ndig f&uuml;r die X-GmbH t&auml;tig. Sie betreut als Au&szlig;endienstmitarbeiterin ein Verkaufsgebiet mit den Schwerpunkten A, B, C, D, E und F. In ihren Steuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre machten die Antragsteller Aufwendungen f&uuml;r das Arbeitszimmer der Antragstellerin in H&ouml;he von 1.494 EUR bzw. 1.722 EUR als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus &sect; 19 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geltend. Die Aufwendungen des Jahres 2007 entfielen mit 595 EUR auf eine Mietwohnung in &#8230; (1. Januar bis 30 Juni) und mit 899 EUR auf ein Haus in &#8230; (1. Juli bis 31. Dezember). Der Antragsgegner, Beschwerdef&uuml;hrer und Beschwerdegegner (Antragsgegner) lie&szlig; die geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r das Arbeitszimmer in den Einkommensteuerbescheiden vom 5. Februar bzw. 27. M&auml;rz 2009, mit &Auml;nderungsbescheiden vom 5. Juni 2009, die im Hinblick auf die Anwendung der Neuregelung zur Abziehbarkeit von Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer f&uuml;r vorl&auml;ufig erkl&auml;rt worden sind, nicht zum Werbungskostenabzug zu, da das Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt der gesamten beruflichen T&auml;tigkeit der Antragstellerin darstelle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragsteller haben zun&auml;chst beim Antragsgegner erfolglos und sodann am 8. Juli 2009 beim Finanzgericht (FG) einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) gestellt. Dar&uuml;ber hinaus haben sie nach erfolglosem Vorverfahren am 17. Juli 2009 Klage erhoben, &uuml;ber die noch nicht entschieden worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab dem Antrag auf Gew&auml;hrung einstweiligen Rechtsschutzes f&uuml;r das Jahr 2007 wegen verfassungsrechtlicher Bedenken hinsichtlich des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des Steuer&auml;nderungsgesetzes 2007 (St&Auml;ndG 2007) betreffend Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer statt. Es hob die Vollziehung der angefochtenen Einkommensteuerfestsetzung insoweit auf, als Aufwendungen f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer der Antragstellerin in H&ouml;he von 1.494 EUR nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ber&uuml;cksichtigt worden sind. F&uuml;r das Jahr 2008 wurde der Antrag abgelehnt, da &#8211;trotz ernstlicher Zweifel hinsichtlich der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der dem angefochtenen Verwaltungsakt zugrunde liegenden Gesetzesvorschrift&#8211; gem&auml;&szlig; &sect; 69 Abs. 3 Satz 4 i.V.m. Abs. 2 Satz 8 der Finanzgerichtsordnung (FGO) eine Erstattung von Steuerabzugsbetr&auml;gen und Vorauszahlungen ausscheide. Die Beschwerde wurde zugelassen. Der Aussetzungsbeschluss des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 1839 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Verf&uuml;gung vom 9. November 2009 hat der Antragsgegner die Vollziehung des Einkommensteuerbescheids 2007 insoweit aufgehoben, als Aufwendungen f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer in H&ouml;he von 1.250 EUR nicht als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt wurden. Dar&uuml;ber hinaus hat der Antragsgegner angek&uuml;ndigt, dass er beabsichtige, auch die Vollziehung des Einkommensteuerbescheids 2008 in n&auml;mlichem Umfang aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde bringt der Antragsgegner vor, dass die Aufhebung der Vollziehung des Einkommensteuerbescheids f&uuml;r 2007 wegen verfassungsrechtlicher Bedenken lediglich insoweit gerechtfertigt sei, als wegen des Arbeitszimmers weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 1.250 EUR zum Abzug zuzulassen seien. Die von der Antragstellerin beruflich genutzten R&auml;umlichkeiten seien nicht als h&auml;usliche Betriebsst&auml;tte, sondern als h&auml;usliches Arbeitszimmer zu beurteilen. Da sich dort aber nicht der Mittelpunkt der gesamten beruflichen T&auml;tigkeit der Antragstellerin befinde, k&ouml;nnten die Aufwendungen f&uuml;r das Arbeitszimmer nicht in dem geltend gemachten Umfang von 1.494 EUR, sondern nur bis zu dem H&ouml;chstbetrag in H&ouml;he von 1.250 EUR ber&uuml;cksichtigt werden. Die verfassungsrechtlichen Bedenken an dem Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG betreffend Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer zw&auml;ngen im Streitfall nicht, dar&uuml;ber hinausgehenden Aufwand hierf&uuml;r zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsgegner beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>den Beschluss des FG D&uuml;sseldorf vom 21. August 2009&nbsp;&nbsp;11 V 2481\/09 A(E) insoweit aufzuheben, als hierdurch nach &sect; 69 Abs. 2 und Abs. 3 Satz 2 FGO vorl&auml;ufiger Rechtsschutz &uuml;ber die zwischenzeitlich vom Antragsgegner ausgesprochene Aufhebung der Vollziehung des Einkommensteuerbescheids f&uuml;r 2007 hinaus gew&auml;hrt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragsteller beantragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Beschwerde zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe die Vollziehung des Einkommensteuerbescheids f&uuml;r 2007 zu Recht in H&ouml;he von 1.494 EUR und damit in H&ouml;he der tats&auml;chlichen Kosten f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer aufgehoben. Das von der Antragstellerin genutzte Au&szlig;endienstb&uuml;ro sei kein klassisches h&auml;usliches Arbeitszimmer. Es handele sich bei den R&auml;umlichkeiten vielmehr um ein r&auml;umlich abgeschlossenes Home Office, das sich im Obergeschoss des Einfamilienhauses befinde, &uuml;ber eine Treppe erreicht werden k&ouml;nne, ohne den Wohnbereich zu ber&uuml;hren, und ausschlie&szlig;lich beruflich genutzt werde. Das Au&szlig;endienstb&uuml;ro m&uuml;sse auch f&uuml;r Besuche des Verkaufsleiters der X-GmbH und f&uuml;r Kundenbesuche bereitgehalten werden. Auch sei die Antragstellerin arbeitsvertraglich gezwungen, ein solches B&uuml;ro bereitzustellen. Au&szlig;erdem k&ouml;nne sie ohne das B&uuml;ro &#8211;anders als ein Lehrer&#8211; ihren Beruf nicht aus&uuml;ben. Deshalb best&uuml;nden am Abzugsverbot betreffend Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer insbesondere bei Au&szlig;endienstmitarbeitern verfassungsrechtliche Bedenken. Im Grunde handele es sich bei dem B&uuml;ro um eine Betriebsst&auml;tte des Arbeitgebers, in der die Antragstellerin als angestellte Heimarbeiterin t&auml;tig sei. &Uuml;berdies befinde sich der Dreh- und Angelpunkt der beruflichen T&auml;tigkeit der Antragstellerin in diesen R&auml;umlichkeiten. Dort befinde sich sowohl in zeitlicher als auch in quantitativer Hinsicht der Mittelpunkt der Au&szlig;endienstt&auml;tigkeit. Letztlich erziele die Antragstellerin durch die Zurverf&uuml;gungstellung des Au&szlig;endienstb&uuml;ros Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung. Die Miete sei im Arbeitslohn pauschal enthalten. Deshalb m&uuml;sse der Arbeitslohn um den orts&uuml;blichen Mietzins in H&ouml;he von 2.040 EUR per anno gek&uuml;rzt werden. Bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung sei diesen Einnahmen der geltend gemachte Aufwand f&uuml;r das Home Office entgegenzusetzen, so dass lediglich positive Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von 594 EUR bzw. 318 EUR verblieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragsteller haben wegen des Streitjahres 2008 ebenfalls Beschwerde eingelegt. Mit Schriftsatz vom 11. September 2009 haben sie gegen&uuml;ber dem FG ihre Zustimmung zur Aussetzung des Hauptsacheverfahrens bis zu einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) davon abh&auml;ngig gemacht, dass der Beschluss des FG vom 21. August 2009 hinsichtlich der Aussetzung der streitigen Steuer 2008 nochmals &uuml;berpr&uuml;ft wird. Nach dem Wortlaut des Gesetzes seien Vorauszahlungen zwar nicht aussetzungsf&auml;hig. &sect; 69 Abs. 2 Satz 8 FGO sei aber insbesondere dann unfair, wenn die Vorschrift auf Vorauszahlungen angewendet werde, die &#8211;wie im Streitfall&#8211; nach Ablauf des betreffenden Steuerjahres geleistet worden seien. Mit Schriftsatz vom 30. September 2009 an den Bundesfinanzhof (BFH) begehren die Antragsteller die Annahme dieser Beschwerde, da &sect; 69 Abs. 2 Satz 8 FGO auch verfassungsrechtlichen Bedenken begegne. Die Vorschrift entbehre jeglicher Sachlogik, sei v&ouml;llig willk&uuml;rlich und stelle Sinn und Zweck des vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes auf den Kopf. Die Antragstellerin h&auml;tte die Arbeitszimmerkosten bereits im Lohnsteuer-Erm&auml;&szlig;igungsverfahren geltend machen und dadurch in den Genuss einer Lohnsteuerminderung kommen k&ouml;nnen. Dies m&uuml;sse aus Gleichheitsgr&uuml;nden auch im AdV-Verfahren gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragsteller beantragen sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Vorentscheidung aufzuheben und auch die Aufhebung der Vollziehung des Einkommensteuerbescheids f&uuml;r 2008 insoweit anzuordnen, als die Aufwendungen f&uuml;r das Arbeitszimmer in H&ouml;he von 1.722 EUR nicht als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsgegner beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Beschwerde zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde der Antragsteller sei unzul&auml;ssig. Bei dem Schriftsatz der vertretenen Antragsteller vom 11. September 2009 an das FG handele es sich nicht um eine Beschwerde i.S. von &sect; 128 Abs. 3 FGO. Die blo&szlig;e Bitte um nochmalige Pr&uuml;fung der getroffenen Entscheidung, die zudem noch in einem anderen Verfahren und einer nicht mit dem AdV-Beschluss zusammenh&auml;ngenden Prozesshandlung vorgebracht worden sei, k&ouml;nne auch nicht als solche ausgelegt werden. Die sp&auml;teren Schrifts&auml;tze an den BFH, in denen der Prozessbevollm&auml;chtigte diesen Fehler zu heilen suche, seien nach Ablauf der Beschwerdefrist eingegangen und deshalb unbehelflich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. 1. Die zul&auml;ssige Beschwerde des Antragsgegners ist begr&uuml;ndet. Eine Aufhebung der Vollziehung des Einkommensteuerbescheids 2007 wegen verfassungsrechtlicher Bedenken gegen das Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 betreffend Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer ist lediglich insoweit gerechtfertigt, als die Eink&uuml;nfte der Antragstellerin aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit um weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 1.250 EUR zu mindern sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 9 Abs. 5 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG a.F. sind Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer nicht als Werbungskosten abziehbar. Dies gilt nach &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG a.F. dann nicht, wenn die betriebliche oder berufliche Nutzung des Arbeitszimmers mehr als 50 % der gesamten betrieblichen oder beruflichen T&auml;tigkeit betr&auml;gt oder wenn f&uuml;r die berufliche T&auml;tigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verf&uuml;gung steht. In diesen F&auml;llen wird nach &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 3 Halbsatz 1 EStG a.F. die H&ouml;he der abziehbaren Aufwendungen regelm&auml;&szlig;ig auf 1.250 EUR begrenzt. Die Begrenzung der H&ouml;he nach gilt nicht, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Bet&auml;tigung bildet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach kommt im Streitfall lediglich ein beschr&auml;nkter Werbungskostenabzug in H&ouml;he von 1.250 EUR in Betracht. Die Antragstellerin hat weder glaubhaft gemacht, dass es sich bei den beruflich genutzten R&auml;umlichkeiten um eine &quot;h&auml;usliche Betriebsst&auml;tte&quot; handelt, noch dass sich dort der Mittelpunkt ihrer gesamten und beruflichen T&auml;tigkeit i.S. des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 3 EStG a.F. befindet. Ein weitergehender Werbungskostenabzug w&auml;re deshalb auch im Fall der Ung&uuml;ltigkeit von &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 nicht zu gew&auml;hren, so dass die Aufhebung der Vollziehung des angefochtenen Einkommensteuerbescheids f&uuml;r das Jahr 2007 entsprechend zu beschr&auml;nken ist. Aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden ist ein Vollabzug von Aufwendungen f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer ohnehin nicht geboten (BVerfG-Urteil vom 7. Dezember 1999&nbsp;&nbsp;2 BvR 301\/98, BVerfGE 101, 297, BStBl II 2000, 162).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Beschwerde der Antragsteller ist zul&auml;ssig (&sect; 128 Abs. 3 Satz 1 FGO), aber nicht begr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen. Trotz ernstlicher Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Einkommensteuerfestsetzung f&uuml;r das Jahr 2008 hat das FG zu Recht den Antragstellern AdV nicht gew&auml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat legt den Schriftsatz der Antragsteller an das FG vom 11. September 2009 wegen des eindeutig erkennbaren Willens der Antragsteller, die Aufhebung der Vollziehung zu erreichen, als insoweit allein zul&auml;ssigen Antrag nach &sect; 69 Abs. 3 Satz 1 FGO aus. Prozesserkl&auml;rungen sind unter Beachtung des Grundsatzes der rechtsschutzgew&auml;hrenden Auslegung von Verfahrensvorschriften (Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) so auszulegen, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was rechtlich vern&uuml;nftig ist und der recht verstandenen Interessenlage entspricht (BFH-Beschluss vom 8. Mai 2007 X B 43\/06, BFH\/NV 2007, 1499; s. auch Senatsbeschluss vom 29. Juli 2009 VI B 44\/09, BFH\/NV 2009, 1822, m.w.N.). Im Streitfall zielt das fristgerecht beim FG eingegangene Schreiben auf eine &Uuml;berpr&uuml;fung des AdV-Beschlusses vom 21. August 2009 hinsichtlich der Aussetzung der strittigen Steuer 2008. Damit haben die Antragsteller ihr Begehren, Beschwerde einzulegen, deutlich zum Ausdruck gebracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Beschwerde ist jedoch unbegr&uuml;ndet. Das FG hat die Aufhebung der Vollziehung des Einkommensteuerbescheids f&uuml;r das Jahr 2008 zu Recht wegen &sect; 69 Abs. 3 Satz 4 i.V.m. Abs. 2 Satz 8 FGO versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect; 69 Abs. 2 Satz 8 i.V.m. Abs. 3 Satz 4 FGO sind bei Steuerbescheiden die Aussetzung und die Aufhebung der Vollziehung auf die festgesetzte Steuer, vermindert um die anzurechnenden Steuerabzugsbetr&auml;ge, um die anzurechnende K&ouml;rperschaftsteuer und um die festgesetzten Vorauszahlungen, beschr&auml;nkt; dies gilt nicht, wenn die Aussetzung oder Aufhebung der Vollziehung zur Abwendung wesentlicher Nachteile n&ouml;tig erscheint. Der Begriff der wesentlichen Nachteile i.S. des &sect; 69 Abs. 2 Satz 8 FGO ist im Sinne der Rechtsprechung zu &sect; 114 FGO zu verstehen (BFH-Beschluss vom 2. November 1999 I B 49\/99, BFHE 190, 59, BStBl II 2000, 57, unter II.3.a dd, m.w.N.). Diese Beschr&auml;nkung ist mit dem Grundgesetz vereinbar und nicht im Wege verfassungskonformer Auslegung zu korrigieren (BFH-Beschl&uuml;sse vom 24. Januar 2000 X B 99\/99, BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559, und vom 22. Dezember 2003 IX B 177\/02, BFHE 204, 39, BStBl II 2004, 367).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG hat zutreffend erkannt, dass danach die Aufhebung der Vollziehung im Streitfall auf 0 EUR beschr&auml;nkt ist. Wesentliche Nachteile, die den Antragstellern im Falle der Nichtaufhebung der Vollziehung drohen k&ouml;nnten, sind auch im Beschwerdeverfahren weder vorgetragen noch ersichtlich. Insbesondere wird die wirtschaftliche oder pers&ouml;nliche Existenz des Steuerpflichtigen durch die Vollziehung des angefochtenen Steuerbescheides f&uuml;r 2008 nicht unmittelbar und ausschlie&szlig;lich bedroht (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 22. November 2001 V B 100\/01, BFH\/NV 2002, 519, unter II.2.a; vom 11. Juni 2001 I B 30\/01, BFH\/NV 2001, 1223, und vom 29. Januar 1985 IX B 106\/84, BFH\/NV 1985, 40, zu &sect; 114 FGO). Auch ist vorliegend die Aufhebung der Vollziehung nicht geboten, um eine erhebliche, &uuml;ber Randbereiche hinausgehende Verletzung von Grundrechten zu vermeiden, die durch eine Entscheidung in der Hauptsache nicht mehr beseitigt werden kann (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 15. August 2002&nbsp;&nbsp;1 BvR 1790\/00, Neue Juristische Wochenschrift 2002, 3691, unter II.2.a; vom 16. Mai 1995&nbsp;&nbsp;1 BvR 1087\/91, BVerfGE 93, 1, 14; vom 25. Oktober 1988&nbsp;&nbsp;2 BvR 745\/88, BVerfGE 79, 69, 74 f.). Denn selbst schwerwiegende Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der angewendeten Rechtsvorschrift allein rechtfertigen die Gew&auml;hrung einer Aufhebung der Vollziehung wegen wesentlicher Nachteile nicht. Dies erscheint erst dann geboten, wenn das zust&auml;ndige Gericht von der Verfassungswidrigkeit einer streitentscheidenden Vorschrift &uuml;berzeugt ist und diese deshalb gem&auml;&szlig; Art. 100 Abs. 1 GG dem BVerfG zur Pr&uuml;fung vorgelegt hat (BFH-Beschluss in BFHE 204, 39, BStBl II 2004, 367).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ein solcher Vorlagebeschluss hinsichtlich des in &sect; 9 Abs. 5 Satz 1 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 normierten Abzugsverbots betreffend der Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer ist bislang nicht ergangen. Der Senat hat zwar in dem Beschluss vom 25. August 2009 VI B 69\/09 (BFHE 226, 85, BStBl II 2009, 826) verfassungsrechtliche Zweifel an diesem Abzugsverbot ge&auml;u&szlig;ert; diese jedoch mit beachtlichen Bedenken im Schrifttum gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Neuregelung und einander widersprechenden Entscheidungen der FG begr&uuml;ndet. Dass der erkennende Senat von der Verfassungswidrigkeit der &sect;&sect; 9 Abs. 5 Satz 1 i.V.m. 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 &uuml;berzeugt ist, l&auml;sst sich daraus nicht herleiten. Der Senat hat in dem Beschluss in BFHE 226, 85, BStBl II 2009, 826 vielmehr ohne Pr&auml;judiz f&uuml;r die Hauptsache entschieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit ist das FG im Ergebnis zutreffend davon ausgegangen, dass im Streitfall die Aufhebung der Vollziehung des Einkommensteuerbescheids f&uuml;r 2008 nicht zur Abwendung wesentlicher Nachteile n&ouml;tig erscheint und deshalb wegen der Beschr&auml;nkung des &sect; 69 Abs. 2 Satz 8 FGO nicht zu gew&auml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Berechnung des auszusetzenden Steuerbetrags auf den Antragsgegner folgt aus einer entsprechenden Anwendung des &sect; 100 Abs. 2 Satz 2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.1.2010, VI B 115\/09 Aussetzung und Aufhebung der Vollziehung wegen verfassungsrechtlicher Bedenken hinsichtlich des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 &#8211; Beschr&auml;nkung der Vollziehungsaussetzung bei anzurechnenden Steuerabzugsbetr&auml;gen ist verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Schwerwiegende Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer Rechtsvorschrift allein rechtfertigen die Aufhebung der Vollziehung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-115-09-aussetzung-und-aufhebung-der-vollziehung-wegen-verfassungsrechtlicher-bedenken-hinsichtlich-des-abzugsverbots-des-par-4-abs-5-satz-1-nr-6b-estg-idf-des-staendg-2007-beschraenkung-der-vollz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;B&nbsp;115\/09 &#8211; Aussetzung und Aufhebung der Vollziehung wegen verfassungsrechtlicher Bedenken hinsichtlich des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007 &#8211; Beschr&auml;nkung der Vollziehungsaussetzung bei anzurechnenden Steuerabzugsbetr&auml;gen ist verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Schwerwiegende Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer Rechtsvorschrift allein rechtfertigen die Aufhebung der Vollziehung wegen wesentlicher Nachteile nicht &#8211; Keine &Uuml;berzeugung des BFH von der Verfassungswidrigkeit des Abzugsverbots des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2007<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-12714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12714"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12714\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}